Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Mi, 22.05.2013

Religion 

11.6.2012, 20:57 Uhr

Kruzifixe im Klassenzimmer werden nicht besonders geschützt

11.6.2012, 20:57 Uhr

Kruzifixe im Klassenzimmer erhalten keinen verfassungsrechtlichen Schutz. Der Ständerat hat sich am Montag gegen ein Anliegen des Nationalrates gestellt. Somit werden christliche Symbole in der Schweiz auch künftig nicht bevorzugt behandelt. Von sda

sda: Die Kruzifixe in Schulzimmern werden nicht speziell geschützt (Archiv)

Die Kruzifixe in Schulzimmern werden nicht speziell geschützt (Archiv) (Bild: sda)

Zu befinden hatte der Ständerat über eine parlamentarische Initiative der Nationalrätin Ida Glanzmann (CVP/LU). Sie wollte die Bundesverfassung mit folgendem Passus ergänzen: «Symbole der christlich-abendländischen Kultur sind im öffentlichen Raum zugelassen».

Glanzmann hatte ihren Vorstoss mit dem Fall eines Freidenkers begründet, der im Kanton Luzern die Entfernung eines Kruzifixes aus dem Klassenzimmer gefordert hatte. Einzelpersonen oder einzelne Gruppierungen dürften nicht mit dem Hinweis auf die Glaubens- und Gewissensfreiheit die schweizerische Kultur infrage stellen können.

Anders als der Nationalrat lehnte der Ständerat den Vorstoss Glanzmanns aber ab. Der Entscheid fiel mit 21 zu 17 Stimmen. Mehrere Redner wiesen darauf hin, dass sich der Staat in religiösen Fragen neutral verhalten solle. Zudem sei es Sache der Kantone das Verhältnis zur Religion festzulegen. «Daran sollten wir ohne Not nichts ändern», sagte Anita Fetz (SP/BS).

Hans Stöckli (SP/BE) warnte davor, in einen neuen Kulturkampf zu geraten. Mit der Initiative müssten künftig auch klar laizistische Kantone christliche Symbole im öffentlichen Raum akzeptieren. Auch halte er es nicht für richtig, die christliche Religion als Leitkultur verankern zu wollen.

«Neue Feindlichkeit»

Für die parlamentarische Initiative machte sich Stefan Engler (CVP/GR) stark: Es gebe eine neue Feindlichkeit gegen Kreuze und Kruzifixe, sagte er. Was in der Vergangenheit normal gewesen sei, werde heute beanstandet - dazu gehörten neben Kreuzen und Kruzifixen in Schulzimmern auch Bergkreuze oder Kreuze am Wegrand.

Engler äusserte die Befürchtung, dass zuerst die Symbole aus der Öffentlichkeit verschwinden würden, dann die Religion selbst. Peter Föhn (SVP/SZ) sagte, dass das Fundament der Schweiz die christlich-abendländische Kultur sei. «Es darf nicht sein, dass wir das irgendwie gefährden».

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

Kommentieren

Informationen zum Artikel

11.6.2012, 20:57 Uhr

Kruzifixe im Klassenzimmer werden nicht besonders geschützt

Text

Text: sda

Aktuell

sda: Bau von Zweitwohnungen in Arosa

Zweitwohnungen 

Bundesgericht zu Zweitwohnungen

Das Bundesgericht entscheidet heute über Grundsatzfragen zum Verfassungsartikel über die Beschränkung von Zweitwohnungen. Umstritten ist, ab wann die letztes Jahr angenommene Bestimmung gelten soll und ob die Initiantin Helvetia Nostra einzelne Bauvorhaben anfechten darf. Von sda. Weiterlesen

sda: Verdienen ihrer Ansicht nach zu wenig: Milchbauern (Archiv)

Landwirtschaft 

Milchbauern wollen mehr verdienen

Die Mehrheit der Milchbauern in der Schweiz beurteilt ihr Einkommen und die eigene wirtschaftliche Lage als unbefriedigend. Das zeigt eine von Isopublic durchgeführte Umfrage im Auftrag von BIG-M in der Deutsch- und der Westschweiz. Von sda. Weiterlesen

sda: Erhalten mehr Lohn: Angestellte in der Uhrenindustrie (Archiv)

Arbeit 

Höhere Minimallöhne für Uhrmacher

Nach sechs Monaten in teilweise gespannter Atmosphäre sind die Lohnverhandlungen für die Uhrenbranche erfolgreich beendet worden. Die Minimallöhne steigen je nach Region um 0,85 bis 2 Prozent. Von sda. Weiterlesen