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Einkaufstourismus 

3.5.2012, 10:20 Uhr

Warenhäuser leiden am stärksten

3.5.2012, 10:20 Uhr

Der schwache Euro hat letztes Jahr dazu geführt, dass die Schweizer Bevölkerung deutlich mehr im Ausland eingekauft hat. Am meisten unter dem Einkaufstourismus gelitten haben aber nicht Migros und Coop. Von sda

sda: Die Kosmetikabteilungen der Warenhäuser haben wegen des Einkaufstourismus weniger Kundschaft (Symbolbild)

Die Kosmetikabteilungen der Warenhäuser haben wegen des Einkaufstourismus weniger Kundschaft (Symbolbild) (Bild: sda)

Gemäss einer an der Detailhandelstagung vorgestellten Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen Schweiz haben die beiden Grossverteiler in absoluten Zahlen gerechnet zwar am meisten Umsatz ans Ausland verloren. In Bezug auf ihren Marktanteil fiel ihr Umsatzminus aber unterdurchschnittlich aus. Die grössten Einbussen erlitten haben dagegen Warenhäuser und Drogerien.

Kosmetik zu teuer

Diese Erkenntnis deckt sich auch mit der Preiswahrnehmung der Kundschaft: Diese empfinden in der Schweiz insbesondere die Preise von Kosmetik- und Hygieneartikeln als zu hoch. Einzig Fleisch wird von Konsumenten häufiger genannt, wenn sie gefragt werden, welche Waren denn in der Schweiz zu teuer sind.

Wegen des Einkaufstourismus Umsatzeinbussen erlitten haben aber nicht nur Grossverteiler, Drogerien und Warenhäuser. Selbst die deutschen Discounter Aldi und Lidl, deren Filialnetze immer noch im Aufbau sind, haben Federn lassen müssen, wie Dominik Stocker von Nielsen Schweiz am Donnerstag ausführte.

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Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Kulturbetrachter Basel

    am 4.05.2012, 09:37

    hätte vor einigen Jahren in der Zeitung zu lesen sein können, als die Preise für Obst, Gemüse, Fleisch und Waschmittel ernorm hoch waren.
    Als der erste Aldi am Claraplatz eröffnete, konnte man sehen, wie von einem Tag auf den anderen die Preise für Obst und Gemüse bei Denner, Coop und Migros plötzlich Tiefstpreise erreichten. Die Detailhändler und Kaufhäuser können ja nun ihr Manko mit dem Geld ausbügeln, welches sie scheffelten, als man frech und dreist die Hochpreisinsel Schweiz schuf und... mehrhätte vor einigen Jahren in der Zeitung zu lesen sein können, als die Preise für Obst, Gemüse, Fleisch und Waschmittel ernorm hoch waren.
    Als der erste Aldi am Claraplatz eröffnete, konnte man sehen, wie von einem Tag auf den anderen die Preise für Obst und Gemüse bei Denner, Coop und Migros plötzlich Tiefstpreise erreichten. Die Detailhändler und Kaufhäuser können ja nun ihr Manko mit dem Geld ausbügeln, welches sie scheffelten, als man frech und dreist die Hochpreisinsel Schweiz schuf und an Preisen nahm, was man bekommen konnte. Mein Mitleid für den Handel hält sich in Grenzen!

Informationen zum Artikel

3.5.2012, 10:20 Uhr

Warenhäuser leiden am stärksten

Text

Text: sda

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