LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Unternehmenssteuern 

17.6.2012, 14:06 Uhr

Ein Schuss vor den Bug

17.6.2012, 14:06 Uhr

Das Nein zur Senkung der Unternehmensgewinnsteuer in Basel-Stadt ist eine Absage an den Steuerwettbewerb unter den Kantonen. Und ein Schuss vor den Bug der links-grün dominierten Regierung. Ein Kommentar von

Dani Winter Dani Winter

Hoppla! Basel-Stadt sagt Nein zur Senkung der Unternehmensgewinnsteuer. Die Erkenntnis, dass angesichts der sich abzeichnenden Verwerfungen in Europa kaum der richtige Zeitpunkt für Steuergeschenke ist, hat sich durchgesetzt. Oder war es gar die Erkenntnis, dass es grundsätzlich verkehrt ist, Reiche zu beschenken? Auf jeden Fall ist das Nein eine Absage an den Steuerwettbewerb unter den Kantonen. 

Diese Absage ist weise. Denn der Steuerwettbewerb ist ruinös und führt dazu, dass manche öffentliche Hand schon nicht mehr weiss, in welchen Sack sie noch greifen soll, um ihre Ausgaben zu finanzieren. Trotzdem ist klar, dass die Schraube immer weiter nach unten gedreht wird, weil es immer jemanden gibt, der einen unterbietet. Und dass die Wirtschaftsverbände nicht zufrieden wären, bevor die Unternehmensgewinne komplett von der Steuer befreit sind, geben sie ja offen zu.

Basel ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Der maximale kantonale Gewinnsteuersatz von aktuell 20,5 Prozent und ab 2013 noch 20 Prozent und die daraus resultierende effektive Steuerbelastung sind im internationalen Vergleich (laut KPMG wie auch BAKBasel) durchaus wettbewerbsfähig. Statt Firmen zu umwerben, die bei der Standortwahl die Profitmaximierung zum entscheidenden Kriterium machen, sollten wir besser jene Faktoren fördern, die Basel wirklich auszeichnen. Neben der geografisch günstigen Lage gehören dazu gut ausgebildete und motivierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Bildung kostet, und an diesen Kosten sollen sich die Unternehmen angemessen beteiligen, zumal jene, die es sich leisten können.

Das Nein ist ein (wenn auch denkbar knapper) Sieg für die Linke. Die SP Basel-Stadt hat das Referendum gegen die Steuersenkung unterstützt. Und damit ein Stück weit ihre eigene Regierungsrätin desavouiert, was angesichts der bevorstehenden Gesamterneuerungswahlen zu reden gab. Nun, Eva Herzog wird es verschmerzen können. Zu souverän leitet sie die finanziellen Geschicke des Kantons, als dass sie die Niederlage ernsthaft beschädigen könnte.

Ein Schuss vor den Bug ist das Resultat gleichwohl. Und zwar vor jenen der gesamten Regierung. Eine Mehrheit der Leute hat offenbar die Nase voll von einer allzu wirtschaftsnahen Politik. Am meisten nass werden Eva Herzog und ihre Genossen. Ob sie die Signale hören?

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Steuern, Eva Herzog, Kommentar

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Keine weitere Steuersenkung Weiterlesen

Kleine profitieren nicht Weiterlesen

Oder spended Sie
einen eimaligen
Betrag

Reaktionen

  1. A S

    am 18.06.2012, 09:35

    Die Mehrheit der Basler Stimmberechtigten hat sich für mehr finanzielle Stabilität ausgesprochen und dagegen, nach bereits erfolgten Steuersenkungen schon wieder Privilegierte zu privilegieren, während Miet- Gesundheits und Lebenshaltungskosten bei Normal- oder Geringverdienenden im Gegensatz zum Reallohn stetig steigen. Mit anderen Worten: Hören Sie auf mit dem "Neid"- Gejammer.

  1. Chris00

    am 17.06.2012, 21:01

    "Reiche beschenken?" Das Neid"argument" ist inzwischen anscheinend für jede Abstimmung gut.

    "Steuerbelastung sind im internationalen Vergleich durchaus wettbewerbsfähig". Wo kämen wir hin, wenn wir uns am kaputten europäischen Umland orientieren würden? Wenn wir beispielsweise die Arbeitslosigkeit und Verschuldung am Umland ausrichten würden?

    "Statt Firmen zu umwerben, die bei der Standortwahl die Profitmaximierung zum entscheidenden Kriterium machen..." Welche Firmen denn sonst? NGOs?... mehr"Reiche beschenken?" Das Neid"argument" ist inzwischen anscheinend für jede Abstimmung gut.

    "Steuerbelastung sind im internationalen Vergleich durchaus wettbewerbsfähig". Wo kämen wir hin, wenn wir uns am kaputten europäischen Umland orientieren würden? Wenn wir beispielsweise die Arbeitslosigkeit und Verschuldung am Umland ausrichten würden?

    "Statt Firmen zu umwerben, die bei der Standortwahl die Profitmaximierung zum entscheidenden Kriterium machen..." Welche Firmen denn sonst? NGOs? Wer bezahlt dann den ganzen staatlichen Luxus?

    Welche Standortvorteile hat denn Basel gegenüber anderen Schweizer Ortschaften? Bspw. Zürich oder Luzern? Und weshalb baut Roche die Niederlassung Rotkreuz laufend aus? Wegen den hervorragenden Bildungsinstituten in Rotkreuz?

  2. A S

    am 18.06.2012, 09:35

    Die Mehrheit der Basler Stimmberechtigten hat sich für mehr finanzielle Stabilität ausgesprochen und dagegen, nach bereits erfolgten Steuersenkungen schon wieder Privilegierte zu privilegieren, während Miet- Gesundheits und Lebenshaltungskosten bei Normal- oder Geringverdienenden im Gegensatz zum Reallohn stetig steigen. Mit anderen Worten: Hören Sie auf mit dem "Neid"- Gejammer.

Informationen zum Artikel

17.6.2012, 14:06 Uhr

Ein Schuss vor den Bug

Text

Text:

  • 15.01.2015 um 14:50
    Hoch wollen sie leben!

    Basel wächst – in die Höhe. Das ist keine Frage der Mode, sondern eine Notwendigkeit.

  • 30.12.2014 um 14:05
    Das wird ein gutes Jahr!

    Weniger Autos in der Innenstadt, weniger Baustellen, neue Kräfte in Politik und Kultur, und – wenn der Fussballgott keine Kapriolen macht – der 6. Meistertitel des FC Basel in Folge: Das sind nur ein paar der Highlights, auf die wir uns 2015 freuen können.

  • 21.12.2014 um 14:26
    «Statt Armut bekämpft man heute die Armen»

    Paola Gallo, Geschäftsführerin des Vereins «Surprise», über die neue Armut in der Schweiz und mediale Kampagnen gegen die Sozialhilfe.

  • 17.12.2014 um 11:11
    Zum Artikel: Das Publikum weiss mehr als wir

    Lieber «Schwob». Natürlich ist es unsere Absicht, etwas aus dieser Geschichte zu lernen bzw. für uns als Redaktion und Medium Lehren zu ziehen und die daraus resultierenden Erkenntnisse in unsere Arbeit einfliessen zu lassen. Die TagesWoche versucht, e...

  • 14.11.2014 um 19:35
    Zum Artikel: Historischer Besuch des albanischen Präsidenten in Belgrad

    Sie haben recht, Jana Mue. Der Name «Hodscha» wurde im Deutschen zwar häufig verwendet. In der globalisierten Welt sollten wir mit der originalen Schreibweise aber umgehen können. Einzig bei Namen aus dem Chinesischen oder Arabischen ist die eingedeuts...

  • 29.10.2014 um 21:31
    Zum Artikel: Die TagesWoche feiert ihren dritten Geburtstag

    Lieber Fusnist, vielen Dank! Leider muss ich dich punkto Party enttäuschen. Ein paar Becherchen haben wir gestern geleert, allerdings im engsten Kreis. Beim Fünften lassen wir es aber bestimmt krachen.

Aktuell

Keystone/GAVIN BARKER: Max Gradel, Stürmer der AS Saint-Étienne, feiert sein Siegtor für die Elfenbeinküste gegen Kamerun.

Fussball, Afrika Cup 

Serey Die ist eine Runde weiter

Die Elfenbeinküste mit dem Basler Profi Geoffroy Serey Die erreicht beim Afrika Cup dank einem 1:0 gegen Kamerun die Viertelfinals. Zwischen Guinea und Mali muss am Donnerstag das Los entscheiden. Von SI und Christoph Kieslich. Weiterlesen

SI: Der Katari Memisevic (rechts), ein eingebürgerter Bosnier, setzt sich im Viertelfinal gegen Deutschland gegen Drux durch.

Handball, WM 

Katars Weltauswahl steht im Halbfinal

Katar erreicht an der Handball-WM sensationell die Halbfinals. Die Gastgeber bezwingen Deutschland 26:24. Überraschend ausgeschieden ist der WM-Dritte Kroatien, der gegen Polen 22:24 verliert. Von SI. Weiterlesen