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Interessantes Ranking, so sieht man auf einen Blick, welche Grossräte vom Gewerbeverband gekauft wurden, statt den Wählerwillen zu vertreten.
Dänny zu Gewerbeverband macht mit Ranking Druck auf Grossräte
Diese Ruhegehälter sollten nicht länger ausbezahlt werden als Arbeitslosengelder.
M. Seiler zu Regierungsräte sollen weniger Ruhegehalt beziehen
Den Bürger, der um 8 Uhr schon schlafen will, muss man mir doch erst noch zeigen.
Johann Bodinus zu Für neun Gartenbeizen ist in Basel bereits um 20 Uhr Schluss
Eine Skyline zu schützen ist etwa so absurd wie ein Buch einzufrieren.
Dinu Marsson zu Das neue Biozentrum ist ganz oben angekommen
  1. Verifiziert

    Remo Leupin

    am 9.05.2016, 22:07

    Ich gehe mit der Kritik von Matthias Oppliger einig – und möchte noch zwei Überlegungen anfügen:

    O Das wichtige demokratische Instrument der Volksinitiative wurde nicht geschaffen, um parteipolitische Propaganda zu betreiben, wie das etwa die SVP mit ihren migrationspolitischen Vorlagen (u.a. der Masseneinwanderungsinitiative) tat und tut. Die Volksinitiative wurde aber auch nicht geschaffen, um «einfach mal» eine Debatte über gesellschaftliche Utopien anzustossen – ohne Verantwortung... mehrIch gehe mit der Kritik von Matthias Oppliger einig – und möchte noch zwei Überlegungen anfügen:

    O Das wichtige demokratische Instrument der Volksinitiative wurde nicht geschaffen, um parteipolitische Propaganda zu betreiben, wie das etwa die SVP mit ihren migrationspolitischen Vorlagen (u.a. der Masseneinwanderungsinitiative) tat und tut. Die Volksinitiative wurde aber auch nicht geschaffen, um «einfach mal» eine Debatte über gesellschaftliche Utopien anzustossen – ohne Verantwortung für allenfalls mögliche negative Folgen eines solchen Unterfangens zu übernehmen, falls die Bürgerinnen und Bürger dafür grünes Licht geben sollten. Als sozial engagiertem Staatsbürger stört es mich, wenn ich aus dem (einst durch namhafte Geldmittel der Edith-Maryon-Stiftung ermöglichten) Basler «Unternehmen Mitte» (das sich inzwischen zu einem herkömmlichen Gastro- und Vermietungsunternehmen entwickelt hat) keine klaren Antworten zur Finanzierbarkeit der Initiative erhalte – und statt dessen ermutigt werde, doch einfach mal locker zu bleiben und offen für neue Ideen zu sein.

    O Ich halte es für legitim zu fragen, ob die Grundeinkommen-Initiative all jene Menschen, die heute nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, möglicherweise falsche Hoffnungen macht. Bis anhin habe ich jedenfalls noch keine überzeugende Antworten auf berechtigte Umsetzungsfragen gehört. Etwa auf diese: Da die ersten 2500 Franken an Erwerbseinkommen vollständig abgeschöpft würden, träfe dies speziell Personen im Niedriglohnbereich – unter ihnen etwa Sozialhilfebezüger vor der beruflichen Wiedereingliederung oder zum Teil auch Frauen mit Wunsch nach Teilzeitarbeit: Wie kann dieses Dilemma gelöst werden? Was würde passieren, wenn sich die Konjunktur weiter abkühlen und Preise für Konsumgüter und Mieten plötzlich erheblich steigen würden? Welche Folgen hätte es, wenn die Mehrwertsteuer (die «unsozialste» Steuer überhaupt) markant erhöht werden müsste, um das «Bedingungslose Grundeinkommen» mitzufinanzieren? Was würde mit Kranken passieren, die nicht mehr arbeiten, aber auch nicht von 2500 Franken Grundeinkommen leben könnten?

    Das sind nicht einfach rückwärtsgewandte, konservative Fragen, die man nonchalant wegphilosophieren kann – das sind für viele Menschen existentielle Fragen. Schluss also mit Showtime. Danke.

    Zum Artikel: Das Versagen der Vordenker | Zum Kommentar

  2. Markus Schöpfer

    am 9.05.2016, 19:39

    Die Frage. warum die ökonomischen Auswirkungen nicht diskutiert werden, ist einfach zu beantworten!
    Arbeiten nur 5% der arbeitenden Bevölkerung nicht, kommt genug Geld rein, um das BGE zu finanzieren! Arbeiten 10% nicht, wird es schwierig. Arbeiten15% nicht, wird es unmöglich. etc...
    Keiner kann vorsussagen, wie hoch der Anteil sein wird, der mal für längere Zeit oder für immer ohne mormles Arbeitseinkommen leben wird!
    Zudem weiss man nicht, ob die Löhne steigen oder fallen würden!

    E... mehrDie Frage. warum die ökonomischen Auswirkungen nicht diskutiert werden, ist einfach zu beantworten!
    Arbeiten nur 5% der arbeitenden Bevölkerung nicht, kommt genug Geld rein, um das BGE zu finanzieren! Arbeiten 10% nicht, wird es schwierig. Arbeiten15% nicht, wird es unmöglich. etc...
    Keiner kann vorsussagen, wie hoch der Anteil sein wird, der mal für längere Zeit oder für immer ohne mormles Arbeitseinkommen leben wird!
    Zudem weiss man nicht, ob die Löhne steigen oder fallen würden!

    Es ist also eine reine Glaubensfrage, und rein mathematisch nicht mit Sicherheit zum voraus berechenbar!
    Würden die Meisten davon ausgehen, dass 95% sicher fest einer Arbeit nachgehen würden, könnte man also getrost ja stimmen. Aber wer weiss das schon! Ich auf jeden Fall nicht!

    Zum Artikel: Das Versagen der Vordenker | Zum Kommentar

  3. Occupy Basel lebt

    am 9.05.2016, 16:46

    Der Film erklärt die Utopie Grundeinkommen sehr schön (bis auf die völlig monotone Kommentierung durch Enno Schmidt, welche wohl mitverantwortlich war dafür, dass 2/3 unserer Filmabendbesucher*innen gestern spätestes bei Filmende genug hatten von dem Thema - was wir so sonst noch nie erlebt haben nach 75 Filmabenden).

    Aber der Film versagt genauso wie der Grossteil der glühenden Befürworter*innen wenn es zu konkreten Vorschlägen bezüglich Finanzierung und Umsetzung kommt:
    Die asoziale ... mehrDer Film erklärt die Utopie Grundeinkommen sehr schön (bis auf die völlig monotone Kommentierung durch Enno Schmidt, welche wohl mitverantwortlich war dafür, dass 2/3 unserer Filmabendbesucher*innen gestern spätestes bei Filmende genug hatten von dem Thema - was wir so sonst noch nie erlebt haben nach 75 Filmabenden).

    Aber der Film versagt genauso wie der Grossteil der glühenden Befürworter*innen wenn es zu konkreten Vorschlägen bezüglich Finanzierung und Umsetzung kommt:
    Die asoziale Mehrwertsteuer wird mit massiv verkürzten Milchbüchlein-Rechnungen als progressiv erklärt und in den Himmel gelobt über die verteufelte Einkommenssteuer gestellt. Dabei wird zum Beispiel ignoriert, dass hohe Einkommen niemals vollständig verkonsumiert werden können, und der Anreiz für Bezahlung unter der Hand zur Umgehung der 50% Mehrwertsteuer wird zwar genannt, aber nicht weiter berücksichtigt.

    Die mangelhafte Progression und Durchsetzbarkeit der Einkommenssteuer (nach dem Willen der bürgerlichen Mehrheit) wird ohne jegliche Kausalität als Stärke der Mehrwertsteuer und somit des Grundeinkommens (welches von ebendieser bürgerlichen Mehrheit als soziales Umverteilungsinstrument umgesetzt werden soll???) inszeniert.

    Und schlussendlich: Wenn die Mehrwertsteuer das BGE finanzieren UND auch noch andere Steuern ersetzen soll, MÜSSEN die Preise entweder deutlich ansteigen, oder es bleibt wirklich nur die restlose Abschaffung der bestehenden Sozialleistungen. Beides wiederspricht der behaupteten Sozialverträglichkeit der BGE-Finanzierung über die Mehrwertsteuer.

    Zum Artikel: Das Versagen der Vordenker | Zum Kommentar

  4. Dinu Marsson

    am 9.05.2016, 15:20

    Mich wundert auch, dass die wirklichen ökonomischen Auswirkungen nicht diskutiert werden: Einfluss auf relative Preise der verschiedenen Güter, Einfluss auf Preise der Arbeit. Folgen dieser Einflüsse für Schweiz im internationalen Markt.

    Zum Artikel: Das Versagen der Vordenker | Zum Kommentar

  5. Patrick Vögelin

    am 9.05.2016, 08:55

    Ich wäre sowieso der Meinung auch die Konsequenzen eine BGE und den Betrag zu diskutieren, denn nur 2500.- reichen bei weiten nicht aus. Die Konsequenzen sind das die Sozialversicherungen und Sozialhilfe abfallen könnte.

    Zum Artikel: Das Versagen der Vordenker | Zum Kommentar

  6. Herbert Blaser

    am 9.05.2016, 07:19

    Einerseits wird mantrahaft vorgebetet, das Bedingungslose Grundeinkommen gehe nicht darum, dass die Menschen einfach Geld kriegen ohne etwas zu tun, sondern dass das Bedingungslose Grundeinkommen die wunderbaren Kräfte der Kreativität freisetzen würde und so der Wirtschaft ungeahnte Höhenflüge bewirken könne. Oder so ähnlich. Andererseits suggerieren die Werber, dass offensichtlich in Zukunft alle Schweizerinnen und Schweizer einen GOLDENEN TESLA fahren werden und dass es sowieso Geld reg... mehrEinerseits wird mantrahaft vorgebetet, das Bedingungslose Grundeinkommen gehe nicht darum, dass die Menschen einfach Geld kriegen ohne etwas zu tun, sondern dass das Bedingungslose Grundeinkommen die wunderbaren Kräfte der Kreativität freisetzen würde und so der Wirtschaft ungeahnte Höhenflüge bewirken könne. Oder so ähnlich. Andererseits suggerieren die Werber, dass offensichtlich in Zukunft alle Schweizerinnen und Schweizer einen GOLDENEN TESLA fahren werden und dass es sowieso Geld regnet. In dem Mann und Frau sich dann überglücklich wälzen kann. Na BRAVO! Das nenn ich mal ein Signal an die Länder aus denen unsere Rohstoffe stammen und in die Fabriken, die zu Billigstlöhnen unseren ganzen Tand herstellen.

    Zum Artikel: Das Versagen der Vordenker | Zum Kommentar

  7. Redaktionsmitglied

    Jeremias Schulthess

    am 6.05.2016, 17:08

    Na, na. Ich hoffe doch, dass alle Leser den Text so gründlich lesen wie Sie!

    Es ist ein Kommentar, da erlaube ich mir einigermassen einseitig zu argumentieren. Ich muss auch akzeptieren, wenn er Sie nicht überzeugt. Aber «Hetze» ist doch etwas hochgegriffen. Vorsätzlich missverständlich ist der Text sicher auch nicht.

    Den Bericht zum Kommentar finden Sie übrigens hier (hat vielleicht etwas weniger Empörungspotenzial):
    www.tageswoche.ch/de/2016_19/basel/718372/Regierung-kommt-Hau... mehrNa, na. Ich hoffe doch, dass alle Leser den Text so gründlich lesen wie Sie!

    Es ist ein Kommentar, da erlaube ich mir einigermassen einseitig zu argumentieren. Ich muss auch akzeptieren, wenn er Sie nicht überzeugt. Aber «Hetze» ist doch etwas hochgegriffen. Vorsätzlich missverständlich ist der Text sicher auch nicht.

    Den Bericht zum Kommentar finden Sie übrigens hier (hat vielleicht etwas weniger Empörungspotenzial):
    www.tageswoche.ch/de/2016_19/basel/718372/Regierung-kommt-Hauseigent%C3%BCmern-mit-7-Millionen-entgegen.htm

    Zum Artikel: Der Eigenmietwert-Beschiss | Zum Kommentar

  8. Anti Mainstream

    am 6.05.2016, 16:49

    @ J. Schulthess

    Eine Erhöhung des Eigenmietwerts, d.h. eine willkürliche Steuererhöhung für Eigenheimbesitzer findet nun nicht in geplantem Ausmass statt. Die Regierung revidiert leicht eine zukünftige Steuererhöhung. Es findet nun eine sanftere Erhöhung als ursprünglich gedacht statt. Wenn man Ihren Bericht schnell liest, versteht man, dass sogar noch eine zusätzliche Steuerreduktion vorgenommen wurde. Sie verwenden Worte wie "herabsetzen", "senken".

    Weiter rufen Sie zur Empörung a... mehr@ J. Schulthess

    Eine Erhöhung des Eigenmietwerts, d.h. eine willkürliche Steuererhöhung für Eigenheimbesitzer findet nun nicht in geplantem Ausmass statt. Die Regierung revidiert leicht eine zukünftige Steuererhöhung. Es findet nun eine sanftere Erhöhung als ursprünglich gedacht statt. Wenn man Ihren Bericht schnell liest, versteht man, dass sogar noch eine zusätzliche Steuerreduktion vorgenommen wurde. Sie verwenden Worte wie "herabsetzen", "senken".

    Weiter rufen Sie zur Empörung auf und schreiben, dass die verpasste - höhere - Steuererhöhung "unerträglich" sei. Sie verwenden auch Worte wie "Beschiss" und "Geschenk". Und das alles angesichts eines massiven Ertragsüberschusses im Kanton Basel-Stadt. Sie schreiben, dass dadurch weitere "Kosten" getragen werden müssen. Und Sie verwenden noch die Lobby-Keule.

    Meine Meinung: Sie betreiben die gleiche Hetze wie BaZ, Somm und Weltwoche. Die gleichen Methoden, einfach auf der anderen politischen Seite. Das ist ganz mieser Journalismus, Herr Schulthess. Einfach undifferenziert, nicht ausgewogen, tendenziös und vorsätzlich missverständlich. So schaden Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen auf der Redaktion und Ihrer Zeitung.

    Zum Artikel: Der Eigenmietwert-Beschiss | Zum Kommentar

  9. Georg

    am 6.05.2016, 15:48

    Alle Hausbesitzer pauschal als Bonzen und Geldschweine hinzustellen, ist in solch einer Diskussion wenig zielführend. Einfach aus dem Grund, dass dies so nicht stimmt, wie z.B. Liebchen uns mit seinem eindrücklichen Post zeigt.

    Zum Artikel: Der Eigenmietwert-Beschiss | Zum Kommentar

  10. Martin Hafen

    am 6.05.2016, 13:10

    Es ist in der Tat betrüblich, dass der Kanton BS dem nationalen Prinzip folgt, die Bessergestellten auf Kosten des Rests der Bevölkerung zu entlasten. Wir persönlich profitieren davon, da wir ein Haus haben; ungerecht ist es trotzdem.

    Zum Artikel: Der Eigenmietwert-Beschiss | Zum Kommentar

  1. paul menz

    am 25.05.2016, 18:46

    Oh, wie sind wir Menschen doch armselig und beschränkt!
    DIE Probleme dieser Frau aus Therwil möchte ich haben ....

    Zum Artikel: Neuerungen bei Kommentar-Moderation | Zum Kommentar

  2. Dänny

    am 25.05.2016, 17:23

    Interessantes Ranking, so sieht man auf einen Blick, welche Grossräte vom Gewerbeverband gekauft wurden, statt den Wählerwillen zu vertreten.

    Zum Artikel: Ranking des Gewerbeverbandes: FDP weit vorne | Zum Kommentar

  3. affenfels

    am 25.05.2016, 17:19

    blem blem-- komm auf den felsen zu uns...

    Zum Artikel: Klaus Lemke will drei Millionen | Zum Kommentar

  4. David Heimgartner

    am 25.05.2016, 16:31

    @Marsson
    sehe ich nicht so:
    In Paris wünschen sich viele, der hässliche Turm von Montparnasse (der die Pariser Skyline verunstaltet) wäre nie gebaut worden.
    Und Dresden hat das Label 'Welt-Kulturerbe' verloren, weil eine neue Brücke die dortige Skyline verunstaltet. Ist vielleicht absurd, aber eine Tatsache.

    Zum Artikel: Der Biozentrum-Neubau in seiner vollen Höhe | Zum Kommentar

  5. M. Seiler

    am 25.05.2016, 15:52

    Dieses "Ruhegehalt" sollte nicht länger ausbezahlt werden als Arbeitslosengelder. Die Damen und Herren haben wohl genug Kontakte geknüpft um irgendwo unterzukommen. Ansonsten können sie auf Sozialhilfe wie jeder andere Bürger auch.

    Zum Artikel: Weniger Ruhegehalt für Regierungsräte | Zum Kommentar

  6. Thommen_63

    am 25.05.2016, 15:21

    Die Grundaussage ist richtig. Aber als Schwuler kann ich die These nicht unterstützen, dass jemand, der selbst Opfer geworden ist, später zum Täter werden muss. Und dann müssten sehr viele Frauen auch zu Täterinnen werden. Abgesehen davon, wird nie von TäterINNEN geschrieben, so als ob es diese gar nicht geben könnte! Das bewegt sich alles im Bereich des Sexismus. Die heterosexuell fixierte Gesellschaft hat eben ihre eigene Vorstellungswelt entwickelt. Amen

    Zum Artikel: Der Psychopath und der Hass der Massen | Zum Kommentar

  7. M. Seiler

    am 25.05.2016, 15:18

    Selbverständlich ist ein Händedruck integraler Bestandteil unserer Kultur.
    In verschiedenen Medien hats allerdings so getönt, dass jeder Lehrer jedem Schüler vor jeder Lektion die Hand schütteln würde, was natürlich falsch ist.
    Es gehört übrigens auch zu unserer Kultur, beim Handgeben dem Gegenüber in die Augen zu schauen; dies geht aber teilweise schon bei der Schweizer Jugend aus etwas gewöhnlichem Hause in Vergesenheit.

    Zum Artikel: Schüler werden zum Händedruck gezwungen | Zum Kommentar

  8. Kimbo Kyung

    am 25.05.2016, 15:10

    @Dänny

    Ich habe Knackebouls Aussage so verstanden, dass durch die Strafe eine zweite Straftat desselben Täters verhindert werden soll. Mir scheint, dass Sie von allen Kommentaristen der einzige sind, der diesen Satz anders versteht.

    Zum Artikel: Der Psychopath und der Hass der Massen | Zum Kommentar

  9. Kimbo Kyung

    am 25.05.2016, 15:05

    @Seiler: Die Grünen sind doch in der ganzen Schweiz vertreten...

    Um wieder zum Thema zu kommen: gut, dass da ein Entscheid gefällt wurde, der auch einigermassen plausibel begründet werden konnte (Gleichbehandlung von Mann und Frau steht vor Religionsfreiheit). Ich hätte es aber vorgezogen, wenn man niemanden zum Händedruck gezwungen hätte, denn dieser ist kein integraler Bestandteil der "schweizerischen Kultur". Allerdings hätte das nach der Berichterstattung über die Machenschaften des... mehr@Seiler: Die Grünen sind doch in der ganzen Schweiz vertreten...

    Um wieder zum Thema zu kommen: gut, dass da ein Entscheid gefällt wurde, der auch einigermassen plausibel begründet werden konnte (Gleichbehandlung von Mann und Frau steht vor Religionsfreiheit). Ich hätte es aber vorgezogen, wenn man niemanden zum Händedruck gezwungen hätte, denn dieser ist kein integraler Bestandteil der "schweizerischen Kultur". Allerdings hätte das nach der Berichterstattung über die Machenschaften des Vaters der beiden Jungen wahrscheinlich zu Problemen geführt.

    Zum Artikel: Schüler werden zum Händedruck gezwungen | Zum Kommentar

  10. Dänny

    am 25.05.2016, 14:14

    Ich sehe, wir reden aneinander vorbei.

    In Knackeboul's Artikel geht es um die Verhinderung einer Straftat durch die abschreckende Wirkung, welche eine angedrohte Strafe auf einen potentiellen Täter haben soll, sodass er eine Straftat gar nicht erst begehen würde, weil er weiss, dass er - wenn er geschnappt wird - damit rechnen muss diese Strafe zu erhalten. Nur damit rechnet eben kein einziger Täter, womit eine Strafe keine einzige neue Straftat verhindern kann.

    Ihnen gehts hingegen darum, ... mehrIch sehe, wir reden aneinander vorbei.

    In Knackeboul's Artikel geht es um die Verhinderung einer Straftat durch die abschreckende Wirkung, welche eine angedrohte Strafe auf einen potentiellen Täter haben soll, sodass er eine Straftat gar nicht erst begehen würde, weil er weiss, dass er - wenn er geschnappt wird - damit rechnen muss diese Strafe zu erhalten. Nur damit rechnet eben kein einziger Täter, womit eine Strafe keine einzige neue Straftat verhindern kann.

    Ihnen gehts hingegen darum, dass die Strafe diesen einen Täter davon abhält, jemals wieder eine Straftat zu begehen. Dafür ist die Strafe aber nicht da, die Strafe ist immer rückwärtsgewandt als Sühne für die begangene Straftat. In einem Rechtsstaat wie der Schweiz kann man zwar jemanden für illegale Vorbereitungen zu einer Straftat bestrafen, aber nicht für eine noch nicht begangene Straftat.

    Die lebenslänglich Verwahrung hingegen ist keine Strafe, sondern ein - unter rechtsstaatlichen Aspekten äusserst zweifelhafter - Schutz der Gesellschaft vor diesem einen Menschen.

    Wenn es also Ihr Ansinnen ist, alle Straftaten verhindern zu wollen, dann sollten Sie alle Menschen, sofort nach ihrer Geburt lebenslänglich verwahren, denn Sie können nie sicher sein, ob nicht einer irgendwann einmal ein Verbrechen begehen wird.

    Zum Artikel: Der Psychopath und der Hass der Massen | Zum Kommentar