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Zwischennutzung 

30.3.2012, 14:03 Uhr

Hafenprojekte sind auserkoren worden

30.3.2012, 14:03 Uhr

In einem Workshop wurden am Mittwoch erstmals künftige Zwischennutzer des Basler Hafenareals zusammengeführt. Die konkreten Projekte sind zwar noch nicht offiziell bekannt, erste Informationen sickern aber durch. Von

Nach der Pilotphase im letzten Herbst wird die Hafenbuvette «Marina» auch 2012 geöffnet.

Nach der Pilotphase im letzten Herbst wird die Hafenbuvette «Marina» auch 2012 geöffnet. (Bild: zVg)

Es war keine leichte Aufgabe für die Jury: Bis Februar wurden 60 Projektideen für die Zwischennutzung des Klybeckquais eingereicht, der Grossteil von überzeugender Qualität, wie es in einem Communiqué des Baudepartements heisst. «Es ist eine schöne, aber keine leichte Aufgabe gewesen, zu entscheiden, wer den Zuschlag erhält», bestätigt ein Mitglied des Auswahlgremiums hinter vorgehaltener Hand.

17 Projekte schafften es in die zweite Runde: In fünf Minuten konnte sich jedes Projekt kurz vorstellen, die Zeit sei mit einer Sanduhr gestoppt worden, erzählt eine Bewerberin der TagesWoche. Die Jury – bestehend aus Vertretern des Stadtkantons, der Schweizerischen Rheinhäfen und Zwischennutzungsexperten – stellte danach noch einige Fragen und erteilte am Abend Zu- und Absagen.

Am Mittwoch dann trafen die Vertreterinnen und Vertreter von elf Projekten, die positiven Bescheid erhalten hatten, erstmals aufeinander. Im Rahmen eines Workshops wurden die künftigen Zwischennutzer des Klybeckquais zusammengeführt und darüber informiert, dass es darum gehe, Trägerschaften zu bilden und die Infrastrukturansprüche der Projekte auszuformulieren. Zudem sollte man angeben, ob das Projekt auf dem Ex-Esso-Areal, an der Uferpromenade oder auf dem Wasserbereich umgesetzt werden soll.

Radioprojekt livingroom.fm offenbar dabei

Wie die Mischnutzung aussehen wird, ist noch nicht im Detail bekannt, weil das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist. «Das Spektrum der Ideen ist breit. Es sollen Infrastrukturen und Räumlichkeiten für kulturelle Veranstaltungen und Freizeitnutzungen geschaffen werden, es wird gastronomische Angebote am Klybeckquai geben und schliesslich spielen auch gestalterische Elemente, Kunstprojekte sowie Angebote für alle Altersklassen eine Rolle», heisst es von offizieller Seite. 

Die TagesWoche weiss jedoch bereits über erste Projekte Bescheid: So dürften einige Zwischennutzungsprojekte, die man bereits vom nt/Areal her kennt, den Weg Richtung Rheinufer finden. Darunter etwa ein Gartenprojekt fürs Quartier, bei dem Anwohner kleine Flächen pachten und beackern können. Auch sind Bistros und Eventgastronomie vorgesehen. Der Verein Marina Basel, der schon im vergangenen Jahr im Hafen als Pilotprojekt eine Buvette betrieben hat, teilt via Facebook seine Freude mit, auch 2012 wieder Gäste bewirten zu können.

Andere Projekte sehen vor, in Containern Angebote für Kinder und Musiker anzubieten. Gerüchten zufolge sind auch bekannte Organisationen wie der Verein Neubasel, die Skaterrampe des nt/Areals sowie das Radioprojekt livingroom.fm (das auch das Stadtmusik-Festival im Kunstmuseum durchführt) in die letzte Runde gekommen. Ebenfalls zu den Siegern gehört das Projekt «F®ischer Village». Da das Verfahren nicht endgültig abgeschlossen ist, sind die Gewinner von den Behörden gebeten worden, ihre Projekte noch nicht öffentlich zu machen.  

In den kommenden Wochen werden die Rahmenbedingungen für die Zwischennutzungen fixiert. So wird festgelegt, wie die einzelnen Flächen bespielt werden oder wie sich die Trägerschaft zusammensetzen wird.

Die Nutzungen werden erst in zwei Monaten, nach Abschluss des Verfahrens, bekanntgegeben. Wenn alles klappt, sollen erste Projekte noch im Frühsommer realisiert werden.

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Philip Morris

    am 30.03.2012, 21:13

    Offensichtlich findet ein Umdenken statt und Zwischennutzungen werden ermöglicht. Suepr. Eine grosse Chance für Basel wurde erkannt.

Informationen zum Artikel

30.3.2012, 14:03 Uhr

Hafenprojekte sind auserkoren worden

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