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Wochenendlich 

13.4.2012, 00:01 Uhr

Wochenendlich in Berlin

13.4.2012, 00:01 Uhr

Städtereisen mit Kindern? In Berlin kein Problem, dank Museen und grossem Spielplatzangebot. Von


Wochenendlich auf einer größeren Karte anzeigen

Der Fernsehturm sollte es sein. So viel machte die Tochter im Vorfeld schon mal klar. Zweimal sind wir bereits nach Berlin gereist, noch nie aber haben wir das Wahrzeichen erklommen. Ein Grund dafür war immer die Menschenschlange, die sich vor dem Ticketschalter artig um Pfosten schlang. So auch dieses Mal. Augen zu und durch, denken wir uns, stehen rund 30 Minuten an, nur um dann die Tickets mit den Nummern 2156 bis 2158 in den Händen zu halten. Leider sind laut Monitor erst die Nummern 1743 bis 1803 dran. Rund anderthalb Stunden müssten wir noch Geduld haben, teilt man uns mit. Zeit genug für ein ausgiebiges Zvieri. Dann endlich rast der Lift mit uns nach oben, Druck auf den Ohren inklusive. Oben dann als Belohnung der Blick auf die deutsche Hauptstadt. Die Tochter meint, es habe sich gelohnt, und auch den Erwachsenen gefällts gar nicht schlecht.

Anstehen, so finden wir im Übrigen in den nächsten zwei Tagen heraus, ist in Berlin inzwischen gang und gäbe. Die Touristenschwemme bringts mit sich.

Weil das Wetter leider nicht frühlingshaft, sondern eher winterlich ist, ignorieren wir vorerst die (vor allem im ehemaligen Osten) zahlreichen Spielplätze und suchen ein kindertaugliches Indoorprogramm, das auch den Erwachsenen Spass macht. Im Museum für Film und Fernsehen werden wir fündig, da hat soeben die Sonderausstellung «Helden» eröffnet. Und gleich nach Türöffnung steht man noch nicht zu lange an. Prinzessin Lillifee interessiert die Kleine nicht mehr, jetzt sind Harry Potter, Wickie und Spiderman dran. In der Ausstellung füllt sie ein Rätselheft aus und erhält beim Rausgehen einen Superhelden-Ausweis. Da leuchten die Kinderaugen.

Das Film- und Fernsehmuseum liegt am Potsdamer Platz, der in der Architektur dem kulinarischen Angebot entspricht: ausser Burger King oder Dunkin’ Donuts gibt es hier nicht viel. Wir nehmen den Bus zurück in Richtung Mitte/Prenzlauer Berg. Hier gibts viele kleine Cafés, und der Strohhalm in der lauwarmen statt heissen Schokolade wird vom Servierpersonal gleich lächelnd mitgeliefert. Im «Gorki Park» bestellen wir Blitschniki – russische Buchweizencrèpes mit Sauerrahm und Himbeerkonfi. Das steht zwar auf der Frühstückskarte, aber das gibt es hier und in den meisten anderen Cafés zum Glück ja täglich bis mindestens 16 Uhr.

Weil Shopping zu einem Berlin-Trip dazugehört, hat die grummelnde Tochter danach einen Besuch auf einem Spielplatz verdient. Worauf wir uns im «Prater» stärken, einem Biergarten mit angegliedertem Restaurant. Deutsches Essen steht auf der Speisekarte, Lammhaxe oder leckere Käsespätzle, für Kinder auch als halbe Portion.

Weil es auch am nächsten Tag kalt ist draussen, setzen wir uns in die U-Bahn und fahren zum Museum für Naturkunde. Da steht schon vom Eingang aus gut sichtbar das Skelett eines Brachiosauriers. Es ist mit einer Höhe von 13,27 Metern das grösste montierte Dinosaurierskelett der Welt – und natürlich die Hauptattraktion.

Gross bzw. lang ist dementsprechend auch die Schlange, die ins Museum führt. Aber daran haben wir uns inzwischen schon fast gewöhnt. Und nehmens dafür im Anschluss am Flughafen total gelassen.

Anbeissen: Morgens im Gorki Park, mittags bei Anna Blume, abends im Prater.
Anschauen: Geschichte zum Erleben in der Gedenkstätte Berliner Mauer – dank Mauerresten auch für Kinder spannend.
Ausschlafen: Zum Beispiel in einem Apartment im Hotel Circus in Berlin-Mitte.

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13.4.2012, 00:01 Uhr

Wochenendlich in Berlin

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  • 31.03.2015 um 18:05
    Vorsicht! Dieses Osterbild kann Ihnen den Appetit verderben

    Kein anderer hat den toten Christus je so schonungslos gemalt wie Hans Holbein der Jüngere. Das Gemälde, das zu den Meisterwerken des Öffentlichen Kunstsammlung Basel gehört, wird nun für ein knappes Jahr im Museum der Kulturen gezeigt.

  • 31.03.2015 um 17:58
    Ein Basler Kunst-Wochenende in Madrid

    Wer will, findet diesen Sommer in Madrid ganz viel Basel. Oder zumindest Basler Kunst. Das gibt für einmal einen speziellen Grund für den Abstecher in den Süden, der sich natürlich auch sonst immer auszahlt.

  • 31.03.2015 um 14:55
    Jessica Chastain: Nicht gross, nicht blond – dafür grossartig

    Seit vier Jahren gehört Jessica Chastain zu den auffälligsten Frauen in Hollywood. Zu Recht: In «A Most Violent Year» spielt die Schauspielerin ihre männlichen Kollegen an die Wand.

  • 01.04.2015 um 19:39
    Zum Artikel: Hoch über dem Klingentalweglein

    Lieber Herr de Pubol, das Projekt wird ausserhalb des regulären Finanzrahmens des Ausstellungsraumes finanziert – sprich: das Geld dafür wurde angefragt bei Stiftungen etc. und kam so zusammen. Der Eintritt in den Ausstellungsraum ist übrigens gratis ...

  • 29.03.2015 um 22:56
    Zum Artikel: Fünfzig Schafe für den Frieden

    Hab grad die Antwort gefunden: «Die Signalfarbe Blau stehe symbolisch für das Verbindende. Es sei die Farbe der UNO, der UNESCO und der europäischen Friedensbewegung, werden Reetz und Bonk zitiert.» Gut Nacht! Karen N. Gerig

  • 29.03.2015 um 22:51
    Zum Artikel: Fünfzig Schafe für den Frieden

    ...vielleicht ist es auch einfach Kunst :)

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