LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Leben

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Familienleben 

11.5.2012, 00:01 Uhr

Schön und auch ganz schön anstrengend

11.5.2012, 00:01 Uhr

Viele theoretische Überlegungen mache ich mir zu meinem Vater-Dasein nicht. Das meiste ergibt sich aus der Realität. Von

Mittagessen mit väterlicher Anleitung

Mittagessen mit väterlicher Anleitung (Bild: Florian Raz)

Ein Text über meine Rolle als Vater also. Schwierig. Schwierig darum, weil ich fest­stelle, dass ich mir darüber eigentlich noch nie so richtig Gedanken ­gemacht habe. Lange Zeit stand für mich sowieso fest, dass ich keine Kinder haben möchte. Dann wurde ich älter. Und Ende 20 wollte ich dann doch. Einfach so. Weil ich das Gefühl hatte, dass es schön wäre, ein Kind zu haben und ihm die Welt ­zeigen zu dürfen.

Heute ist Selma sechs Jahre alt. Und es ist tatsächlich unglaublich schön mit ihr. Es ist manchmal auch ganz schön anstrengend. ­Anstrengender, als ich mir das vorgestellt ­hatte. Etwa wenn ich am Morgen den harten Vater geben muss, weil die Hosen zwicken und die Schuhe angeblich zu klein sind, weil der Kindergarten «doof» ist, wenn sie sich ver­weigert und ich unter Zeitdruck nicht einmal ansatzweise so ­souverän reagiere, wie ich das von mir erwarte. Nach einem ­solchen Tages­beginn möchte ich mich hinlegen und weinen, weil ich physisch und psychisch einfach leer bin.

Dafür könnte ich Bäume ausreissen, wenn Selma und ich einen schönen Morgen hatten. ­Einen mit Gschichtli zum Zmorge, mit der ­gemeinsamen ­(Wieder-)Entdeckung von Mani Matters «Sidi Abdel Assar vo ­El Hama», mit selbst gebundenen Schuhen. Mit einer Tochter, die selbstbewusst und voller Freude in den Kindsgi rennt. Und diese Tage überwiegen bei Weitem. Ich habe eine tolle Tochter.

Seit zwei Jahren leben Selmas Mutter und ich getrennt. Für Selma bedeutet das, dass sie Mami und Papi nur ab und an gemeinsam hat – in den Ferien oder manchmal am Wochenende. Für Andrea und mich bedeutet es viel Organisationsarbeit. Wobei die Kinderbetreuung nur dank zwei engagierten Grossmüttern ohne Krippe möglich ist (Danke!).

Fünf Nächte in der Woche schläft Selma bei Andrea, zwei bei mir. Damit alle Tage abgedeckt sind, nimmt Andrea den Donnerstag frei und ich den Dienstag. Dafür arbeite ich am Samstag oder Sonntag. Am anderen Tag des Wochenendes bin ich für Selma zuständig.

Für mich war klar, dass ich ­arbeiten will. Dasselbe gilt für Andrea. Auch als wir uns ­entschieden, ein Kind zu haben, war es nie ein Thema, dass einer den Beruf aufgeben könnte. Dass wir uns beide in beidem engagieren ­würden – Kinderbetreuung und Job – war ­logisch. Also kümmern wir uns heute auch beide um unser Kind und arbeiten. Ich zu 100 Prozent in Basel. Sie zu 70 Prozent in Zürich.

Seit wir nicht mehr in einem Haushalt ­leben, heisst das, dass ich an den Tagen, an ­denen sie pendelt und Selma nicht bei mir schläft, jeweils am Morgen bei Andrea zu Hause übernehme und Selma für den Kindergarten bereit mache. So sehe ich meine Tochter immer mindestens fünf Tage die Woche. Gross aushandeln mussten wir diese Auf­teilung bislang nicht. Sie ergibt sich aus der Realität.

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Gesellschaft, Familie

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Die Väter sind erwacht Weiterlesen

Männer wollen präsente Väter sein Weiterlesen

Oder spended Sie
einen eimaligen
Betrag

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

11.5.2012, 00:01 Uhr

Schön und auch ganz schön anstrengend

Text

Text:

  • 13.12.2014 um 12:51
    Die Einzelkritiken zur ersten Saisonhälfte des FCB

    Die TagesWoche hat ihnen summa summarum die höchsten Bewertungen gegeben – und auch sonst haben sich Tomas Vaclik, der als Goalie ein schweres Erbe antrat, und Breel Embolo ins Rampenlicht beim FC Basel gespielt. Ein Zwischenfazit, das auch noch für ein paar andere der total 25 eingesetzten Spieler gilt.

  • 09.12.2014 um 16:12
    So erfolgreich ist der FC Basel, wenn er in der Champions League auf Reisen geht

    Wenn der FC Basel beim FC Liverpool um den Einzug in die Achtelfinals der Champions League spielt, tritt er zum 46. Mal in Meistercup oder Champions League zu einer Auswärtspartie an. Die Basler Bilanz auf Reisen in der Meisterklasse kann noch etwas poliert werden.

  • 09.12.2014 um 16:00
    Das Zittern hat sich gelohnt – der FCB zieht in die Achtelfinals ein

    Der FC Basel übersteht eine furiose Endphase an der Anfield Road gegen den FC Liverpool und qualifiziert sich mit einem 1:1 für den Achtelfinal der Champions League. Fabian Frei erzielt vor der Pause mit einem herrlichen Schuss das 1:0, Steven Gerrard gleicht in der 81. Minute per Freistoss aus in einer weiteren geschichtsträchtigen Nacht für den FCB im Europacup.

  • 18.12.2014 um 11:45
    Zum Artikel: Neu im Verwaltungsrat der TagesWoche: Oscar Olano und Pascal Mangold

    Hmmmm. "... Magnolia, die mit ihrem Content Management System Magnolia CMS eine stetig wachsende Zahl von Kunden, darunter bedeutende Medienhäuser auf der ganzen Welt, bedient ..." The CMS, they are a-changing'?

  • 12.12.2014 um 19:20
    Zum Artikel: Gerüchteküche um Blocher und die NZZ

    Meine bescheidene Meinung: 1. Die NZZ muss digital vorwärts machen. 2. Markus Somm fand zu meiner Zeit bei der BaZ das Internet doof. 3. Unter diesen Umständen wäre er als NZZ-Chefredaktor entweder eine Fehlbesetzung oder er müsste den berühmten u...

  • 11.12.2014 um 16:04
    Zum Artikel: Geschrieben ist geschrieben: «Reichlich orientalische Schiedsrichterleistung»

    Lieber Grummel, zwei kleine Korrekturen: Herr Stöcklin war meines Wissens nie bei der BaZ. Und von einer solchen Wette habe ich nie gehört. Ein BZ-Journalist hat allerdings mal in dieser Grössenordnung gegen den damaligen FCB-Präsidenten Jäggi gewettet...

Aktuell

Hans-Jörg Walter: Auf der Flughafenlinie setzen die BVB mit acht neuen Bussen auf Taktverdichtung.

Öffentlicher Verkehr 

Acht neue Busse für die Flughafenlinie

Die BVB geben zu den 46 bereits bestellten neuen Diesel-Gelenkbussen neun weitere in Auftrag. Acht davon sind für die Flughafenlinie vorgesehen. Dort wird eine Angebotsverbesserung nicht mit längeren Bussen, dafür aber mit einer Taktverdichtung angestrebt. Von sda. Weiterlesen

:

Linkempfehlung 

«Als wären wir Kriminelle»

In Basel sollen freie Musiker aus Nicht-EU-Ländern ab 2015 ausgewiesen werden. Das hat die linke «tageszeitung» aus Berlin so aufgegriffen – und hat Lautenspieler Orí Harmelin dazu befragt. Empfohlen von Andreas Schwald. Weiterlesen bei www.taz.de