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Unternehmenssteuern 

17.6.2012, 14:06 Uhr

Ein Schuss vor den Bug

17.6.2012, 14:06 Uhr

Das Nein zur Senkung der Unternehmensgewinnsteuer in Basel-Stadt ist eine Absage an den Steuerwettbewerb unter den Kantonen. Und ein Schuss vor den Bug der links-grün dominierten Regierung. Ein Kommentar von

Dani Winter Dani Winter

Hoppla! Basel-Stadt sagt Nein zur Senkung der Unternehmensgewinnsteuer. Die Erkenntnis, dass angesichts der sich abzeichnenden Verwerfungen in Europa kaum der richtige Zeitpunkt für Steuergeschenke ist, hat sich durchgesetzt. Oder war es gar die Erkenntnis, dass es grundsätzlich verkehrt ist, Reiche zu beschenken? Auf jeden Fall ist das Nein eine Absage an den Steuerwettbewerb unter den Kantonen. 

Diese Absage ist weise. Denn der Steuerwettbewerb ist ruinös und führt dazu, dass manche öffentliche Hand schon nicht mehr weiss, in welchen Sack sie noch greifen soll, um ihre Ausgaben zu finanzieren. Trotzdem ist klar, dass die Schraube immer weiter nach unten gedreht wird, weil es immer jemanden gibt, der einen unterbietet. Und dass die Wirtschaftsverbände nicht zufrieden wären, bevor die Unternehmensgewinne komplett von der Steuer befreit sind, geben sie ja offen zu.

Basel ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Der maximale kantonale Gewinnsteuersatz von aktuell 20,5 Prozent und ab 2013 noch 20 Prozent und die daraus resultierende effektive Steuerbelastung sind im internationalen Vergleich (laut KPMG wie auch BAKBasel) durchaus wettbewerbsfähig. Statt Firmen zu umwerben, die bei der Standortwahl die Profitmaximierung zum entscheidenden Kriterium machen, sollten wir besser jene Faktoren fördern, die Basel wirklich auszeichnen. Neben der geografisch günstigen Lage gehören dazu gut ausgebildete und motivierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Bildung kostet, und an diesen Kosten sollen sich die Unternehmen angemessen beteiligen, zumal jene, die es sich leisten können.

Das Nein ist ein (wenn auch denkbar knapper) Sieg für die Linke. Die SP Basel-Stadt hat das Referendum gegen die Steuersenkung unterstützt. Und damit ein Stück weit ihre eigene Regierungsrätin desavouiert, was angesichts der bevorstehenden Gesamterneuerungswahlen zu reden gab. Nun, Eva Herzog wird es verschmerzen können. Zu souverän leitet sie die finanziellen Geschicke des Kantons, als dass sie die Niederlage ernsthaft beschädigen könnte.

Ein Schuss vor den Bug ist das Resultat gleichwohl. Und zwar vor jenen der gesamten Regierung. Eine Mehrheit der Leute hat offenbar die Nase voll von einer allzu wirtschaftsnahen Politik. Am meisten nass werden Eva Herzog und ihre Genossen. Ob sie die Signale hören?

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Steuern, Eva Herzog, Kommentar

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Reaktionen

  1. A S

    am 18.06.2012, 09:35

    Die Mehrheit der Basler Stimmberechtigten hat sich für mehr finanzielle Stabilität ausgesprochen und dagegen, nach bereits erfolgten Steuersenkungen schon wieder Privilegierte zu privilegieren, während Miet- Gesundheits und Lebenshaltungskosten bei Normal- oder Geringverdienenden im Gegensatz zum Reallohn stetig steigen. Mit anderen Worten: Hören Sie auf mit dem "Neid"- Gejammer.

  1. Chris00

    am 17.06.2012, 21:01

    "Reiche beschenken?" Das Neid"argument" ist inzwischen anscheinend für jede Abstimmung gut.

    "Steuerbelastung sind im internationalen Vergleich durchaus wettbewerbsfähig". Wo kämen wir hin, wenn wir uns am kaputten europäischen Umland orientieren würden? Wenn wir beispielsweise die Arbeitslosigkeit und Verschuldung am Umland ausrichten würden?

    "Statt Firmen zu umwerben, die bei der Standortwahl die Profitmaximierung zum entscheidenden Kriterium machen..." Welche Firmen denn sonst? NGOs?... mehr"Reiche beschenken?" Das Neid"argument" ist inzwischen anscheinend für jede Abstimmung gut.

    "Steuerbelastung sind im internationalen Vergleich durchaus wettbewerbsfähig". Wo kämen wir hin, wenn wir uns am kaputten europäischen Umland orientieren würden? Wenn wir beispielsweise die Arbeitslosigkeit und Verschuldung am Umland ausrichten würden?

    "Statt Firmen zu umwerben, die bei der Standortwahl die Profitmaximierung zum entscheidenden Kriterium machen..." Welche Firmen denn sonst? NGOs? Wer bezahlt dann den ganzen staatlichen Luxus?

    Welche Standortvorteile hat denn Basel gegenüber anderen Schweizer Ortschaften? Bspw. Zürich oder Luzern? Und weshalb baut Roche die Niederlassung Rotkreuz laufend aus? Wegen den hervorragenden Bildungsinstituten in Rotkreuz?

  2. A S

    am 18.06.2012, 09:35

    Die Mehrheit der Basler Stimmberechtigten hat sich für mehr finanzielle Stabilität ausgesprochen und dagegen, nach bereits erfolgten Steuersenkungen schon wieder Privilegierte zu privilegieren, während Miet- Gesundheits und Lebenshaltungskosten bei Normal- oder Geringverdienenden im Gegensatz zum Reallohn stetig steigen. Mit anderen Worten: Hören Sie auf mit dem "Neid"- Gejammer.

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17.6.2012, 14:06 Uhr

Ein Schuss vor den Bug

Text

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  • 29.08.2014 um 16:30
    Es ist nicht einfach, kein Rassist zu sein

    Die Kampagne «Basel zeigt Haltung» will ein Zeichen setzen gegen Hetze und jede Form von Diskriminierung. Das ist leicht gesagt. Aber Rassismus und Diskriminierung sind überall. Und schöne Worte allein helfen nicht dagegen.

  • 21.08.2014 um 15:33
    Selfies: Knipsen und teilen

    Die Bundeshaussekretärin und Geri Müller sind nur die bekanntesten Opfer. Aber natürlich ist nicht jedes Selfie ein Nacktfoto. Und natürlich geht nicht jeder Schuss dermassen nach hinten los. Fakt ist: Selfies sind zum Massenphänomen geworden. Doch was bringt uns dazu, uns immer und überall selbst abzuknipsen?

  • 14.08.2014 um 13:27
    Kavaliersdelikt Korruption

    Bundesrätin Simonetta Sommaruga will Korruption zum Offizialdelikt erklären. Wirtschaft und bürgerliche Politiker sind dagegen. Aber auch wenn das Gesetz durchkommt, wird sich wenig ändern.

  • 15.08.2014 um 13:40
    Zum Artikel: 7 Songs über den Regen

    Ich halte dagegen – mit: Zwei Stunden Regen, auf ein Blechdach fallend. http://www.youtube.com/watch?v=RCyqj1mxLQs

  • 07.08.2014 um 10:33
    Zum Artikel: «Den Mund habe ich mir nie verbieten lassen»

    Lieber Christoph, ich belächle Hürlimanns Beiträge nicht, auch nicht deren Länge. Im Gegenteil, ich schätze sie sehr.

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    Zum Artikel: «Das Feldberg ist einfach mein Ort»

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