LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Kultur

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Dreispitz 

3.3.2012, 13:50 Uhr

Zweimal Plan B

3.3.2012, 13:50 Uhr

Der Neubau auf dem Dreispitz, der das Haus für elektronische Künste und das Kunsthaus Baselland hätte beherbergen sollen, wird nicht gebaut. Das Projekt musste aus Kostengründen abgesagt werden. Von

Visualisierung CMS: So hätte der Neubau des Architekturbüros Bearth & Deplazes ausgesehen. Er hätte an Stelle...

So hätte der Neubau des Architekturbüros Bearth & Deplazes ausgesehen. Er hätte an Stelle... (Bild: Visualisierung CMS)

Es klang vielversprechend: Ein Neubau auf dem Dreispitzareal, der das Haus für elektronische Künste (HeK) und das Kunsthaus Baselland sowie Ateliers der iaab unter einem Dach vereint. Man dachte an mögliche Synergien, an eine höhere Besucherfrequenz. Man sprach aber auch von den hohen Kosten – für den laufenden Betrieb und auch für den Neubau überhaupt. Und letzteres hat nun den Ausschlag gegeben: Der Neubau, wie er vom Architektenbüro Bearth & Deplazes geplant worden war, kommt nicht zustande.

Wer die Geschichte darum etwas verfolgt hat, vermutet sofort, dass für das Scheitern des Neubauprojektes der Kanton Baselland verantwortlich sein muss. Dessen Finanzprobleme sind ein offenes Geheimnis, und dass gerade die Kultur- und Bildungsdirektion unter dem Spardruck leidet ebenso. Und richtig: Ein kostspieliges neues Museum liegt schlicht nicht drin.

Dreispitz bleibt Ziel

Auf einen Entscheid des Kantons Baselland, den Kunsthaus-Standortwechsel zu unterstützen, hatte man lange gewartet. «Wir wurden immer wieder vertröstet», sagt Hanspeter Schweizer, Vizepräsident des Kunstvereins Baselland, der Träger des Kunsthaus Baselland ist. Zuerst war es die Theaterabstimmung, dann die Parlaments- und Regierungsratswahlen, und nicht zuletzt die finanzpolitische Situation, die zu Verzögerungen geführt hatten. Obwohl das Neubauprojekt nun aber auf Eis gelegt werden musste, hat der Kunstverein vom Kanton aber deutliche positive Signale erhalten, was einen Umzug auf den Dreispitz angeht. Man sei aber mit dem Projekt Dreispitz noch keineswegs am Ende, sagt Schweizer: «Wir wollen dorthin.» Nur die Rahmenbedingungen müssen sich ändern.

Zusammen mit der Christoph Merian Stiftung (CMS) sei man nun daran, ein neues Projekt aufzugleisen. «Die Idee ist es, ein bereits bestehendes Gebäude für den Kunsthausbetrieb umzubauen», sagt Schweizer. Mehr will und kann er im Moment nicht verraten. «Das Gebäude wird noch genutzt», erklärt er. Inzwischen hat man mit der Gründung der «Stiftung Kunsthaus Baselland» den Kunsthaus-Betrieb vom Standortproblem getrennt. Der Zweck der Stiftung ist es in erster Linie, dem Kunsthaus geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen oder zu finanzieren. Von Vorteil sei laut Schweizer ausserdem die Tatsache, dass der Standortwechsel nicht unter Zeitzwang erfolgen muss – das umgebaute Gewerbehaus an der Birs, in dem das Kunsthaus heute beheimatet ist, erfüllt seine Zwecke weiterhin ausgezeichnet.

Umbau einer Halle

Und auch fürs Haus für elektronische Künste wird ein neuer Ort gesucht. Hier könnte man bereits fündig geworden sein: Laut Beat von Wartburg, dem Kulturchef der CMS, untersucht man im Moment die Möglichkeit, eine bestehende Halle umzubauen – dieselbe Halle, die man für den Neubau hätte abreissen müssen.

Das HeK befindet sich momentan in einem Provisorium an der Oslostrasse 10. Die Halle, die sein neues Heim werden könnte, befindet sich direkt im Anschluss daran und wurde im letzten Jahr öfters als Veranstaltungsraum genutzt. «Wir müssen vor allem prüfen, ob ein Umbau finanziell und energetisch sowie in Bezug auf die Nutzung Sinn macht oder doch eher ein Neubau», sagt von Wartburg.

Im Frühling, so hofft von Wartburg, wird der Entscheid fallen. In jedem Fall wird das HeK an der Oslostrasse 12-14 Räume im Erdgeschoss beziehen. Im ersten Obergeschoss sollen die auch für den Neubau geplanten Ateliers entstehen. Ob das Kunsthaus Baselland bald zu einem Nachbar werden könnte, weiss man dann wohl noch nicht. Denn selbst wenn man das anvisierte Gebäude übernehmen und einen neuen Plan schmieden könnte, müsste der fertige Plan noch vom Kanton genehmigt werden. Und das könnte dauern.

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Museen, Stadtentwicklung

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

«Am Shift werde ich festhalten» Weiterlesen

Sabine Schaschl ziehts nach London Weiterlesen

Oder spended Sie
einen eimaligen
Betrag

Reaktionen

  1. Wahrsager

    am 6.03.2012, 05:38

    Ich würde zuallererst ein Ertrags-Generier-Konzept erstellen. Vor allen anderen hochfliegenden Ideen. Dann dürfte es ein Leichtes sein Sponsoren zu finden. Es gibt genug Leute mit Ideen, man muss sie nur einbinden, ihnen zuhören. Eröffnet doch ein Diskussionforum. Diese Idee gilt für alle Problemlösungen.

  1. Wahrsager

    am 6.03.2012, 05:38

    Ich würde zuallererst ein Ertrags-Generier-Konzept erstellen. Vor allen anderen hochfliegenden Ideen. Dann dürfte es ein Leichtes sein Sponsoren zu finden. Es gibt genug Leute mit Ideen, man muss sie nur einbinden, ihnen zuhören. Eröffnet doch ein Diskussionforum. Diese Idee gilt für alle Problemlösungen.

Informationen zum Artikel

3.3.2012, 13:50 Uhr

Zweimal Plan B

Text

Text:

  • 03.03.2015 um 16:07
    Müller sagt dem Kupferstichkabinett Ade – Haldemann Hallo

    Anita Haldemann übernimmt interimistisch die Leitung des Kupferstichkabinetts im Kunstmuseum Basel. Der bisherige Leiter Christian Müller ging Ende Februar in Pension.

  • 24.02.2015 um 11:03
    Mit dem Herzen den Computer steuern

    Intimer gehts nicht: Ein neues Medienkunstprojekt untersucht, inwiefern unser Körper Einfluss nehmen kann auf das Kunstwerk selbst. Dafür setzt «Affective Environments» auf Atmung, Herzschlag und Hautleitfähigkeit.

  • 17.02.2015 um 21:20
    Die Ausstellungskosten explodieren – die Museen hoffen auf Hilfe vom Staat

    Kunstereignisse wie die Gauguin-Ausstellung in der Fondation Beyeler gehen ins Geld. Allein für die Versicherungsprämien geben die Basler Museen jährlich Millionen aus. Schuld daran sind die explodierenden Preise im Kunstmarkt. Eine mögliche Lösung wäre die Staatsgarantie – doch diese ist höchst umstritten.

  • 24.01.2015 um 09:22
    Zum Artikel: Eric Hattans geknickte Trammasten

    @Eva Zwerg: Bei den Fotos handelt es sich um Bilder, die von art-et-tram für die Presse zur Verfügung gestellt werden. Die Rechte dafür liegen beim Fotografen, deshalb das Copyright-Zeichen.

  • 21.01.2015 um 16:23
    Zum Artikel: Bluten müsste die Fondation Beyeler

    Lieber Herr Suter, das Fazit ist nicht unser Fazit – es ist dasjenige, das aus dem Spiel gezogen wurde, und dies unkommentiert. Auch die Ideen sind nicht unsere. Was die Fondation Beyeler angeht: Wahrscheinlich dachten sich viele Leser, warum eine pr...

  • 21.01.2015 um 16:18
    Zum Artikel: Bluten müsste die Fondation Beyeler

    Lieber Herr Wiener, die Idee kam aus unserer Kulturredaktion, deshalb der Fokus auf Kultursubventionen. Kommt dazu, dass gerade diese Subventionen gesellschaftlich am umstrittensten sind – was sich nicht mit der Meinung der Redaktorin (also mir) deckt...

Aktuell

sda: Minenarbeiter in einer Kohlenmine bei Donezk (Archiv)

Ukraine 

Mindestens ein Toter bei Minen-Unglück

Nach der Explosion in einer Kohlegrube im ostukrainischen Krisengebiet Donbass hat Parlamentspräsident Wladimir Groisman die Opferzahl nach unten korrigiert. «Das Schicksal von 32 Bergarbeitern ist ungewiss. Bislang gibt es einen Toten», sagte er am Mittwoch in Kiew. Von sda. Weiterlesen

sda: Luftverschmutzung tötet Millionen Menschen.
7

Gesundheit 

EU: 430000 Tote pro Jahr durch Feinstaub

Feinstaub in der Luft verursacht nach dem Jahresbericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) pro Jahr etwa 430'000 vorzeitige Todesfälle in der EU. Lärm sei die Todesursache bei mindestens 10'000 EU-Bürger, die vorzeitig an Herzerkrankungen und Herzinfarkten sterben. Von sda. Weiterlesen7 Kommentare