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Editorial 

4.5.2012, 00:01 Uhr

Das sind ja ganz Besondere, diese Elsässer

4.5.2012, 00:01 Uhr

Die TagesWoche widmet unseren franzöischen Nachbarn, den Elsässerinnen und Elsässern, die Titelgeschichte der Ausgabe vor den französischen Präsidentschaftswahlen. Von

Freunde aus Zürich, Bern oder einem anderen Gebiet jenseits des Juras kann man immer wieder verblüffen, indem man sich mit ihnen ins 10er-Tramm setzt. Richtung Rodersdorf. Man steigt in Leymen aus und sagt beiläufig, das sei Frankreich – sofern dies die Freunde nicht schon selbst erkannt haben. Das Erstaunen ist jeweils gross: mit dem Tram ins Ausland! Naja, bitte sehr – wir sind hier in der Region Basel, wir denken über die Grenzen hinaus, unser Flughafen liegt ja auch im Ausland, man ist weltoffen.

Denkste! Auf den Flughafen bei Blotzheim fährt man hinter hohen Grenzzäunen, und wo sich die mehr oder weniger grüne Grenze vom Bachgraben in Basel bis nach Rodersdorf erstreckt, wachsen virtuelle Mauern. Irgendwie wird uns das Gebiet hinter der Grenze – der Sundgau und das ganze Elsass – immer fremder, unbekannter als auch schon.

Dem hin und wieder Durchreisenden, Durchwandernden und Durchradelnden gefällt die Landschaft, und er kehrt gern in den immer seltener werdenden Restaurants ein. Aber irgendwie scheint das Leben in den Elsässer Dörfern zu erstarren, Beizen verschwinden, Läden sowieso, Leute sieht man kaum auf den Dorfstrassen und Gassen.

Und auch in der Schweiz begegnet man Elsässern seltener. Je stärker die deutsche Sprache im Elsass zurückgedrängt wird, desto schwieriger wird es für Grenzgänger, in der Schweiz Arbeit zu finden. Kurz: Das Elsass mit all seinen Merkwürdigkeiten entschwindet langsam unserer Wahrnehmung – ausser, wenn die Leute dort dann wieder mal für Schlagzeilen sorgen wie vor zehn Tagen.

Nirgends in Frankreich stimmt die Bevölkerung so geschlossen für Staatspräsident Nicolas Sarkozy, so zahlreich für den Front National und so ungern für die Sozialisten wie im Elsass. Warum sind die Elsässer anders als die übrigen Franzosen? Stimmen sie am kommenden Wochenende wieder so eigenwillig? Zwei Schweizer, die seit 40 respektive 20 Jahren im Elsass leben – der Schriftsteller Alain Claude Sulzer und der Journalist Felix Maise – haben für die TagesWoche nach Antworten auf diese Fragen gesucht.

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4.5.2012, 00:01 Uhr

Das sind ja ganz Besondere, diese Elsässer

Text

Text:

  • 10.10.2013 um 15:12
    Eine Welt mit anderen Regeln

    Verstreut über ganz Europa leben 300 Menschen die Utopie, dass es weder Hierarchien noch Lohnarbeit braucht. Und zwar in der Kooperative Longo maï. Sie feiert nun ihr 40-jähriges Bestehen mit einer Ausstellung in Basel. Eröffnet werden die Jubiläumsfeierlichkeiten heute Abend. Andreas Schwab stellt sein neues Buch «Longo maï – Pioniere einer gelebten Utopie» vor.

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    Peer Teuwsen, Leiter des Schweizer Büros der «Zeit», versucht zu ergründen, was das Land in seinem Innersten zusammenhält.

  • 28.07.2013 um 22:55
    Herr Buess
    Zum Artikel: Machts doch selber!

    Lieber Herr Holzapfel, Reden wir doch einfach bei einem Kaffee über Ihre Probleme. Es bleibz absolut anonym und meine Adresse ist: urs.buess@tageswoche.ch Mit freundlichem Gruss Urs Buess

  • 28.07.2013 um 21:11
    Souverän ist anders …
    Zum Artikel: Machts doch selber!

    @Holzapfel Ich würde Sie gerne zu einem persönlichen Gespräch treffen. Melden Sie sich bitte unter urs.buess@tageswoche.ch Mit freundlichem Gruss Urs Buess Pubizistischer Leiter, TagesWoche

  • 27.09.2012 um 21:26
    Fonzi trainiert
    Zum Artikel: Fonzi trainiert

    Heute Abend ist der Helikopter schon sehr zielgerichtet geflogen.

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