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Archäologischer Fund 

29.3.2012, 13:38 Uhr

Der keltische Silberschatz von Füllinsdorf

29.3.2012, 13:38 Uhr

Das Baselbiet ist unerwartet zu Geld gekommen: Die Kantonsarchäologen gruben in Füllinsdorf 293 keltische Silbermünzen aus. Es handelt sich um den grössten Hortfund dieser Art in der Schweiz. Nun werden die Münzen im Museum BL ausgestellt. Von

Martina Rutschmann: Der Silberschatz wird im Foyer des Museums BL gezeigt, bevor ihn Forscher ins stille Kämmerlein bringen.

Der Silberschatz wird im Foyer des Museums BL gezeigt, bevor ihn Forscher ins stille Kämmerlein bringen. (Bild: Martina Rutschmann)

Es fiel dem Baselbieter Kulturdirektor Urs Wüthrich nicht schwer, die Landratssitzung vom Donnerstagmorgen zu schwänzen. Schliesslich hatte er der Öffentlichkeit etwas zu sagen, von dem seine Regierungsratskollegen nur träumen können: Es wurde Geld gefunden im Baselbiet. Wüthrich formulierte es so: «Die oberirdische Geldsuche im Kanton gestaltet sich derzeit mehr als schwierig, wenigstens haben wir unterirdisch einen sensationellen Geldfund gemacht.» Dieser Fund habe zwar keinen Einfluss auf die Staatsrechnung, es gäbe dennoch gute Gründe, ihn vorzustellen.

Es handelt sich um 293 je zwei Gramm leichte keltische Silbermünzen aus der Zeit zwischen 80 und 70 vor Christus. Insgesamt wurde auf einem Grundstück in Füllinsdorf also ein gutes halbes Kilo Silber gefunden. Zunächst hatte ein Privater Teile des Schatzes entdeckt, den Rest fanden schliesslich die Kantonsarchäologen. Das Interessante dabei: Die Münzen lagen auf 50 Quadratmetern verteilt nur wenige Zentimeter unter der Erde. Und – obwohl damals verbreitet – es befand sich keine einzige Fälschung darunter.

Das bedeutet: Ein Kelte muss den Schatz bewusst als Ganzes vergraben haben, sagt Kantonsarchäologe Reto Marti. «Wichtiger als der materielle Wert ist der Umstand, dass wir den Schatz als Ensemble gefunden haben.» Dass die Münzen heute, gut 2000 Jahre später, verteilt und nicht auf demselben Fleck aufgefunden wurden, liegt an der mehrfachen Umwälzung des Feldes durch Bauern. Marti schliesst nicht aus, dass es sich beim Schatz um den Jahreslohn eines Soldaten handelte. Weitere Fragen sind bisher ungeklärt.

Fundort bleibt geheim

Wo genau der Schatz lag, wollte Marti nicht verraten. Und zwar darum nicht, weil es sich um eine völlig neue Fundstelle handle und Experten jetzt noch dabei seien, diese zu untersuchen. «Bis wir wissen, was es mit dem Ort auf sich hat, wollen wir ihn vom Zugriff durch Unbefugte schützen», sagt Marti. Und wies darauf hin, dass es sich bei archäologischen Funden um Staatseigentum handle.

Den «Keltenschatz von Füllinsdorf» selber wollen die Verantwortlichen der Öffentlichkeit aber nicht vorenthalten. In einer kleinen Ausstellung im Foyer des Museum BL in Liestal liegen die Münzen hinter einer Vitrine. Vernissage ist morgen Freitag, 30.März, um 18 Uhr. Die Ausstellung ist zudem am Samstag, 31. März, und Sonntag, 1. April, jeweils von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Für Kinder und andere Interessierte besteht die Möglichkeit, Münzen nach dem Originalverfahren nachzuprägen. 

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29.3.2012, 13:38 Uhr

Der keltische Silberschatz von Füllinsdorf

Text

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  • 28.10.2013 um 15:24
    Basel hat einige Schrauben locker

    Eine schräge Sache beschäftigt die Mitarbeiter des Tiefbauamtes: Unbekannte lockern seit einigen Wochen Schrauben von Verkehrsschildern in allen Quartieren – und verursachen so Materialkosten von über 5000 Franken im Jahr.

  • 24.10.2013 um 12:37
    Cindy, die linke SVPlerin

    Taxifahrerin Cindy Schütz wäre gerne prominent und bringt eigentlich Unvereinbares zusammen.

  • 16.10.2013 um 20:14
    Parlament hat das Sagen über den öffentlichen Raum

    Der Grosse Rat segnete das Gesetz über die Nutzung des Öffentlichen Raumes (NöRG) ab – und brachte zwei Änderungen zu den Nutzungsplänen durch: Das Parlament soll diese selber ausarbeiten, ohne aber bestimmte Zwecke für Nutzungen im öffentlichen Raum zu definieren.

  • 31.08.2013 um 09:09
    Vielen Dank!
    Zum Artikel: Jetzt will auch der FCB richtig an der Liga teilnehmen

    Der «SRF»-Hinweis war selbstverständlich ein Versehen.

  • 27.06.2013 um 15:59
    Lieber Herr Buschweiler
    Zum Artikel: «Gewalt ist in keinem Fall tolerierbar»

    Ich verstehe es nicht als meine Aufgabe, eine Grossrats-Debatte von A bis Z zu protokollieren, sondern ich bin stets bemüht, den Kern der Diskussion und die wesentlichen Punkte wiederzugeben. Aber Sie haben Recht: Der von mir in einem anderen Zusammenh...

  • 25.06.2013 um 08:45
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