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TagesWoche

Tages Woche

Mo, 20.05.2013

Was wichtig war im 2012: Dieser Artikel ist Teil unseres Jahresrückblicks. Klicken Sie um den ganzen Jahresrückblick in der Übersicht zu sehen.

Jahresrückblick 2012 

3.6.2012, 10:46 Uhr

Illegale Party mit über 1000 Teilnehmern auf nt-Areal

3.6.2012, 10:46 Uhr

In der Nacht auf Sonntag fand bei der E-Halle auf der Erlenmatt eine unbewilligte Party statt: In und um die leerstehende Halle feierten über 1000 Teilnehmer zu lauter Musik. Nach der Party kam es zu Scharmützeln mit der Polizei sowie zu einigen Festnahmen. Von Cédric Russo und Dani Winter

Über 1000 Leute feierten in und vor der E-Halle.

Über 1000 Leute feierten in und vor der E-Halle.

Die Zugänge zum Areal wurden verbarrikadiert.

Die Zugänge zum Areal wurden verbarrikadiert.

Absperrmaterial war reichlich vorhanden.

Absperrmaterial war reichlich vorhanden.

Fotografieren war unerwünscht. Deshalb bleibt auch der Fotograf anonym.

Fotografieren war unerwünscht. Deshalb bleibt auch der Fotograf anonym.

Um 22.45 Uhr strömten von allen Seiten Menschen auf den bis dahin leeren E-Halle-Vorplatz auf dem nt-Areal, der zukünftigen Erlenmatt. Schnell waren die wichtigsten Utensilien aufgestellt: Einkaufswagen, randvoll mit Bier und Sandwiches, Generatoren und Soundanlagen.

Um 23 Uhr machte sich eine Gruppe von schwarz Vermummten an der Eingangstür der E-Halle zu schaffen. Unter tosendem Jubel knackten sie das Schloss und stiegen in das Gebäude ein. Licht wurde installiert, eine Bar eröffnet, und der DJ legte los.

Über 1000 folgten dem Aufruf

Draussen schossen weitere Bars und Soundanlagen wie Pilze aus dem Boden. Von überall her dröhnte Musik. Immer mehr Leute kamen. Sie tanzten auf dem Vorplatz, streiften durch die Halle und setzten sich auf das Erdplateau vor dem Gebäude, um ein Bier zu trinken.

Unterdessen versperrten weitere Gruppen von Vermummten die Zufahrtswege mit Barrikaden aus Absperrgittern, Holz und Steinen, um Polizisten und Kastenwägen draussen zu halten. Diese versammelten sich daraufhin am Badischen Bahnhof.

Inzwischen zählte die Party bei der E-Halle über 1000 Besucher. Nicht ganz so viele wie zur gleichen Zeit in Bern durch die Strassen tanzten, aber doch deutlich zu viele für die Polizei, um sie nach Hause schicken zu können. Eine Band spielte Metal-Punk und drinnen sprayten und malten Künstler auf die Wände des Gebäudes.

Das nt-Areal muss weichen 

Denn die E-Halle wird sowieso bald abgerissen. Sie muss dem Ausbau der bereits begonnenen Besiedlung des nt-Areals weichen. Der dahinter liegenden Autobahn entlang, und eben dort, wo die E-Halle steht, sollen in Kürze weitere Neubauten hochgezogen werden. Das Projekt «Schönes, neues Basel» schreite voran, und hinterlasse auf seinem Weg Leichen namens «Subkultur» und «Freiräume» – so das Fazit kritischer Stimmen.

Auf diesen «Missstand» wollen auch die Initiatoren der Party hinweisen. Nicht mit Reden, Proklamationen oder Transparenten. Die Veranstaltung wurde bewusst weitgehend unpolitisch gehalten. Mit der Party soll aufgezeigt werden, was alles verloren gehen wird. Und wenn man bedenkt, dass ein Propaganda-Aufwand von bloss einem briefmarkengrossen Flyer und einem Facebook-Eintrag mehr als 1000 Leute mobilisierte, scheint das eine ganze Menge zu sein.

 

Polizei hielt sich zurück

Gemäss Pressemitteilung der Polizei dauerte die Sauvage auf dem nt-Areal von etwa 23 Uhr bis 5 Uhr morgens. Dabei sei es zu massiver Lärmbelästigung gekommen, was zu den entsprechenden Reklamationen der Anwohner geführt habe. Die anrückende Polizei sei mit Steinen beworfen worden.

«Auf eine Auflösung der illegalen Party wurde verzichtet, da die Menge hauptsächlich aus zufälligen Partygängern bestand», heisst es weiter im Communiqué (siehe Rückseite dieses Artikels). Darunter hätten sich aber «rund 30 Vermummte gemischt, welche die Konfrontation mit der Polizei suchten», so die Einschätzung der Polizei. Als ein Zivilfahnder körperlich angegriffen worden sei, sei es kurzzeitig zu einem Mitteleinsatz und einer Festnahme gekommen.

Nach Partyende sei das technische Material der Party-Veranstalter konfisziert worden. Sechs Personen wurden zu einer Personenkontrolle auf die Polizeiwachen gebracht und danach wieder entlassen. Das Material werde erst nach dem Wochenende wieder freigegeben.

 

  1. Brot und Spiele

    von Zensiert am 3.06.2012 um 17:10Uhr

    Die Tageswoche ist irgendwie die einzige Zeitung die sich nicht dem Standart Copy-Paste gepläre der restlichen Medien anschliesst, sondern versucht diese sozialen Phänomene zu erklären.
    Zur Aktion: Super Party, leider ein bisschen zu unpolitisch für meinen Geschmack, man hat das Gefühl das man den grössten Teil der Jugend nur noch für Bier auf die Strasse bringt.
    Und von wegen Lärmbelästigung: Eine spontane FCB Meisterfeier die um einiges mehr Lärm, Abfall produziert (was ja auch in Ordnung ist) wird akzeptiert eine solche Party gleich mit Polizisten umzingelt!
    Diese müssen sich dann nicht wundern, wenn Sie ein paar Steine abbekommen, wenn sie versuchen Material zu beschlagnahmen!
    Übrigends: Diese ganze Diskussion über Gewalt in Basel ist ja sowieso so was von oberflächlich und die Leute die sich dabei sich am meisten empören sind die, die bereit sind Asylanten bürokratisch zu ermorden. Ihr einziger Begriff von Gewalt beschränkt sich darauf das Sie Angst haben selbst mal auf die Schnauze zu bekommen. Sie können nicht sehen wie gewalttätig sie selbst leben. Jedes Kind das verhungert wird ermordet! Von wem? Auch von der stillschweigenden Masse die nicht über ihren eigenen Gartenzaun blickt!
    Direktlink zum Kommentar

  2. Kompliment!

    von Prosessen am 3.06.2012 um 18:40Uhr

    Ich möchte an dieser Stelle mehreren Leuten ein Kompliment ausprechen. Zum einen der Tageswoche, die es als einzige Zeitung schafft, auch ein Bild davon zu geben, was genau stattfand und nicht nur über die Konfrontationen berichtet (siehe Headliner Baz: "Illegale Party führt zur Konfrontation mit Polizei").
    Zum anderen möchte ich mich bei den Organisatoren des Ganzen danken. Ich bewundere, wie professionel das Ganze aufgezogen worden ist. Zu keiner Sekunde hatte der Besucher das Gefühl, die Organisatoren hätten das ganze nicht unter Kontrolle.
    Man muss auch sagen, dass die Polizei vorbildlich gehandelt hatte und sich nicht einmischte. Wäre es dazu gekommen, hätte es schlimme Ausschreitungen gegeben. Das hat man gespürt.
    Was geschieht mit Basel sobald das NT nicht mehr ist? Basel wird auf einen Schlag um eine Ecke der vielgerühmten Vielseitigkeit ärmer werden.
    Die Szene wird sich die Freiräume nicht nehmen lassen. Das Verlangen danach ist gross, was auch diese Sauvage durch den Massenauflauf und künstlerische Aktionen wieder einmal gezeigt hat. Innerhalb der Halle entstanden in kürzester Zeit regelrechte Kunstwerke aus Spraydosen oder auch nur mit ordinärem Klebeband.
    Basels Jugend durstet nach Freiräumen. Jetzt, nach angekündigter Schliessung des NT, wird der Hunger noch viel grösser werden. Es wird sicher nicht die letzte Sauvage gewesen sein. Da bin ich zuversichtlich.
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  3. Ziel der Party

    von Peter Müllers am 3.06.2012 um 21:23Uhr

    Vielen Teilnehmern war gar nicht bewusst um was es ging. Mich hatten zahlreiche Personen gefragt, ob das NT-Areal nun wieder offen sei. Klar ist es Schade, dass gewisse Flächen verschwinden. Andererseits hat Basel nur begrenzten Platz. Und irgendwie müssen steigende Ausgaben halt gedeckt werden. Zudem gibt es ja noch einige Räume, die genutzt werden können. Wie das Dreispitz-Areal, Rhein-Bord, Lysbüchel-Areal etc.
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  4. Partygänger Augen auf

    von Chriss Graf am 3.06.2012 um 22:13Uhr

    An alle zukünftigen Partygänger, wehrt euch gegen diese schwarz vermummten Leute, würde mich nicht wundern wenn diese nur bezahlte Provokateure der rechten Parteien oder Presse sind., damit die Politik noch mehr reglementieren kann.
    Das immer wieder friedliche Veranstaltungen von wenigen schwarz vermummten Personen Presse-freundlich kaputtgemacht werden, sollte doch nicht nur mir auffallen.
    Direktlink zum Kommentar

  5. Vermummung

    von Zensiert am 4.06.2012 um 00:09Uhr

    Über Sinn und Unsinn von Vermummung lässt sich streiten, dennoch muss man sich bewusst sein, das es eine Polizeirepression gibt und das die Leute die an so einer Party für die Sicherheit zuständig sind nicht unbedingt erkannt werden möchten! Zuleicht gerät man auf ein Foto das einem beim Barikadenbau zeigt, man wird für die ganze Veranstaltung verantwortlich gemacht und hat eine riesen Busse am Hals. Dennoch muss man dieses militante Auftreten kritisch sehen weil es extrem abschreckend wirkt...Es ist ein für und wieder

    APROPOS POLIZEIREPRESSION

    Dieser Zivipolizist der angegriffen wurde hat, bevor es zu dieser Auseinandersetzung gekommen ist, seine Waffe gezückt und auf die Leute die ihm sagten, dass er verschwinden solle gezielt!
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  6. Bedenkliche Gesinnung von Tageswoche-Lesern

    von Nein danke am 4.06.2012 um 10:01Uhr

    Die Tageswoche ist irgendwie die einzige Zeitung, wo sture Anarchisten ihre asozialen Ergüsse veröffentlichen. Sich nicht wundern zu müssen, Steine wegen einer Beschlagnahmung abzubekommen... sehr geistreich. Den Hungertod zu sterben ist nicht Mord. Ohne Beweise glaube ich die Hetze gegen den Zivipolizisten von "Zensiert" auch nicht und halte diese für eine strafbare Unterstellung.

    Behinderte im Ausgang sind für einige dieser Partyfaschisten auch völlig unerwünscht, soviel zu einer offenen Basler Jugend und "wir haben zuwenig Freiräume um uns zu entfalten, denkt doch auch an uns!".

    Chriss: Gemäss den Zeitungsartikeln waren es ja eben die Vermummten, welche die Weiterführung der Party durch den "Einbruch" ermöglicht haben; da zudem der Applaus ihnen galt, liegt eine Sympathie bei Partygängern für solche Personen nahe.
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  7. Berichterstattung der Medien

    von Prosessen am 4.06.2012 um 10:51Uhr

    @nein danke:
    Die Tageswoche ist irgendwie die einzige Zeitung, wo man wirkliche Berichterstattung erlebt. Wieso berichten baz und bz nur von Chaoten und Krawallpartys, während eine spontane und unbewilligte (somit auch illegale) FCB-Meisterfeier hochgelobt wird? Auch dort kommt es zu Sachbeschädigungen und Ruhestörung.
    Die Tageswoche ist auch die einzige Zeitung, die in der Nacht des Geschehens dort war, und nicht am folgenden Morgen. Somit stimmmt auch die Berichterstattung der restlichen Zeitungen vorne und hinten nicht. Sie wirken für mich unseriös. Die Tageswoche beschreibt auch als einzige Zeitung mehr als nur "Chaoten und Krawallmacher." Die Tageswoche schafft es als einzige, ein wirkliches, unverzerrtes Bild der Geschehnisse zu zeichnen.
    Wieso zeigt uns die az in dieser Bildgalerie (http://www.aargauerzeitung.ch/mediathek/bildergalerien/blaulicht/124560482) Bilder mit völlig unpassenden Texten? Zum Beispiel auf dem 11. Bild sehe ich keine durchbrochene Wand, obwohl es dies in der Beschreibung so heisst. Zudem stimmt das ja gar nicht. Man "drang" durch das Öffnen einer Türe in die Halle ein.

    Und ja, es stimmt das die Vermummten die "Weiterführung" ermöglich haben. Es waren aber auch die Vermummten, die auf dem ganzen Areal Feuerlöscher verteilt hatten. Es waren die Vermummten, die mir durch ihr professionelles und geordnetes Auftreten ein Gefühl gaben, dass wenigstens jemand einen Überblick hat. Dass schlussendlich auch Vermummte eine Konfrontation mit der Polizei suchten, heisst noch lange nicht, dass dieselben Vermummten auch die Türe geöffnet hatten. Vermummen kann sich jeder.
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  8. Heuchlerei, Journalismus und Verantwortung

    von Hannes von Wyl am 4.06.2012 um 14:28Uhr

    @Zensiert: Gewalt mit Gewalt zu rechtfertigen ist nie sinnvoll. Geschieht das über weit hergeholte Bezüge zu Asylwesen und hungernden Kinder, was mit einer illegalen Party rein gar nichts zu tun hat, ist das einfach nur heuchlerisch.
    Ginge es wirklich um die Schaffung von Freiraum für Jugendliche und junge Erwachsene, müsste man einsehen, dass vermummte Steinewerfer genau dies verhindern, indem sie die Polizeirepression rechtfertigen.

    @tageswoche: Schön gibt es noch Journalisten, die sich eine Nacht um die Ohren schlagen, damit ein Artikel nicht nur aus Pressemitteilungen besteht!

    @Chriss Graf: Obwohl ich den verschwörungstheoretischen Ansatz unlogisch finde, muss ich dir Recht geben. Die allergrösste Verantwortung gegen Gewalt vorzugehen, liegt bei den Partygängern selber. Leider gibt es halt auch dort Menschen, die es geil finden, sich Strassenschlachten mit der Polizei zu liefern. Davon muss man sich als Teilnehmer distanzieren.
    Direktlink zum Kommentar

  9. Gegen Gewalt sein heißt Gegengewalt sein!

    von Zensiert am 4.06.2012 um 23:35Uhr

    @Hannes von Wyl
    Das mit der Gewalt ist eine schwierige Frage. Aber Tatsache ist einfach, dass der Staat und die Mächtigen die den größten Einfluss auf denselben haben, ein Gewaltmonopol besitzen, das ganz klar zur politischen Repression eingesetzt wird. Es ist nun mal die Grundsätzlichste Aufgabe des Staates sich selbst und das Gesellschaftssystem das er vertritt, zu verteidigen. Dass es diesem System zuerst um Profit und dann um den Menschen geht, hat es schon lange genug bewiesen. Kleiner Exkurs: Verkauft wird nur was Gewinn macht (zb.Wasser, Brot) wenn du nicht zahlen kannst, hast du kein Recht darauf( konkret Siehe zb. das Treiben von Nestlé). Deshalb: „ jedes Kind das heute verhungert wird ermordet“ (Jean Ziegler).Weiteres Beispiel: In Griechenland sterben Krebspatienten weil ach so seriöse Schweizer Firmen die Medi Lieferungen einstelle. Diese „strukturelle Gewalt“ (Johan Galtung) ist eine wirklich schlimme Gewalt, da sie unsichtbar für den Tod von vielen Menschen täglich verantwortlich ist. Dies steht aber halt nicht in der Presse, da es tausendmal schlechter zu verkaufen ist, als irgendwelche sensationskräftige Morde oder dergleichen. Oder wenn Sie es noch konkreter mögen dann informieren Sie sich mal über das Verhältnis der Schweiz zum damaligen Apartheid-Regime. Dass meine ich damit, wenn ich sage dass der Diskurs über Gewalt in Basel stark chauvinistisch geprägt ist. Es ging mir in diesem Zusammenhang nicht um die Party, sondern allgemeiner, um die Gewaltdiskussion! Wir müssen einfach lernen über den eigenen Tellerrand zu blicken um mehr zu sehen als nur das vor unseren Augen (Daher mein, Ihrer Meinung nach, weithergeholter Bezug).
    Zur Frage ob nun diese ganze Gewalt Gegengewalt legitimiert, frage ich Sie mal ganz provokant (Sie werden dies natürlich auch wieder weithergeholt finden, aber es geht hier um eine Grundsatzdiskussion), ob sich die Resistance im Krieg gegen die Nazis gewaltfrei hätte wehren sollen? Die KPD hat das weitgehend versucht, sie wurde aber auch weitgehend ausgelöscht ;). Die Frage ist doch was hat man für eine Wahl in der Reaktion auf Gewalt? Ich möchte Sie sehen wenn ein Polizist Sie mit der Waffe bedroht! (Meine „straffbare Unterstellung“, wie „nein danke“ so gut weiss, weil er ja sicher selbst vor Ort war).
    Schon über 10 Leuten wurden die Augen mit Gummischrott ausgeschossen und Sie meinen da darf man sich nicht mit Steinen wehren? Haben Sie schon mal Polizisten in Vollmontur gesehen? Denen passiert so schnell nichts. Wissen Sie wie viele Morde, Misshandlungen und Übergriffe die Polizei auf dem Gewissen hat und wie viel ein paar Steine werfende Demonstranten? (Quellen: Amnesty und HumanRights).
    Dennoch ist und bleibt Gewalt, da gebe ich Ihnen voll und ganz recht, hässlich und gefährlich. Richtig ist auch das es immer wieder gerade an solchen Veranstaltungen Eventchaoten gibt, die einfach Sau raus lassen wollen. Auch einen Freibrief für Gewalt gibt es nicht und sicher würde ein Teil der radikalen Linke in diesem Zusammenhang eine kritische Reflexion mehr als gut tun!
    Doch die Frage bleibt doch, wie schützen vor Gewalt wenn nicht mit Gegengewalt? Es ist halt immer leicht als Zuschauer (oder Wegschauer) alles besser zu wissen. Ich nehme ja nicht an das Sie zb. In Dresden friedlich (!) Nazi blockieren gegangen sind. Das überlässt man dann doch gerne der lieben Polizei die wie man in Deutschland sieht, sich auch ach so vorbildlich darum kümmern kann (Siehe V-Männer die selber Faschos sind).
    Aber ach, es wird zu viel geschrieben und zu wenig gekämpft. Deshalb lasse ich es auch hierbei bleiben, es ist ja sowieso illusorisch in so einer Internetdiskussion irgendjemand zu überzeugen.

    Zensiert

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  10. durchwachsene Aktion

    von methlab am 5.06.2012 um 11:53Uhr

    Ich persönlich habe überhaupt kein Problem mit "illegalen" Parties, aber fremdes Eigentum sollte man doch noch respektieren. Ich weiss nicht, was es daran schönzureden gibt, das dort eine fremde, sich noch in Benutzung findende, Lagerhalle aufgebrochen und verwüstet wurde?
    Das wird dann immer mit "Die sollen sich mal nicht so anstellen" abgetan. Nur kann der Mieter dieser Halle sicherlich nix für Entwicklung des nt/Areals und es wäre wohl jeder normale Mensch angepisst, wenn die eigene Wohnung aufgebrochen, versaut & verwüstet wird.

    Leider verwechseln viele Leute die persönliche Freiheit mit "ich hab das Recht mich wie die Axt im Walde aufzuführen und keinen hat es zu interessieren"

    Wen hätte es bitte in seiner Freiheit eingeschränkt, wenn die Party unter freiem Himmel stattgefunden hätte? Wo ist das Problem, das man seinen eigenen Scheiss Müll mal wieder mitnimmt? Aber das ist ja zu viel verlangt. Sieht man auch sehr schön am Rhein im Sommer. Abends siehts da manchmal aus wie bei den Vollasis. Die 5m zum nächsten Mülleimer sind für viele ja anscheinend absolut nicht zumutbar und wo einem die Bierdose aus der Hand fällt bleibt sie eben liegen. In meinen Augen zeugt sowas einfach nur von mangelndem Sozialverhalten.

    Und wo leben wir bitte, das es absolut ok und voll normal ist, andere Menschen mit Steinen zu bewerfen?!?! Polizeirepression ist das eine, aber nur weil mir jemand sagt, ich darf an Ort xyz keine Party feiern, seh ich das noch lange nicht als Legitimation ihm einen Pflasterstein in die Fresse zu zimmern...aber manch einer tut ja so, als ob er in der Schweiz unterdrückt würde wie im Libanon.

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  1. Brot und Spiele

    von Zensiert um 3.06.2012 um 17:10Uhr

    Die Tageswoche ist irgendwie die einzige Zeitung die sich nicht dem Standart Copy-Paste gepläre der restlichen Medien anschliesst, sondern versucht diese sozialen Phänomene zu erklären.
    Zur Aktion: Super Party, leider ein bisschen zu unpolitisch für meinen Geschmack, man hat das Gefühl das man den grössten Teil der Jugend nur noch für Bier auf die Strasse bringt.
    Und von wegen Lärmbelästigung: Eine spontane FCB Meisterfeier die um einiges mehr Lärm, Abfall produziert (was ja auch in Ordnung ist) wird akzeptiert eine solche Party gleich mit Polizisten umzingelt!
    Diese müssen sich dann nicht wundern, wenn Sie ein paar Steine abbekommen, wenn sie versuchen Material zu beschlagnahmen!
    Übrigends: Diese ganze Diskussion über Gewalt in Basel ist ja sowieso so was von oberflächlich und die Leute die sich dabei sich am meisten empören sind die, die bereit sind Asylanten bürokratisch zu ermorden. Ihr einziger Begriff von Gewalt beschränkt sich darauf das Sie Angst haben selbst mal auf die Schnauze zu bekommen. Sie können nicht sehen wie gewalttätig sie selbst leben. Jedes Kind das verhungert wird ermordet! Von wem? Auch von der stillschweigenden Masse die nicht über ihren eigenen Gartenzaun blickt!
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  2. Kompliment!

    von Prosessen um 3.06.2012 um 18:40Uhr

    Ich möchte an dieser Stelle mehreren Leuten ein Kompliment ausprechen. Zum einen der Tageswoche, die es als einzige Zeitung schafft, auch ein Bild davon zu geben, was genau stattfand und nicht nur über die Konfrontationen berichtet (siehe Headliner Baz: "Illegale Party führt zur Konfrontation mit Polizei").
    Zum anderen möchte ich mich bei den Organisatoren des Ganzen danken. Ich bewundere, wie professionel das Ganze aufgezogen worden ist. Zu keiner Sekunde hatte der Besucher das Gefühl, die Organisatoren hätten das ganze nicht unter Kontrolle.
    Man muss auch sagen, dass die Polizei vorbildlich gehandelt hatte und sich nicht einmischte. Wäre es dazu gekommen, hätte es schlimme Ausschreitungen gegeben. Das hat man gespürt.
    Was geschieht mit Basel sobald das NT nicht mehr ist? Basel wird auf einen Schlag um eine Ecke der vielgerühmten Vielseitigkeit ärmer werden.
    Die Szene wird sich die Freiräume nicht nehmen lassen. Das Verlangen danach ist gross, was auch diese Sauvage durch den Massenauflauf und künstlerische Aktionen wieder einmal gezeigt hat. Innerhalb der Halle entstanden in kürzester Zeit regelrechte Kunstwerke aus Spraydosen oder auch nur mit ordinärem Klebeband.
    Basels Jugend durstet nach Freiräumen. Jetzt, nach angekündigter Schliessung des NT, wird der Hunger noch viel grösser werden. Es wird sicher nicht die letzte Sauvage gewesen sein. Da bin ich zuversichtlich.
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  3. Ziel der Party

    von Peter Müllers um 3.06.2012 um 21:23Uhr

    Vielen Teilnehmern war gar nicht bewusst um was es ging. Mich hatten zahlreiche Personen gefragt, ob das NT-Areal nun wieder offen sei. Klar ist es Schade, dass gewisse Flächen verschwinden. Andererseits hat Basel nur begrenzten Platz. Und irgendwie müssen steigende Ausgaben halt gedeckt werden. Zudem gibt es ja noch einige Räume, die genutzt werden können. Wie das Dreispitz-Areal, Rhein-Bord, Lysbüchel-Areal etc.
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  4. Partygänger Augen auf

    von Chriss Graf um 3.06.2012 um 22:13Uhr

    An alle zukünftigen Partygänger, wehrt euch gegen diese schwarz vermummten Leute, würde mich nicht wundern wenn diese nur bezahlte Provokateure der rechten Parteien oder Presse sind., damit die Politik noch mehr reglementieren kann.
    Das immer wieder friedliche Veranstaltungen von wenigen schwarz vermummten Personen Presse-freundlich kaputtgemacht werden, sollte doch nicht nur mir auffallen.
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  5. Vermummung

    von Zensiert um 4.06.2012 um 00:09Uhr

    Über Sinn und Unsinn von Vermummung lässt sich streiten, dennoch muss man sich bewusst sein, das es eine Polizeirepression gibt und das die Leute die an so einer Party für die Sicherheit zuständig sind nicht unbedingt erkannt werden möchten! Zuleicht gerät man auf ein Foto das einem beim Barikadenbau zeigt, man wird für die ganze Veranstaltung verantwortlich gemacht und hat eine riesen Busse am Hals. Dennoch muss man dieses militante Auftreten kritisch sehen weil es extrem abschreckend wirkt...Es ist ein für und wieder

    APROPOS POLIZEIREPRESSION

    Dieser Zivipolizist der angegriffen wurde hat, bevor es zu dieser Auseinandersetzung gekommen ist, seine Waffe gezückt und auf die Leute die ihm sagten, dass er verschwinden solle gezielt!
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  6. Bedenkliche Gesinnung von Tageswoche-Lesern

    von Nein danke um 4.06.2012 um 10:01Uhr

    Die Tageswoche ist irgendwie die einzige Zeitung, wo sture Anarchisten ihre asozialen Ergüsse veröffentlichen. Sich nicht wundern zu müssen, Steine wegen einer Beschlagnahmung abzubekommen... sehr geistreich. Den Hungertod zu sterben ist nicht Mord. Ohne Beweise glaube ich die Hetze gegen den Zivipolizisten von "Zensiert" auch nicht und halte diese für eine strafbare Unterstellung.

    Behinderte im Ausgang sind für einige dieser Partyfaschisten auch völlig unerwünscht, soviel zu einer offenen Basler Jugend und "wir haben zuwenig Freiräume um uns zu entfalten, denkt doch auch an uns!".

    Chriss: Gemäss den Zeitungsartikeln waren es ja eben die Vermummten, welche die Weiterführung der Party durch den "Einbruch" ermöglicht haben; da zudem der Applaus ihnen galt, liegt eine Sympathie bei Partygängern für solche Personen nahe.
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  7. Berichterstattung der Medien

    von Prosessen um 4.06.2012 um 10:51Uhr

    @nein danke:
    Die Tageswoche ist irgendwie die einzige Zeitung, wo man wirkliche Berichterstattung erlebt. Wieso berichten baz und bz nur von Chaoten und Krawallpartys, während eine spontane und unbewilligte (somit auch illegale) FCB-Meisterfeier hochgelobt wird? Auch dort kommt es zu Sachbeschädigungen und Ruhestörung.
    Die Tageswoche ist auch die einzige Zeitung, die in der Nacht des Geschehens dort war, und nicht am folgenden Morgen. Somit stimmmt auch die Berichterstattung der restlichen Zeitungen vorne und hinten nicht. Sie wirken für mich unseriös. Die Tageswoche beschreibt auch als einzige Zeitung mehr als nur "Chaoten und Krawallmacher." Die Tageswoche schafft es als einzige, ein wirkliches, unverzerrtes Bild der Geschehnisse zu zeichnen.
    Wieso zeigt uns die az in dieser Bildgalerie (http://www.aargauerzeitung.ch/mediathek/bildergalerien/blaulicht/124560482) Bilder mit völlig unpassenden Texten? Zum Beispiel auf dem 11. Bild sehe ich keine durchbrochene Wand, obwohl es dies in der Beschreibung so heisst. Zudem stimmt das ja gar nicht. Man "drang" durch das Öffnen einer Türe in die Halle ein.

    Und ja, es stimmt das die Vermummten die "Weiterführung" ermöglich haben. Es waren aber auch die Vermummten, die auf dem ganzen Areal Feuerlöscher verteilt hatten. Es waren die Vermummten, die mir durch ihr professionelles und geordnetes Auftreten ein Gefühl gaben, dass wenigstens jemand einen Überblick hat. Dass schlussendlich auch Vermummte eine Konfrontation mit der Polizei suchten, heisst noch lange nicht, dass dieselben Vermummten auch die Türe geöffnet hatten. Vermummen kann sich jeder.
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  8. Heuchlerei, Journalismus und Verantwortung

    von Hannes von Wyl um 4.06.2012 um 14:28Uhr

    @Zensiert: Gewalt mit Gewalt zu rechtfertigen ist nie sinnvoll. Geschieht das über weit hergeholte Bezüge zu Asylwesen und hungernden Kinder, was mit einer illegalen Party rein gar nichts zu tun hat, ist das einfach nur heuchlerisch.
    Ginge es wirklich um die Schaffung von Freiraum für Jugendliche und junge Erwachsene, müsste man einsehen, dass vermummte Steinewerfer genau dies verhindern, indem sie die Polizeirepression rechtfertigen.

    @tageswoche: Schön gibt es noch Journalisten, die sich eine Nacht um die Ohren schlagen, damit ein Artikel nicht nur aus Pressemitteilungen besteht!

    @Chriss Graf: Obwohl ich den verschwörungstheoretischen Ansatz unlogisch finde, muss ich dir Recht geben. Die allergrösste Verantwortung gegen Gewalt vorzugehen, liegt bei den Partygängern selber. Leider gibt es halt auch dort Menschen, die es geil finden, sich Strassenschlachten mit der Polizei zu liefern. Davon muss man sich als Teilnehmer distanzieren.
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  9. Gegen Gewalt sein heißt Gegengewalt sein!

    von Zensiert um 4.06.2012 um 23:35Uhr

    @Hannes von Wyl
    Das mit der Gewalt ist eine schwierige Frage. Aber Tatsache ist einfach, dass der Staat und die Mächtigen die den größten Einfluss auf denselben haben, ein Gewaltmonopol besitzen, das ganz klar zur politischen Repression eingesetzt wird. Es ist nun mal die Grundsätzlichste Aufgabe des Staates sich selbst und das Gesellschaftssystem das er vertritt, zu verteidigen. Dass es diesem System zuerst um Profit und dann um den Menschen geht, hat es schon lange genug bewiesen. Kleiner Exkurs: Verkauft wird nur was Gewinn macht (zb.Wasser, Brot) wenn du nicht zahlen kannst, hast du kein Recht darauf( konkret Siehe zb. das Treiben von Nestlé). Deshalb: „ jedes Kind das heute verhungert wird ermordet“ (Jean Ziegler).Weiteres Beispiel: In Griechenland sterben Krebspatienten weil ach so seriöse Schweizer Firmen die Medi Lieferungen einstelle. Diese „strukturelle Gewalt“ (Johan Galtung) ist eine wirklich schlimme Gewalt, da sie unsichtbar für den Tod von vielen Menschen täglich verantwortlich ist. Dies steht aber halt nicht in der Presse, da es tausendmal schlechter zu verkaufen ist, als irgendwelche sensationskräftige Morde oder dergleichen. Oder wenn Sie es noch konkreter mögen dann informieren Sie sich mal über das Verhältnis der Schweiz zum damaligen Apartheid-Regime. Dass meine ich damit, wenn ich sage dass der Diskurs über Gewalt in Basel stark chauvinistisch geprägt ist. Es ging mir in diesem Zusammenhang nicht um die Party, sondern allgemeiner, um die Gewaltdiskussion! Wir müssen einfach lernen über den eigenen Tellerrand zu blicken um mehr zu sehen als nur das vor unseren Augen (Daher mein, Ihrer Meinung nach, weithergeholter Bezug).
    Zur Frage ob nun diese ganze Gewalt Gegengewalt legitimiert, frage ich Sie mal ganz provokant (Sie werden dies natürlich auch wieder weithergeholt finden, aber es geht hier um eine Grundsatzdiskussion), ob sich die Resistance im Krieg gegen die Nazis gewaltfrei hätte wehren sollen? Die KPD hat das weitgehend versucht, sie wurde aber auch weitgehend ausgelöscht ;). Die Frage ist doch was hat man für eine Wahl in der Reaktion auf Gewalt? Ich möchte Sie sehen wenn ein Polizist Sie mit der Waffe bedroht! (Meine „straffbare Unterstellung“, wie „nein danke“ so gut weiss, weil er ja sicher selbst vor Ort war).
    Schon über 10 Leuten wurden die Augen mit Gummischrott ausgeschossen und Sie meinen da darf man sich nicht mit Steinen wehren? Haben Sie schon mal Polizisten in Vollmontur gesehen? Denen passiert so schnell nichts. Wissen Sie wie viele Morde, Misshandlungen und Übergriffe die Polizei auf dem Gewissen hat und wie viel ein paar Steine werfende Demonstranten? (Quellen: Amnesty und HumanRights).
    Dennoch ist und bleibt Gewalt, da gebe ich Ihnen voll und ganz recht, hässlich und gefährlich. Richtig ist auch das es immer wieder gerade an solchen Veranstaltungen Eventchaoten gibt, die einfach Sau raus lassen wollen. Auch einen Freibrief für Gewalt gibt es nicht und sicher würde ein Teil der radikalen Linke in diesem Zusammenhang eine kritische Reflexion mehr als gut tun!
    Doch die Frage bleibt doch, wie schützen vor Gewalt wenn nicht mit Gegengewalt? Es ist halt immer leicht als Zuschauer (oder Wegschauer) alles besser zu wissen. Ich nehme ja nicht an das Sie zb. In Dresden friedlich (!) Nazi blockieren gegangen sind. Das überlässt man dann doch gerne der lieben Polizei die wie man in Deutschland sieht, sich auch ach so vorbildlich darum kümmern kann (Siehe V-Männer die selber Faschos sind).
    Aber ach, es wird zu viel geschrieben und zu wenig gekämpft. Deshalb lasse ich es auch hierbei bleiben, es ist ja sowieso illusorisch in so einer Internetdiskussion irgendjemand zu überzeugen.

    Zensiert

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  10. durchwachsene Aktion

    von methlab um 5.06.2012 um 11:53Uhr

    Ich persönlich habe überhaupt kein Problem mit "illegalen" Parties, aber fremdes Eigentum sollte man doch noch respektieren. Ich weiss nicht, was es daran schönzureden gibt, das dort eine fremde, sich noch in Benutzung findende, Lagerhalle aufgebrochen und verwüstet wurde?
    Das wird dann immer mit "Die sollen sich mal nicht so anstellen" abgetan. Nur kann der Mieter dieser Halle sicherlich nix für Entwicklung des nt/Areals und es wäre wohl jeder normale Mensch angepisst, wenn die eigene Wohnung aufgebrochen, versaut & verwüstet wird.

    Leider verwechseln viele Leute die persönliche Freiheit mit "ich hab das Recht mich wie die Axt im Walde aufzuführen und keinen hat es zu interessieren"

    Wen hätte es bitte in seiner Freiheit eingeschränkt, wenn die Party unter freiem Himmel stattgefunden hätte? Wo ist das Problem, das man seinen eigenen Scheiss Müll mal wieder mitnimmt? Aber das ist ja zu viel verlangt. Sieht man auch sehr schön am Rhein im Sommer. Abends siehts da manchmal aus wie bei den Vollasis. Die 5m zum nächsten Mülleimer sind für viele ja anscheinend absolut nicht zumutbar und wo einem die Bierdose aus der Hand fällt bleibt sie eben liegen. In meinen Augen zeugt sowas einfach nur von mangelndem Sozialverhalten.

    Und wo leben wir bitte, das es absolut ok und voll normal ist, andere Menschen mit Steinen zu bewerfen?!?! Polizeirepression ist das eine, aber nur weil mir jemand sagt, ich darf an Ort xyz keine Party feiern, seh ich das noch lange nicht als Legitimation ihm einen Pflasterstein in die Fresse zu zimmern...aber manch einer tut ja so, als ob er in der Schweiz unterdrückt würde wie im Libanon.

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Informationen zum Artikel

3.6.2012, 10:46 Uhr

Illegale Party mit über 1000 Teilnehmern auf nt-Areal

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  • 05.11.2012 um 16:49
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    Eine seltsame Kombination: Am Sonntag sangen Alice Cooper und Stefanie Heinzmann an der AVO Session Basel. Während das Walliser Stimmwunder auf gute Laune setzte, bot der Prinz des Horrors eine theatralische Geisterbahnfahrt.

  • 12.10.2012 um 00:01
    Basels Unterwelt

    Versorgungstunnels, Schutzräume, ein unterirdisches Spital: Direkt unter unseren Füssen versteckt sich eine geheimnisvolle, dunkle Welt, die nur wenige je zu Gesicht bekommen.

  • 27.09.2012 um 15:07
    Affen dürfen an die frische Luft

    Der Zolli Basel eröffnet am Freitag das neue Freiluftgehege der Affen. Die Geigy-Anlage bietet für unseren nächsten Verwandten Spannung, Spiel, und vielerlei Überraschungen.

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  • 26.04.2013 um 21:29
    Seitenblicke zur Baselworld

    High Heels, enge Jupes, feinster Zwirn und mondäne Frisuren: Die Baselworld versprüht für einige Tage im Jahr das Parfüm der Edlen und Reichen in der sonst so bescheidenen Bebbistadt. Oberhofknipser Hans-Jörg Walter hat sich auf Fotosafari begeben. 

  • 08.03.2013 um 14:23
    Polizei nimmt elf Zenit-Fans fest

    Nach dem Europa-League-Spiel FC Basel gegen Zenit St. Petersburg waren gemäss Kantonspolizei Fans der beiden Clubs unterwegs zur Mittleren Brücke. Die Polizei verhinderte das Aufeinandertreffen der Gruppierungen und nahm elf Personen fest.

  • 28.02.2013 um 15:57
    Schluss mit lustig

    Ein Drämmli-Chauffeur kündete die Haltestelle St. Jakob mit einem träfen Novartis-Spruch an. Jetzt drohen ihm Konsequenzen.

  • 14.04.2013 um 09:09
    Na schön!
    Zum Artikel: Gewonnen!

    Sie haben es so gewollt. Vielen Dank an dieser Stelle für die lieben Worte. Da wird der Sonntagsdienst am ersten Sommertag gleich viel erträglicher.

  • 28.03.2013 um 15:45
    Mit Verlaub …
    Zum Artikel: Mal nicht im Stau stehen

    … und bei aller Liebe zu meiner alten Heimat: Für ein Osterwochenende ist Büsingen eine denkbar schlechte Wahl. Erstens trifft man kaum jemanden an, denn die Büsinger sind es recht eigentlich, die den Stau vor dem Gotthard jeweils verursachen. Zweitens...

  • 27.02.2013 um 16:13
    Und das Acera?
    Zum Artikel: Das sind die acht schönsten Cafés der Region – einverstanden?

    Mir fehlt in dieser das vielleicht noch nicht sooo bekannte Acera an der Rheingasse. Im Sommer empfehlen sich die selbst gemachten Glaces im lauschigen Hof, im Winter nimmt man vielleicht lieber den Cheesecake.

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