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TagesWoche

Tages Woche

Do, 17.05.2012

Die Wochendebatte Muslimischer Religionsunterricht an Basler Schulen?

Das Thema

Das Erziehungsdepartement Basel-Stadt prüft, ob neben den christlichen auch andere Glaubensgemeinschaften die Möglichkeit erhalten sollten, an den Schulen Religionsunterricht anzubieten. Niklaus Eggenberger von der Swiss Academy for Development (SAD) hat ein entsprechendes Projekt in Luzern untersucht – und für gut befunden. Ganz anders sieht es SVP-Grossrat Patrick Hafner.

Die Positionen

Portrait Niklaus Eggenberger

JA

Niklaus Eggenberger, Swiss Academy for Development (SAD) in Biel

Portrait Patrick Hafner

NEIN

Patrick Hafner, Basler SVP-Grossrat

Jetzt einmischen!
  1. Sicherheit macht offen

    von rejeanne um 17.02.2012 um 09:53Uhr

    Für viele Menschen ist die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft etwas Wichtiges, sie kann Heimat bedeuten oder einfach nur ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das trägt und stützt. Gerade für Immigranten, welche ihre Heimat mit Freunden und Verwandten verlassen haben, in eine neue Umgebung gekommen sind und sich in einer für sie neuen Kultur und Gemeinschaft mit eigenen Regeln zurecht finden müssen, kann oder ist die Religion ein Anker, der ihnen noch eine Verbindung mit ihrer Heimat und ihren Wurzeln bietet.

    Nun kann man sagen, dieser Anker verhindert, dass sie sich mit ihrer neuen Umgebung auseinandersetzen, dass sie sich an der Vergangenheit orientieren und sich in ihrer Kultur abkapseln. Das Gegenteil ist der Fall. Nur mit einer Sicherheit im Rücken, mit dem Wissen, dass man irgendwo geborgen ist, sich an etwas Gewohntem und Bekannten festhalten kann, können Menschen den Schritt in das Neue wagen, können sie sich hinaus begehen und sich mit dem Fremden auseinandersetzen, sich ihm öffnen und ihm ohne Angst begegnen. Und dies ist die Voraussetzung für eine Integration.

    Wenn wir also die Menschen, die zu uns gekommen sind, wirklich integrieren wollen, müssen wir ihnen die Möglichkeit geben, ihre eigene Kultur zu leben und diese als der unseren gleichwertig zu erfahren. Denn Integration bedeutet nicht, alles Alte abzustreifen und sich völlig im Neuen aufzulösen, sondern das Alte für beide Seiten gewinnbringend in das Neue zu überführen. Dazu gehört eine Offenheit beider Seiten und eine Gleichberechtigung der beiden Kulturen. Dies schliesst die Möglichkeit mit ein, die eigene Religion an seine Kinder weitergeben zu können - mit den gleichen Rechten, im gleichen Rahmen, aber auch mit den gleichen Pflichten.

    Solange wir also Wert darauf legen, dass unsere Kinder in der Schule mit den christlichen Grundwerten und Traditionen in Berührung kommen, solange sollten wir auch den Kindern anderer Glaubensgemeinschaften diese Möglichkeit geben - das bezieht sich nicht nur auf die Muslime. Denn nur wenn die Kinder wissen, wo sie herkommen, können sie offen auf die anderen zugehen und die Unterschiede aber auch die Gemeinsamkeiten erfahren.
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  2. Was gibt's da überhaupt zu diskutieren?

    von Cornelis Bockemühl um 17.02.2012 um 10:43Uhr

    Religionsfreiheit ist Religionsfreiheit - und das umfasst doch selbstverständlich, dass man die Religion auch pflegen darf - inklusive Religionsunterricht! (Ich habe meinen Kindern doch kürzlich erzählt, das sei schon jetzt der Fall - offenbar naiverweise - und weil ich mir in der Schweiz nichts anderes erwartet hätte...)

    Ich kann absolut nicht verstehen, wieso man jetzt die "Rechtgläubigkeit" auch noch staatlich zertifizieren muss - und so etwas auch noch vom Vertreter einer Partei, die sich gerne als "liberal" bezeichnet: Eine staatliche Gesinnungskontrolle im Vorfeld ist davon das absolute Gegenteil! Dass jemand, der hier wohnt, die Rechtsordnung usw. zu respektieren hat ist unbestritten, aber eine völlig andere Geschichte.
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  3. JA zum muslimischen Religionsunterricht an Basler Schulen

    von Piet Westdijk um 17.02.2012 um 16:49Uhr

    Auf der Suche nach mehr Information über das Projekt in Luzern bin ich auf folgenden Text durch Herrn Pfr. Martin Scheidegger gestossen:http://www.sektenberatung.ch/text/150.pdf. Der Text überzeugt und legt nahe, dass sich dieses diskutierte Angebot, das bereits in den Nachbarländern Deutschland und Österreich inklusive Lehrämter in Köln und Wien praktiziert wird, von höchster Dringlichkeit ist. Offenbar ist es in Luzern möglich. Warum sollte dies dann in Basel nicht möglich sein, Herr Hafner? Meines Erachtens „brennt“ es, auch bei uns in Basel. Wenn nicht bald mehr Integrationsbemühungen auch auf staatlicher Ebene stattfinden, werden sich Konflikte epidemisch steigern! In meiner ärztlichen Praxis profitiere ich sehr von den türkischen und kurdischen Dolmetschern, die nicht nur sprachlich sondern auch zwischenmenschlich eine bewunderungswerte Brücke zwischen den zwei „Welten“ darstellen. Ähnliches kann ich mir auch von den muslimischen Religionslehrern vorstellen, die – meine ich auch – den Unterricht in der deutschen Sprache anbieten und idealerweise eine Art Meta-Ebene vertreten sollten, auf der sich zum Beispiel Sunniten, Aleviten wie auch Schiiten ernst genommen fühlen.
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  4. Gerade Muslime und

    von Sundak Klaastrik um 17.02.2012 um 18:07Uhr

    Gerade Muslime und Musliminnen, die den Jesus ja noch nicht so gut kennen, sollten viele eher darüber unterrichtet werden als über den ihnen bereits gut vertrauten Mohammed. Man könnte dies übrigens leicht auch mit dem Schwimmunterricht koppeln - so könnten diese gleich doppelt profitieren.
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  5. nicht aufgabe des staates

    von Christian Mueller um 17.02.2012 um 19:20Uhr

    wenn die religiösen aller art ihre kinder von geburt an schon indoktrinieren möchten, dann sollen sie das machen. das verweist nur auf die schwäche der argumente der religionen. eine religion die den mut hätte, ihre jünger erst mit frühstens 16 den eintritt in ihre kirche zu ermöglichen, wäre einiges besser und reflektierter. die schule soll aber keine hand dazu bieten müssen. höchstens im geschichtsunterricht oder soziologie.
    religion ist eindeutig nicht aufgabe des staates. herr hafner ist sicherlich auch für weniger gesetze und mehr freiheit, oder? wie wäre es mit keinem gesetz über religionen (minarettverbot) bis auf dem zur religionsfreiheit?
    und dass wir eine abendländisch christliche kultur als leitkutlur haben sollten, ist erst recht ein witz. mit dieser argumentation könnte man auch die religion der helvetier oder der vielen stämme ohne namen, die vor uns hier gewohnt haben als referenz nehmen. oder die der dinosaurier, die waren noch vorher da. oder gar keine, denn ohne menschen gabs auch keine religion. und ohne religion war das universum die meiste zeit seiner anwesenheit.
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  6. grosser teil unserer kultur?

    von Christian Mueller um 17.02.2012 um 19:27Uhr

    es ist schön wenn herr hafner von werten spricht. leider scheint er die bibel nicht gelesen zu haben. ich mach s mal wie religiöse und picke mir die stellen, die meine argumentation unterstreichen und ignorire die, die mir nicht passen:
    zb du sollst nicht töten: leider ist die SVP für eine armee. und was lernt man in der armee? möglichst viele menschen in kurzer zeit zu töten.
    oder thema nächstenliebe: bankgeheimnis, ausschaffungen und privilegien für reiche sind wohl kaum die erstgenannten, wenn man dieses wort hört.
    usw usw der beispiele sind viele. herr hafner könnte ja auch mal in seiner eigenen herrliberger glaubensgeminschaft aufräumen und für reformation sorgen: wie wäre es eigentlich mit transparenten parteifinazierung? obwohl bei der SVP ist transparenz schon hergestellt: einer zahlt alles!
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  7. Im Rahmen des Geschichtsunterrichtes

    von Picasso Herzog um 17.02.2012 um 22:42Uhr

    sollte die islamische Geschichte und die islamische Religion behandelt werden, und das doch objektiv und mit einem gewissen Tiefgan. Im Religionsunterricht, welcher nur kurz obligatorisch ist, sollten natürlich auch die islamisische Religion sowie andere Religionen angeschnitten werden. Je breiter das Wissen der Schüler, desto ojektiver und sachlicher werden sie mit diesen Themen in ihrem Leben umgehen.
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  8. Religionsfreiheit

    von Chriss Graf um 18.02.2012 um 02:53Uhr

    Die Schulen sollten Religionsfrei sein Frei von allen Religionen.
    Da könnten sich niemand mehr hinter den Religionen verstecken, um nicht an Schwimm- Turnunterricht, Ferienlager etc teilnehmen zu müssen
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  9. @Sundak Klaastrik

    von rejeanne um 18.02.2012 um 14:48Uhr

    Wenn gleichzeitig die christlichen Kinder, die den Jesus ja eigentlich gut kennen sollten (wobei ich das in der heutigen Zeit bezweifle), über den Mohammed unterrichtet werden, bin ich einverstanden.

    Wir leben in einer Zeit, in der viele Völker, Kulturen und Religionen auf kleinstem Raum zusammen leben. Je mehr die Menschen über die eigene aber auch die fremde Religion wissen, desto eher verschwinden die Ängste vor dem Anderen und ein friedliches Zusammenleben wird möglich.
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  10. Die Kirche: das Monopol

    von Angelo Rizzi um 19.02.2012 um 10:29Uhr

    Die Kirche, schon seit längerer Zeit auf der Intensivstation, wird vom Staat künstlich am Leben erhalten. Er treibt für sie die Steuern ein und liefert gleich noch das „Futter“ franko Schulhaus. Grundsätzlich verurteilen wir Missionarstätigkeit, lassen diese aber in der Schule zu - ausgerechnet an Kindern, die besonders beeinflussbar sind in ihrer geistigen Entwicklung. So lange der Staat sich nicht von der Kirche trennt, so lange muss er sich nicht wundern, dass die in der Schweiz - in zunehmendem Masse - lebenden Muslime dieselben Ansprüche anmelden.
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  1. Sicherheit macht offen

    von rejeanne um 17.02.2012 um 09:53Uhr

    Für viele Menschen ist die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft etwas Wichtiges, sie kann Heimat bedeuten oder einfach nur ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das trägt und stützt. Gerade für Immigranten, welche ihre Heimat mit Freunden und Verwandten verlassen haben, in eine neue Umgebung gekommen sind und sich in einer für sie neuen Kultur und Gemeinschaft mit eigenen Regeln zurecht finden müssen, kann oder ist die Religion ein Anker, der ihnen noch eine Verbindung mit ihrer Heimat und ihren Wurzeln bietet.

    Nun kann man sagen, dieser Anker verhindert, dass sie sich mit ihrer neuen Umgebung auseinandersetzen, dass sie sich an der Vergangenheit orientieren und sich in ihrer Kultur abkapseln. Das Gegenteil ist der Fall. Nur mit einer Sicherheit im Rücken, mit dem Wissen, dass man irgendwo geborgen ist, sich an etwas Gewohntem und Bekannten festhalten kann, können Menschen den Schritt in das Neue wagen, können sie sich hinaus begehen und sich mit dem Fremden auseinandersetzen, sich ihm öffnen und ihm ohne Angst begegnen. Und dies ist die Voraussetzung für eine Integration.

    Wenn wir also die Menschen, die zu uns gekommen sind, wirklich integrieren wollen, müssen wir ihnen die Möglichkeit geben, ihre eigene Kultur zu leben und diese als der unseren gleichwertig zu erfahren. Denn Integration bedeutet nicht, alles Alte abzustreifen und sich völlig im Neuen aufzulösen, sondern das Alte für beide Seiten gewinnbringend in das Neue zu überführen. Dazu gehört eine Offenheit beider Seiten und eine Gleichberechtigung der beiden Kulturen. Dies schliesst die Möglichkeit mit ein, die eigene Religion an seine Kinder weitergeben zu können - mit den gleichen Rechten, im gleichen Rahmen, aber auch mit den gleichen Pflichten.

    Solange wir also Wert darauf legen, dass unsere Kinder in der Schule mit den christlichen Grundwerten und Traditionen in Berührung kommen, solange sollten wir auch den Kindern anderer Glaubensgemeinschaften diese Möglichkeit geben - das bezieht sich nicht nur auf die Muslime. Denn nur wenn die Kinder wissen, wo sie herkommen, können sie offen auf die anderen zugehen und die Unterschiede aber auch die Gemeinsamkeiten erfahren.
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  2. Was gibt's da überhaupt zu diskutieren?

    von Cornelis Bockemühl um 17.02.2012 um 10:43Uhr

    Religionsfreiheit ist Religionsfreiheit - und das umfasst doch selbstverständlich, dass man die Religion auch pflegen darf - inklusive Religionsunterricht! (Ich habe meinen Kindern doch kürzlich erzählt, das sei schon jetzt der Fall - offenbar naiverweise - und weil ich mir in der Schweiz nichts anderes erwartet hätte...)

    Ich kann absolut nicht verstehen, wieso man jetzt die "Rechtgläubigkeit" auch noch staatlich zertifizieren muss - und so etwas auch noch vom Vertreter einer Partei, die sich gerne als "liberal" bezeichnet: Eine staatliche Gesinnungskontrolle im Vorfeld ist davon das absolute Gegenteil! Dass jemand, der hier wohnt, die Rechtsordnung usw. zu respektieren hat ist unbestritten, aber eine völlig andere Geschichte.
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  3. Ethikunterricht, anstatt Religionsunterricht...

    von willi11 um 17.02.2012 um 16:26Uhr

    müsste man 2012 in die Wege leiten, dazu noch etwas Nachhaltigkeitsunerricht, Sozialkompetenzunterricht und vielleicht lernen dann die jungen Menschen, dass wir Menschen primär Menschen sind und nicht Religionsfanatiker!
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  4. JA zum muslimischen Religionsunterricht an Basler Schulen

    von Piet Westdijk um 17.02.2012 um 16:49Uhr

    Auf der Suche nach mehr Information über das Projekt in Luzern bin ich auf folgenden Text durch Herrn Pfr. Martin Scheidegger gestossen:http://www.sektenberatung.ch/text/150.pdf. Der Text überzeugt und legt nahe, dass sich dieses diskutierte Angebot, das bereits in den Nachbarländern Deutschland und Österreich inklusive Lehrämter in Köln und Wien praktiziert wird, von höchster Dringlichkeit ist. Offenbar ist es in Luzern möglich. Warum sollte dies dann in Basel nicht möglich sein, Herr Hafner? Meines Erachtens „brennt“ es, auch bei uns in Basel. Wenn nicht bald mehr Integrationsbemühungen auch auf staatlicher Ebene stattfinden, werden sich Konflikte epidemisch steigern! In meiner ärztlichen Praxis profitiere ich sehr von den türkischen und kurdischen Dolmetschern, die nicht nur sprachlich sondern auch zwischenmenschlich eine bewunderungswerte Brücke zwischen den zwei „Welten“ darstellen. Ähnliches kann ich mir auch von den muslimischen Religionslehrern vorstellen, die – meine ich auch – den Unterricht in der deutschen Sprache anbieten und idealerweise eine Art Meta-Ebene vertreten sollten, auf der sich zum Beispiel Sunniten, Aleviten wie auch Schiiten ernst genommen fühlen.
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  5. Gerade Muslime und

    von Sundak Klaastrik um 17.02.2012 um 18:07Uhr

    Gerade Muslime und Musliminnen, die den Jesus ja noch nicht so gut kennen, sollten viele eher darüber unterrichtet werden als über den ihnen bereits gut vertrauten Mohammed. Man könnte dies übrigens leicht auch mit dem Schwimmunterricht koppeln - so könnten diese gleich doppelt profitieren.
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  6. nicht aufgabe des staates

    von Christian Mueller um 17.02.2012 um 19:20Uhr

    wenn die religiösen aller art ihre kinder von geburt an schon indoktrinieren möchten, dann sollen sie das machen. das verweist nur auf die schwäche der argumente der religionen. eine religion die den mut hätte, ihre jünger erst mit frühstens 16 den eintritt in ihre kirche zu ermöglichen, wäre einiges besser und reflektierter. die schule soll aber keine hand dazu bieten müssen. höchstens im geschichtsunterricht oder soziologie.
    religion ist eindeutig nicht aufgabe des staates. herr hafner ist sicherlich auch für weniger gesetze und mehr freiheit, oder? wie wäre es mit keinem gesetz über religionen (minarettverbot) bis auf dem zur religionsfreiheit?
    und dass wir eine abendländisch christliche kultur als leitkutlur haben sollten, ist erst recht ein witz. mit dieser argumentation könnte man auch die religion der helvetier oder der vielen stämme ohne namen, die vor uns hier gewohnt haben als referenz nehmen. oder die der dinosaurier, die waren noch vorher da. oder gar keine, denn ohne menschen gabs auch keine religion. und ohne religion war das universum die meiste zeit seiner anwesenheit.
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  7. grosser teil unserer kultur?

    von Christian Mueller um 17.02.2012 um 19:27Uhr

    es ist schön wenn herr hafner von werten spricht. leider scheint er die bibel nicht gelesen zu haben. ich mach s mal wie religiöse und picke mir die stellen, die meine argumentation unterstreichen und ignorire die, die mir nicht passen:
    zb du sollst nicht töten: leider ist die SVP für eine armee. und was lernt man in der armee? möglichst viele menschen in kurzer zeit zu töten.
    oder thema nächstenliebe: bankgeheimnis, ausschaffungen und privilegien für reiche sind wohl kaum die erstgenannten, wenn man dieses wort hört.
    usw usw der beispiele sind viele. herr hafner könnte ja auch mal in seiner eigenen herrliberger glaubensgeminschaft aufräumen und für reformation sorgen: wie wäre es eigentlich mit transparenten parteifinazierung? obwohl bei der SVP ist transparenz schon hergestellt: einer zahlt alles!
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  8. Im Rahmen des Geschichtsunterrichtes

    von Picasso Herzog um 17.02.2012 um 22:42Uhr

    sollte die islamische Geschichte und die islamische Religion behandelt werden, und das doch objektiv und mit einem gewissen Tiefgan. Im Religionsunterricht, welcher nur kurz obligatorisch ist, sollten natürlich auch die islamisische Religion sowie andere Religionen angeschnitten werden. Je breiter das Wissen der Schüler, desto ojektiver und sachlicher werden sie mit diesen Themen in ihrem Leben umgehen.
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  9. Religionsfreiheit

    von Chriss Graf um 18.02.2012 um 02:53Uhr

    Die Schulen sollten Religionsfrei sein Frei von allen Religionen.
    Da könnten sich niemand mehr hinter den Religionen verstecken, um nicht an Schwimm- Turnunterricht, Ferienlager etc teilnehmen zu müssen
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  10. @Sundak Klaastrik

    von rejeanne um 18.02.2012 um 14:48Uhr

    Wenn gleichzeitig die christlichen Kinder, die den Jesus ja eigentlich gut kennen sollten (wobei ich das in der heutigen Zeit bezweifle), über den Mohammed unterrichtet werden, bin ich einverstanden.

    Wir leben in einer Zeit, in der viele Völker, Kulturen und Religionen auf kleinstem Raum zusammen leben. Je mehr die Menschen über die eigene aber auch die fremde Religion wissen, desto eher verschwinden die Ängste vor dem Anderen und ein friedliches Zusammenleben wird möglich.
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