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Grosser Rat 

27.6.2012, 19:39 Uhr

Am Samstag darf bis 20 Uhr geshoppt werden – vielleicht

27.6.2012, 19:39 Uhr

Die Geschäfte in Basel dürfen neu samstags bis 20 Uhr offen haben. Der Grosse Rat hat einer Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten zugestimmt. Das letzte Wort dazu hat aber das Stimmvolk. Von

Keystone/Gaetan Bally : Der Grosse Rat hat sich für längere Öffnungszeiten am Samstag entschieden. Künftig darf bis um 20 Uhr eingekauft werden.

Der Grosse Rat hat sich für längere Öffnungszeiten am Samstag entschieden. Künftig darf bis um 20 Uhr eingekauft werden. (Bild: Keystone/Gaetan Bally )

Die Ladenöffnungszeiten in Basel-Stadt werden ein bisschen liberalisiert: Künftig dürfen die Geschäfte samstags bis 20 Uhr geöffnet haben – derzeit müssen sie ihre Türen um 18 Uhr schliessen. Der Grosse Rat hat am späten Mittwochnachmittag eine entsprechende Vorlage mit 47 gegen 41 Stimmen angenommen – deutlicher als erwartet. 

SP, Grünes Bündnis und EVP waren dagegen. «Eine Ausdehnung der Öffnungszeiten am Samstag trifft die Verkäuferinnen an einem zentralen Nerv. Die Zeit für Familie und Freizeit wird dadurch massiv eingeschränkt», meinte etwa SP-Grossrätin Christine Keller. Das käme schon deshalb nicht in Frage, da im Detailhandel immer noch kein Gesamtarbeitsvertrag existiere. Die Linke wies auch darauf hin, dass die Läden bereits heute von Montag bis Freitag bis 20 Uhr offen haben dürfen – nur wenige würden aber davon Gebrauch machen (ausser am Donnerstag).

CVP, SVP, FDP, LDP, GLP waren hingegen klar für die Liberalisierung. «Basel-Stadt hat samstags immer noch einen deutlichen Standortnachteil – wir brauchen gleich lange Spiesse wie das Umland. Zwei Stunden mehr bringen spürbar grössere Umsätze», sagte CVP-Grossrat Markus Lehmann. Patrick Hafner von der SVP meinte, dass eine solche Ausdehnung die Innenstadt beleben würde, auch die Gastronomie würde davon profitieren. Und: «Basel ist eine urbane Stadt. Da ist es völlig angepasst, wenn die Läden samstags bis 20 Uhr geöffnet sind», sagte David Wüest-Rudin von der GLP.

«Verändert die Welt nicht»

Noch ist die Liberalisierung aber noch nicht in Stein gemeisselt: Die Unia und die Linke werden das Referendum gegen den Grossratsbeschluss ergreifen. Somit könnte das Stimmvolk das letzte Wort haben. Heidi Mück (Grünes Bündnis) blickt der Abstimmung gelassen entgegen: «Das Volk hat sich in der Vergangenheit immer gegen eine Liberalisierung ausgesprochen. Die Bürgerlichen haben sich mit diesem Beschluss ins eigene Fleisch geschnitten.»

Dass nun ein Referendum lanciert werden soll, kann der Geschäftsleiter der Migros Basel, Werner Krättli, nicht nachvollziehen (er verfolgte die Debatte von der Tribüne aus). «Der Grosse Rat hat sich nur für zwei Stunden mehr entscheiden – das verändert die Welt nicht. Auch bedeutet der Entscheid nicht, dass die 10'000 Angestellten im Detailhandel jeden Samstag bis 20 Uhr arbeiten müssen.» Eine Zwängerei sei dieses Referendum, sagt er.

 

 

 

 

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  1. Einseitig auf Kosten des Personals

    von Pascal PfisterVon der TagesWoche verifiziertes Profil am 27.06.2012 um 21:03Uhr

    Das Verkaufspersonal ist bereits genug unter Druck und das bei tiefen Löhnen. 25% verdienen unter 3500 Franken. Selbst Filialleiterin oft nicht viel mehr als 4000 Franken. Ohne Gesamtarbeitsvertrag (mit Abend- und Nachtzuschlägen) geht gar nichts,Immer längere Arbeitszeiten ohne etwas geben zu wollen. Die Detailisten in Basel sollten meiner Meinung nach mal über die Bücher gehen.
    Direktlink zum Kommentar

  2. Zwei Stunden mehr...

    von Sonja Westermann am 27.06.2012 um 21:37Uhr

    ...verändern vielleicht die Welt nicht, aber die Verkäufer und Verkäuferinnen, die arbeiten müssen sind dann doch recht eingeschränkt.
    Man vergisst dabei ja auch immer leicht, dass ein Laden zwar um 20:00 Uhr schliesst, aber das ja nicht heisst, dass die Verkäufer dann auch punkt 20:00 Uhr das Geschäft verlassen können.
    Aufräumen, Kasse abrechnen usw. dann wird es leicht nochmal eine viertel bis halbe Stunde später.
    Muss das wirklich auf einem Samstag auch noch sein?!
    Wer bis 18:00 sein Geld noch nicht ausgegeben hat, braucht es doch auch danach nicht mehr tun und falls man wirklich noch etwas vergessen hat gibt es immer noch die Prontos, Tankstellen oder Bahnhöfe, wo schon längere Öffnungszeiten angeboten werden.
    Direktlink zum Kommentar

  3. Realitätsfremd

    von Nein danke am 27.06.2012 um 21:39Uhr

    Es ist sicher nicht urban, wenn in einer Stadt die Läden Samstags bis 20 Uhr offen haben, Montag bis Freitag aber teilweise schon um 18:30 Uhr schliessen.
    Direktlink zum Kommentar

  4. Meinung des Personals?

    von Karl Buschweiler am 28.06.2012 um 07:44Uhr

    Ich staune immer wieder , wie alle wissen, dass das Personal gegen eine Verlängerung der Öffnungszeiten ist. Aufgrund meiner persönlichen Gespräche mit zahlreichen Verkäuferinnen und Verkäufer komme ich nämlich zu einem anderen Schluss. Es sind einige wenige gewerkschaftlich organisierte Verkäuferinnen und Verkäufer, die sich gegen eine Verlängerung aussprechen. Gefährlicher hingegen finde ich, dass die Gewerkschaften mit einem Referendum den Abbau von rund 1'000 Arbeitsplätzen im Detailhandel aufs Spiel setzen. Und dies wegen einer minimen Verlängerung von zwei Stunden an einem Samstag...
    Direktlink zum Kommentar

  5. Ein wirklich sehr kleiner Schritt....

    von Phil Boesiger am 28.06.2012 um 08:29Uhr

    Eine Minimalmassnahme Richtung Liberalisierung, mehr ist es nicht. Aber trotzdem begrüsse ich jeden Schritt in dieser Richtung. Lieber am Samstag und sogar Sonntag geöffnet bis 20 Uhr oder 22 Uhr, dafür einen Wochentag schliessen. Der Markt muss sich dem Konsumverhalten anpassen, nicht umgekehrt. Sonst wandern noch mehr Konsumenten aus der Region ins benachbarte Ausland ab.
    Die Angestellten haben freie Jobwahl. Gerade für die Masse der MitarbeiterInnen aus Deutschland und Frankreich wäre es ohnehin nichts Neues; im benachbarten Ausland sind die Läden schon seit langer Zeit abends geöffnet. Abgesehen davon ist der gewerkschaftlich organisierte Anteil des Verkaufspersonals äusserst gering. Wer sich nicht für seine Rechte organisieren will, braucht sich hinterher nicht über angeblich schlechte Bedingungen zu beklagen.
    Direktlink zum Kommentar

  6. @Phil Boesiger

    von Maya Eldorado am 28.06.2012 um 08:56Uhr

    Sie sind knallhart.
    Ich finde, dass man auch bei Liberaliesierung, nicht unbedingt den Respekt vor den Bedürfnissen anderer nicht ganz auf die Seite schieben soll.
    Wir wissen doch alle, dass die Wirtschaft heute schon eine viel zu grosse Macht hat und sich einen Dreck um die Bedürfnisse der Menschen kümmert.

    Dass es Zeiten gibt, wo die Läden offen sind und Zeiten, wo die Läden geschlossen sind, hat auch sein Gutes. Das gibt einen Rhythmus. Die paar Läden und Pronto-Shops und Konsorten genügen vollkommen, das noch zu holen was man in normalen Oeffnungszeiten vergessen hat oder wenn Unvorhergesehenes kommt.
    Meine Nachbarin, die eine grosse Familie hat, vergisst immer wieder mal was zu kaufen und holt es sich bei mir. Einige Zeit später bekomme ich ein gutes Essen frei haus geliefert.
    Direktlink zum Kommentar

  7. @Eldorado

    von Phil Boesiger am 28.06.2012 um 09:51Uhr

    Knallhart bin ich nicht, aber Realist. Es hat keinen Sinn, ganze Branchen (Landwirtschaft, Detailhandel u.s.w.) unter Heimatschutz stellen zu wollen. Der Strukturwandel ist im Gange, ob uns das gefällt oder nicht. Da kann ein malama lange an die Grenze stehen und Flugblätter mit Druckfehlern verteilen.
    Die Nachfrage macht das Angebot. Wer sich der Nachfrage nicht stellt, oder das falsche Angebot hat, verliert. Das ist nicht nur im Detailhandel so, sondern auch in allen anderen Branchen.
    Meine Arbeitszeit richtet sich nach den Kunden, sonst macht halt ein anderer das Geschäft. Das sollte eigentlich in jeder Branche der Fall sein.
    Dass die Angestellten im Detrailhandel schlecht bezahlt sind und auch sonst die Arbeitsbedingungen sicherlich verbesserungswürdig sind, streite ich gar nicht ab., Aber eben - mit dem miesen gewerkschaftlichen Organisierungsgrad haben sich das die Angestellten auch ein wenig selbst eingebrockt.
    Direktlink zum Kommentar

  8. mehr Umsatz?

    von Basel Runner am 28.06.2012 um 10:05Uhr

    Solange der Eurokurs so niedrig ist und auch das Verkaufspersonal unfreundlich, die wenigen Kunden die noch in Basel am Einkaufen sind, bedienen werden die verlängerten Öffnungszeiten nicht den erhofften Mehrumsatz bringen.
    Ich habe jahrelang im Detailhandel gearbeitet und weiss noch als der Abendverkauf bis 21 Uhr ging, der Umsatz ist auch nicht gestiegen, sondern es gab eine Verlagerung der Kundenfrequenz.
    Das Problem mit den verlängerten Öffnungszeiten ist auch, dass nicht mehr Personal eingestellt wird und die Verkäufer und Verkäuferinnen dürfen, ohne Schichtzulage, Schicht arbeiten. Das kann ja nicht die Lösung sein.
    Direktlink zum Kommentar

  9. Am Samstag darf bis 20 Uhr geshoppt werden - vielleicht

    von Hans Peter Schaub am 28.06.2012 um 13:14Uhr

    Dank der 'Linken' darf darüber noch das Volk abstimmen und auch die Verkäuferinnen !
    Direktlink zum Kommentar

  10. @Schaub

    von Phil Boesiger am 28.06.2012 um 13:33Uhr

    1. Das Referendum steht noch gar nicht.
    2. Die meisten Verkäuferinnen sind eher nicht stimmberechtigt, da aus F und D.
    3. Würde man das Verkaufspersonal wirklich fragen (ich habs gemacht im Bekanntenkreis), würde man vielleicht sogar Zustimmung zu den angepassten Oeffnungszeiten erhalten. Man könnte ja einen Zuschlag für die Arbeit am Samstag nach 17 Uhr im GAV vereinbaren...
    Direktlink zum Kommentar

  1. Einseitig auf Kosten des Personals

    von Pascal PfisterVon der TagesWoche verifiziertes Profil am 27.06.2012 um 21:03Uhr

    Das Verkaufspersonal ist bereits genug unter Druck und das bei tiefen Löhnen. 25% verdienen unter 3500 Franken. Selbst Filialleiterin oft nicht viel mehr als 4000 Franken. Ohne Gesamtarbeitsvertrag (mit Abend- und Nachtzuschlägen) geht gar nichts,Immer längere Arbeitszeiten ohne etwas geben zu wollen. Die Detailisten in Basel sollten meiner Meinung nach mal über die Bücher gehen.
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  2. Zwei Stunden mehr...

    von Sonja Westermann am 27.06.2012 um 21:37Uhr

    ...verändern vielleicht die Welt nicht, aber die Verkäufer und Verkäuferinnen, die arbeiten müssen sind dann doch recht eingeschränkt.
    Man vergisst dabei ja auch immer leicht, dass ein Laden zwar um 20:00 Uhr schliesst, aber das ja nicht heisst, dass die Verkäufer dann auch punkt 20:00 Uhr das Geschäft verlassen können.
    Aufräumen, Kasse abrechnen usw. dann wird es leicht nochmal eine viertel bis halbe Stunde später.
    Muss das wirklich auf einem Samstag auch noch sein?!
    Wer bis 18:00 sein Geld noch nicht ausgegeben hat, braucht es doch auch danach nicht mehr tun und falls man wirklich noch etwas vergessen hat gibt es immer noch die Prontos, Tankstellen oder Bahnhöfe, wo schon längere Öffnungszeiten angeboten werden.
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  3. Realitätsfremd

    von Nein danke am 27.06.2012 um 21:39Uhr

    Es ist sicher nicht urban, wenn in einer Stadt die Läden Samstags bis 20 Uhr offen haben, Montag bis Freitag aber teilweise schon um 18:30 Uhr schliessen.
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  4. Meinung des Personals?

    von Karl Buschweiler am 28.06.2012 um 07:44Uhr

    Ich staune immer wieder , wie alle wissen, dass das Personal gegen eine Verlängerung der Öffnungszeiten ist. Aufgrund meiner persönlichen Gespräche mit zahlreichen Verkäuferinnen und Verkäufer komme ich nämlich zu einem anderen Schluss. Es sind einige wenige gewerkschaftlich organisierte Verkäuferinnen und Verkäufer, die sich gegen eine Verlängerung aussprechen. Gefährlicher hingegen finde ich, dass die Gewerkschaften mit einem Referendum den Abbau von rund 1'000 Arbeitsplätzen im Detailhandel aufs Spiel setzen. Und dies wegen einer minimen Verlängerung von zwei Stunden an einem Samstag...
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  5. Ein wirklich sehr kleiner Schritt....

    von Phil Boesiger am 28.06.2012 um 08:29Uhr

    Eine Minimalmassnahme Richtung Liberalisierung, mehr ist es nicht. Aber trotzdem begrüsse ich jeden Schritt in dieser Richtung. Lieber am Samstag und sogar Sonntag geöffnet bis 20 Uhr oder 22 Uhr, dafür einen Wochentag schliessen. Der Markt muss sich dem Konsumverhalten anpassen, nicht umgekehrt. Sonst wandern noch mehr Konsumenten aus der Region ins benachbarte Ausland ab.
    Die Angestellten haben freie Jobwahl. Gerade für die Masse der MitarbeiterInnen aus Deutschland und Frankreich wäre es ohnehin nichts Neues; im benachbarten Ausland sind die Läden schon seit langer Zeit abends geöffnet. Abgesehen davon ist der gewerkschaftlich organisierte Anteil des Verkaufspersonals äusserst gering. Wer sich nicht für seine Rechte organisieren will, braucht sich hinterher nicht über angeblich schlechte Bedingungen zu beklagen.
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  6. @Phil Boesiger

    von Maya Eldorado am 28.06.2012 um 08:56Uhr

    Sie sind knallhart.
    Ich finde, dass man auch bei Liberaliesierung, nicht unbedingt den Respekt vor den Bedürfnissen anderer nicht ganz auf die Seite schieben soll.
    Wir wissen doch alle, dass die Wirtschaft heute schon eine viel zu grosse Macht hat und sich einen Dreck um die Bedürfnisse der Menschen kümmert.

    Dass es Zeiten gibt, wo die Läden offen sind und Zeiten, wo die Läden geschlossen sind, hat auch sein Gutes. Das gibt einen Rhythmus. Die paar Läden und Pronto-Shops und Konsorten genügen vollkommen, das noch zu holen was man in normalen Oeffnungszeiten vergessen hat oder wenn Unvorhergesehenes kommt.
    Meine Nachbarin, die eine grosse Familie hat, vergisst immer wieder mal was zu kaufen und holt es sich bei mir. Einige Zeit später bekomme ich ein gutes Essen frei haus geliefert.
    Direktlink zum Kommentar

  7. @Eldorado

    von Phil Boesiger am 28.06.2012 um 09:51Uhr

    Knallhart bin ich nicht, aber Realist. Es hat keinen Sinn, ganze Branchen (Landwirtschaft, Detailhandel u.s.w.) unter Heimatschutz stellen zu wollen. Der Strukturwandel ist im Gange, ob uns das gefällt oder nicht. Da kann ein malama lange an die Grenze stehen und Flugblätter mit Druckfehlern verteilen.
    Die Nachfrage macht das Angebot. Wer sich der Nachfrage nicht stellt, oder das falsche Angebot hat, verliert. Das ist nicht nur im Detailhandel so, sondern auch in allen anderen Branchen.
    Meine Arbeitszeit richtet sich nach den Kunden, sonst macht halt ein anderer das Geschäft. Das sollte eigentlich in jeder Branche der Fall sein.
    Dass die Angestellten im Detrailhandel schlecht bezahlt sind und auch sonst die Arbeitsbedingungen sicherlich verbesserungswürdig sind, streite ich gar nicht ab., Aber eben - mit dem miesen gewerkschaftlichen Organisierungsgrad haben sich das die Angestellten auch ein wenig selbst eingebrockt.
    Direktlink zum Kommentar

  8. mehr Umsatz?

    von Basel Runner am 28.06.2012 um 10:05Uhr

    Solange der Eurokurs so niedrig ist und auch das Verkaufspersonal unfreundlich, die wenigen Kunden die noch in Basel am Einkaufen sind, bedienen werden die verlängerten Öffnungszeiten nicht den erhofften Mehrumsatz bringen.
    Ich habe jahrelang im Detailhandel gearbeitet und weiss noch als der Abendverkauf bis 21 Uhr ging, der Umsatz ist auch nicht gestiegen, sondern es gab eine Verlagerung der Kundenfrequenz.
    Das Problem mit den verlängerten Öffnungszeiten ist auch, dass nicht mehr Personal eingestellt wird und die Verkäufer und Verkäuferinnen dürfen, ohne Schichtzulage, Schicht arbeiten. Das kann ja nicht die Lösung sein.
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  9. Am Samstag darf bis 20 Uhr geshoppt werden - vielleicht

    von Hans Peter Schaub am 28.06.2012 um 13:14Uhr

    Dank der 'Linken' darf darüber noch das Volk abstimmen und auch die Verkäuferinnen !
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  10. @Schaub

    von Phil Boesiger am 28.06.2012 um 13:33Uhr

    1. Das Referendum steht noch gar nicht.
    2. Die meisten Verkäuferinnen sind eher nicht stimmberechtigt, da aus F und D.
    3. Würde man das Verkaufspersonal wirklich fragen (ich habs gemacht im Bekanntenkreis), würde man vielleicht sogar Zustimmung zu den angepassten Oeffnungszeiten erhalten. Man könnte ja einen Zuschlag für die Arbeit am Samstag nach 17 Uhr im GAV vereinbaren...
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Informationen zum Artikel

27.6.2012, 19:39 Uhr

Am Samstag darf bis 20 Uhr geshoppt werden – vielleicht

Text

Text:

  • 16.04.2014 um 14:59
    «Sag das nicht, Edi!»

    Lukas Engelberger (CVP) weiss, was wann zu sagen ist. Martina Bernasconi (Grünliberale) gibt sich gerne dialektisch. Umso lieber haut Eduard Rutschmann (SVP) verbal auch mal drauf. Gute Voraussetzungen für das Streitgespräch unter den drei Basler Regierungskandidaten.

  • 14.04.2014 um 14:05
    Der «bürgerlichste Kandidat» von allen

    Eduard Rutschmann eröffnet im Beisein der SVP-Spitze seinen Regierungsratswahlkampf. Als verlässlich, volksnah und bodenständig wird er beschrieben. Aber auch als «nicht einfach».

  • 11.04.2014 um 15:28
    Eine «absurde» neue Tramstrecke

    68 Millionen Franken kostet eine 1,2 Kilometer lange Tramlinie ins Erlenmatt-Quartier. Ein bürgerliches Komitee will das Projekt bodigen.

  • 09.04.2014 um 09:55
    @ Rudi Buchmann
    Zum Artikel: «Ich bin für weniger Steuern, mehr Beizen und mehr Polizisten»

    Wir wollten von den Kandidaten hauptsächlich wissen, für was sie sich im siebenköpfigen Gremium einsetzen würden. Deshalb haben wir uns auf allgemeinere Fragen fokussiert.

  • 11.12.2013 um 17:30
    80'000 Franken
    Zum Artikel: Tüchtig, ehrgeizig und schroff

    Als Verwaltungsratspräsident der BVB verdient man gemäss Angaben von Hans-Peter Wessels jährlich 80'0000 Franken. Wie gross der Zeitaufwand ist, weiss ich nicht.

  • 09.12.2013 um 18:00
    Danke
    Zum Artikel: Gudenrath kommt einem Rauswurf zuvor

    Ja, einmal habe ich in der Tat Finanzkommission geschrieben. Ist korrigiert. Danke.

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