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Ein sehr guter Artikel, der mir aus dem Herzen spricht.
Willi Junker zu Warum Belinda Bencic sich nicht Bettina Benz nennen sollte
Als alleinstehende Frau oder alleinstehnder Mann erhalte ich auch keine Wohnung in einer Genossenschaft, niederes Einkommen hin oder her. Rassismus oder einfach nur Familienförderung auf allen Ebenen?
twelveVon der TagesWoche verifiziertes Profil zu Ist es rassistisch, dass ein Türke keine Chance auf eine Genossenschaftswohnung hat?
Neu war mir, dass die bezahlte Stimmabgabe legitim ist: Gibt's doch nicht!
s chröttli zu «Haben Sie schon unterschrieben?» – der schwierige Umgang mit Volksinitiativen
  1. Redaktionsmitglied

    Samuel Waldis

    am 1.09.2014, 10:56

    Danke Herr Weber für Ihren Kommentar. In dieser Frage ist zwischen zwei Situation zu unterscheiden: Bei Ballbesitz gab Calla den offensiv ausgerichteten Flügelspieler. Hatte der Gegner aber den Ball, ergänzte er die Abwehr und wurde zum Aussenverteidiger einer Viererkette. Der Spieler selbst sprach übrigens nach der Partie von dieser Position, die er auch schon, aber noch nie im FCB-Dress gespielt habe.
    Grundsätzlich widerspiegelt das Sousas System, das bei Ballbesitz aus einer Dreierkette ... mehrDanke Herr Weber für Ihren Kommentar. In dieser Frage ist zwischen zwei Situation zu unterscheiden: Bei Ballbesitz gab Calla den offensiv ausgerichteten Flügelspieler. Hatte der Gegner aber den Ball, ergänzte er die Abwehr und wurde zum Aussenverteidiger einer Viererkette. Der Spieler selbst sprach übrigens nach der Partie von dieser Position, die er auch schon, aber noch nie im FCB-Dress gespielt habe.
    Grundsätzlich widerspiegelt das Sousas System, das bei Ballbesitz aus einer Dreierkette den Angriff auslöst und nach einem Ballverlust auf eine Viererkette umschaltet. Siehe dazu auch hier: www.tageswoche.ch/+egn25 oder hier: www.tageswoche.ch/+h0fw5

    Zum Artikel: Zwei sind quitt und einer kopiert sein Tor | Zum Kommentar

  2. bomberman

    am 1.09.2014, 10:52

    Auf dem privaten Wohnungsmarkt sind mir einige solche Fälle bekannt:

    - ArbeitskollegInnen mit türkischen Namen haben oft viel länger Wohnungen zu finden.

    - Ein mir bekanntes türkisches Ehepaar wurde bei einer Wohnung abgelehnt (trotz passendem Einkommen etc...), danach wurde die Wohnung noch einmal ausgeschrieben. Als bei der Verwaltung nachgefragt wurde wollte sich niemand zu den Gründen äussern.

    Die mir bekannten Genossenschaften (z.B.: SBB Wohngenossenschaft) handeln vermutlich nicht... mehrAuf dem privaten Wohnungsmarkt sind mir einige solche Fälle bekannt:

    - ArbeitskollegInnen mit türkischen Namen haben oft viel länger Wohnungen zu finden.

    - Ein mir bekanntes türkisches Ehepaar wurde bei einer Wohnung abgelehnt (trotz passendem Einkommen etc...), danach wurde die Wohnung noch einmal ausgeschrieben. Als bei der Verwaltung nachgefragt wurde wollte sich niemand zu den Gründen äussern.

    Die mir bekannten Genossenschaften (z.B.: SBB Wohngenossenschaft) handeln vermutlich nicht so, da gibt es eigentlich eine gute kulturelle Durchmischung, was dies nahe legt.

    Zum Artikel: 3) Ist es rassistisch … | Zum Kommentar

  3. Fritz Weber

    am 1.09.2014, 10:31

    Finde auch, dass Calla keine ungenügende Leistung zeigte. Vorallme im Spiel nach vorne deutlich stärker als Safari auf dem Flügel. Ist mir zudem schleierhaft, dass man bei dieser Taktik (doch eher ein 3-5-2/3-2-3-2 als ein 5-3-2) noch von Aussenverteidiger spricht, da es diese Position hier, im klassischen Sinn, gar nicht gibt...

    Zum Artikel: Zwei sind quitt und einer kopiert sein Tor | Zum Kommentar

  4. Rudi Buchmann

    am 1.09.2014, 09:53

    Ja, wenigsten schoss Walter Samuel die Bälle weit nach vorne und teilweise blieben sie noch im Spiel und konnten von eigenen Spieler erhascht werden. Seine Klasse kam auch in solchen Fällen immer wieder zum Vorschein. Ich fand, dass Samuel das eine oder andere Goal sogar verhindert hat. YB hat gut gespielt. Ein Goal haben sie verdient. Es hätten ja auch mehr sein können. Die Note 4 für Samuel finde ich zu tief.

    Zum Artikel: Zwei sind quitt und einer kopiert sein Tor | Zum Kommentar

  5. Bruno Fährmann

    am 1.09.2014, 09:43

    Eine ungenügende Note für Calla ist Schwachsinn. Der Junge zeigte physisch wie technisch eine anspruchsvolle Leistung und setzte offensive Akzente. Calla drängt sich auf für die Rolle des Aussenverteidigers. Dank seiner Polyvalenz rechtfertigt er seinen Kaderplatz beim FCB. Eine gelungene Überraschung, an welcher wir eventuell noch viel Freude haben werden.

    Zum Artikel: Zwei sind quitt und einer kopiert sein Tor | Zum Kommentar

  6. Maya Eldorado

    am 1.09.2014, 06:49

    Initiativen sind das einzig mögliche Instrument einzugreifen, wenn die Politiker nicht einhalten, was sie vor der Wahl versprochen haben.
    Bei den meisten Politikern ist der Hauptgrund in ein Amt einzusteigen, Macht ausüben zu können, mitzubestimmen wohin der Karren fährt.
    Vor der Wahl verkaufen sich die meisten so, dass sie sich auf eine Weise darstellen, um höchstsmögliche Chancen beim Volk zu haben. Diese Darstellung trifft sich nur mehr oder weniger mit ihrer innerlichen Ueberzeugung. U... mehrInitiativen sind das einzig mögliche Instrument einzugreifen, wenn die Politiker nicht einhalten, was sie vor der Wahl versprochen haben.
    Bei den meisten Politikern ist der Hauptgrund in ein Amt einzusteigen, Macht ausüben zu können, mitzubestimmen wohin der Karren fährt.
    Vor der Wahl verkaufen sich die meisten so, dass sie sich auf eine Weise darstellen, um höchstsmögliche Chancen beim Volk zu haben. Diese Darstellung trifft sich nur mehr oder weniger mit ihrer innerlichen Ueberzeugung. Und weiter ist der Bürger sehr oft nur mit einem Teil von dem was der Politiker erreichen will, einverstanden. (Das ist der Hauptgrund, warum ich noch nie wählen gegangen bin, hingegen regelmässig abstimmen.)
    Die Initiative ist DAS Instrument für die Bürger einzugreifen, wenn es Politiker zu weit treiben in ihrer Macht.

    Die aktivsten politisch motivierten Bürger sind grossmehrheitlich in einer Partei und so kann es nicht verwundern, dass mehrheitlich Parteien eine Initiative lancieren. Nun ist es ein Unterschied, ob der Anstoss von Bürgern einer Partei oder von der Parteispitze selbst kommen.

    Das Paradebeispiel ist die SVP. Blocher wurde ja damals in den Bundesrat gewählt und nach vier Jahren abgewählt. Ich kann mich noch gut erinnern wie damals in Bern die Wahl begründet wurde. Es ist besser ihn einzubinden, als dass er von aussen wirkt. Später wurde er dann in den Nationalrat gewählt. Da ist er nach ein paar Jahren ausgetreten. Seither nehmen die Initiativen von dieser Seite her inflationsmässig zu. Blocher und seine Getreuen haben wirklich im Sinn die Regierung von aussen her zu manipulieren. Zuhilfe kommen ihnen all die Menschen, die sehr verunsichert sind. Blocher und seine Getreuen verstehen es, die Menschen zu verunsichern, ein Problem hinzustellen, aufzubauschen und eine Lösung anzubieten. Dieses System hat wirklich diktatorische Züge angenommen. Des weiteren kommt hinzu, dass es nicht wirklich andere Gruppierungen oder Parteien hat, die dem wirklich etwas entgegenzusetzen haben.
    Ein typische Beispiel war die Masseneinwanderungsinitiative. Es stimmt, dass die Bevölkerung in der Schweiz ausserordentlich stark zunimmt. Und da lassen sich mit Verbreitung von Heimatgefühl und noch mehr Massen mobilisieren. Diese Masseneinwanderung muss gestoppt werden ohne wenn und aber und ohne zu hinterfragen, aus welchem Grund wir so bei Ausländern begehrt sind.
    Auf der anderen Seite wird von Regierungsseite konsequent ausländischen Firmen der rote Teppich ausgelegt. Sie werden gar mit vorteilhaften Bedingungen angelockt. Auch die Linke sieht die Lösung der Probleme einzig in der Ankurbelung der Wirtschaft auf diese Art. Ich kenne keine Partei, die da Zusammenhänge aufdecken will. So sieht man nur die Massen von Menschen, die jedes Jahr neu kommen, aber der Grund dazu fällt vollkommen uner den Tisch. So hatte die Rechte mit dieser Initiative praktisch freie Fahrt.

    Zum Artikel: «Haben Sie schon unterschrieben?» | Zum Kommentar

  7. Alex Schneider

    am 1.09.2014, 06:30

    Könnte es auch sein, dass Volksinitiativen die berechtigte Reaktion sind auf den Unwillen des Parlaments und der Exekutive, Lösungen für drängende politische Fragen zu präsentieren?

    Zum Artikel: «Haben Sie schon unterschrieben?» | Zum Kommentar

  8. Christoph Meury

    am 31.08.2014, 23:58

    Ist doch super, dass vor allem die Ur- und Profidemokraten die Demokratie und ihre Rechte ad absurdum führen.

    Wir können daher direkt dazu übergehen, Abstimmungen nur noch elektronisch durchzuführen. Per Like-Button ist das doch eine einfache Sache. Wir üben dies ja bereits täglich auf irgendwelchen idiotischen und debilen Online Zeitungsmedien. Da ist der nächste Schritt doch ein kleiner für die Stimmabgabe, aber ein grosser für die Demokratie. Aber wir kriegen das hin. Da bereits di... mehrIst doch super, dass vor allem die Ur- und Profidemokraten die Demokratie und ihre Rechte ad absurdum führen.

    Wir können daher direkt dazu übergehen, Abstimmungen nur noch elektronisch durchzuführen. Per Like-Button ist das doch eine einfache Sache. Wir üben dies ja bereits täglich auf irgendwelchen idiotischen und debilen Online Zeitungsmedien. Da ist der nächste Schritt doch ein kleiner für die Stimmabgabe, aber ein grosser für die Demokratie. Aber wir kriegen das hin. Da bereits die meisten offiziellen Abstimmungen unter 50% Stimmbeteiligung liegen und ergo nur noch ein Bruchteil der Bevölkerung überhaupt sich für die Politik und allfällige Grundsatzentscheide interessiert, könnte man mit solchen Votings doch eher wieder populär werden. Bequem vom Sofa aus lässt sich doch schnell mal ein Zeichen setzen, ein bisschen Frust loslassen, den da oben mal zeigen wo Gott hockt, usw.

    Mainstreammässig dampfen wir auch die kompliziertest Sachlage & komplexe Themen auf zwei PR-Sätze ein, mit zwei kurzen, aber zackigen Anschlussfragen, welche mit Ja oder Nein zu beantworten sind vervollständigen wir diese urdemokratische Fingerübung und fertig ist das neue Demokratieverständnis und voilà haben wir die Volchsmeinung evaluiert. Dabei ist dann auch klar: Wer gewonnen hat, sagt wo's lang geht. Die Anderen sind die Deppen und sind raus aus dem Spiel. Für die ist dann fertig lustig mit Demokratiespielchen. Sie sind raus aus dem Diskurs. Nix mehr mit Minderheitenschutz und solchem Pipapo. Wir sollten die Sache jetzt endlich radikal vereinfachen. Dafür schaffen wir auch die neue Unübersichtlichkeit. Keiner weiss Bescheid, aber Voting ist okay.

    Was beim Eurovision Song Contest geht, geht auch im politischen Alltag. Man muss es versuchen... Wenn's nicht klappt, schaffen wir die Sendung ab. Ist doch einfach, oder?

    Zum Artikel: «Haben Sie schon unterschrieben?» | Zum Kommentar

  9. Rolf Wilhelm

    am 31.08.2014, 21:58

    Da hilft eigentlich nur noch Eines:
    Politischen Parteien das Recht absprechen, Initiativen einzureichen. Oder, anders formuliert, dies exklusiv "natürlichen Personen ohne politischem Amt" im jeweiligen Wirkungsbereich (Gemeinde, Kanton, Bund) zuzusprechen - so wie es vermutlich einmal angedacht war.

    Mit dem Vorschlag sollte sich die SVP, die immer so sehr auf Tradition pocht, ausgesprochen gut abfinden dürfen.

    Zum Artikel: «Haben Sie schon unterschrieben?» | Zum Kommentar

  10. Niko Hammann

    am 31.08.2014, 21:00

    Von was für einer bezahlten Stimmabgabe sprechen Sie? Man kann keine Stimmen kaufen und unter anderem ist es auch verboten! Unterschriftensammler die bezahlt werden können gleichfalls keine Unterschriften kaufen, die werden für die Arbeit bezahlt, oder sollen alle gratis arbeiten? Ich finde es völlig legitim wenn man die Leute bezahlt, freiwillig seine Zeit opfern möchte ja auch kaum jemand!

    Zum Artikel: «Haben Sie schon unterschrieben?» | Zum Kommentar

  1. Maya Eldorado

    am 2.09.2014, 08:03

    Von wegen KK-Prämien:
    Frauen bekommen Kinder. Das kostet.
    Allerdings braucht es immer, dass eine Schwangerschaft zustandekommt, auch einen Mann dazu. Vielleicht ist denen das noch nicht aufgefallen.

    Zum Artikel: 4) Ist es rassistisch … | Zum Kommentar

  2. Rolf Wilhelm

    am 2.09.2014, 07:05

    Heikel, definitiv.
    Man kann sich weder sein Geschlecht, sein Alter noch seine Herkunft aussuchen und wird doch aufgrund von statistischen Erhebungen danach bewertet. Warum zahlt eine Frau andere Krankenkassenprämien als ein Mann? Warum zahlt jemand in Basel-Land andere Prämien als in Solothurn? Und "Statistisch" heisst nichts anderes als "Erfahrungswerte" aus der Vergangenheit. Junge Männer gehen anders mit dem Auto um als Ältere (da brauche ich keine Statistik, das sehe ich an mir selber...... mehrHeikel, definitiv.
    Man kann sich weder sein Geschlecht, sein Alter noch seine Herkunft aussuchen und wird doch aufgrund von statistischen Erhebungen danach bewertet. Warum zahlt eine Frau andere Krankenkassenprämien als ein Mann? Warum zahlt jemand in Basel-Land andere Prämien als in Solothurn? Und "Statistisch" heisst nichts anderes als "Erfahrungswerte" aus der Vergangenheit. Junge Männer gehen anders mit dem Auto um als Ältere (da brauche ich keine Statistik, das sehe ich an mir selber...) oder junge Frauen und sind deshalb ein grösseres Risiko.

    Jetzt könnte man dagegensetzen: Eine Versicherung ist eine Solidargemeinschaft. Aber solange man sich diese Solidargemeinschaft aussuchen kann, kann es Klumpenrisiken geben, die dann zu Lasten aller Anderen gehen. Nicht ganz einfach.

    Schlussendlich glaube ich: Ja, das ist nicht ganz fair, aber ok. Immerhin haben alle Versicherten die Möglichkeit, sich über den Schadenfreiheitsrabatt (bei Autoversicherungen) zu beweisen, dass sie nicht dem statistischen Mittel entsprechen - was natürlich die scheinbare Ungerechtigkeit nicht vollständig beseitigt. Oder sie können die schweizerische Staatsbürgerschaft annehmen.

    Wie sagte jemand aus dem Umfeld der Basler Regierung zu einer Initiative für das Mitbestimmungsrecht für im Kanton wohnhafte Ausländer: "Es braucht diese Initiative nicht, es gibt schon ein Verfahren, dass dies regelt: Es nennt sich Einbürgerungsverfahren."

    Das lässt sich auch auf diese Frage anwenden.

    Zum Artikel: 4) Ist es rassistisch … | Zum Kommentar

  3. Cemal Pnin

    am 2.09.2014, 03:03

    Einem erkennbar religiösen Muslim, die Wohnung nicht zu geben, ist nicht rassistisch. Denn die Weltanschauung dieser Frommen ist nichts anderes als religiöser Rechtsextremismus. Es gibt Muslime, die säkular sind, aber die Frommen sind es i.d.R. nicht. Die befürworten einen Scharia-Staat, wo Nichtmuslime bestenfalls Bürger 2. Klasse bzw. Untermenschen sind. Die Verweigerung wäre in dem Fall nicht mehr als couragiertes Verhalten. Der Maxime "Nein zum Rechtsextremismus" wäre dabei gedient.

    ... mehrEinem erkennbar religiösen Muslim, die Wohnung nicht zu geben, ist nicht rassistisch. Denn die Weltanschauung dieser Frommen ist nichts anderes als religiöser Rechtsextremismus. Es gibt Muslime, die säkular sind, aber die Frommen sind es i.d.R. nicht. Die befürworten einen Scharia-Staat, wo Nichtmuslime bestenfalls Bürger 2. Klasse bzw. Untermenschen sind. Die Verweigerung wäre in dem Fall nicht mehr als couragiertes Verhalten. Der Maxime "Nein zum Rechtsextremismus" wäre dabei gedient.

    Wichtig ist es nun, die Streu vom Weizen zu trennen. Denn es gibt hier auch so einige nicht religiöse Muslime und aus islamischen Staaten eingewanderte Personen, die keine Muslime sind, wie z.B. Bahais, Aleviten, Atheisten und Christen. Diese Leute leiden am (berechtigt schlechten) Ruf des Islam genauso. Diese Gruppen verdienen Solidarität.


    Was den realen Schweizer Rassismus betrifft, den habe ich heute mit Erschütterung wieder in der Glotze gesehen. Der Täter war ein gewisser Markus Gilli, ein Journalist. In seiner Sendung hat er seinen "fremdrassigen" Gast (Fabian Molina) aus nichtigen Gründen immer wieder dämonisiert und gemobbt. Zum Schluss "fragte" Gilli sogar, was dem Gast eigentlich einfällt, die Schweizer Rechtsextremisten mit seiner Meinung zu Morddrohungen zu provozieren. Gegen solche Bstrd-Journalisten sollte man endlich mal Haltung einnehmen. Liebe Tageswoche, zeigt doch jetzt mal Courage, anstatt abstrakt und wohlfeil zu philosophieren.

    PS. Wenn Telezueri das Video (wahrscheinlich morgen) hochgeladen hat, werde ich es hier verlinken. Ihr könnt euch dann selbst ein Bild davon machen.

    Zum Artikel: 3) Ist es rassistisch … | Zum Kommentar

  4. Maya Eldorado

    am 1.09.2014, 23:01

    Lieber Herr Martens

    Ich hab den verlinkten Artikel gelesen.
    Dann hab ich dort einen weiteren link gefunden zur Männerzeitung.
    www.maennerzeitung.ch/
    Dort sind drei weitere Artikel zu Schweden.
    Mein erster Eindruck war: Mir kommt das ganze vor wie Wohlfühlkommunismus von der Wiege bis zur Bahre.

    Zum Artikel: Sind Frauen ein Investmentfaktor? | Zum Kommentar

  5. Dan Wiener

    am 1.09.2014, 22:36

    Herr Fährmann, das mit der Japanerin verstehe ich schlicht nicht, pardon.
    Zu Ihrem zweiten Kommentar:
    Ich habe in den USA mehrmals gehört, wie Schwarze sich gegenseitig mit Nigger ansprechen. Das ist offenbar ok und wird deshalb auch in Raps verwendet. Das heisst aber nicht, dass Weisse das Wort auch benutzen dürfen.

    Zum Artikel: Nicht jedes Vorurteil ist Rassismus | Zum Kommentar

  6. Markus Meury

    am 1.09.2014, 22:36

    "... mit Wohnsitz in Wollerau..."
    Niemand ist zu jung für Steuerflucht. Aber schon bedenklich, dass jemand bereits ab dem ersten verdienten Franken den Wohnsitz verlegt, um möglichst wenig an die Gemeinschaft beizutragen (und das erst noch dort, wo's am wenigsten braucht). Dabei wird sie wohl noch so viel verdienen, dass es auf die gesparten Franken gar nicht ankommt. Oder ist nie genug?

    Zum Artikel: Bencic gelingt die Sensation | Zum Kommentar

  7. Dan Wiener

    am 1.09.2014, 22:25

    Ich kann's tatsächlich nicht besser erklären als das Strafgesetzbuch. Das ist auch für Nichtjuristen verständlich. Der Link zum Artikel 261bis (Antirassismus Strafnorm) ist im Text.

    Zum Artikel: Nicht jedes Vorurteil ist Rassismus | Zum Kommentar

  8. Maggy Ritz

    am 1.09.2014, 22:17

    Vielen Dank, Dan
    Woran man schliesslich Rassismus klar erkennen kann, sagst du nicht. Ich erlebte eine Offenbarung, als ich einem gehässigen Mitbürger den Vergleich zum Verständnis anbot und wüsteste Drohungen erntete. Ich hatte ihn gefragt, wie er das fände, wenn man ihn "Kuhschweizer" nennen würde.

    Zum Artikel: Nicht jedes Vorurteil ist Rassismus | Zum Kommentar

  9. Piet Westdijk

    am 1.09.2014, 21:20

    Mir scheint das angesprochene Problem nicht nur akademisch ausgebildete Frauen nach einer Kinderpause zu betreffen, sondern fast alle angestellte Menschen vorallem in Grossfirmen, wo Menschen nicht als Mensch gesehen werden, sondern lediglich als vorübergehend nützliche Seienden, die nach dem Hire-and-fire-Prinzip gemietet und entsorgt werden..

    Zum Artikel: Sind Frauen ein Investmentfaktor? | Zum Kommentar

  10. Willi Junker

    am 1.09.2014, 20:06

    Ein sehr guter Artikel, der mir aus dem Herzen spricht.
    Eine Bemerkung habe ich allerdings zum Postulat von Anita Fetz: Als ich 1973 nach Basel gekommen bin, hatte ich eine liebe Klassenkollegin, die mit ihrer Familie nach dem Ungarnaufstand nach Basel gekommen ist, mit Namen Marta Hegyaljai (Ungarischer Adel). Gemäss meiner Erinnerung wurde die Familie bei der Einbürgerung gezwungen einen Namen anzunehmen, der unserer Sprachempfindung entspricht, also musste die Familie den Namen Hegy annehme... mehrEin sehr guter Artikel, der mir aus dem Herzen spricht.
    Eine Bemerkung habe ich allerdings zum Postulat von Anita Fetz: Als ich 1973 nach Basel gekommen bin, hatte ich eine liebe Klassenkollegin, die mit ihrer Familie nach dem Ungarnaufstand nach Basel gekommen ist, mit Namen Marta Hegyaljai (Ungarischer Adel). Gemäss meiner Erinnerung wurde die Familie bei der Einbürgerung gezwungen einen Namen anzunehmen, der unserer Sprachempfindung entspricht, also musste die Familie den Namen Hegy annehmen. Ein absolutes NoGo. Heute heisst die Familie zum Glück wieder Hegyaljai. Will Anita Fetz, die ich übrigens sehr schätze, wieder solche Zustände erreichen ? Ich hoffe nicht. Identitäten sollte man nicht ändern müssen.

    Zum Artikel: Nicht jedes Vorurteil ist Rassismus | Zum Kommentar