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Was wichtig war im 2012: Dieser Artikel ist Teil unseres Jahresrückblicks. Klicken Sie um den ganzen Jahresrückblick in der Übersicht zu sehen.

Jahresrückblick 2012 

5.2.2012, 13:45 Uhr

Kein Gehör für Panikmacher

5.2.2012, 13:45 Uhr

Jahresrückblick 2012: Das Basler Stimmvolk hat die Sicherheitsinitiative klar abgelehnt. Warum die Angstpropaganda der SVP und einiger lokaler Medien in Basel einen schweren Stand hat. Ein Kommentar von

Basels Stimmbürger wollen nicht mehr Polizisten.

Basels Stimmbürger wollen nicht mehr Polizisten.(Bild: Walter, Würtenberg, Fisch)

Remo Leupin Remo Leupin

Die Basler Stimmberechtigten sind den Angstpropagandisten der SVP und einiger lokaler Medien nicht auf den Leim gekrochen und haben der Initiative «für einen sicheren Kanton Basel-Stadt» eine deutliche Abfuhr erteilt. Das war zu erwarten. Denn die Initiative hatte Unsinniges gefordert: eine flächendeckende Erhöhung der Polizeipräsenz im ganzen Stadtgebiet. Der Kanton hätte dafür rund 120 weitere Polizisten einstellen müssen. Diese Massnahme hätte das Staatsbudget mit Mehrkosten von zirka 20 Millionen Franken belastet und allenfalls das Sicherheitsempfinden einiger Einwohnerinnen und Einwohner ein wenig verbessert – mit moderner Polizeiarbeit haben solche Giesskannenlösungen aber nichts zu tun.

Wirksamer sind gezielte Einsätze an neuralgischen Punkten, wie es die Regierung mit einer Aufstockung des Korps um 45 Stellen plant: verstärkte Patrouillen an den Hotspots des Partylebens, wo es vor allem freitag- und samstagnachts zu Pöbeleien und Schlägereien kommt. Diese meist unter Alkohol- und Drogeneinfluss verübten Raufhändel sind mühsam. Aber ein «Sicherheitsproblem» für die ganze Stadt sind sie nicht, wie ein Blick in die Kriminalitätsstatistik zeigt: Von 2009 bis 2010 hat die Zahl «einfacher Körperverletzungen» und «minderschwerer Raubdelikte» gerade einmal um 26 Fälle zugenommen. Die Zahl der Raub- und Entreissdelikte, der Sexualtstraftaten und Tötungsfälle dagegen ist im Zehn-Jahres-Vergleich zurückgegangen. Von einem «Sicherheitsproblem» kann also keine Rede sein.

Mit jährlich 105 Straftaten pro 10'000 Einwohner ist Basel-Stadt sogar mit Abstand die sicherste aller grossen Schweizer Städte. In Bern werden pro 10'000 Einwohner rund 150 Verbrechen begangen, in Zürich sind es 139. Trotzdem fühlen sich die Baslerinnen und Basler nachts weniger sicher in ihrem Quartier als die Berner und Zürcher.

Wo drückt der Schuh?

Das Sicherheitsgefühl wird geprägt von eigenen Erfahrungen und den Schilderungen anderer – aber auch von der öffentlichen Debatte über Gewalt und dem Stil der Berichterstattung. Hier tickt Basel wirklich anders als andere Städte wie zum Beispiel Zürich. So verschickt die Basler Staatsanwaltschaft fast gleich viele Pressemitteilungen an die Medien wie die Zürcher Stadtpolizei – obwohl in der Zwinglistadt mehr als doppelt so viele Delikte begangen werden wie am Rheinknie.

Einige Basler Lokalmedien nehmen solche Meldungen dankbar auf und packen diese in reisserische Schlagzeilen wie «Mehr Gewalt in Basel» oder «Basel Nord brennt»; sie produzieren – wie zum Beispiel die «Basler Zeitung» – sogenannte «Crime Maps» und zelebrieren eine «Achse der Gewalt», die vom Bahnhof SBB über den Barfüsserplatz und das Kasernenareal bis zum Messeplatz verlaufen solle. In dieser Optik wird die ganze Innerstadt zu einem Hort der Gewalt und des Verbrechens…

Menschen, die wie der Schreibende seit Jahrzehnten an dieser «Achse der Gewalt» wohnhaft sind, oft nachts (manchmal auch spätnachts) zu Fuss nach Hause gehen und das bis anhin unbeschadet überstanden haben, reiben sich ob solcher gewalttrunkener Berichte die Augen. In der Basler Innenstadt ist es in den vergangenen Jahren nicht unsicherer geworden als zum Beispiel in den 1980er-Jahren, als Schlägerbanden die Steinenvorstadt unsicher machten und regelmässig Jugendliche vor den Augen bestürzter Passanten spitalreif schlugen.

Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Heute sind an den Brennpunkten des innerstädtischen Party-Ausnahmezustands vor allem betrunkene und lärmende Fast-Food-Konsumenten anzutreffen. Diese nerven hie und da die Anwohner. Allerdings nur an den Wochenenden. An allen anderen Abenden in der Woche sind ab Mitternacht die Trottoirs hochgeklappt – und es grüsst die Schlafstadt.

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Lokales, SVP, Abstimmungen & Wahlen, Kommentar, Jahresrückblick 2012

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Reaktionen

  1. Maya Eldorado

    am 6.02.2012, 03:53

    Ich habe früher nachts unter die Leute gebracht, was sie früher geschrieben haben, ich meine die BaZ, ein bis zwei Touren. Ich habe das zwar nicht in Basel gemacht, sondern im Baselbieter Dorf, wo wahrscheinlich in dieser Hinsicht am meisten los ist, in Pratteln. Ich kann nicht sagen, dass während meiner Touren nichts los war. Das extremste Beispiel: Einen Abladeplatz hatte ich beim Coop vor der Eingangstüre. Da war einmal die Türe offen. Wie ich ankam, schauten zwei Männer nach was los ist.... ... mehrIch habe früher nachts unter die Leute gebracht, was sie früher geschrieben haben, ich meine die BaZ, ein bis zwei Touren. Ich habe das zwar nicht in Basel gemacht, sondern im Baselbieter Dorf, wo wahrscheinlich in dieser Hinsicht am meisten los ist, in Pratteln. Ich kann nicht sagen, dass während meiner Touren nichts los war. Das extremste Beispiel: Einen Abladeplatz hatte ich beim Coop vor der Eingangstüre. Da war einmal die Türe offen. Wie ich ankam, schauten zwei Männer nach was los ist. Sie waren dunkel gekleidet, Gesicht verdeckt. Hintennach, als mein Kopf wieder klarer war, musste ich mir sagen, dass die wahrscheinlich genau so Schiss hatten wie ich. Als Frau wurde ich, neben anderen Unannehmlichkeien, auch schon von Männern angemacht. Da waren die Reserveexemplare von der BaZ immer sehr hilfreich.

    Nun Spass beiseite, wobei die obigen Beispiele natürlich real waren:
    Es kommt natürlich schwer darauf an, was einem da begegnet. Es gibt natürlich schon extrem gefährliche Situationen, aber mit meinen Erfahrungen muss ich sagen dass die eher extrem selten sind.
    Aber etwas ist mir aufgefallen: Je selbstsicherer ich auftrat, das brachte ich mir schrittweise im Laufe des Lebens bei, desto mehr gab mir gerade das auch Schutz in solchen schwierigen Situationen. Das soll jetzt nicht als Angstmache dienen.

    Viele Menschen, die Gewalt ausüben, wie gerade zum Beispiel die Jugendlichen neulich an der Voltastrasse, haben oft selbst als Kinder Gewalt erfahren. Sie lernen nur das kennen als Problemlösung. Deshalb frage ich mich, ob in solchen Fällen Eingriffe der Polizei immer das Mittel der Wahl sind. Die Polizei muss für Ordnung sorgen und wenn ihnen Gewalt begegnet, drücken sie das ihrerseits mit Gewalt nieder. Das gibt im Moment für kürzere oder längere Zeit Ruhe. Aber im Grunde genommen ändert sich da nichts. Ich frage mich, ob da nicht Mediatoren mit viel Einfühlungsvermögen und Empathie zum Teil nicht mehr erreichen könnten. Die meisten von Ihnen haben nämlich schon Anliegen. Nur sollte man die dann wirklich ernst nehmen. Die Städte, und nicht nur dort, haben nämlich schon sehr wenig zu bieten, den Menschen mit eigenen Ideen für Lebensentwürfe, die nicht im allgemeinen Mainstream liegen.

    Da fällt mir auch der Artikel ein von den vier Ultras. Einer hat doch da beschrieben wie er ganz alleine, mit eigener Kraft da herausgefunden hat. An seinem Sohn ist er erwacht. Und was sagte er da. Man muss reden, reden... Dieser Mann hatt eine immense Leistung vollbracht, und das aus eigener Kraft. Dieses Beispiel zeigt doch, dass viele von ihnen eher Begegnung als Niederdrückung brauchen.

  2. rejeanne

    am 6.02.2012, 08:26

    Es macht Mut, dass man Abstimmungen nicht mehr nur noch mit Angstmacherei gewinnen kann - zumindest hier in Basel. Gewalt nur durch mehr Repression bekämpfen zu wollen, ist der falsche Weg, das haben die Basler begriffen.

    Es wäre schön, wenn nun das Geld, das man einspart, weil weniger Polizeistellen geschaffen werden müssen, in Präventivprogramme gegen Gewalt eingesetzt werden würde. Damit wäre der Stadt und ihrer Bevölkerung mehr gedient. Und dies ist für mich auch eine der Botschaften... ... mehrEs macht Mut, dass man Abstimmungen nicht mehr nur noch mit Angstmacherei gewinnen kann - zumindest hier in Basel. Gewalt nur durch mehr Repression bekämpfen zu wollen, ist der falsche Weg, das haben die Basler begriffen.

    Es wäre schön, wenn nun das Geld, das man einspart, weil weniger Polizeistellen geschaffen werden müssen, in Präventivprogramme gegen Gewalt eingesetzt werden würde. Damit wäre der Stadt und ihrer Bevölkerung mehr gedient. Und dies ist für mich auch eine der Botschaften der Basler an ihre Regierung.

  3. Stefan Heimers

    am 26.12.2012, 11:17

    Ich erinnere mich auch noch an die "Bandenkriege" in der Steinenvorstadt. Damals hatte ich Angst, obwohl ich oft dort verkehrte und selbst nie etwas böses beobachtete. Wahrscheinlich war auch damals alles halb so wild, der Grund dürften die erstmals aufkommenden Gratiszeitungen (damals Basler Bebbi) sein, die mangels intelligenteren Inhalten ihre Spalten mit Polizeiberichten und schreierischen Titeln füllen mussten.

  1. Markus Diem

    am 5.02.2012, 14:46

    Der schlauste Umgang mit den SVP-Exponenten, die sich mittels Schüren von emotionalen Reflexen als scheinheilige oder naive Betroffenheitsschweizer/innen selber inszenieren, möglichst zu ignorieren und im Bedarfsfall, wie geschehen, "nein" stimmen.

  2. Meinrad Schmid

    am 5.02.2012, 20:32

    haben nicht reüssiert. Gratulation an die Basler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Als "Auswärtiger" hatte ich auch zu Nachtstunden noch nie Probleme. Die normalen Vorsichtsmassnahmen berücksichtigen und es geht gut. A-propos - auch TeleBasel gehört zu den angesprochenen Medien....

  3. Inaktiver Nutzer

    am 5.02.2012, 21:19

    "mit einer Aufstockung des Korps um 45 Stellen" wie es die Regierung plant, dürfte ein guter, breit abgestützer Mittelweg gefunden worden sein.
    Ob nun SVP-Angstpropagandisten, einige Medien etc., viele Menschen in Basel fühlen sich offenbar nicht sicher. (17844 Stimmen)
    Und dass solche Initiativen überhaupt lanciert werden bzw. zustande kommen, daran tragen nur die Kriminellen Schuld und sonst niemand.

  4. wg

    am 5.02.2012, 23:23

    Die Sprache Remo Leupin's zieht berechtigte Angst-Gefühle ins Lächerliche : "Reif" ist, wohl nicht nur für mich, ein positiv besetzter Begriff. Ich bin "reiferen" Alters, dass ich aber erst so richtig "reif" sein soll, wenn "spitalreif" geschlagen - nein Danke. "Schlafstadt", diese negativ-Besetzung von Schlafen wollen/müssen auch in der Stadt - nein Danke.

  5. Maya Eldorado

    am 6.02.2012, 03:53

    Ich habe früher nachts unter die Leute gebracht, was sie früher geschrieben haben, ich meine die BaZ, ein bis zwei Touren. Ich habe das zwar nicht in Basel gemacht, sondern im Baselbieter Dorf, wo wahrscheinlich in dieser Hinsicht am meisten los ist, in Pratteln. Ich kann nicht sagen, dass während meiner Touren nichts los war. Das extremste Beispiel: Einen Abladeplatz hatte ich beim Coop vor der Eingangstüre. Da war einmal die Türe offen. Wie ich ankam, schauten zwei Männer nach was los ist.... mehrIch habe früher nachts unter die Leute gebracht, was sie früher geschrieben haben, ich meine die BaZ, ein bis zwei Touren. Ich habe das zwar nicht in Basel gemacht, sondern im Baselbieter Dorf, wo wahrscheinlich in dieser Hinsicht am meisten los ist, in Pratteln. Ich kann nicht sagen, dass während meiner Touren nichts los war. Das extremste Beispiel: Einen Abladeplatz hatte ich beim Coop vor der Eingangstüre. Da war einmal die Türe offen. Wie ich ankam, schauten zwei Männer nach was los ist. Sie waren dunkel gekleidet, Gesicht verdeckt. Hintennach, als mein Kopf wieder klarer war, musste ich mir sagen, dass die wahrscheinlich genau so Schiss hatten wie ich. Als Frau wurde ich, neben anderen Unannehmlichkeien, auch schon von Männern angemacht. Da waren die Reserveexemplare von der BaZ immer sehr hilfreich.

    Nun Spass beiseite, wobei die obigen Beispiele natürlich real waren:
    Es kommt natürlich schwer darauf an, was einem da begegnet. Es gibt natürlich schon extrem gefährliche Situationen, aber mit meinen Erfahrungen muss ich sagen dass die eher extrem selten sind.
    Aber etwas ist mir aufgefallen: Je selbstsicherer ich auftrat, das brachte ich mir schrittweise im Laufe des Lebens bei, desto mehr gab mir gerade das auch Schutz in solchen schwierigen Situationen. Das soll jetzt nicht als Angstmache dienen.

    Viele Menschen, die Gewalt ausüben, wie gerade zum Beispiel die Jugendlichen neulich an der Voltastrasse, haben oft selbst als Kinder Gewalt erfahren. Sie lernen nur das kennen als Problemlösung. Deshalb frage ich mich, ob in solchen Fällen Eingriffe der Polizei immer das Mittel der Wahl sind. Die Polizei muss für Ordnung sorgen und wenn ihnen Gewalt begegnet, drücken sie das ihrerseits mit Gewalt nieder. Das gibt im Moment für kürzere oder längere Zeit Ruhe. Aber im Grunde genommen ändert sich da nichts. Ich frage mich, ob da nicht Mediatoren mit viel Einfühlungsvermögen und Empathie zum Teil nicht mehr erreichen könnten. Die meisten von Ihnen haben nämlich schon Anliegen. Nur sollte man die dann wirklich ernst nehmen. Die Städte, und nicht nur dort, haben nämlich schon sehr wenig zu bieten, den Menschen mit eigenen Ideen für Lebensentwürfe, die nicht im allgemeinen Mainstream liegen.

    Da fällt mir auch der Artikel ein von den vier Ultras. Einer hat doch da beschrieben wie er ganz alleine, mit eigener Kraft da herausgefunden hat. An seinem Sohn ist er erwacht. Und was sagte er da. Man muss reden, reden... Dieser Mann hatt eine immense Leistung vollbracht, und das aus eigener Kraft. Dieses Beispiel zeigt doch, dass viele von ihnen eher Begegnung als Niederdrückung brauchen.

  6. Mägge

    am 6.02.2012, 07:48

    Man führe sich mal die Kommentar Schreiber/Innen der „Bloz“ zu Gemüte. Da ist wohl jede/r Zweite schon überfallen worden?! Der paranoide Bush-Virus lässt Grüssen.

    Ok…ich muss zugeben, dass bei dieser Kälte, was normal ist für diese Jahreszeit, die ausgetrockneten Schleimhäute sehr anfällig auf Viren sind. Trotzdem, das Basler Stimmvolk zeigt sich robust gegen diverse „medialen“ Viren und hat dementsprechend abgestimmt.

    Bravo Basel……Ich bin Stolz ein Basler zu sein :-).
    mehrMan führe sich mal die Kommentar Schreiber/Innen der „Bloz“ zu Gemüte. Da ist wohl jede/r Zweite schon überfallen worden?! Der paranoide Bush-Virus lässt Grüssen.

    Ok…ich muss zugeben, dass bei dieser Kälte, was normal ist für diese Jahreszeit, die ausgetrockneten Schleimhäute sehr anfällig auf Viren sind. Trotzdem, das Basler Stimmvolk zeigt sich robust gegen diverse „medialen“ Viren und hat dementsprechend abgestimmt.

    Bravo Basel……Ich bin Stolz ein Basler zu sein :-).

  7. rejeanne

    am 6.02.2012, 08:26

    Es macht Mut, dass man Abstimmungen nicht mehr nur noch mit Angstmacherei gewinnen kann - zumindest hier in Basel. Gewalt nur durch mehr Repression bekämpfen zu wollen, ist der falsche Weg, das haben die Basler begriffen.

    Es wäre schön, wenn nun das Geld, das man einspart, weil weniger Polizeistellen geschaffen werden müssen, in Präventivprogramme gegen Gewalt eingesetzt werden würde. Damit wäre der Stadt und ihrer Bevölkerung mehr gedient. Und dies ist für mich auch eine der Botschaften... mehrEs macht Mut, dass man Abstimmungen nicht mehr nur noch mit Angstmacherei gewinnen kann - zumindest hier in Basel. Gewalt nur durch mehr Repression bekämpfen zu wollen, ist der falsche Weg, das haben die Basler begriffen.

    Es wäre schön, wenn nun das Geld, das man einspart, weil weniger Polizeistellen geschaffen werden müssen, in Präventivprogramme gegen Gewalt eingesetzt werden würde. Damit wäre der Stadt und ihrer Bevölkerung mehr gedient. Und dies ist für mich auch eine der Botschaften der Basler an ihre Regierung.

  8. Stefan Heimers

    am 26.12.2012, 11:17

    Ich erinnere mich auch noch an die "Bandenkriege" in der Steinenvorstadt. Damals hatte ich Angst, obwohl ich oft dort verkehrte und selbst nie etwas böses beobachtete. Wahrscheinlich war auch damals alles halb so wild, der Grund dürften die erstmals aufkommenden Gratiszeitungen (damals Basler Bebbi) sein, die mangels intelligenteren Inhalten ihre Spalten mit Polizeiberichten und schreierischen Titeln füllen mussten.

Informationen zum Artikel

5.2.2012, 13:45 Uhr

Kein Gehör für Panikmacher

Text

Text:

  • 16.12.2014 um 18:11
    Journalisten sind keine politischen Erfüllungsgehilfen

    Die NZZ-Redaktion wehrt sich gegen den Missbrauch des Journalismus als verlängertem Arm der Politik. Das ist gut so. Denn wer solches tun will, fügt dem angeschlagenen Ruf der Branche weiteren Schaden zu.

  • 04.12.2014 um 14:59
    Basel in der Marketing-Falle

    Basels Stadtvermarkter versuchen das Unmögliche. Sie wollen die Stadt mit Mega-Events und falschen Partnern attraktiv machen.

  • 04.12.2014 um 12:15
    Basel-Verkäufer auf unmöglicher Mission

    Basels Standortvermarkter versuchen das Unmögliche. Sie wollen die Stadt mit Mega-Events und falschen Partnern attraktiv machen – dabei ginge es einfacher.

  • 04.12.2014 um 19:17
    @Tilo Grund
    Zum Artikel: Basel-Verkäufer auf unmöglicher Mission

    Vielen Dank für Ihren interessanten Beitrag. Luzern hat es tatsächlich geschafft, seine Einzigartigkeit stadtmarketingmässig perfekt umzusetzen: das baulich, akustisch und kulturell Zeichen setzende Kultur- und Kongresszentrum (KKL) mitten in der Stadt...

  • 04.12.2014 um 13:54
    Betr. Basel Tourismus vs. Standortmarketing
    Zum Artikel: Basel-Verkäufer auf unmöglicher Mission

    Vielen Dank für Ihren kritischen Kommentar. Die Arbeit von Basel Tourismus, deren Erfolg sich u.a. in der Zahl der Übernachtungen in hiesigen Hotels messen lässt, ist nicht Thema dieses Artikels – sondern das Stadt- resp. Standortmarketing, dessen Ziel...

  • 30.11.2014 um 15:32
    @Piet Westdijk
    Zum Artikel: Ecopop: Voodoo-Vorlagen sind Gift für die direkte Demokratie

    Lieber Herr Westdijk. Bitte erwarten Sie von mir nun keine wissenschaftlich gereifte ethnologische Ausführung zum Begriff «Voodoo». Auch möchte ich keine Anhänger ritueller Praktiken beleidigen. Ich benutze diesen Begriff hier im übertragenen Sinn: Sta...

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