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Menschenrechte 

16.6.2012, 17:52 Uhr

8000 Menschen ziehen an Pride-Parade durch Zürich

16.6.2012, 17:52 Uhr

In guter Stimmung haben am Samstagnachmittag rund 8000 Personen am traditionellen Umzug des Zurich Pride Festivals teilgenommen. Die Pride-Parade durch die Zürcher Innenstadt und der Auftritt von Bundesrätin Simonetta Sommaruga bildeten die Höhepunkte des mehrtägigen Festivals. Von sda

sda: 8000 Frauen und Männer vergnügen sich an der Pride-Parade

8000 Frauen und Männer vergnügen sich an der Pride-Parade (Bild: sda)

Unter dem Motto "Welcome to Reality" setzten sich die vorwiegend in Alltagskleidung steckenden Teilnehmenden für die Rechte von Homosexuellen, Bisexuellen, Transsexuellen und Intersexuellen ein. Der Weg führte sie vom Helvetiaplatz zum Werdmühleplatz an etwa 15'000 Zuschauern vorbei.

Für Farbtupfer im Umzug sorgten vor allem Luftballons in den Farben Gelb, Pink und Blau. Besonders auffällig waren auch zwei Reiter sowie die Vertreter von Gaysport Zürich. Letztere machten mit einer gekonnten Tanzeinlage auf sich aufmerksam.

Insgesamt präsentierte sich der Umzug als eine Mischung aus Polithappening und Spaziergang an der Sonne. Einige trugen Transparente und machten auf ihre Anliegen aufmerksam. "Homophobie ist wider die Natur", war zu lesen, oder "Schulprojekt der anderen Art - Gleichgeschlechtliche Liebe leben".

Sommaruga gegen jegliche Form von Diskriminierung

Als heiss empfand die Temperaturen auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP). "Ob wir nun Frauen lieben oder Männer lieben, ob wir nun Männer und Frauen lieben, heiss ist uns heute allen", sagte die Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements in ihrer Rede am Pride Festival.

Die Justizministerin betonte, dass sie die realen Lebensverhältnisse und die Gesetze näher zusammenführen möchte. Sie werde sich deshalb für ein zeitgemässes Familien- und Privatrecht einsetzen - ein Recht, in dem Lesben und Schwule nicht benachteiligt seien.

Laut Sommaruga genügt es jedoch nicht, sich nur im politischen Prozess darum zu bemühen, die Rechte von Lesben und Schwulen anzugleichen. "Solange es im Alltag Diskriminierungen gibt, ist es wichtig, dass wir uns alle gegen solche Diskriminierungen aussprechen", sagte sie.

Traditioneller Anlass

Der Anlass findet in Zürich seit 1994 statt, zunächst unter dem Namen Christopher Street Day (CSD). Seit 2010 nennt er sich in Anlehnung an internationale Vorbilder Zurich Pride Festival.

Das Zurich Pride Festival ist nach eigenen Angaben der grösste LGBTI-Anlass (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersexual) der Schweiz. Auf dem Programm standen seit dem 8. Juni zahlreiche kulturelle, gesellschaftliche und sportliche Events. Den Abschluss des Festivals bildet traditionsgemäss ein ökumenischer Gottesdienst am Sonntag.

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Axel Schubert

    am 20.06.2012, 23:25

    Bevor Sommaruga auf die Bühne trat, forderten die Veranstaltenden dazu auf, sie durch frenetisches "Sommaruga"-Rufen zu begrüssen. Ebenso beim Abschied. War das Dank? War es angemessen? War es Personenkult? Jedenfalls war es ganz schwer aushaltbar. Unterhaltung, statt Inhalte. Ganz einem gesellschaftlichen Trend der Verbürgerlichung entsprechend.

    War es eine politische Rede, oder eine Legitimation der eigenen Politik? Müsste sich dafür eine Bewegung bedanken? Gut zu wissen, dass der... mehrBevor Sommaruga auf die Bühne trat, forderten die Veranstaltenden dazu auf, sie durch frenetisches "Sommaruga"-Rufen zu begrüssen. Ebenso beim Abschied. War das Dank? War es angemessen? War es Personenkult? Jedenfalls war es ganz schwer aushaltbar. Unterhaltung, statt Inhalte. Ganz einem gesellschaftlichen Trend der Verbürgerlichung entsprechend.

    War es eine politische Rede, oder eine Legitimation der eigenen Politik? Müsste sich dafür eine Bewegung bedanken? Gut zu wissen, dass der Entscheid des Bundesrats für die Stiefkindadoption ihm leicht gefallen sei, da entsprechende Lebensformen ja eh der Realität entsprächen. Gesellschaftliche Realitäten nachzeichnen: Ist das die Aufgabe von Politik?

    Und durch alles Jubeln wurde überhört, was erst gar nicht gesagt wurde, was zwischen den Zeilen geflissentlich unterging.

    Die Schweizer Verfassung verböte Diskriminierung. Warum darf dann mit Gerichts-ok behauptet werden, dass sich Homosexualität «gegen die Familie, den Ort des Fortbestandes des menschlichen Geschlechts und also auch des Überlebens einer Nation» richte?

    Warum schwieg Sommaruga zur Frage, ob sie/ ob ihre Behörde (das Bundesamt für Migration) die Auffassung teile, dass es ok ist, die eigene sexuelle Orientierung ein Leben lang verstecken zu müssen? Denn dass dies angemessen sei, so urteilte erst 2011 das Bundesverwaltungsgericht, dass zudem davon ausgeht, dass im Iran keine (!!) systematische Diskriminierung von Homosexuellen vorläge. Halt nur die Todesstrafe. Frau Sommaruga: "a hidden right is no right!" Wann übernimmt auch die Schweiz diese international von andern Staaten in Rechtsprechung längst anerkannte Position? (mehr hierzu: www.habs.ch/aktuell.html#Wegweisung-Iran)

    Von 30 Punkten auf der Rainbowflag der internationalen Lesben- und Schwulenvereinigung (ILGA) bekam die Schweiz gerade 6,5.

    Es gäbe viel zu tun. Zeit, Politik zu machen. Statt Politainment.

Informationen zum Artikel

16.6.2012, 17:52 Uhr

8000 Menschen ziehen an Pride-Parade durch Zürich

Text

Text: sda

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