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Was die Schweizer Seele zum Kochen bringt, ist manchmal schon seltsam. Da wird wochenlang heiss über einen Händedruck debattiert, während die Panama Papers hierzulande kaum Reaktionen hervorrufen.
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  1. Redaktionsmitglied

    Dominique Spirgi

    am 23.05.2016, 09:59

    Es freut mich, dass Sie sich wohl fühlen im Quartier. Mit Seelenlos (von "tot" ist nicht die Rede) meint der "Schreiberling" dass es sich um ein Quartier NOCH ohne Infrastruktur handelt: ohne Kindergarten, Kinderkrippe, Schule (abgesehen von der International School), funktionierende "Quartierplätze" und Einkaufsmöglichkeiten. Der Max-Kämpf-Platz sollte nach den ursprünglichen Plänen bereits fertiggestellt sein, das Wettbewerbsprojekt war dem Regierungsrat aber zu teuer.
    Im Zusammenhang mi... mehrEs freut mich, dass Sie sich wohl fühlen im Quartier. Mit Seelenlos (von "tot" ist nicht die Rede) meint der "Schreiberling" dass es sich um ein Quartier NOCH ohne Infrastruktur handelt: ohne Kindergarten, Kinderkrippe, Schule (abgesehen von der International School), funktionierende "Quartierplätze" und Einkaufsmöglichkeiten. Der Max-Kämpf-Platz sollte nach den ursprünglichen Plänen bereits fertiggestellt sein, das Wettbewerbsprojekt war dem Regierungsrat aber zu teuer.
    Im Zusammenhang mit der Promarschule Erlenmatt war an der Medienkonferenz von einer Inbetriebnahme 2017/18 die Rede. Da habe ich das 2017 tatsächlich unterschlagen, was aber nun angepasst ist.

    Zum Artikel: Der lange Weg zum neuen Quartier | Zum Kommentar

  2. Regentropfen

    am 22.05.2016, 20:04

    Und jetzt doch noch zum Inhalt des Artikels:

    Erstens einmal ein herzliches Dankeschön der Stadtgärtnerei für die Realisierung des wunderschönen und sehr speziellen Erlenmattparks sowie allen Verantwortlichen für das tolle Eröffnungsfest für die 2. Parketappe am Samstag! Wir Bewohner des Erlenmattquartiers geniessen die grüne Umgebung und die grossen Freiflächen sehr.

    Wer hier wohnt, weiss auch, dass dies kein seelenloses oder ‚totes‘ Quartier ist, wie dies in Artikeln in der Tages... mehrUnd jetzt doch noch zum Inhalt des Artikels:

    Erstens einmal ein herzliches Dankeschön der Stadtgärtnerei für die Realisierung des wunderschönen und sehr speziellen Erlenmattparks sowie allen Verantwortlichen für das tolle Eröffnungsfest für die 2. Parketappe am Samstag! Wir Bewohner des Erlenmattquartiers geniessen die grüne Umgebung und die grossen Freiflächen sehr.

    Wer hier wohnt, weiss auch, dass dies kein seelenloses oder ‚totes‘ Quartier ist, wie dies in Artikeln in der Tageswoche leider immer wieder angedeutet wird… Vieles ist tatsächlich noch nicht fertig (Baumängel gibt es in neuen Überbauungen leider immer), wie z.B. auch die zwei neuen Stadtplätze - dafür werden sie dann umso schöner! Und dass das Schulhaus Erlenmatt erst 2018 zur Verfügung stehen wird, ist hoffentlich nur ein weiterer Fehler des Schreiberlings!?! Wir Bewohner schätzen sehr, dass die Überbauung Erlenmatt West eben gerade KEIN anonymes Quartier ist, sondern dass wir mit den Nachbarn - z.B. auch durch die Erlenapp - sehr gut vernetzt sind, dass man sich austauscht und dass viele gemeinsame Aktivitäten stattfinden.

    Zum Artikel: Der lange Weg zum neuen Quartier | Zum Kommentar

  3. Redaktionsmitglied

    Andrea Fopp

    am 20.05.2016, 16:50

    Sehr geehrter Herr Weber, Collier Immobilien hat auch einen Büromarktbericht 2015 mit Zahlen zu den freien Büroflächen herausgegeben. Sie finden ihn hier:
    www.csl-immobilien.ch/files/csl_immo_bmb_2015.pdf

    Zum Artikel: Zahlenstreit um AUE-Neubau | Zum Kommentar

  4. C. Brutschin

    am 20.05.2016, 16:39

    Sehr geehrter Herr Weber - gemäss einer Studie der CSL Immobilien AG aus dem Jahr 2016 betrug die Angebotsquote für Büroflächen im Jahr 2015 in Zürich 5,7 Prozent, in Bern 4,3 Prozent, in Lausanne 3,2 sowie in Genf und Basel 2,3 Prozent - soviel zur meines Wissens nirgends belegten Behauptung der Gegner des neuen Baus, wonach es in Basel genügend freie Büroflächen gebe.
    Christoph Brutschin

    Zum Artikel: Zahlenstreit um AUE-Neubau | Zum Kommentar

  5. Fritz Weber

    am 20.05.2016, 15:30

    Ich dachte wir haben in Basel eh ein Überangebot an Bürofläche und eher zuwenig Wohnfläche? Wie sind denn hier die Zahlen?

    Zum Artikel: Zahlenstreit um AUE-Neubau | Zum Kommentar

  6. David Mache

    am 15.05.2016, 11:30

    Ich korrigiere gern bottom up:

    Jeder, der wirtschaftlich gebildet ist, weiss, dass man, wenn man die besten Fachkräfte will, Geld locker machen muss; deshalb verdienen Fussballspieler und Manager so viel, weil man sich diese Fachkräfte mit allen Wirkungen und Nebenwirkungen leisten will. Im Bildungswesen war die letzte Lohnerhöhung schon eine Weile her, Laien und Politiker meinen, sie wissen alles besser, Lehrpersonen verdienen zu viel, haben zu viel Ferien und sind sowieso faul.
    Dann beantw... mehrIch korrigiere gern bottom up:

    Jeder, der wirtschaftlich gebildet ist, weiss, dass man, wenn man die besten Fachkräfte will, Geld locker machen muss; deshalb verdienen Fussballspieler und Manager so viel, weil man sich diese Fachkräfte mit allen Wirkungen und Nebenwirkungen leisten will. Im Bildungswesen war die letzte Lohnerhöhung schon eine Weile her, Laien und Politiker meinen, sie wissen alles besser, Lehrpersonen verdienen zu viel, haben zu viel Ferien und sind sowieso faul.
    Dann beantworte man sich die Frage, ob man selber den Platz einer Lehrperson vor 15-25 pubertierenden Jugendlichen einnehmen will; ehrliche Antwort der meisten Menschen: Nein. Die Allgemeinheit reisst sich also nicht um diesen Beruf.

    Meine logische schlussfolgernde Frage: Wieso haben wir dann keine Spitzenkräfte im Bildungssektor? ... genau, weil niemand das bezahlen will, weil man selber ja schon aus dem Bildungsystem draussen ist und die Abrechnung im Nachhinein bequem ist und man als Steuerzahler und Stimmbürger die Zusammenhänge von eigenen Steuern und gut funktionierendem Kanton gern ausblendet. (Eigentlich ein Argument für Sammelfächer, die die Zusammenhänge herstellen :-).)

    Zum Artikel: «Sammelfächer sind zum Scheitern verurteilt» | Zum Kommentar

  7. peter meier1

    am 15.05.2016, 07:18

    Die Roche wird ja einiges an Büroflächen in der Stadt freimachen, allerdings ist sie da and en meisten Orten nur eingemietet. Die Entscheidung ob dies Büroflächen bleiben oder ob umgenutzt wird liegt beim Vermieter/Eigentümer resp. bei den Behörden. Wer die Regulatoren dieser Stadt kennt weiss vielleicht dass man nicht einfach Bürotische raus nehmen und dafür Sofa Bett und TV reinstellen kann.

    Zum Artikel: BRK ohne Einwände gegen Roche-Neubauten | Zum Kommentar

  8. Theodor Weber

    am 15.05.2016, 06:17

    Auch bei mir, selber viele Jahre imn der Sozialarbeit tätig (Sucht war viel das Thema). Trotzdem würde ich mich nie als Experte bezeichnen, denn solche Geschichten lösen noch heute bei mir Hilflosigkeit aus. Viele solche Karieren wie Stefans enden fast immer im Gefängnis. Wen man dahinter sieht sind es tragische Geschichten. Wenn man weiss was es bedeutet im Gefängnis zu leben. Damit meine ich wie es dort zugeht unter den Deliquenten. Dann denke ich oft, wie traurig. Wir sind in unserer hoc... mehrAuch bei mir, selber viele Jahre imn der Sozialarbeit tätig (Sucht war viel das Thema). Trotzdem würde ich mich nie als Experte bezeichnen, denn solche Geschichten lösen noch heute bei mir Hilflosigkeit aus. Viele solche Karieren wie Stefans enden fast immer im Gefängnis. Wen man dahinter sieht sind es tragische Geschichten. Wenn man weiss was es bedeutet im Gefängnis zu leben. Damit meine ich wie es dort zugeht unter den Deliquenten. Dann denke ich oft, wie traurig. Wir sind in unserer hochtechnisierten Gesellschaft auf der menschlich-sozialen Ebene noch nicht sehr weit entwickelt und in vielerlei Hinsicht vollständig hilflos. Im sozialen Bereich, meine ich, wo es um die Menschen am Rande unserer Leistungsgesellschaft geht die oft schon in ihrer Jugend auf verlorenem Posten sind. Die psychischen Diagnosen sind in den letzten Jahren um ca. 70% gestiegen und weiter am steigen. Unsere Leistungsgesellschaft ist Ohne Macht (ohnmöchtig), will heissen hilflos...

    Zum Artikel: Der Stoff für einen aussergewöhnlichen Fall | Zum Kommentar

  9. KaspAirLi

    am 10.05.2016, 12:36

    Jedes Jahr werden die Umfragen zu den Sorgen der Schweizer und Schweizerinnen veröffentlicht.
    Jedes Jahr steht die Arbeitslosigkeit an oberster Stelle. Aber:

    Das ist Falsch!

    Die grösste Angst ist nicht keine Arbeit zu haben:
    Die grösste Angst ist kein Einkommen zu haben!

    Aber, selbst das will nicht verstanden werden!

    Das Bedingungslose Grundeinkommen würde diese grösste Angst der Schweizer und Schweizerinnen lösen.

    Die Frage ist: wollen wir das?
    Und, wer will das nicht? Und, warum ... mehrJedes Jahr werden die Umfragen zu den Sorgen der Schweizer und Schweizerinnen veröffentlicht.
    Jedes Jahr steht die Arbeitslosigkeit an oberster Stelle. Aber:

    Das ist Falsch!

    Die grösste Angst ist nicht keine Arbeit zu haben:
    Die grösste Angst ist kein Einkommen zu haben!

    Aber, selbst das will nicht verstanden werden!

    Das Bedingungslose Grundeinkommen würde diese grösste Angst der Schweizer und Schweizerinnen lösen.

    Die Frage ist: wollen wir das?
    Und, wer will das nicht? Und, warum nicht?

    Aber, auf diese Fragen mögen die Gegner der Initiative auch nicht wirklich eingehen!

    Also, weiterhin Existenzangst, liebe Schweizer!

    (Mir wurde gestern aus "wirtschaftlichen Gründen" gekündigt. Habe die Stelle vor einem Jahr nach über 50 Bewerbungen erhalten. Ich habe keine Angst keine Arbeit zu haben, aber ich habe Angst davor, wie ich meine Familie weiter ernähre!)

    Zum Artikel: Das Versagen der Vordenker | Zum Kommentar

  10. Theodor Weber

    am 10.05.2016, 05:43

    Ich stimme dem zu: Weder Befürworter noch Gegner haben es geschafft zu überzeugen. Die Emotionen wallen über. Sachliche Argumente zerzaust und verdreht. Es tummeln sich die Experten im Blätterwald. Und viele Stimmbüger sind überfordert. Denn wem kann man glauben, wer hat Recht? Das BGE wird abgelehnt und wieder einmal werden wir zum Alltag übergehen. Man muss kein Experte sein um längst gemerkt zu haben, dass unser Wirtschaftssysrem dem kärglichen Ende zu geht. Ich möchte unserer näch... mehrIch stimme dem zu: Weder Befürworter noch Gegner haben es geschafft zu überzeugen. Die Emotionen wallen über. Sachliche Argumente zerzaust und verdreht. Es tummeln sich die Experten im Blätterwald. Und viele Stimmbüger sind überfordert. Denn wem kann man glauben, wer hat Recht? Das BGE wird abgelehnt und wieder einmal werden wir zum Alltag übergehen. Man muss kein Experte sein um längst gemerkt zu haben, dass unser Wirtschaftssysrem dem kärglichen Ende zu geht. Ich möchte unserer nächsten Generation zu rufen: Steht auf, stellt Fragen und hinterfragt unsere letargische Gesellschaft. Ihr werdet eines nicht fernen Tages dieses Fiasko (Schulden, Klassenkluft etc) die Rechnung bezahlen müssen. Deshalb freue ich mich über neue Ideen wie das BGE. Hoffentlich beim nächsten Mal mit etwas mehr sachlichen und fundierten Argumenten von Befürwortern. Die Gegner werden noch lange in der Mehrzahl sein. Vor allem die, die Ihre Machtposition verteidigen. All die einfachen Arbeiter mit tievstem Lohnniveau und krankheitsverursachenden Bedingungen, die Alleinerzihenden und so weiter. Unser Witrschaftssystem hat keinen Fensterplatz frei für sie. Wie lange noch?

    Zum Artikel: Das Versagen der Vordenker | Zum Kommentar

  1. Ronnie König

    am 29.05.2016, 01:59

    Jetzt, wo man der Welt unsere Werte hätte können vorleben, wird versagt und alles was mühsam errungen und auf dem Blut der unzähligen Millionen die sinnlos gestorben sind davor, scheitert Europa und die europäischen Staaten, ja grosse Teile der jeweiligen Völker, grausam und zeigen ihr wahres Ich. Schulmeistern bei China, Zimbabwe, Burma und Nordkorea, ja das geht ok und auf Chartas pochen, aber selber? Grosse Klappe, wenig dahinter und das alles um vom Reichtum abzulenken, den man übrige... mehrJetzt, wo man der Welt unsere Werte hätte können vorleben, wird versagt und alles was mühsam errungen und auf dem Blut der unzähligen Millionen die sinnlos gestorben sind davor, scheitert Europa und die europäischen Staaten, ja grosse Teile der jeweiligen Völker, grausam und zeigen ihr wahres Ich. Schulmeistern bei China, Zimbabwe, Burma und Nordkorea, ja das geht ok und auf Chartas pochen, aber selber? Grosse Klappe, wenig dahinter und das alles um vom Reichtum abzulenken, den man übrigens nicht einmal den eigenen gönnt!

    Zum Artikel: Flüchtlinge weg, die Schande bleibt | Zum Kommentar

  2. Ronnie König

    am 29.05.2016, 01:51

    Ich kann dem weitgehend beipflichten! Das Prinzip finden wir weltweit. Assad tickt auch so und ist längst einen Schritt weiter. Man vergleiche in den Foren wer wann was schreibt. ZB fehlen gewisse Kommentatoren bei Gewalt gegen Kinder, wenn es um unsere Gesellschaft allgemein geht, aber an vorderster Front, wenn ein Ausländer oder Flüchtling gewalttätig gegen ein Kind ist (in beiden Malen grundsätzlich ein Mensch), ausser die eigenen oder selben Kulturkreis, da herrscht dann Schulterzucken ... mehrIch kann dem weitgehend beipflichten! Das Prinzip finden wir weltweit. Assad tickt auch so und ist längst einen Schritt weiter. Man vergleiche in den Foren wer wann was schreibt. ZB fehlen gewisse Kommentatoren bei Gewalt gegen Kinder, wenn es um unsere Gesellschaft allgemein geht, aber an vorderster Front, wenn ein Ausländer oder Flüchtling gewalttätig gegen ein Kind ist (in beiden Malen grundsätzlich ein Mensch), ausser die eigenen oder selben Kulturkreis, da herrscht dann Schulterzucken und die Religion wird bemüht. Dabei ist das bei uns gar nicht so viel anders letztlich, die Gesetze gegen so etwas unter Schweizer noch relativ neu und noch nicht abgeschlossen, die Verschärfung wird aber genau von der SVP abgelehnt. Weil sie christliche Werte leben und verteidigen? Eher nicht, das wird höchstens zur Tarnung vorgeschoben.Also kann man später nicht sagen, wenn wir das gewusst hätten dann.... Mitläufer waren auch für die Faschisten sehr wichtig. Indizien gibts zuhauf, offen und ehrlich sind die wenigsten, und wenn, dann ist das nicht einmal das Schlimmste, man weiss wenigstens wer der Feind ist und es wird berechenbarer. Sagte dies nicht kürzlich ein Jude zu ähnlich gelagertem in einer Zeitung? Und was machen diese Leute eigentlich, wenn der Feind nicht mehr existiert?

    Zum Artikel: Mit Courage gegen Neo-Faschisten | Zum Kommentar

  3. Alois Karl Hürlimann

    am 29.05.2016, 01:28

    Herr Weber, Sie machen es sich einfach.

    Man kann meines Erachtens im Zusammenhang des Textes - also im Zusammenhang mit der Tatsache, dass in Europa, vor allem in Österreich, in Ungarn, in gewissen ostdeutschen Bundesländern, in der Schweiz und so weiter verbale Menschenjagden veranstaltet werden (Asylanten, Schein-Asylanten, Asylindustrie, siehe auch den Beitrag von Stephan Luethi hier) - nicht einfach das Wort "Bürgerliches" durch das Wort "Juden" auswechseln.
    Fakt ist:
    Die SVP, die AfD ... mehrHerr Weber, Sie machen es sich einfach.

    Man kann meines Erachtens im Zusammenhang des Textes - also im Zusammenhang mit der Tatsache, dass in Europa, vor allem in Österreich, in Ungarn, in gewissen ostdeutschen Bundesländern, in der Schweiz und so weiter verbale Menschenjagden veranstaltet werden (Asylanten, Schein-Asylanten, Asylindustrie, siehe auch den Beitrag von Stephan Luethi hier) - nicht einfach das Wort "Bürgerliches" durch das Wort "Juden" auswechseln.
    Fakt ist:
    Die SVP, die AfD und in Deutschland die CSU-Führung, die österreichische FPÖ oder Ungarns Orban-Fidesz nennen sich im politischen Spektrum ihrer Länder immer "bürgerlich". Gerade in der Schweiz haben FDP und CVP, die sich lautstark bürgerlich nennen, trotz der schwerwiegenden Hetze gegen die Rechte des Citoyen und der Citoyenne durch die SVP seit der Machtübernahme in der Partei durch Blocher, nicht gescheut, nach den Nationalratswahlen von 2015 ganz offiziell eine "bürgerlichen Front" mit der SVP zu etablieren.
    Die SVP und die anderen eben genannten Parteien in diversen europäischen Ländern vertreten Programme, welche mit Rechtsstaatlichkeit und damit mit der Anerkennung der Gleichheit vor dem Gesetz unvereinbar sind.
    Nun:
    Das ist eben die Crux oder auch der grandiose Fehler dieser "bürgerlichen" Parteien. Sie versagen immer wieder, wenn es darum geht, die vor allem vom Freisinn, den ehemaligen "Radikalen", um es spezifischer zu formulieren, gegen den reaktionären Katholizismus oder gegen die feudalen Strukturen überall in Europa im Verlauf des 19. Jahrhunderts durchgesetzten BÜRGERRECHTE für alle, also auch für Juden, für „Ausländer“, für Flüchtlinge, für Frauen, Schwule usw, (jaja, darum geht es IMMER) ungeschmälert zu verteidigen.
    Beispiele?
    Der Liberalismus hat beispielsweise in Italien nach dem ersten Weltkrieg versagt.
    Er hat in Deutschland schon zu Zeiten von Bismarck versagt, wenn es um die Allgemeingültigkeit von Bürgerrechten und von Individualrechten ging (die Nationalliberalen wurden bismarckhörig, beispielsweise).
    In der Schweiz gibt es zahlreiche Beispiele, wie so genannt "Bürgerliche“ vis-à-vis faschistischen und xenophoben Machenschaften versagt haben. Ich kann Ihnen mit Leichtigkeit ein Dutzend Beispiele für die Zeit beispielsweise von 1933 bis 1980 darstellen, falls Sie das wünschen.

    Was Sie wohl übersehen haben: Ich kritisiere in meinem Text auch Tendenzen bei sozialdemokratischen Parteien, gegenüber der Fremdenhatz viel zu schweigsam zu sein.

    Was ihre Bemerkung über meine angebliche EU-Feindschaft und meine Kritik an US-Machtpolitik betrifft:
    Wenn ich EU-Politik im Nahen Osten kritisiere, hetze ich selbstredend, auch wenn Sie mir solcherlei unterstellen, deshalb NICHT, als ich meine Kritik konkret mache. Es war nun einmal Bush jr, der mit Hilfe von bewusst inszenierten Lügen den Irakkrieg 2, der rund 5 – 6 Millionen Flüchtlinge und über eine halbe Million (nach sehr zurückhaltenden Schätzungen) getötete Zivilpersonen generierte, begonnen hatte, unterstützt unter anderem sehr aktiv durch den britischen Labor- Premier Blair. Die Folgen dieses Krieges sind ungeheuerlich.
    Es waren die USA, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien und auch die Schweiz, welche während der letzen 25 Jahre Saudi-Arabien massiv militärisch aufgerüstet haben. Es ist zugleich Fakt, dass IS und Al Qaida und andere wahabistisch-islamistische resp. sunnitische Terrororganisationen und Söldnerarmeen von Saudi-Arabien, von Katar und vermutlich auch weiteren Golfscheichtümern logistisch, mit Waffen und mit Geld aufgerüstet werden.
    Dass der Syrienkrieg auch damit zu tun hat, ist inzwischen bekannt und nachgewiesen.
    Die EU-Politik kritisiere ich konkret in Fragen der Flüchtlingspolitik, die mit dem Irakkrieg 2 von Bush und Co. und mit der Nichteinhaltung versprochener Hilfeleistungen für Flüchtlingsbetreuung in der Türkei, im Libanon, in Jordanien und auch in Tunesien und in Ägypten zu Buche schlägt.

    Was nun ihre Juden-Bürgerlich-Gleichsetzung betrifft:
    „Bürgerliche“ haben Macht, üben Macht aus. In der Schweiz ist ihre Macht ziemlich ohne reale Konkurrenz (ausser bei gewissen sozialpolitischen Fragen, vor allem die AHV betreffend, wo wegen der direkten Demokratie die SP wenigstens bisher seit etwa 60 Jahren ein gewisses Mitspracherecht besitzt).
    Ihre als „Opfer“ angeführten Juden haben nirgendwo in Europa reale politische oder gesellschaftliche Macht gehabt
    Ihr Austausch von „Bürgerlich“ mit „Juden“ ist meiner Ansicht nach gerade auch deshalb unredlich.
    Ihre Behauptung, ich hetze genau gleich wie AfD oder andere Neofaschisten, ist aus meiner Sicht von Ihnen durch nichts belegt, was sich in meinem Text finden liesse.

    Zum Artikel: Mit Courage gegen Neo-Faschisten | Zum Kommentar

  4. Kol Simcha

    am 29.05.2016, 00:43

    Ich schulde diesen Leuten nichts. So einfach ist das.

    Zum Artikel: Mit Courage gegen Neo-Faschisten | Zum Kommentar

  5. Dänny

    am 28.05.2016, 23:04

    Faschisten wollen nicht recht haben, sie wollen die Macht haben. Dafür nehmen sie es auch in Kauf, sich selber zu widersprechen. Was heute richtig ist, ist morgen falsch und umgekehrt. Nur bedingungslose Unterordnung ist richtig. Eigenes Denken ist grundsätzlich subversiv. Die Parallellen zu totalitären Sekten sind offensichtlich.

    Mit solchen Leuten kann (!) man gar nicht diskutieren. Das einzige Mittel ist, sie zu ignorieren und ihnen keine Plattformen zu bieten, von denen aus sie ihren Irr... mehrFaschisten wollen nicht recht haben, sie wollen die Macht haben. Dafür nehmen sie es auch in Kauf, sich selber zu widersprechen. Was heute richtig ist, ist morgen falsch und umgekehrt. Nur bedingungslose Unterordnung ist richtig. Eigenes Denken ist grundsätzlich subversiv. Die Parallellen zu totalitären Sekten sind offensichtlich.

    Mit solchen Leuten kann (!) man gar nicht diskutieren. Das einzige Mittel ist, sie zu ignorieren und ihnen keine Plattformen zu bieten, von denen aus sie ihren Irrsinn verbreiten können.

    Die Probleme unserer Zeit lassen sich nicht mit populistischen Sprüchen lösen, sondern nur, wie @Esther schreibt, durch Taten.

    Zum Artikel: Mit Courage gegen Neo-Faschisten | Zum Kommentar

  6. Fritz Weber

    am 28.05.2016, 22:56

    "Stadtbildkommission und Heimatschutz werden nachziehn" tönt irgendwie wie: "die EU wird dann schon verhandeln".
    Schön wenn sie positive Erfahrungen haben. Ich habe leider mehrmals das Gegenteil erlebt.

    Zum Artikel: Jusos wollen Liegenschaften aufstocken | Zum Kommentar

  7. Fritz Weber

    am 28.05.2016, 22:50

    Man ersetzte im Text das Wort Bürgerliche durch Juden und lese den Text nochmals durch.
    Hürlimanns Text ist eine einzige Anti-EU, Anti- USA und Anti-Bürgerlichen Hatz und der Hetzer bedient sich dabei ungeniert der Methoden jener die er so sehr verachtet. Er würde sich bestens auch als Polpulist bei der AfD, beim Front National oder der FPÖ machen. Kompliment Herr Hürlimann sie stehen jenen von der Art her in nichts mehr nach.

    Zum Artikel: Mit Courage gegen Neo-Faschisten | Zum Kommentar

  8. Esther

    am 28.05.2016, 22:34

    "...nicht in jedem Hauseingang über einen Flüchtling stolpern..." - passiert nicht, wenn man den Leuten die Türe öffnet.

    Zum Artikel: Mit Courage gegen Neo-Faschisten | Zum Kommentar

  9. Verifiziert

    Stephan Luethi Brüderlin

    am 28.05.2016, 21:24

    Seit Jahren lassen wir uns den Sprachgebrauch in der Schweiz von der SVP und ihren publizistischen Helferhelfern, teilweise professionellen Kommunikationsagenturen, diktieren. Man muss nur bei Flüchtenden,um Asyl Ersuchenden, beim Begriff Asyl die Endung -ant anfügen, dann klingen Negativbegriffe wie Querulant, Fagant usw. an. Der 'Asylant' ist geboren. Und entfaltet seine zersetzende Wirkung. Das selbe war mit den vielfältigen Beifügungen 'Schein-', 'Kuschel' zu beobachten. Der unglaublichs... mehrSeit Jahren lassen wir uns den Sprachgebrauch in der Schweiz von der SVP und ihren publizistischen Helferhelfern, teilweise professionellen Kommunikationsagenturen, diktieren. Man muss nur bei Flüchtenden,um Asyl Ersuchenden, beim Begriff Asyl die Endung -ant anfügen, dann klingen Negativbegriffe wie Querulant, Fagant usw. an. Der 'Asylant' ist geboren. Und entfaltet seine zersetzende Wirkung. Das selbe war mit den vielfältigen Beifügungen 'Schein-', 'Kuschel' zu beobachten. Der unglaublichste Kniff war ja wohl die Kreation 'Gutmensch'. Ich denke, wir müssen auch dieser sprachlichen Verluderung entschlossen entgegen treten. Ich verwende deswegen beispielsweise konsequent 'Asylersuchende', nie dieses verunglimpfende 'Asylant' !

    Zum Artikel: Mit Courage gegen Neo-Faschisten | Zum Kommentar

  10. Kol Simcha

    am 28.05.2016, 20:45

    Mag sein, dass sich die Deutungshoheit über den Begriff "politische Korrektheit" in den letzten Jahren im gesellschaftlichen Spektrum verschoben hat. Mag auch sein, dass diejenigen, die diesen Begriff seinerzeit einführten, sich über ihren Machtverlust grämen. Aber es ist noch keiner ein Faschist, nur weil er nicht in jedem Hauseingang über einen Flüchtling stolpern will. Zum Faschisten braucht es mehr: Zum Beispiel die Meinung, alleine recht zu haben.

    Zum Artikel: Mit Courage gegen Neo-Faschisten | Zum Kommentar