Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Mi, 19.06.2013

Wochenendlich 

8.6.2012, 00:01 Uhr

Wochenendlich in Luzern

8.6.2012, 00:01 Uhr

Wo der Rhein Reuss heisst und das Birsköpfli Lido: Ein Sommerausflug nach Luzern. Von Esther Staub

Den Turm muss man nicht vorstellen.

Den Turm muss man nicht vorstellen. (Bild: E. Staub)

Augen- und Gaumenschmaus: leckere «Rägetröpfli».

Augen- und Gaumenschmaus: leckere «Rägetröpfli». (Bild: E. Staub)

Man steht nicht am Wasser, wo einen der Fährimaa mit der Fähre abholt, sondern am Vierwaldstättersee bei der Anlegestelle der Schiffe. Diese fahren einen je nach Bedürfnis in kurzer Zeit beispielsweise ins Verkehrshaus mit seinem riesigen Filmtheater. Oder nach Vitznau, dem Ausgangspunkt der Zahnradbahn auf die Königin der Berge, die Rigi.

Was dem Bebbi die Mittlere Rheinbrücke mit dem Käppelijoch, ist den Luzernern die gedeckte Kappellbrücke aus dem 14. Jahrhundert. Der um 1300 erbaute, achteckige und über 34 Meter hohe Wasserturm davor ist laut City Guide das meistfotografierte Denkmal der Schweiz. Nach dem Bewundern der Bildtafeln mit Szenen der Schweizer- und Stadtgeschichte im Dach der Brücke sind wir schon bei der Fussgängerzone, welche uns den Stadtbummel erst richtig geniessen lässt. Hier am rechten Reussufer laden viele gute und gemütliche Bars und Restaurants zum kulinarischen Genuss. Weiter geht es durch die Gässchen der Altstadt mit Boutiquen, Schmuck- und Schuhläden.

Drama als Panorama

Am Ende der Fussgängerzone gelangt man links zum Löwenplatz. Nicht das gros­se Angebot der Fondation Beyeler, sondern nur ein einziges Gemälde erstaunt hier den Besucher des Bourbaki-Gebäudes. Das Panorama ist eines der letzten Riesenrundgemälde weltweit und erzählt vom Drama der aus dem Krieg heimkehrenden Bourbaki-Armee im 19. Jahrhundert. An der Grenze im schweizerischen Jura werden die müden und verletzten Soldaten durch die Schweizer Bevölkerung empfangen und mit Decken, warmem Essen und Getränken versorgt. Durch das realitätsnahe Bild und die Geräuschkulisse hat der Besucher das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Sehr eindrücklich!

Etwas weiter hinten an der Zürcherstras­se gelangt der neugierige Besucher zum Löwendenkmal und an der Denkmalstrasse zum Gletschergarten. Der in den natürlichen Felsen gehauene Löwe wurde zum Andenken an die 1792 gefallenen Schweizer Soldaten in den Tuilerien in Paris errichtet. Gleich daneben hat man die Möglichkeit, im Gletschergarten über 20 Millionen Jahre Erdgeschichte zu erfahren. Neben dem Naturdenkmal sind noch ein Museum und das Spiegellabyrinth zu erkunden.

Pilatus und Promenade

Die müden Beine tragen uns dann zurück an die Promenade am See. Hier können wir auf einer der Sitzbänke vor dem Gang über die stark befahrene Seebrücke zurück zum Bahnhof ein wenig ausruhen. Beim Beobachten der vielen Schwäne, Enten und Blässhühner schweift der Blick zum Hausberg von Luzern, dem Pilatus. Darunter präsentiert sich dem Betrachter das von Jean Nouvel erbaute und 1998 eröffnete Kultur- und Kongresszentrum Luzern, kurz KKL genannt. Wer also noch aufnahmefähig und nicht zu müde ist, kann hier abends einen der 1840 Plätze belegen und so einem klassischen Konzert oder einem anderen Anlass folgen.

Im Rücken befinden sich, entlang dem Seeufer, die grossen, historischen Hotels, die ihre glanzvollste Zeit wohl zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlebten. Ein behagliches Gefühl, notfalls ein Bett so nahe zu wissen ...

  • Anbeissen: Ein Muss: Konditorei Heini mit den göttlichen «Rägetröpfli». 
  • Anschauen: Panoramabild im Bourbaki­museum, Gletschergarten und Löwendenkmal.
  • Anhören: Ins KKL für schöne Musik in schöner Atmosphäre.

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

Kommentieren

Informationen zum Artikel

8.6.2012, 00:01 Uhr

Wochenendlich in Luzern

Text

Text:

Aktuell

Nils Fisch:  Für Reisende und Bleibende: Die Basler Buchtipps für den Sommer 2013.

Basler Buchtipp #1 

Olymp und Hades empfiehlt «Besser»

Mit welchem Buch sollte man in die Sommerferien gehen? Wir haben bei Basler Buchhändlern nachgefragt. Den Auftakt unserer Sommerserie macht «Besser», ein Roman von Doris Knecht, empfohlen von Olymp und Hades.Von Valentin Kimstedt, Livio Marc Stöckli und Hans-Jörg Walter. Weiterlesen

sda: Test auf Syphilis im Checkpoint Zürich (Archiv)

Gesundheit 

Tripper- und Syphilis-Fällen nehmen zu

Sexuell übertragbare Krankheiten sind in der Schweiz auf dem Vormarsch. Seit Anfang Jahr wurden 788 Fälle von Gonorrhoe – umgangssprachlich auch Tripper genannt – gemeldet. Das sind über 180 mehr als im gleichen Zeitraum letztes Jahr. Von sda. Weiterlesen