LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Kultur

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Kultwerk 

30.3.2012, 00:01 Uhr

Kultwerk #23: The Silence Of The Lambs

30.3.2012, 00:01 Uhr

Vor 20 Jahren raubte uns dieser Film den Schlaf. Er ist aber auch albtraumhaft gut. Zum 70. Geburtstag von Jonathan Demme. Von

: Die Polizistin und ihr mörderischer Informant: Hannibal Lecter und Agentin Clarice Sterling.

Die Polizistin und ihr mörderischer Informant: Hannibal Lecter und Agentin Clarice Sterling.

Ganz schön abgebrüht, wer diesen Film sieht und danach subito einschlafen kann. Denn «The Silence Of The Lambs» ist nichts für schwache Nerven: Die Brutalität des Thrillers manifestiert sich nicht nur in der expliziten Bildsprache, nein, sie spielt sich – und das ist das Schlimmste – vor allem in unserem Kopf ab.

Im Zentrum steht die junge, ambitionierte Polizistin Clarice Sterling (Jodie Foster), die einem Serienmörder auf der Spur ist, dessen Taten, nun ja, unter die Haut gehen. Um ein Psychogramm von «Buffallo Bill» zu erstellen, nimmt sie mit dem Analytiker (und Psychopathen) Doktor Hannibal Lecter Kontakt auf. Dieser sitzt für seine kannibalischen Taten in einem Hochsicherheitstrakt und füttert dort die Agentin mit wichtigen Informationen. Für seine Hinweise zum Täterprofil verlangt er ein «Quid pro quo»: Clarice muss ihre Psyche entblössen und von ihrem Kindheitstrauma erzählen.

«Der Film ist beängstigend – von den unheilvollen, verstörenden Kameraeinstellungen bis zum freudianischen Kontext», hielt die «Washington Post» fest, als der Film vor 20 Jahren ins Kino kam. Tatsächlich überzeugt «The Silence Of The Lambs» auf allen Ebenen: Da ist ein spannungsgeladenes Drehbuch mit fesselnden Dialogen; eine gelungene Adaption des gleichnamigen Romans von Thomas Harris. Da ist ein Ensemble, das zu Hochform aufläuft, mit Jodie Foster und Anthony Hopkins in den Hauptrollen.

Wie Hopkins den intellektuellen Gewalttäter verkörpert, ist ebenso erstklassig wie etwa Jack Nicholsons Leistung in «The Shining». Schliesslich ist da auch die umwerfende Bildsprache und die meisterhafte Inszenierung von Jonathan Demme, mittlerweile 70-jährig. Mit einer geschickten Parallelmontage lässt der Regisseur eine Special Taskforce ins Leere laufen, zeitgleich tappt Clarice Sterling in die furchterregende Höhle des Serientäters. Perfid zeigt uns die Regie die suchende Agentin in gespenstisches Grün getaucht. Es ist der Blick des Mörders durch das Nachtsichtgerät, unterlegt von lautem Schnaufen. Ein atembe- raubendes Finale.

Die Grösse des Films zeigt sich darin, dass seine Wirkung anhält – selbst wenn man ihn schon zweimal gesehen hat. Wie sagte doch Regisseur Demme beim Filmstart? «Ich gehe ins Kino, weil ich hungrig nach Schocks bin.» Das glauben wir gerne.Auch Sterlings Helfer Lecter ist am Ende des Films hungrig: «I’m having a friend for dinner» lautet sein finales Bonmot. En Guete!

Hannibal Lecter ist zwar die Rolle seines Lebens, für die er verdientermassen mit einem Oscar ausgezeichnet wurde – dies soll aber seine anderen schauspielerischen Leistungen nicht schmälern. Anthony Hopkins, 1937 in Wales geboren, überzeugte in seiner langen Karriere auch als «Hamlet», «The Elephant Man» oder «Nixon».

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Horror Film, Thriller Film, Kultwerk

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Kultwerk: Der Fiberglass Chair Weiterlesen

«Casablanca» mit Humphrey Bogart Weiterlesen

25 Jahre «The Joshua Tree» von U2 Weiterlesen

Kultwerk #19: Der Lauf der Dinge Weiterlesen

Kultwerk#18: The Cider House Rules Weiterlesen

Oder spended Sie
einen eimaligen
Betrag

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

30.3.2012, 00:01 Uhr

Kultwerk #23: The Silence Of The Lambs

Text

Text:

  • 16.12.2014 um 20:24
    Dornröschenschlaf im «Rhypark» bald vorbei?

    Der Saalbau Rhypark soll aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden. Zusammen mit dem Basler Veranstaltungspartner Act Entertainment soll ab kommendem Jahr ein Kurswechsel erreicht werden.

  • 11.12.2014 um 14:25
    Ein Chansonnier träumt von «Fair Trade Music»

    Er war fast 20 Jahre lang Rockförderer, jetzt meldet sich Dänu Siegrist als Musiker zurück. Und bringt eine Idee ins Spiel, die sich gut anhört: Fair Trade Music.

  • 04.12.2014 um 15:02
    Z7-Chef Mandel ruft «Waffenruhe» aus

    Die Konzertfabrik Z7 fürchtet um ihre Zukunft, fühlt sich von der Gemeinde Pratteln verdrängt. Jetzt haben sich Z7-Chef Mandel und Gemeindepräsident Stingelin hinter verschlossenen Türen gut unterhalten. Trotzdem fordert Mandel von den Konzertfans mehr politischen Druck.

Aktuell

sda: Warten auf Schnee im freiburgischen Chatel-St-Denis

Wetter 

Skiorte starten mit reduziertem Betrieb

Der schneearme Winterbeginn stellt vor allem kleinere, tiefer gelegene Skistationen vor Probleme. Von guten Pistenverhältnissen berichten derzeit fast ausschliesslich grosse Tourismusdestinationen, die flächendeckend auf Beschneiungsanlagen setzen können. Von sda. Weiterlesen

EasyJet Basel, Facebook:

Werbung 

Social-Media-Marketing nervt die Kunden

Wenn du möchtest, dass deine Kunden sich mit dir beschäftigen, dann binde sie ein: Was im Grunde eine vernünftige Idee ist, läuft manchmal ganz anders, als Werbestrategen sich das denken.Von Daniela Gschweng. Weiterlesen

Basile Bornand: Fertig ist das Meisterwerk. Erkennen Sie die Dschungel-Szene?

Esskultur 

Einmal den Rousseau, Monsieur Boillat!

Wie schmeckt Kunst? Der «Stucki»-Koch Thierry Boillat hat sich für die TagesWoche an ein Experiment gewagt: Er hat Rousseaus Dschungelszene kulinarisch umgesetzt. Entstanden ist ein Meisterwerk zum Schlemmen – und Nachkochen.Von Jasmin Schraner. Weiterlesen