LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Strafgericht 

27.4.2012, 16:58 Uhr

Schuldspruch für Spatz-Verleger

27.4.2012, 16:58 Uhr

Das Basler Strafgericht verurteilt Spatz-Verleger wegen Urkundenfälschung und ungetreuem Geschäftsgebaren. Von

zVg: Jungverleger Dominique Hiltbrunner

Jungverleger Dominique Hiltbrunner (Bild: zVg)

Dominique Hiltbrunner (34), der unter anderem die Gratiszeitung «Spatz» verlegt, stand vor dem Basler Strafgericht, weil er sich gemäss Anklage unrechtmässig bereichert haben soll. Die Geschichte geht ein paar Jahre zurück: 2005 stieg Hiltbrunner als Anzeigenverkäufer beim englischsprachigen Business Guide (GTS BG) ein; Geschäftsführer war damals der Verleger Robert Gloor («Regio aktuell»). Wenig später übernahm Hiltbrunner 60 Prozent der GTS-Aktien und löste Gloor als Geschäftsführer ab.

Wie Hiltbrunner vor Gericht sagte, sei das Geschäft erfolgreich gewesen. Irgend etwas muss jedoch schief gelaufen sein, denn das Unternehmen ging 2008 Konkurs – das einstmals gute Einvernehmen zwischen Gloor und Hiltbrunner war schon etwas länger gestört. Nach dem Konkurs eskalierte der Streit: Gloor verklagte Hiltbrunner wegen betrügerischem Konkurs, dieser wiederum warf Gloor vor, ihm eine praktisch bankrotte Firma verkauft zu haben.

Gloor kam mit seiner Klage nicht durch, doch gemäss Staatsanwaltschaft kamen bei den Ermittlungen ein paar andere Dinge zu Tage. Konkret: Bezüge von Hiltbrunner, die die Staatsanwaltschaft als unrechtmässige Bereicherung taxierte. Dabei soll es sich insgesamt um eine Summe von etwas über 400'000 Franken gehandelt haben. Ausserdem stellte sie bei den Auflagezahlen eine Ungereimtheit fest, sowie fiktive Rechnungen aus einem Gegengeschäft. Hiltbrunner bestritt alle Vorwürfe und erklärte die Zahlungen mit dem Verkauf seines Kundenstamms an die Firma, teilweise handle es sich auch um Bonizahlungen an seine Mitarbeiter.

Das Gericht kam zum Schluss, dass einige der Bezüge nicht gerechtfertigt seien – weil es keinen rechtsgültigen Vertrag für den Verkauf des Kundenstamms gebe. Bei anderen Beträgen wiederum seien die Argumente des Angeklagten nicht völlig aus der Luft gegriffen. Dadurch bezifferte das Gericht die Schadenssumme nur noch mit rund 230'000 statt 400'000 Franken und verurteilte den Jungverleger wegen ungetreuem Geschäftsgebahren und Urkundenfälschung zu 210 Tagessätzen à 200 Franken auf zwei Jahre bedingt. Dominique Hiltbrunner will das Urteil anfechten, wie er nach der Gerichtsverhandlung sagte. Es ginge ihm nicht um die Strafe, «sondern um meinen Ruf».

Gute Arbeit! Teilen und mehr lesen.

Teilen und weiterleiten

Mehr zum Thema

Region Basel, Medien

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

«Spatz» hat Grosses vor Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

27.4.2012, 16:58 Uhr

Schuldspruch für Spatz-Verleger

Text

Text:

  • 05.09.2013 um 19:34
    Basler Regierungstrio wirbt für Wohnraumfördergesetz

    Die Basler Regierung trat im Dreierpack vor die Medien, um für den Gegenvorschlag zur Mieterverbandsinitiative zu werben.

  • 05.09.2013 um 15:28
    Beflügelt vom weiblichen Klassengeist

    Basel feiert 200 Jahre höhere Mädchenbildung im Leonhard. Mit dem Zugang zur Schule erhielten die Frauen auch neue berufliche Perspektiven. Drei ehemalige Gymnasiastinnen erzählen, was ihnen die Schulzeit gebracht hat und welchen Weg sie danach gegangen sind. Und eine der aktuellen Schülerinnen sagt, welchen sie vielleicht einschlagen möchte.

  • 31.08.2013 um 19:02
    Übersichtskarte: Secondhand-Läden in der Region Basel

    Unsere eigene Shoppingtour durch Secondhand-Läden in der Stadt ist jetzt ergänzt mit den Tipps aus unserer Community – und alles zusammen auf eine Karte gesetzt.

  • 28.08.2013 um 08:46
    unterschiedliches Arbeitsrecht
    Zum Artikel: Aktion gegen Kündigung der Seniorenpflegerin Bozena Domanska

    @frank lorenz: Für Gewerkschafter und Arbeitnehmervertreter gibt es einen Kündigungsschutz. Das heisst, sie dürfen nicht wegen ihrer Tätigkeit in einer Personalkommission oder wegen ihres gewerkschaftlichen Engagements gekündigt werden. Allerdings ist ...

  • 09.08.2013 um 09:21
    Falsch
    Zum Artikel: Nur nackt sind die Drämmli grün

    @dome2808: Leider ist der betreffende Tagi-Artikel, in dem berichtet wird, dass der Zürcher Stadtrat die dreijährige Versuchsphase mit den Werbetrams bewilligt hat, nicht online. Sonst hätte ich ihn selbstverständlich verlinkt. Als Zürcherin kann ich I...

  • 13.07.2013 um 10:22
    Happyend
    Zum Artikel: «Ich möchte die ganze Schweiz umarmen»

    @eldorado: Sie haben Recht, diese Information fehlt. Man möge mir verzeihen, ich liefere sie hiermit gerne nach: Gemäss Hakim Lahbati reichte seine Frau die Scheidung ein, als er so krank war. Die Situation, die Ungewissheit über die Zukunft, sei für s...

Aktuell

Stefan Bohrer: Remo Gysin zeigt Dokumente aus der Zeit der «Alten Stadtgärtnerei»: «Ich traf dort aufgestellte, ernsthafte und ehrliche Leute, die mich sehr berührten.»
9

Remo Gysin 

«Das ist eine Demütigung für die Betroffenen»

Der ehemalige Basler Regierungs- und Nationalrat Remo Gysin hat den Eindruck, dass die Polizei schneller eingreift als früher – erst recht, wenn wirtschaftliche Interessen dahinterstehen. Für die Gesellschaft sei es immer noch schwierig, mit der Reibungsfläche Freiraum umzugehen, sagt er.Von Yen Duong und Remo Leupin. Weiterlesen9 Kommentare