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Vielen Dank für diesen aufschlussreichen, mit Fakten hinterlegten Artikel, der die Initiative sorgfältig zerpflückt. Es wird eng im Abstimmungskampf (so befürchte ich).
Basil Koller zu Braungrüne Propaganda
1984: «luegä, loosä, lauffä». 2014: «iPhone», «beats», «bi im rächt».
Grummel zu 2013 starben 69 Fussgänger bei Unfällen – auch Basel bleibt ein gefährliches Pflaster
Auch wir als Fans müssen Fussball und Politik trennen und damit leben, dass nicht jeder Spieler die gleichen Ideale und Werte hat.
David Khadiv zu 48'000 Franken Busse für den FCB und ein weiteres Verfahren
Herzlichen Dank für diesen sehr kompetenten Beitrag.
Piet Westdijk zu Ecopop schadet der Entwicklungshilfe
  1. Andreas Hagenbach

    am 21.10.2014, 13:53

    Ein bisschen mehr Zurückhaltung zum Attribut *Star-* würde den heutigen Medien ganz allgemein gesagt sehr gut anstehen, auch der Tageswoche. René Burri ist sicherlich eine grosse Nummer der Fotografie des vergangenen Jahrhunderts und da hat damals beachtliches geschaffen, vor dem man nur den Hut ziehen kann. Aber sein Werk hat nun mal wenig mit 'Stardust' zu tun, es ist eigentlich sehr irdisch.

    Zum Artikel: Star-Fotograf René Burri ist tot | Zum Kommentar

  2. Fabienne Moerik

    am 21.10.2014, 12:44

    Es war mir bisher gar nicht bewusst, dass das iPhone hauptsächlich bei den Über-65-jährigen beliebt ist.

    Zum Artikel: 2013 starben 69 Fussgänger bei Unfällen | Zum Kommentar

  3. Fritz Weber

    am 21.10.2014, 12:19

    Selten genug, aber hier stimme ich Grummel zu. Dies ist ein Teil des Problems, dazu wohl noch die hohe Verkehrsdichte von heute.

    Zum Artikel: 2013 starben 69 Fussgänger bei Unfällen | Zum Kommentar

  4. Grummel

    am 21.10.2014, 12:00

    1984: «luegä, loosä, lauffä».

    2014: «iPhone», «beats», «bi im rächt».

    Zum Artikel: 2013 starben 69 Fussgänger bei Unfällen | Zum Kommentar

  5. David Brönnimann

    am 21.10.2014, 11:47

    Sehr spannendes, toll geführtes Interview, das aber auch eines deutlich zeigt:
    Natürlich wollen die Missionen und die Menschen dahinter nur „helfen“, und das dem heutigen Zeitgeist entsprechend (Bibel verteilen war einmal). Doch dahinter steckt stets die gleiche, tief wurzelnde Überzeugung. Die Überzeugung nämlich, dass „unsere“ (westliche) Lebensweise die „richtige“ sei, mit welcher der Mensch am meisten Mensch ist. Oder wie es Claudia Bandixen formuliert: „Mensch sein bedeut... mehrSehr spannendes, toll geführtes Interview, das aber auch eines deutlich zeigt:
    Natürlich wollen die Missionen und die Menschen dahinter nur „helfen“, und das dem heutigen Zeitgeist entsprechend (Bibel verteilen war einmal). Doch dahinter steckt stets die gleiche, tief wurzelnde Überzeugung. Die Überzeugung nämlich, dass „unsere“ (westliche) Lebensweise die „richtige“ sei, mit welcher der Mensch am meisten Mensch ist. Oder wie es Claudia Bandixen formuliert: „Mensch sein bedeutet dazugehören“. Aber „dazugehören“ heisst nicht zwangsläufig, unserem System anzugehören, genau das aber implizieren sowohl Bandixen als auch Imfeld. Klar verändert die Globalisierung die Ausgangslage in allen Ländern, die Globalisierung zwingt uns quasi, „erfolgreich“ zu sein, was laut Bandixen nur mit Lesen und Schreiben möglich sei. Dabei geht aber vergessen, dass dieses von ihr definierte „erfolgreich sein“ nur aus unserer Perspektive heraus erfolgreich ist. Erfolg kann aber je nach Gesellschaftsform was ganz anderes bedeuten.

    Das Problem liegt bereits im Begriff der „Entwicklungshilfe“ – ein Begriff, der die ganze darwinistische Sichtweise widerspiegelt: Die unsrige westliche Gesellschaftsform ist das Ideal, und alles andere rundherum muss sich dazu hin-entwickeln – also besser, effizienter, belesener, erfolgreicher werden. Nur dann gehört man dazu, nur dann ist man erfolgreich, nur dann ist man Mensch. Doch: Ist unser System denn wirklich das Beste, die Krönung der Schöpfung? Sind wir mit unserem materiellen Wohlstand aber vollem Terminkalender und riesigem ökologischen Fussabdruck tatsächlich glücklicher mit uns und unserem Leben als ein „primitives“ Volk, das sich selber ernährt und in einfachen Hütten lebt? Lachen wir deswegen mehr, sind wir am Ende des Lebens deshalb erfüllter?

    Trotzdem ist das genau die tiefe Überzeugung der Missionare. Erfolg ist das Rezept und geht nur über westliche Bildung und unser System. Dazugehören ist das Rezept, und zwar das Dazugehören zur Welt. Nur dann ist man Mensch. Ein erfolgreicher Mensch.

    Übrigens: Natürlich ist mir der Konflikt zwischen der krassen Armut und dem Elend hunderttausender Menschen in Slums oder Flüchtlingslagern und der daraus folgenden Notwendigkeit zur Hilfe bewusst! Natürlich soll auch geholfen werden. Und es ist in der Tat eine unglaubliche, vielleicht sogar niemals ganz zu lösende Herausforderung, entsprechend „neutrale“ aber trotzdem nachhaltige Hilfe zu leisten.

    Zum Artikel: «Es gibt keine heile Welt, Herrgott nochmal!» | Zum Kommentar

  6. David Khadiv

    am 21.10.2014, 09:48

    So lange Xhaka nicht rechtmässig nachgewiesen werden kann, dass er extremistisches Gedankengut öffentlich zur Schau stellt, soll man sich davor hüten, ihn als Fascho zu bezeichnen. Auch wir als Fans müssen Fussball und Politik trennen und damit leben, dass nicht jeder Spieler die gleichen Ideale und Werte hat. Ich kann mit Xhakas politischer Ansicht so, wie ich es aus der Ferne beurteilen kann, auch nichts anfangen, aber so lange er dem FCB damit nicht schadet, gegen den Clubkodex, oder sein... mehrSo lange Xhaka nicht rechtmässig nachgewiesen werden kann, dass er extremistisches Gedankengut öffentlich zur Schau stellt, soll man sich davor hüten, ihn als Fascho zu bezeichnen. Auch wir als Fans müssen Fussball und Politik trennen und damit leben, dass nicht jeder Spieler die gleichen Ideale und Werte hat. Ich kann mit Xhakas politischer Ansicht so, wie ich es aus der Ferne beurteilen kann, auch nichts anfangen, aber so lange er dem FCB damit nicht schadet, gegen den Clubkodex, oder seinen Vertrag verstösst, werde ich ihn nicht verurteilen. Ansonsten wäre ich ja genau der gleiche Heuchler, wie diejenigen, welche Ivans Leistungen heute weniger würdigen, nur weil er politisch halt auf der anderen Seite steht (ja die gibts).

    Zum Artikel: Nach Schnapsflaschen-Wurf: Busse für den FCB | Zum Kommentar

  7. ch serena

    am 21.10.2014, 08:20

    Ich kann diese Annahme bloss unterstützen. Wie bitte soll das Fläschchen durch das Fangnetz vor der MK hindurch geraten? Unten durch? Dann wäre es ans Ziel gekullert. Oben drüber? Der Ballistiker in mir sagt mir, dass in diesem Falle das Geschoss vom Balkon abgefeuert worden sein müsste und entsprechend im 16-er gelandet wäre...

    Zum Artikel: Nach Schnapsflaschen-Wurf: Busse für den FCB | Zum Kommentar

  8. Roland Grassl

    am 21.10.2014, 07:54

    Als klassischer Weiser agiert der französische sozialistische Präsident Francois Hollande wohl eher nicht, wenn er eine umstrittene Gebietsreform unter dem Oberbegriff „Sparen“ gegen den Willen der betroffenen Bürger durchsetzen will. Natürlich käme es auch hierzulande wesentlich billiger, wenn das bayrische Kabinett unter Horst Seehofer auch für Baden - Württemberg, Rheinland - Pfalz und Nordrhein – Westfalen zuständig wäre, oder der schleswig – holsteinische Ministerpräsident... mehrAls klassischer Weiser agiert der französische sozialistische Präsident Francois Hollande wohl eher nicht, wenn er eine umstrittene Gebietsreform unter dem Oberbegriff „Sparen“ gegen den Willen der betroffenen Bürger durchsetzen will. Natürlich käme es auch hierzulande wesentlich billiger, wenn das bayrische Kabinett unter Horst Seehofer auch für Baden - Württemberg, Rheinland - Pfalz und Nordrhein – Westfalen zuständig wäre, oder der schleswig – holsteinische Ministerpräsident Thorsten Albig seine Kollegen in Niedersachsen, Sachsen -Anhalt,
    Thüringen und Brandenburg ersetzen könnte.
    Im von der künftigen Gebietsreform besonders hart getroffenen Elsass spielt jedoch ein anderer wesentlicher Faktor eine Rolle.
    Da das Elsass jahrhundertelang zum deutschen Sprach-und Kulturgebiet gehörte und in zunehmenden Maße seine Identität neu bestimmt, wäre eine Zusammenlegung mit größeren Regionen wie Lothringen und der Campagne seinen Autonomiebestre-bungen in höchstem Maße abträglich. Ähnlich wie die Bewohner Korsikas und des Baskenlandes sind viele Elsässer und auch einige Lothringer mit dem historisch gewachsenen französischen Zentralismus nicht glücklich, da Paris auf die regionalen Besonderheiten, die in einem föderalen Staatswesen gut aufgehoben wären, keine große Rücksicht nimmt.
    Der lange Zeit im Elsass unterdrückte Gebrauch der deutschen Sprache, sowohl als Dialekt als auch als Hochsprache, scheint langsam wieder ein Stück gelebte Normalität zu werden. Dies würde in der von Hollande geplanten Konstellation sicherlich zu Rückschlägen führen. Außerdem wäre der neue überregionale Kunstname „ALCA“ unverbindlich, anderenorts unbekannt und hätte somit kaum Alleinstellungsmerkmale oder Identitätswerte. Fehlentscheidungen zentralistischer Systeme können eine schwere Hypothek für die Zukunft bedeuten. Hongkong läßt gerade grüßen.

    Zum Artikel: Das Elsass und der Prinz | Zum Kommentar

  9. David Khadiv

    am 20.10.2014, 22:46

    Kommt darauf an was alles in den Bewährungsauflagen steht, wann ein weiteres Geisterspiel verhängt wird.

    Man kann wohl von "Glück" für uns sprechen, dass es am gleichen Abend in London zu Pyrowürfen seitens der Anhänger von Galatasaray kam: So konnte nämlich die Uefa unmöglich uns für ein Schnapsfläschchen ein Geisterspiel aufbrummen, ohne sich komplett lächerlich zu machen.

    Zum Artikel: Nach Schnapsflaschen-Wurf: Busse für den FCB | Zum Kommentar

  10. Redaktionsmitglied

    Florian Raz

    am 20.10.2014, 21:35

    Hmm, ich frage mich auch, wieso ich auf die Muttenzerkurve komme. Weil ich während des Spiels, das ich von den Presseplätzen aus verfolgt habe, sofort davon ausgegangen bin. Zudem war es doch der Assistent hinter dem Tor, der den Gegenstand dem Schiedsrichter brachte? Oder täusche ich mich da gewaltig?

    Ich habe jetzt mal Muttenzerkurve durch «aus Reihen der Basler Anhänger» ersetzt, bin aber frohn um jede Anmerkung, die Aufklärung bringt.

    Zum Artikel: Nach Schnapsflaschen-Wurf: Busse für den FCB | Zum Kommentar

  1. Fritz Weber

    am 21.10.2014, 16:48

    Ich glaube nicht, dass es eng wird bei Ecopop. Schon bei der MEI war es eng und die war vergleichsweise harmlos verglichen mit dem hier zur Abstimmung stehenden. Ich mach mir da ehrlich gesagt weniger sorgen, da das dann sogar für viele SVPler zuviel des "Guten" wäre.

    Zum Artikel: Braungrüne Propaganda | Zum Kommentar

  2. Basil Koller

    am 21.10.2014, 16:42

    Vielen Dank für diesen auffschlussreichen, mit Fakten hinterlegten Artikel, der die Initiative sorgfaltig zerpflückt und klar machen kann, warum sie nicht nur "en Chabis" ist, sondern mit ihrer menschenverachtenden Argumenatation definitiv nicht in die Schweiz des 21. Jahhundert gehört! Ich werde künftig auf diese Analyse verweisen wenn jemand glaubt, dieser Initiative zustimmen zu müssen.
    Es wird eng im Abstimmungskampf (so befürchte ich).

    Zum Artikel: Braungrüne Propaganda | Zum Kommentar

  3. Christoph Meury

    am 21.10.2014, 15:57

    Wiederum ein sehr aufschlussreicher und gut dokumentierter Beitrag zur unsäglichen Ecopop-Initiative. Lesenswert!

    Unbedingt sollte man sich mit der Thematik beschäftigen und die Brisanz nicht wieder verpennen. Die Initiative ist nämlich brandgefährlich, weil sie ein wildes Sammelsurium an Argumenten anbietet und vorgibt Weltprobleme von der Schweiz aus mit einfachsten Tricks und auf die bequeme Tour zu lösen.

    Viele Zweifler & Nörgler werden Argumente finden, um ihren Frust loszuwerd... mehrWiederum ein sehr aufschlussreicher und gut dokumentierter Beitrag zur unsäglichen Ecopop-Initiative. Lesenswert!

    Unbedingt sollte man sich mit der Thematik beschäftigen und die Brisanz nicht wieder verpennen. Die Initiative ist nämlich brandgefährlich, weil sie ein wildes Sammelsurium an Argumenten anbietet und vorgibt Weltprobleme von der Schweiz aus mit einfachsten Tricks und auf die bequeme Tour zu lösen.

    Viele Zweifler & Nörgler werden Argumente finden, um ihren Frust loszuwerden und ihren Missmut bestätigt zu bekommen und daher für die Initiative stimmen.

    Daher sollte man die Initiative nicht auf die leichte Schulter nehmen.
    Sie kommt als Wolf im Schafspelz daher.

    Zum Artikel: Braungrüne Propaganda | Zum Kommentar

  4. Andreas Hagenbach

    am 21.10.2014, 13:53

    Ein bisschen mehr Zurückhaltung zum Attribut *Star-* würde den heutigen Medien ganz allgemein gesagt sehr gut anstehen, auch der Tageswoche. René Burri ist sicherlich eine grosse Nummer der Fotografie des vergangenen Jahrhunderts und da hat damals beachtliches geschaffen, vor dem man nur den Hut ziehen kann. Aber sein Werk hat nun mal wenig mit 'Stardust' zu tun, es ist eigentlich sehr irdisch.

    Zum Artikel: Star-Fotograf René Burri ist tot | Zum Kommentar

  5. Maya Eldorado

    am 21.10.2014, 13:10
  6. s chröttli

    am 21.10.2014, 13:03

    @moerik
    haben Sie in die autos geschaut?

    Zum Artikel: 2013 starben 69 Fussgänger bei Unfällen | Zum Kommentar

  7. Fabienne Moerik

    am 21.10.2014, 12:44

    Es war mir bisher gar nicht bewusst, dass das iPhone hauptsächlich bei den Über-65-jährigen beliebt ist.

    Zum Artikel: 2013 starben 69 Fussgänger bei Unfällen | Zum Kommentar

  8. Fritz Weber

    am 21.10.2014, 12:19

    Selten genug, aber hier stimme ich Grummel zu. Dies ist ein Teil des Problems, dazu wohl noch die hohe Verkehrsdichte von heute.

    Zum Artikel: 2013 starben 69 Fussgänger bei Unfällen | Zum Kommentar

  9. Iseli Neustäbler

    am 21.10.2014, 12:15

    Früher hatten Möbel einen anderen Stellenwert

    Ich kann mich noch daran erinnern (lang ists her) das sich Frauen ihre Rente bei Heirat auszahlen liessen, um das Schlafzimmer zu kaufen.
    Das kann sich heute niemand mehr vorstellen, war aber oft so, weil ein Schlafzimmer das vier- oder sechsfache eines Monatslohnes betrug.
    Wer würde denn heute, für ein Schlafzimmer 30.000 CHF ausgeben?

    Auf der einen Seite, ist es schön, dass sich jugendliche in der heutigen Zeit, für kleines Geld ihr erstes ... mehrFrüher hatten Möbel einen anderen Stellenwert

    Ich kann mich noch daran erinnern (lang ists her) das sich Frauen ihre Rente bei Heirat auszahlen liessen, um das Schlafzimmer zu kaufen.
    Das kann sich heute niemand mehr vorstellen, war aber oft so, weil ein Schlafzimmer das vier- oder sechsfache eines Monatslohnes betrug.
    Wer würde denn heute, für ein Schlafzimmer 30.000 CHF ausgeben?

    Auf der einen Seite, ist es schön, dass sich jugendliche in der heutigen Zeit, für kleines Geld ihr erstes Reich einrichten können und mit einem Startset von Ikea die Grundausstattung der Küche in einem Karton zu einem bezahlbaren Preis erwerben können.

    Andererseits kann man die Dinge nicht schätzen lernen, wenn eine Reparatur teurer ist als ein Neukauf. Ein Besteck von Robbe und Berking ist eine Anschaffung, welche man nicht täglich nutzt und ständig putzt, bevor sie die Tafel schmückt. Im Umkehrschluss erhält dieses Besteck auch eine andere Aufmerksamkeit und Wertung.
    Die Wertschätzung von qualitativ hochwertigen Möbeln, welche auch fünf Umzüge überstehen, sollte irgendwann einmal in der Lebensmitte Einzug halten.
    Geschmacks- und Stilbildung, das Wissen um "gute und schlechte" Gebrauchsgegenstände, Qualitätsbewusstsein und Möbelpflege, sollten von Eltern auf die Kinder, oder von Lehrern auf die Schüler übergehen...
    ist aber heute fast nicht mehr der Fall. Dieses Geschäftskonzept ist daher ideal, um Menschen dazu einzuladen, gute Möbel zu erleben und dies im Vorbeigehen, bei Kaffee und Kuchen. Das Leben besteht eben nicht nur aus dem Rechtsklick im Netz. Danke für den Beitrag, diese Kunststatt mit Cafe werde ich gerne einmal besuchen.

    Zum Artikel: Vintage mit Herzblut | Zum Kommentar

  10. Grummel

    am 21.10.2014, 12:00

    1984: «luegä, loosä, lauffä».

    2014: «iPhone», «beats», «bi im rächt».

    Zum Artikel: 2013 starben 69 Fussgänger bei Unfällen | Zum Kommentar