Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Sa, 25.05.2013

Familienleben 

11.5.2012, 00:01 Uhr

Schön und auch ganz schön anstrengend

11.5.2012, 00:01 Uhr

Viele theoretische Überlegungen mache ich mir zu meinem Vater-Dasein nicht. Das meiste ergibt sich aus der Realität. Von Florian Raz

Mittagessen mit väterlicher Anleitung

Mittagessen mit väterlicher Anleitung

Ein Text über meine Rolle als Vater also. Schwierig. Schwierig darum, weil ich fest­stelle, dass ich mir darüber eigentlich noch nie so richtig Gedanken ­gemacht habe. Lange Zeit stand für mich sowieso fest, dass ich keine Kinder haben möchte. Dann wurde ich älter. Und Ende 20 wollte ich dann doch. Einfach so. Weil ich das Gefühl hatte, dass es schön wäre, ein Kind zu haben und ihm die Welt ­zeigen zu dürfen.

Heute ist Selma sechs Jahre alt. Und es ist tatsächlich unglaublich schön mit ihr. Es ist manchmal auch ganz schön anstrengend. ­Anstrengender, als ich mir das vorgestellt ­hatte. Etwa wenn ich am Morgen den harten Vater geben muss, weil die Hosen zwicken und die Schuhe angeblich zu klein sind, weil der Kindergarten «doof» ist, wenn sie sich ver­weigert und ich unter Zeitdruck nicht einmal ansatzweise so ­souverän reagiere, wie ich das von mir erwarte. Nach einem ­solchen Tages­beginn möchte ich mich hinlegen und weinen, weil ich physisch und psychisch einfach leer bin.

Dafür könnte ich Bäume ausreissen, wenn Selma und ich einen schönen Morgen hatten. ­Einen mit Gschichtli zum Zmorge, mit der ­gemeinsamen ­(Wieder-)Entdeckung von Mani Matters «Sidi Abdel Assar vo ­El Hama», mit selbst gebundenen Schuhen. Mit einer Tochter, die selbstbewusst und voller Freude in den Kindsgi rennt. Und diese Tage überwiegen bei Weitem. Ich habe eine tolle Tochter.

Seit zwei Jahren leben Selmas Mutter und ich getrennt. Für Selma bedeutet das, dass sie Mami und Papi nur ab und an gemeinsam hat – in den Ferien oder manchmal am Wochenende. Für Andrea und mich bedeutet es viel Organisationsarbeit. Wobei die Kinderbetreuung nur dank zwei engagierten Grossmüttern ohne Krippe möglich ist (Danke!).

Fünf Nächte in der Woche schläft Selma bei Andrea, zwei bei mir. Damit alle Tage abgedeckt sind, nimmt Andrea den Donnerstag frei und ich den Dienstag. Dafür arbeite ich am Samstag oder Sonntag. Am anderen Tag des Wochenendes bin ich für Selma zuständig.

Für mich war klar, dass ich ­arbeiten will. Dasselbe gilt für Andrea. Auch als wir uns ­entschieden, ein Kind zu haben, war es nie ein Thema, dass einer den Beruf aufgeben könnte. Dass wir uns beide in beidem engagieren ­würden – Kinderbetreuung und Job – war ­logisch. Also kümmern wir uns heute auch beide um unser Kind und arbeiten. Ich zu 100 Prozent in Basel. Sie zu 70 Prozent in Zürich.

Seit wir nicht mehr in einem Haushalt ­leben, heisst das, dass ich an den Tagen, an ­denen sie pendelt und Selma nicht bei mir schläft, jeweils am Morgen bei Andrea zu Hause übernehme und Selma für den Kindergarten bereit mache. So sehe ich meine Tochter immer mindestens fünf Tage die Woche. Gross aushandeln mussten wir diese Auf­teilung bislang nicht. Sie ergibt sich aus der Realität.

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

Kommentieren

Informationen zum Artikel

11.5.2012, 00:01 Uhr

Schön und auch ganz schön anstrengend

Text

Text:

  • 24.05.2013 um 19:04
    FCB: Erst bei 50 plus haben die Gegner eine Chance

    Am Sonntag bietet sich dem FC Basel der erste von drei Matchbällen. Gewinnen die Basler bei den Grasshoppers, sind sie zum vierten Mal hintereinander Schweizer Meister. Und die einheimischen Gegner dürfen sich über eine verpasste Gelegenheit ärgern. Zu schlagen ist der FCB nämlich nur, wenn er über 50 Saisonspiele absolviert.

  • 18.05.2013 um 00:01
    Der Chef und sein Zuträger

    Der eine sorgt mit schnellem Antritt für Aufsehen und geht mit Torchancen bisweilen etwas gar verschwenderisch um. Der andere verrichtet seine Arbeit schon fast still und leise. Mohamed Salah und Mohamed Elneny bestimmen den Puls des FC Basel mit. Im Cupfinal gegen die Grasshoppers wird Salah allerdings gesperrt fehlen.

  • 17.05.2013 um 06:08
    «Jetzt soll mal der Schär hinten bleiben»

    Fabian Frei hat einen Lauf. Beim 2:0 gegen Lausanne schiesst er beide Tore – und am Pfingstmontag dürfte er erstmals in seiner Karriere einen Cupfinal bestreiten.

  • 16.05.2013 um 18:35
    Eishockey
    Zum Artikel: Schweiz nach Sieg gegen Tschechien im Halbfinal

    Lieber Herr Hochhuth, glauben Sie mir, wenn ich Ihnen sage, dass nicht eine halbe lokale Geschichte weniger geschrieben wurde wegen dieses Eishockey-Artikels? Der Text kommt über Agentur, der Dienstchef (der sowieso Dienst schieben muss) hat ihn von d...

  • 13.05.2013 um 18:51
    Das mit der Tribüne
    Zum Artikel: Constantin kehrt mit dem Stahlbesen

    Meist sitzt das von ihnen angesprochene Problem ja nicht auf der Tribüne, sondern dirigiert (das Team) und desavouiert (den Trainer) von seinem Stammplatz neben der Ersatzbank aus.

  • 13.05.2013 um 17:13
    Seldwyla
    Zum Artikel: Das Ende eines Clublokals – Stadt stellt Italiener auf die Strasse

    Weil die Stadt Basel eine leere Immobilie wollte, wird der bisherige Mieter rausgeworfen. Und jetzt sucht die Stadt Basel einen Zwischennutzer, weil sie gerne einen Mieter für ihre leere Immobilie hätte. Warum dreht sich bei mir plötzlich alles im Kopf?

Aktuell

sda: Viele Badende im Neuenburgersee bei Yverdon (Archiv)

Wasserqualität 

Unbeschwertes Baden in Europas Gewässern

Die Flüsse, Seen und Meere in Europa verfügen über eine gute Wasserqualität und laden ein zum Bad. Bei 94 Prozent sind die Werte passabel bis ausgezeichnet, wie aus dem entsprechenden EU-Bericht hervorgeht.Von sda. Weiterlesen

sda: Eine Honigbiene labt sich am Nektar einer Blüte. (Archiv)
1

Bienensterben 

Insektizid-Verbot erst ab Dezember

Angesichts des Bienensterbens haben die EU und die Schweiz Einschränkungen für drei Insektizide beschlossen. Im Kampf um ein Millionengeschäft kann die Industrie in der Schweiz bereits einen Erfolg verbuchen: Das Verbot gilt erst ab Dezember. Von sda. Weiterlesen1 Kommentar

sda: Gewalt in der Ehe (Themenbild - gestellte Szene)

Häusliche Gewalt 

Oft ist Alkohol im Spiel

Häusliche Gewalt und Alkohol treten oft gemeinsam auf: Fast jede zweite Frau, die Opfer von häuslicher Gewalt wird, gibt einen problematischen Alkoholkonsum in der Beziehung an. In einem Viertel der Fälle hat ein Beziehungspartner zum Zeitpunkt der Tat getrunken. Von sda. Weiterlesen

1