Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Di, 21.05.2013

Wiedervereinigung 

3.2.2012, 16:43 Uhr

Einen Kanton Basel gibt es frühestens 2025

3.2.2012, 16:43 Uhr

Stadt und Land brauchen sich gegenseitig. Und das Baselbiet ist finanziell in einer derart schwierigen Lage, dass es sich einen Alleingang nicht mehr leisten kann. Darum fordern die Grünen eine Wiedervereinigung der beiden Basel. Am Ziel sind sie frühestens 2025. Von Michael Rockenbach

Die Suche nach einem neuen Wappen hält die Regierung für eines der grössten Probleme bei einer Fusion. Hier ein erster Lösungsvorschlag der TagesWoche.

Die Suche nach einem neuen Wappen hält die Regierung für eines der grössten Probleme bei einer Fusion. Hier ein erster Lösungsvorschlag der TagesWoche.(Bild: Grafik Hans-Jörg Walter)

Die Grünen Baselland und Basel-Stadt machen die Wiedervereinigung der beiden Basel wieder zum Thema. Im April werden sie in beiden Kantonen eine entsprechende Initiative lancieren, wie die Partei vor ein paar Monaten angekündigt hat. Ihren Vorstellungen zufolge sollte es den neuen Kanton bereits 2019 geben.

Ganz so rasch wird es allerdings kaum gehen – selbst wenn alle Instanzen mit einer Fusion einverstanden wären, was viele für sehr, sehr unwahrscheinlich halten. Die Baselbieter Regierung geht davon aus, dass der neue Kanton frühestens 2025 «in Kraft treten» könnte. Nachzulesen ist das in der Antwort des Regierungsrates auf eine Interpellation des Grünen Landrates Klaus Kirchmayr, der sich mit seinem Vorstoss über die «notwendigen Schritte für eine Kantonsfusion» informieren wollte.

Erhalten hat er nun eine ziemlich ausführliche Antwort samt Hinweis, dass die «Abwicklung des gesamten demokratischen Verfahrens (...) aufwendig» wäre. Neben dem Volk, dem Parlament und den Regierungen der beiden Basel müssten auch National- und Ständerat in den Entscheidungsprozess einbezogen werden. Wichtige Stationen wären unter anderem die Volksabstimmung über die Fusionsinitiativen (2013/14), der gemeinsame Verfassungsrat (2015/16), die Abstimmung über die neue Kantonsverfassung (2020/21), die eidgenössische Abstimmung über die Änderung der Kantonsverfassung (2022/2023), die Wahl der neuen Regierung und des neuen Parlamentes, eine Übergangsordnung (2023/24) und schliesslich eben das «Inkrafttreten».

Hauptort Liestal oder Basel?

Es ist eine lange Zeit, in der eine ganze Reihe von heiklen Fragen geklärt werden müssten. Etwa jene nach dem neuen Kantonswappen. Oder – fast noch heikler – jene nach dem neuen Hauptort. Die Grünen haben früher schon mal vorgeschlagen, Basel zum Hauptort zu erküren und dafür Parlament und Kantonsgericht in Liestal tagen zu lassen.

Ähnlich viel Konfliktpotenzial wie die Frage nach den politischen Zentren birgt jene nach der Rolle und dem Autonomiegrad der einzelnen Gemeinden. Dabei geht es auch um viel Geld. Oder genauer: um Steuereinnahmen. Wobei sich bei einer Neuverteilung ganz interessante Konstellationen ergeben könnten. Die Stadt müsste etwa beim Finanzausgleich wohl rechte Beträge in die Dörfer des Oberbaselbiets zahlen. Dafür würde sie vom Land mehr Geld fürs Theater erhalten.

Grüne fühlen sich bestätigt

Noch unterscheiden sich die Strukturen der beiden Kantonen aber erheblich – und zwar in allen Bereichen. Beim Recht und der Rechtssprechung ebenso wie im Parlaments- und Regierungsbetrieb und der Verwaltung. Insofern hat die Regierung mit der Aussage, der ganze Prozess wäre ziemlich «aufwendig», wohl kaum übertrieben. Darum stellen «Gebietsveränderungen zwischen den Kantonen (...) im schweizerischen Bundesstaat absolute Ausnahmen dar», wie der Regierungsrat schreibt. Trotzdem gibt es in der erweiterten Region gleich zwei Beispiele mit möglichem Modellcharakter: Der Wechel des Laufentals von Bern zu Baselland (1994) und die Gründung des Kantons Jura (1979).

Die Initianten sehen sich dank der Antwort der Regierung nun jedenfalls bestätigt, dass sie mit ihrem Begehren auf dem richtigen Weg sind. «Das Verfahren läuft so ab, wie wir uns das vorgestellt haben», sagt Landrat Klaus Kirchmayr. Damit die Aussichten noch besser werden, ist er daran, die Initiative möglichst breit abzustützen. «Wir rechnen mit grosser Unterstützung aus Wirtschaft und Politik – auch von bürgerlicher Seite», sagt er. Namen will er allerdings noch keine nennen.

  1. Einen Kanton Basel...

    von René Zenklusen am 3.02.2012 um 17:52Uhr

    braucht es schon lange, es geht nicht weiter so wie es jetzt ist, dies muss endlich vorangetrieben werden..
    Ich Unterstütze dies....
    Direktlink zum Kommentar

  2. Teilfusion

    von Durga am 3.02.2012 um 21:07Uhr

    Hat jemand die Abstimmungsresultate der einzelnen Gemeinden zur letzten Abstimmung über Fusion in BL zur Hand? Ich wage einfach mal zu behaupten, dass die Ressentiments gegen uns haupsächlich aus dem Oberbaselbiet kommen.
    Wie wär's, wenn man mal in den angrenzenden Gemeinden Binningen, Bottmingen, Allschwil, etc. darüber abstimmt, ob sie sich uns anschliessen wollen? Die Oberbaselbeiter könnten dann Baselbieter bleiben. Damit wäre eigentlich allen gedient....
    Direktlink zum Kommentar

  3. Einen Kanton Basel...

    von Tim Meier am 4.02.2012 um 10:14Uhr

    Never ever! um es auf Neu-Deutsch zu sagen. Wenn jetzt das Baselbiet den Gürtel enger schnallen muss ist das noch lange kein Grund für eine Wiedervereinigung. Es war vor ein paar Jahren genau umgekehrt - und es wird auch die heutige Situation wieder ändern, eine Frage der Zeit. Wie gesagt liebe Opportunisten: Never ever!
    Direktlink zum Kommentar

  1. Einen Kanton Basel...

    von René Zenklusen um 3.02.2012 um 17:52Uhr

    braucht es schon lange, es geht nicht weiter so wie es jetzt ist, dies muss endlich vorangetrieben werden..
    Ich Unterstütze dies....
    Direktlink zum Kommentar

  2. Teilfusion

    von Durga um 3.02.2012 um 21:07Uhr

    Hat jemand die Abstimmungsresultate der einzelnen Gemeinden zur letzten Abstimmung über Fusion in BL zur Hand? Ich wage einfach mal zu behaupten, dass die Ressentiments gegen uns haupsächlich aus dem Oberbaselbiet kommen.
    Wie wär's, wenn man mal in den angrenzenden Gemeinden Binningen, Bottmingen, Allschwil, etc. darüber abstimmt, ob sie sich uns anschliessen wollen? Die Oberbaselbeiter könnten dann Baselbieter bleiben. Damit wäre eigentlich allen gedient....
    Direktlink zum Kommentar

  3. Einen Kanton Basel...

    von Tim Meier um 4.02.2012 um 10:14Uhr

    Never ever! um es auf Neu-Deutsch zu sagen. Wenn jetzt das Baselbiet den Gürtel enger schnallen muss ist das noch lange kein Grund für eine Wiedervereinigung. Es war vor ein paar Jahren genau umgekehrt - und es wird auch die heutige Situation wieder ändern, eine Frage der Zeit. Wie gesagt liebe Opportunisten: Never ever!
    Direktlink zum Kommentar

  4. haha

    von Julien Simonet um 5.02.2012 um 15:42Uhr

    Baselland, das sind Kirschen, Landwirtschaft und schlimme Finger. Bei einer Kantonsvereinigung würde ich den Namen "Kanton Basel-Stadt" beibehalten. Macht sich einfach besser :)
    Direktlink zum Kommentar

  5. Kanton Basel ist überfällig

    von Paul jud um 6.02.2012 um 10:27Uhr

    Ich wohne als Basler in Titterten, das 400 Einwohner, einen eigenen Gemeinderat und eine eigene Gemeindeverwaltung hat. In der Nachbargemeinde Arboldswil (500 E.) hat sich Widerstand geregt gegen eine Zusammenlegung der beiden Verwaltungen! Glaubt jemand im Ernst, die Oberbaselbieter wollen in den nächsten 1000 Jahren irgend eine Grenze abschaffen??!
    Direktlink zum Kommentar

Kommentieren

Informationen zum Artikel

3.2.2012, 16:43 Uhr

Einen Kanton Basel gibt es frühestens 2025

Text

Text:

  • 20.05.2013 um 20:30
    Gegen die Latte

    Der FC Basel verliert einen harzigen Cupfinal nach Penaltyschiessen und hat die erste Chance auf einen Titel in dieser grossartigen Saison vertan. Beklagen muss sich der FCB nicht: GC war über weite Strecken die gefährlichere Mannschaft.

  • 20.05.2013 um 15:08
    Grasshoppers gewinnen im Elfmeterschiessen

    Der FC Basel ist wieder im Cupfinal. Und wie vor einem Jahr fällt die Entscheidung im Elfmeterschiessen. Und doch ist diesmal alles anders. Am Schluss jubeln die anderen.

  • 18.05.2013 um 09:45
    So sind sie wunderbar, die Politiker

    Die offiziellen Wahlplakate sind derart langweilig, dass sie dem einen oder anderen physisch wehtun. Zum Glück gibts aber nun eine Alternative – dank unseren Lesern.

  • 13.05.2013 um 14:46
    Werter Guschti Goldknopf
    Zum Artikel: Dreist, dieser Sonnenbrillenraub – aber kaum sehr schlau

    Danke für die interessante Meinungsäusserung. Ich persönlich bin der Ansicht, dass wir auch in den vergangenen Tagen einige interessante Berichte und Reportagen zu politisch, gesellschaftlich und kulturell relevanten Themen hatten. Und auch aus dem Ber...

  • 01.05.2013 um 13:44
    Zu leicht?
    Zum Artikel: Angriff auf die UBS und ihre Lohnpolitik

    Liebe Frau Känzig. Eine sehr berechtigte Frage. Für eine Revolution wird es jedenfalls nicht reichen - bei weitem nicht. Aber vielleicht für eine interessante Diskussion?

  • 14.04.2013 um 10:15
    «Ungenügend»
    Zum Artikel: Weg mit euch Versagern! Oder doch nicht?

    Liebe Frau Bühlmann. Danke für den Tipp. Ich werde die Studie gerne auf der Rückseite des Artikels anhängen. Sehr passend zum Thema (Bewerten, Abwerten, was ist in dieser Beziehung sinnvoll und gerechtfertigt, was eher nicht?) scheint mir übrigens auch...

Aktuell

sda: Verdienen ihrer Ansicht nach zu wenig: Milchbauern (Archiv)

Landwirtschaft 

Milchbauern wollen mehr verdienen

Die Mehrheit der Milchbauern in der Schweiz beurteilt ihr Einkommen und die eigene wirtschaftliche Lage als unbefriedigend. Das zeigt eine von Isopublic durchgeführte Umfrage im Auftrag von BIG-M in der Deutsch- und der Westschweiz. Von sda. Weiterlesen

sda: Erhalten mehr Lohn: Angestellte in der Uhrenindustrie (Archiv)

Arbeit 

Höhere Minimallöhne für Uhrmacher

Nach sechs Monaten in teilweise gespannter Atmosphäre sind die Lohnverhandlungen für die Uhrenbranche erfolgreich beendet worden. Die Minimallöhne steigen je nach Region um 0,85 bis 2 Prozent. Von sda. Weiterlesen

sda: Vor Bundesgericht abgeblitz: Daniel Vasella (Archiv)
4

Bundesgericht 

Vasella zieht gegen Kessler den Kürzeren

Der radikale Tierschützer Erwin Kessler hat den Pharmakonzern Novartis und dessen früheren Chef Daniel Vasella durch einen Text mit Nazi-Bezug nicht verleumdet. Das Bundesgericht hat die Verurteilung des Präsidenten vom Verein gegen Tierfabriken (VgT) aufgehoben.Von sda. Weiterlesen4 Kommentare

1