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Olympische Spiele, Leichtathletik 

25.6.2012, 18:03 Uhr

Alex Wilson erreicht die Halbfinals

25.6.2012, 18:03 Uhr

Er kennt keine Selbstzweifel: Alex Wilson sprintet an den Olympischen Sommerspielen in London über 200 Meter. Im Interview sagt er, warum er an die Halbfinal-Qualifikation glaubt, wieso Roger Federer für ihn nicht der grösste Sportler der Geschichte ist und er besteht darauf, nicht arrogant zu sein. Von Kevin Rossiter, und Dominik Plüss

Es war der bisher meistbeachtete Auftritt seiner Karriere: Um 12.50 Uhr MESZ an diesem Dienstag lief Alex Wilson seinen Vorlauf über 200 Meter im Olympic Stadium von London, zwei Bahnen neben dem schnellsten Mann der Welt, Usain Bolt. Der vierfache Goldmedaillengewinner aus Jamaika liess es bereits nach 60 Metern langsam austrudeln, während es Wilson, der ebenfalls aus Jamaika stammt, zu Platz vier in diesem Vorlauf reichte.

In 20,57 Sekunden fehlten dem Basler zur sicheren Qualifikation für die Halbfinals nur zwei Hundertstel. Es war der erste Vorlauf, Wilson musste deshalb anschliessend die restlichen sechs Ausscheidungsrennen abwarten, und das Bangen hat sich gelohnt: Als einer der drei Zeitschnellsten Viertplatzierten schaffte der 21-jährige Wilson den Sprung in die Halbfinals. Diese werden am Mittwoch ab 21.10 Uhr ausgetragen.

Überhaupt nicht auf Touren in seinem Vorlauf kam derweil Amaru Schenkel. Der 24-jährige Zürcher mit togolesischen Wurzeln wurde in seiner Serie Letzter. Mit enttäuschenden 20,98 Sekunden blieb er eine halbe Sekunde über seinem persönlichem Bestwert.

Die TagesWoche hat mit Wilson vor der Abreise zu den Spielen gesprochen.

Alex Wilson, worin liegt die Essenz Ihrer Sportart – in zwei Sätzen?

Beim Sprinten muss man im richtigen Moment locker und im richtigen Moment angespannt sein, man braucht beides. Und die Geschwindigkeit, die man dann mit dem eigenen Körper erreicht, gibt mir den absoluten Kick.

Welches ist Ihr bisher grösster Erfolg?

Ich hatte schon einige Erfolge, aber besonders wichtig waren sicher der Schweizermeister-Titel aus dem vergangenen Jahr und der U23-Schweizer-Rekord. Dann war natürlich auch die Qualifikation für die Olympischen Spiele von London ein ganz grosser Höhepunkt bisher.

Wo liegen Ihre Stärken, wo Ihre Schwächen?

Ich habe keine Schwächen. Meine Stärken liegen im mentalen Bereich. Ich bin ein positiver Mensch und gehe auf die meisten Dinge sehr locker zu. Ich lebe ganz normal und bescheiden und das gibt mir eine gewisse Lockerheit.

Wie motivieren Sie sich, wenn es gerade nicht rund läuft?

Ich denke mir, wieso habe ich es soweit geschafft und frage mich, wieso ich gerade jetzt hängen bleiben soll. Ich frage mich, wieso sollte ich jetzt gerade aufgeben, ich habe schliesslich schon einiges durchgemacht bis hier.

Was geben Sie auf für den Sport?

Ich gebe fast alles auf. Freundschaften, Parties, Alkohol, Ausgang. Die Freundschaften gebe ich natürlich nicht ganz auf, aber die restlichen Dinge haben in meinem Leben fast keinen Platz mehr.

Was haben Sie in dieser speziellen olympischen Saison anders gemacht?

Ich bin im Sport professioneller geworden. Zum Beispiel habe ich im letzten Jahr noch 40 Prozent gearbeitet und heute bin ich zu hundert Prozent Profisportler. Auch die Trainings sind intensiver und konsequenter geworden.

Was ist Ihr Ziel in London?

In den Halbfinal zu laufen. Das schätze ich als sehr realistisch ein. Bei den Olympischen Spielen kann alles passieren. Es kann sein, dass ich in der ersten Runde ausscheide, aber es kann auch gut sein, dass ich bis in den Halbfinal laufe.

Was ist Ihr grösster Traum?

2016 in Rio im Final zu laufen.

Welche andere Sportart würden Sie ausüben, wenn nicht Sprinten?

American Football. Dort brauchen Sie schnelle Leute.

Was machen Sie gerne, wenn Sie gerade nicht mit Sport beschäftigt sind?

Wenn ich keinen Sport treibe, dann sitze ich vor meiner Playstation. Oder ich bin in der Massage oder im Kino.

Wer ist für Sie der beste Sportler respektive die beste Sportlerin aller Zeiten?

Für mich ist es Muhammad Ali. Er hat eine sehr ähnliche Persönlichkeit wie ich. Er hatte diese Frechheit, die man auch braucht im Sprint. Für mich ist er ein Held. Er war nicht nur sportlich gut, sondern auch menschlich. Und er hat auch für seine Rechte gekämpft.

Wer ist es in ihrer eigenen Sportart?

Asafa Powell. Er hat einen sehr ähnlichen Laufstil wie ich, hat den Weltrekord mehrmals gebrochen und war der erste, der die Golden League fünfmal hintereinander gewonnen hat.

Welchen Film haben Sie zuletzt gesehen?

Das war «Snow White and the Huntsman». Den fand ich ziemlich gut, ich stehe auf solche Fantasy-Sachen.

Wie heisst Ihr Lieblingslied?

«I Can See Clearly Now» von Jimmy Cliff. Das höre ich mir auch immer vor den Wettkämpfen an. Das gibt mir, das Gefühl, immer alles geben zu könne. Auch wenn es vielleicht nicht mein Tag sein sollte.

Kochen Sie selber?

Ich liebe es zu kochen. Kochen ist mein Hobby.

Was am liebsten?

Am liebsten jamaikanisch, mit Hühnchen und Reis. Das ist auch ein bisschen auf meine Sportart abgestimmt. In unserer Küche gibt es sehr wenig Fett, und einige Dinge, die sehr viel Energie liefern. Das ist wichtig für einen Sprinter.

Was würden Sie gerne gefragt werden?

Ob ich arrogant bin.

Wie lautet ihre Antwort?

Nein, das bin ich nicht. Viele Leute haben das Gefühl, ich sei überheblich. Vielleicht kommt das mit dem Erfolg. Ich weiss jedenfalls von mir, dass ich es nicht bin.

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Leichtathletik, Olympische Spiele 2012

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Informationen zum Artikel

25.6.2012, 18:03 Uhr

Alex Wilson erreicht die Halbfinals

Text

Text: Kevin Rossiter

  • 03.01.2014 um 20:29
    Unvergängliche Asche

    Viel mehr Tradition, Mythos und Skurrilität geht nicht: Australien zeigt im Cricket den Engländern mal wieder, wo die Wickets stehen. Entschieden wurde der epische Wettstreit über Wochen hinweg bereits Ende Dezember, aber die Serie wurde am Sonntag bis zum bitteren Ende und dem 0:5 aus englischer Sicht weitergespielt.

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    Der doppelte Schär...
    Zum Artikel: Calla schiesst den FCB in Cupfinal gegen Zürich

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    Sommer | Lächerlich
    Zum Artikel: Der untröstliche Ajeti – die Einzelkritiken zum FCB

    Nö, eine 2 für Sommer finde ich ungemessen. Für ihn gilt wie für den grossen Teil seiner Mitspieler: Ein paar kleinere Unsauberkeiten, wie das richtig angemerkt wird, und die Gesamtleistung der Mannschaft war ohne Frage alles andere als spielerisch bef...

  • 26.02.2014 um 20:36
    Sechs lange Jahre waren es, werter Georg,
    Zum Artikel: Der EHC schafft den Durchbruch

    danke für den Hinweis. Man müsste eben nicht nur Eishockey spielen können, sondern auch Rechnen oder Schreiben – oder am besten beides. Also: 2006 ist ein schlichter (Tipp-)Fehler. Sechs Jahre dagegen stimmen schon: Letzter Sieg des EHC am 1.3.2008 ...

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