LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sport

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Fussball, Euro 2012 

21.6.2012, 23:11 Uhr

Ronaldo erlöst Portugal

21.6.2012, 23:11 Uhr

Portugal schlägt Tschechien mit 1:0 und steht damit als erster Halbfinalist fest. Das einzige Tor der Partie erzielte Star-Stürmer Christiano Ronaldo. Zuvor war er noch ausgepfiffen worden. Von Oliver Trust

Keystone: Christiano Ronaldo nach dem Schlusspfiff. Er war zufrieden – er hatte schliesslich auch den entscheidenden Treffer erzielt.

Christiano Ronaldo nach dem Schlusspfiff. Er war zufrieden – er hatte schliesslich auch den entscheidenden Treffer erzielt. (Bild: Keystone)

Genau darauf hatten die Portugiesen gehofft. Dass sich fortsetzen würde, was sich bei mit seinen beiden Toren gegen  Holland andeutete. Ronaldo ist angekommen bei dieser EM 2012 und er spielt stark. Im Nationalstadion von Warschau war er vor 55'590 Zuschauern der alles entscheidende Mann. Der Portugiese traf nicht nur zweimal den Pfosten, er traf auch einmal ins Tor. Sein Kopfballtreffer (79.)  reichte, um Portugal verdient in den Halbfinal einziehen zu lassen. Dort treffen Ronaldo und Portugal auf den Sieger des Viertelfinals zwischen Spanien und Frankreich. Die Tschechen konnten nur eine halbe Stunde lang mithalten, waren insgesamt aber überfordert. Portugal war eine Klasse besser. Ronaldo wohl eher zwei.

Dabei war es ein mühsamer Beginn es ersten K.o-Spiels der EM. Portugal tat sich schwer, da die Tschechen ihre Verteidigungsstrategie im Mittelfeld offensiv interpretierten und dem Team von Trainer Paulo Bento kaum Platz boten. Ronaldo schien das schon früh zu stören, er viel durch allerlei Gesten auf. Einmal machte er aus Frust einen seltsam aussehenden Sprung, der Ärger ausdrücken sollte. Dann forderte er zu mehr Tempo auf, indem er mit den Armen ruderte.

Der Verdruss der Portugiesen drückte sich bald in einigen plumpen Fouls aus. Nani und Miguel Veloso sahen dafür gelb. Auf der Bank sah man Trainer Paulo Bento ratlos dreinschauen. Der Favorit aus Portugal hatte sich die Sache offenbar leichter vorgestellt.  

Pfiffe gegen Portugal

Die Sympathien in Warschau waren klar verteilt. Für Portugal gab es Pfiffe, die Tschechen dagegen hatten in Polens Hauptstadt ein Heimspiel. Und das obwohl sie im letzten Gruppenspiel in Breslau mit 1:0 dafür gesorgt hatten, dass Polen ausschied. Das gute Verhältnis der beiden Länder hat darunter offenbar nicht gelitten. Bei Polens tränenreichem Abschied in Breslau bekamen die Gewinner aus Tschechien viel fairen Beifall. In Warschau waren dann abwechselnd «Polska» und «Tschechi»-Rufe zu hören.

Auf dem Rasen hatten die Tschechen bei Kontern schon versucht einige Akzente zu setzen. Petr Jiracek (7.) rutschte nur knapp am Ball vorbei. Die Portugiesische Abwehr hatte Probleme, die mit schnellen und kurzen Pässen vorgetragenen Angriffe abzuwehren. Das Duell des Favoriten gegen den Aussenseiter war längst zu einem Duell auf Augenhöhe geworden.

Ausgepfiffen und manchmal sogar vom Publikum verhöhnt, schien Ronaldo die Stimmung gegen ihn anzustacheln. Nach einem Fallrückzieher verfehlte ein Freistoss knapp das Tor der Tschechen. Fünf Minuten vor der Pause bekam Ronaldo einen neuen Sturmpartner. Hugo Almeida kam für den verletzten Helder Postiga. Die Tschechen traten ohne Tomas Rosicky an, der wegen einer Achillessehen-Verletzung nur auf der Bank sass. Ronaldo setzte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte den letzten Akzent. Sein Schuss (45.) aber landete am Pfosten. Der exzentrische Star ging kopfschüttelnd in die Kabine.

Wachsende Überlegenheit

Auch die nächste Chance hatte Portugal. Kurz nach der Pause köpfte Almeida übers Tor. Und Ronaldo (49.) traf erneut den Pfosten mit einem Freistoss. Portugals Chancenplus war Ausdruck wachsender Überlegenheit. Auch Ronaldo fühlte sich immer wohler und lieferte eine Übersteiger-Show auf dem Flügel – und vergab die nächste Chance. Der Ball allerdings, war diesmal extrem schwer zu nehmen. Auch wenn ihn viele im Stadion nicht mochten, von Ronaldo ging bisher die meiste Torgefahr aus. Aber auch Nani hatte mit seinem Schuss (57.) ebenso wenig Erfolg wie Almeida (59.), weil er bei seinem Kopfballtor im Abseits stand.

Die Tschechen schienen vorübergehend abgetaucht, es bestand sogar die Gefahr, sie für müde zu halten. Wie angeknipst kehrten sie mit drei gefährlichen Kontern ins Spiel zurück. Portugal aber drängte auf eine Entscheidung und beherrschte das Spiel, das nun einen Klassenunterschied offenbarte. Almeida vergab die nächste Chance. Meireles und Nani setzten das erfolglose Chancen-Festival fort (72.) – bis Ronaldo endlich traf und Portugal erlöste. Selbst jetzt mischten sich viele Pfiffe in den Beifall für sein Tor. Diesmal aber gewann Ronaldo die «Abstimmung» auf den Rängen.  

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Fussball, Euro 2012

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Die Euro in der Knockoutphase Weiterlesen

Ronaldo schiesst Portugal in den Halbfinal Weiterlesen

Portugal wie bei der Niederlage vor 16 Jahren der Favorit Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

  1. Inaktiver Nutzer

    am 22.06.2012, 07:30

    Man kann Ronaldo mögen oder nicht. Es gibt auf jeden Fall keinen anderen Spieler (bis jetzt), der mit so viel Konzentration, Zielstrebigkeit, Durchschlagskraft und Engagement den Sieg mit fairem und intelligentem überzeugendem Einsatz an der EURO 2012 sucht. Er ist in allen Belangen bis jetzt allen anderen Spielern deutlich überlegen.

  1. Inaktiver Nutzer

    am 22.06.2012, 07:30

    Man kann Ronaldo mögen oder nicht. Es gibt auf jeden Fall keinen anderen Spieler (bis jetzt), der mit so viel Konzentration, Zielstrebigkeit, Durchschlagskraft und Engagement den Sieg mit fairem und intelligentem überzeugendem Einsatz an der EURO 2012 sucht. Er ist in allen Belangen bis jetzt allen anderen Spielern deutlich überlegen.

Informationen zum Artikel

21.6.2012, 23:11 Uhr

Ronaldo erlöst Portugal

Text

Text: Oliver Trust

  • 24.09.2014 um 20:17
    Mit Patchwork in die nächste Krise: Bobic muss gehen

    Als Spieler hat Fredi Bobic beim VfB Stuttgart eine grosse Vergangenheit. Im Sport-Vorstand wollte ihm dagegen wenig gelingen, nach vier Jahren muss er nun gehen. Ob das die Probleme der Schwaben löst, scheint fraglich.

  • 08.10.2013 um 15:26
    Nürnberg: Es läuft auf Christian Gross hinaus

    Seit anderthalb Jahren arbeitslos, scheint Christian Gross vor einem zweiten Engagement in der Bundesliga zu stehen. Der 59-jährige Zürcher gilt als grosser Favorit auf den Cheftrainerposten beim 1.FC Nürnberg.

  • 03.08.2012 um 15:58
    Ein Sklave läuft bei Olympia

    Was Guor Marial erlebt hat, sprengt jede Vorstellungskraft und seine Geschichte ist eine der besonderen der Spiele, vielleicht die unglaublichste aller 14'000 Athleten. Einst als Sklave gehalten, startet er jetzt bei Olympia als staatenloser Marathon-Läufer.

Aktuell

Reuters/PHIL NOBLE: Die Liverpool-Fans konnten nicht nur über Cristiano Ronaldos Jubel staunen, sondern auch über ein herrliches Tor des Madrilenen in der 23. Minute.

Fussball, Champions League 

Cristiano Ronaldo verzaubert die Liverpooler

Mit einem fabelhaften Tor stiehlt Cristiano Ronaldo nicht nur Mario Balotelli die Show, sondern auch die Zuneigung der Fans. Nach 70 Minuten verabschieden die Liverpool-Fans den Real-Spieler mit stehenden Ovationen. Und Real Madrid spaziert weiter durch die Champions-League-Gruppe des FC Basel.Von Raphael Honigstein. Weiterlesen

Keystone/GEORGIOS KEFALAS: Switzerland's Roger Federer cheers after winning his round of sixteen match against Uzbekistan's Denis Istomin at the Swiss Indoors tennis tournament at the St. Jakobshalle in Basel, Switzerland, on Thursday, October 23, 2014. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Tennis, Swiss Indoors 

Der Schlaf wird für Federer immer wichtiger

Denis Istomin ist im Achtelfinal ein erster Gradmesser für Roger Federer. Mehr aber auch nicht. In der nächsten Runde wartet Grigor Dimitrov, der seit letztem Jahr grosse Fortschritte gemacht hat. Für Federer heisst das: Massage – und früh ins Bett.Von Samuel Waldis. Weiterlesen