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Kultwerk 

22.6.2012, 00:01 Uhr

Kultwerk #35: Yellow Submarine

22.6.2012, 00:01 Uhr

Komplett restauriert sorgt der Film für ein digitales Wiedersehen mit den Beatles als Zeichentrickfiguren. Wer ein T-Shirt oder eine Soundtrack-CD gewinnen möchte, beantworte uns folgende Frage: Paul McCartney wünschte sich ursprünglich einen lieblichen Film – in der Art von welchem Disney-Klassiker? Antwort und Wunschpreis (T-Shirt, Grösse M; Soundtrack-CD) als Kommentar platzieren. Die Glücksfee zieht am 1.7.2012 zwei Gewinner. Von

Obacht! Wer an den Film «Yellow Submarine» denkt und eine volle Ladung Beatles erwartet, der könnte enttäuscht werden. Zwar stammt ein Grossteil des Soundtracks aus ihrem Repertoire, ebenso sind die animierten Hauptfiguren an die Fab Four angelehnt. Aber hinter der Idee, dem Drehbuch, ja, sogar den Sprechmikrofonen standen nicht die Beatles: Ihr Manager Brian Epstein hatte den Deal eingefädelt, der Film wurde über weite Strecken ohne Einflussnahme der Liverpooler Superstars realisiert. «Wir trafen die Leute lediglich ein-, zweimal», erinnerte sich George Harrison. Immerhin standen sie für eine kurze Sequenz vor die Kamera – und steuerten vier neue Songs bei, u. a. «All Together Now» und «Hey Bulldog».

200 Profis waren in London ein Jahr lang damit beschäftigt, eine surreale Geschichte umzusetzen: Die fiesen «Blue Meanies» greifen das farbenfrohe Pepperland an, Kapitän Fred eilt in seinem gelben ­U-Boot los, um Hilfe herbeizuziehen und gabelt in Liverpool Ringo und dessen drei Freunde auf. Gemeinsam machen sie sich auf eine abgefahrene Reise, um Pepperland zu befreien, was schliesslich – wie könnte es anders sein! – mit ihrer Musik gelingt.

So entstand 1968 ein Film, dessen Animationswitz vergleichbar ist mit jenem von Terry Gilliam, der zur gleichen Zeit damit begonnen hatte, die Monty-Python-Sketche mit surrealen Zeichentrick-Montagen mit­einander zu verbinden. Das Resultat von «Yellow Submarine» stiess Paul McCartney zunächst vor den Kopf, hatte er sich doch etwas Liebliches im Stil von Disneys «Bambi» vorgestellt. «Zum Glück oblag es nicht an mir, die Entscheidung zu treffen», sagte er später in der «Beatles Anthology».

Denn gerade die psychedelische Färbung und der abgedrehte Humor machten diesen Animationsfilm zu einem Dokument seiner Zeit. Da werden wir an vergessene Modewörter wie «groovy» erinnert. Und erleben absurde Dialoge wie diesen: «Hey Ringo, ich hatte den seltsamsten Traum, den du dir vorstellen kannst.» – «Ich hatte dich gewarnt: Du sollst nicht auf nüchternen Magen essen!»

Spezialisten haben das alte Filmmaterial jetzt in Handarbeit restauriert und digitalisiert. Die neu erschienene Blu-Ray-Ausgabe ist ein guter Grund, mal wieder in die ­«Yellow Submarine» einzusteigen und ins «Pepperland» einzutauchen.

Ringo Starr. «Die Beatles? Die muss man doch nicht vorstellen! Das waren John, Paul, George und ein weiterer unvergesslicher Typ!» Dieser alte Scherz führt vor Augen, dass man von den Fab Four am ehesten den Schlagzeuger vergisst: Ringo Starr. Er trug mehr Ringe am Finger als Lied­ideen im Kopf. Und wackelte lustig mit seiner Pilzfrisur, während er den Takt angab. In Ausnahmefällen durfte Ringo im Studio auch mal nach vorne treten und seine ungeschulte ­Stimme präsentieren: So übernahm er den Lead­gesang in Beatles-Songs wie «Octopus’s Garden», «With A Little Help From My Friends» und «Yellow ­Submarine».

 

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Verifiziert

    Oliver Wolf

    am 29.06.2012, 08:50
  2. rejeanne

    am 29.06.2012, 08:55

    ...hoffentlich ich ;-)

    Na, bei den Augen muss es Bambi sein.

    Und ja. Ich würde die CD bevorzugen, nehme aber auch das T-Shirt...

  3. Christian Z

    am 29.06.2012, 09:00
  4. Canja

    am 29.06.2012, 09:23

    Die Antwort ist Bambi. Würde mich über das T-Shirt und aber auch über die CD freuen.

  5. boppstar

    am 29.06.2012, 09:34

    Bambi. Das T-Shirt.

    Ringo Starr ist wohl einer der meist unterschätzten Drummer der Pop Geschichte. Auf jeden Fall gefällt mir sein klarer Stil, der sich nicht hinter einem manieristischen Spiel versteckt. Das musste doch auch einmal gepostet werden.

  6. Remy Sträuli

    am 29.06.2012, 10:27

    das müsste dann wohl das... Bambi sein, wie das Kino. Gewinnen will ich das T-Schi bittescheen, die CD hab ich denk schon lang. Muss man die DVD jetzt wirklich nochmals kaufen? Lohnt sich das?

  7. Mischa Kraus

    am 29.06.2012, 11:12
  8. Mischa Kraus

    am 29.06.2012, 11:15

Informationen zum Artikel

22.6.2012, 00:01 Uhr

Kultwerk #35: Yellow Submarine

Text

Text:

  • 30.08.2014 um 23:27
    Viel Bass macht Spass

    Hoch soll er leben: Der Jungle Street Groove lockt auch im 20. Jahr noch immer Tausende an den Basler Rhein.

  • 30.08.2014 um 08:47
    Improvisiert wird nur in der Musik

    An der Kleinbasler Utengasse ist die modernste Musikschule Europas entstanden. Campusleiter Bernhard Ley spricht im Videointerview über Entstehung, Ausstattung und Internationalisierung der Jazzschule Basel.

  • 28.08.2014 um 14:14
    Kultwerk #145: Helge Schneider

    Der Mann ist ein Gesamtkunstwerk: brillanter Multiinstrumentalist, moderner Dadaist, genialer Parodist und sympathischer Clown. Jetzt gibt Helge Schneider, der einfallsreiche Jazzmusiker aus Mühlheim (D), seine vorläufig letzten Schweizer Konzerte.

  • 31.08.2014 um 10:22
    Zum Artikel: Viel Bass macht Spass

    Bester Ben Pinsel Wird gleich geändert. Man verzeihe mir die Verwechslung, die Trommeln haben mich annehmen lassen, es handle sich um Fasnächtliches...

  • 13.06.2014 um 14:31
    Zum Artikel: Schwule Bergsteiger ärgern Russland mit Fahne über Suworow-Denkmal

    Und, weil die Nachrichtenagentur kein aktuelles Bild zum Ereignis hat: Hier lang seht ihr, wie die Regenbogenfahne heute morgen das Suworow-Denkmal bedeckte: http://www.queer.de/bild-des-tages.php?einzel=790

  • 02.06.2014 um 12:14
    Zum Artikel: It’s more than Rock’n’Roll, and we like it!

    Das stimmt. Das Kern-Quartett wird immer schön isoliert in Szene gesetzt. Daher habe ich im drittletzten Abschnitt ja auch den langjährigen Gästen – Bobby Keys, Chuck Leavell, Darryl Jones und Lisa Fischer – den Credit gegeben, den sie verdient haben.

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