Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihren eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Do, 17.05.2012

Gastkommentar 

27.1.2012, 00:01 Uhr

Offene Daten bringen Transparenz und Innovation

27.1.2012, 00:01 Uhr

Die Daten, die der Staat sammelt, gehören der Allgemeinheit und bergen grosses Potenzial. Die «Open Data»-Bewegung fordert deshalb einfacheren Zugang. Von Andreas Amsler

Ganz am Anfang stand der Austausch von Wissen. Dann kam die direkte Kommu­nikation zwischen Menschen dazu. Immer ging es dabei um Daten. Mit der zunehmenden Vernetzung sind auch die Datenbanken gewachsen. Wir nutzen das Web in immer mehr Lebensbereichen und immer intensiver. Wer aber die Datenbanken kontrolliert, ist eine Frage, die wir uns nur am Rande stellen. Dennoch gilt immer mehr: Wer die Daten hat, der hat die Macht.

Im Falle von Daten, die der Staat aufgrund eines politischen Auftrags und einer gesetz­lichen Grundlage sammelt, ist die Antwort, wem sie gehören, klar: der Allgemeinheit. Wir finan­zieren ihre Erhebung, Pflege und Publikation mit unseren Steuergeldern sowie mit zusätzlichen Gebühren.

Unter anderem um Tim Berners-Lee, den Erfinder des World Wide Web, hat sich in den letzten Jahren eine Bewegung gebildet, die sich für den offenen Zugang der Allgemeinheit zu Regierungs- und Verwaltungsdaten einsetzt. Das etwas unangenehme Gefühl, das einen bei dieser Vorstellung beschleichen mag, lässt entscheidend nach, wenn man festhält, dass es sich dabei weder um personenbezogene noch um sicherheitsrelevante Daten handelt. Auch in der Schweiz stellen Behörden bereits heute eine Unmenge von Daten ins Web.

Angelsächsische Länder sind weiter

Diese Veröffentlichung geschieht jedoch überwiegend in Form von Dokumenten, also in digitalen Pendants zu den Papierakten von früher. Zwar kann man sie anhand von Suchbegriffen durchsuchen, wie unbefriedigend die Resultate aber sein können, hat vermutlich schon jeder von uns erfahren müssen.
Der auch in der Schweiz wachsenden «Open Data»-Bewegung geht es jedoch nicht «nur» um die einfachere Findbarkeit von Behördendaten, sondern um deren Verwendbarkeit im Sinne der Allgemeinheit.

Die Bewegung fordert offenen Zugang zu Daten in maschinenlesbarer Form. Erst diese Befreiung aus meist unzugänglichen Speichern ermöglicht Wertschöpfung und macht einfache Nutzung für Datenvisualisierungen und -anwendungen möglich.

In angelsächsischen Ländern, zunehmend aber auch in Kontinentaleuropa haben Regierungen den «Open Data»-Weg bewusst eingeschlagen, weil sie den Nutzen für Transparenz, Innovation und Kosten­einsparungen erkannt haben. In der Schweiz stehen wir politisch ganz am Anfang dieses Wegs, dem wir uns nicht verschliessen sollten. Unser Vertrauen in unsere Behörden ist zu Recht gross.

Das technologische, gesellschaft­liche und nicht zuletzt wirtschaftliche In­novationspotenzial ihrer Daten ist aber noch grösser. In diesem Bewusstsein wagt sich 2012 mit Zürich die erste grosse Schweizer Stadt daran, mit einem eigenen Datenportal den notwendigen Zugang zu schaffen. Weitere Städte werden es ihr gleichtun.

Andreas Amsler ist Vorstands­mitglied des am 19. Januar 2012 in Bern gegründe­ten Vereins Opendata.ch.

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

Kommentieren

Informationen zum Artikel

27.1.2012, 00:01 Uhr

Offene Daten bringen Transparenz und Innovation

Text

Text: Andreas Amsler

Aktuell

Tara Hill:
1

Basel 

Tageswoche vom 18.5.: Die Themen

«Lärmstadt» Basel» – Veranstalter ärgern sich über die Verwaltung; FC Basel – alles über das Double; Baselbieter Sparpaket – warum man Nein stimmen sollte; Managed Care – die Vorlage wird am Widerstand der Ärzte scheitern; Autor Peter Bichsel im Gespräch; Stefan Meierhans – der Preisüberwacher spricht Klartext; Birsfelden – mehr als eine Zoffgemeinde… Dies und mehr am Freitag, 18. Mai, in der neuen TagesWoche – im Abo und am Kiosk. Von Remo Leupin. Weiterlesen1 Kommentar