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Film 

25.5.2012, 00:01 Uhr

Lichtspiele: Care, Manager, care

25.5.2012, 00:01 Uhr

«L’ombrello di Beatocello» zeigt, was Wohltäter wohl tun sollen. Und was daraus resultiert. Von

Gachot Films: Das Cello als Lebensretter: Beat Richner nutzt sein Hobby auch zum Geldsammeln.

Das Cello als Lebensretter: Beat Richner nutzt sein Hobby auch zum Geldsammeln. (Bild: Gachot Films)

Als Beat Richner in den Siebzigern seine Cello-Gesänge auf dem Manager-Paradeplatz unter einem Sonnenschirm trällerte, belächelten ihn Fundis und Realos der Weltverbesserer-Fraktionen. Ein weltfremder Cellist leistete es sich, bei jenen, die sich die eigene Gesundheit leisten können, für jene, die etwas für die Gesundheit hungernder Kinder leisten, Geld einzutreiben? In der Zwischenzeit betreibt Richner fünf Spitäler in Kambodscha und tut dort das, was wir Gutes nennen.

Richner verarztet, rettet und ernährt Kinder, er bettelt für sie, er spielt Cello für sie, und er trägt eine Krawatte «als Uniform, wenn ich zum König gehe. Oder er zu mir kommt.» Richner tut, was Wohltäter wohl tun sollen: Er verzichtet auf ein eigentliches Leben. Sein Leben ist erfüllt vom Eigentlichen.

Cello spielen ist nicht nur seine Art, Geld für seine Spitäler zu sammeln. Cello steht auch für seine Kunst, die ihn am Leben hält: für andere da zu sein. Der Film zeigt uns die kleinen, seltenen Momente, in denen dieser Rastlose für die schönen Saiten des Lebens empfänglich wird: mit seinem Cello. Für seine Kinder. Richner kommt an und steht für Hilfe, die ankommt.

ruhelose Hingabe

Der Film von Georges Gachot führt uns vor Augen, was Beats ruhelose Hingabe bedeutet. Vor Hunderten von Mitarbeitern, mit Dutzenden von Ärzten, mit Erwachsenen, die er als Kinder schon rettete, arbeitet er weiter. Millionen hat er so schon für arme Kinder gesammelt. Und er spendet auch uns Kindern des Reichtums eine kostenlose Arznei: Wenn wir ihm die Hand schütteln, sollten wir es nicht mit leeren Händen tun.

PS: Die Schindler AG, die den Lift ins neueste Spital in Kantha Bopha einbaute, stellte den Kambodschanern den Aufzug ohne Abzug in Rechnung. (Fürs Gedächtnis: Alfred N. Schindler drohte, die Schweiz zu verlassen, wenn die Reichtumssteuer eingeführt würde.)

Mein Tipp für Alfred N. Schindlers List: Spenden können von den Steuern abgezogen werden ... Einem Gerücht zufolge, welches ich hiermit in die Welt setze, will Alfred N. Schindler in diesem Jahr für die Kinderspitäler von Beatocello spenden. Zweck: Abzug. Hier die Konto-Nummer: Zürcher Kantonalbank (ZKB), IBAN CH98 0900 0000 8006 0699 1.

 

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25.5.2012, 00:01 Uhr

Lichtspiele: Care, Manager, care

Text

Text:

  • 20.03.2014 um 13:01
    Alter Schwede

    Die schwedische Bestsellerverfilmung «Hundraåringen som klev ut genom fönstret och försvann» ist ein freches Road-Movie mit einem Hundertjährigen.

  • 13.03.2014 um 10:30
    Mut zur Hässlichkeit

    Lust auf Kino? Wir haben eine Empfehlung: «August: Osage County» mit Julia Roberts, Juliette Lewis und Meryl Streep ist ein erbarmungsloser Abgesang auf die Familie und den Mittelstand.

  • 06.03.2014 um 16:59
    «Sexualität ist ein lebenslanger Lernplatz»

    Die Filmindustrie entdeckt derzeit die Sexualtität neu. Eine Prostituierte ging ins Kino und spricht nun über Sex im Zeitalter der Käuflichkeit.

  • 20.10.2014 um 11:35
    Rückwärts lesen? Bitte.
    Zum Artikel: «Sleepless in New York»: Ein Film über die Liebe, die sich anfühlt wie Zahnschmerzen

    trahcseB .H ssurG. tdnaweg sträwkcür ssolb– nei redeiw hcua rawz hcis tllets tiehtbeilreV red lhüfeG saD: gissäm run hcua nnew ,hcilhcästat anebierhcssträwkcüR tflih zremhcssgnunnerT negeG. gnugernA eid rüf eknaD. hcsirF rreH rebeiL

  • 04.09.2014 um 11:37
    Zum Artikel: Auch Venedig ist im Griff der Ndrangheta

    Lieber Markus Schöpfer, als Tourist fühle ich mich in Venedig ebenfalls sehr wohl. Biennale und Film-Festival sind wunderbare Veranstaltungen. Sieht man allerdings die italienischen Filme der Mostra, und hört den Einheimischen zu, erfährt man auch ein ...

  • 25.04.2014 um 01:08
    Dank für Ups and Downs
    Zum Artikel: «Transcendence»: ein Fest für Festplattenjunkies

    Er loadet die Daten seines neuronalen Systems erst einmal up - richtig (Ist auch schon korrigiert. Merci) Alles was up geht, muss aber dann doch auch wieder mal down ... ...

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