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27.6.2012, 07:30 Uhr

Basler Frauen demonstrieren gegen sexuelle Gewalt

27.6.2012, 07:30 Uhr

Basler Frauen rufen zu einer Kundgebung am Donnerstag auf: Mit einem Marsch durch die Innenstadt wollen sie ihre Wut und Ohnmacht über die Sexualverbrechen zum Ausdruck bringen.  Von

Robert Bernard: Kundgebung in Rot

Kundgebung in Rot (Bild: Robert Bernard)

Im ersten Halbjahr 2012 berichteten die Medien gehäuft über Vorfälle von sexueller Gewalt in Basel. Das löste bei einigen Baslerinnen und Baslern Unsicherheit aus. Weshalb Conny Jauslin und Doris Weiller eine Kundgebung initiiert haben, die am Donnerstag in der Innenstadt stattfinden wird: «Wir sind empört.»

Weiller ist Sozialpädagogin und arbeitet selbständig im Figurentheater, Jauslin arbeitet bei der Opferhilfe beider Basel. Die Idee zur Kundgebung stamme nicht nur von ihnen. «Es sind diverse Frauen an uns herangetreten, die ihre Wut und Betroffenheit ausdrücken möchten», sagt Jauslin. Sie erwarte nicht, dass sie mit der Veranstaltung Realitäten verändere, sagt sie. Es gehe darum, einen Ausdruck zu finden für das, was einen Teil der Basler Frauen beschäftige. «Gewalt ist uns nicht gleichgültig. Die ausgeübten Verbrechen berühren uns und machen uns gleichzeitig ohnmächtig», so die Co-Initiantin. 

Hinschauen statt totschweigen

Verhindern könne man Gewalt leider nicht, sagt Jauslin. «Es ist aber gefährlich, wenn man Gewalt schubladisiert und beispielweise sagt, es wären immer die Ausländer oder der Fremde», sagt sie. Totschweigen solle man das Thema keinesfalls, denn man müsse hinschauen, wo Unrecht geschehe. Jauslin wünscht sich allerdings, dass die Medien in ihrer Berichterstattung über Gewaltdelikte objektiver wären.

Die Kundgebung führt vom Bankverein über die Freie Strasse bis zur Gerbergasse. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen in roter Kleidung erscheinen, um so Zusammengehörigkeit zu demonstrieren. Am Ende des Marsches wird ein grosser Ballon hin und her geworfen – gefüllt mit Zetteln, die Fragen aufwerfen, welche Frauen in Basel beschäftigen. Der Ballon wird am Ende aufgestochen, die Zettelbotschaften dadurch sicht- und lesbar.

Treffpunkt für die Kundgebung: Donnerstag, 28. Juni, 18.30 Uhr, vor der Credit Suisse, Station Bankverein.
Der Marsch führt durch die Freie Strasse und endet auf Höhe der Gerbergasse, wo sich früher das Fricker-Schuhgeschäft befand. Die Aktion dauert vorraussichtlich eine halbe Stunde. Die Initiantinnen bitten Teilnehmerinnen und Teilnehmer in roter Kleidung zu erscheinen.

 

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Reaktionen

  1. Verifiziert

    Karl Linder

    am 27.06.2012, 16:44

    Eine gute Aktion dieser beiden Frauen.
    Kleine Verständnisfrage: Was ist damit gemeint? : "Jauslin wünscht sich allerdings, dass die Medien in ihrer Berichterstattung über Gewaltdelikte objektiver wären."
    Medienschelte ist rasch ausgeteilt. In dieser Form wirkt es aber sehr generalisierend.
    Soll man nicht schreiben dürfen, welche Hautfarbe der Täter hat, wie gross er ist, und ob es ein Mann war? Ein Signalement ist nunmal wichtig zur Ergreifung eines Täters.

  1. Verifiziert

    Karl Linder

    am 27.06.2012, 16:44

    Eine gute Aktion dieser beiden Frauen.
    Kleine Verständnisfrage: Was ist damit gemeint? : "Jauslin wünscht sich allerdings, dass die Medien in ihrer Berichterstattung über Gewaltdelikte objektiver wären."
    Medienschelte ist rasch ausgeteilt. In dieser Form wirkt es aber sehr generalisierend.
    Soll man nicht schreiben dürfen, welche Hautfarbe der Täter hat, wie gross er ist, und ob es ein Mann war? Ein Signalement ist nunmal wichtig zur Ergreifung eines Täters.

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27.6.2012, 07:30 Uhr

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  • 15.04.2013 um 07:00
    Super!
    Zum Artikel: Gewonnen!

    Ich gratuliere euch von Herzen. Der Preis ist hochverdient. Eure Experimentierfreude und Kreativität sowie die Nähe zur Leserschaft sind beispielhaft in der Schweizer Medienwelt.

  • 21.12.2012 um 14:34
    @ David Klein
    Zum Artikel: Wenn der Eisenfuss stürmt

    Da Urs Buess einmal für die BaZ gearbeitet hat, sehe ich ihn schon als von Bollmanns Aussagen Betroffenen.

  • 10.12.2012 um 10:57
    Matt Andersen
    Zum Artikel: Freitagsfeierabendständchen

    Das nenne ich Leidenschaft! Wundervoll.

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