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TagesWoche

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So, 19.05.2013

Gefordert 

27.1.2012, 00:01 Uhr

Gefordert: Erwin Oesch

27.1.2012, 00:01 Uhr

Musik Oesch in der Spalenvorstadt ist die erste Adresse für die Pfeifer dieser Stadt. Vor der Fasnacht hat der Familienbetrieb alle Hände voll zu tun. Von Dani Winter

Erste Adresse für Fasnächtler: Während der drey scheenschte Dääg ist Erwin Oesch exklusiv für die Fasnächtler da.

Erste Adresse für Fasnächtler: Während der drey scheenschte Dääg ist Erwin Oesch exklusiv für die Fasnächtler da.(Bild: Cedric Christopher Merkli)

Gerade sei ihm ein riesiger Stein vom Herzen ge­fallen, sagt Erwin Oesch erleichtert. Eben erreichte ihn die frohe Kunde, dass die bestellten Pfyffe-Wischerli rechtzeitig zur Fasnacht geliefert werden können. «Es gibt nur noch einen einzigen Hersteller, und die Wischerli gehen an den drey scheenschte Dääg natürlich wie warme Weggli über die Theke.» Nicht auszudenken, einen Kunden ohne das unverzichtbare Accessoire aus dem Laden schicken zu müssen.

Musik Oesch ist nicht nur für Pfeifer, sondern für Blasinstrumentalisten aller Gattungen eine Institution. Wer eine ausgefallene Spezialanfertigung will, wie jener Kunde, der sich ein Piccolo aus grünem Kunststoff wünscht, ist bei Oesch ebenso an der richtigen Adresse wie die Fagottistin, die ihr 28 000 Euro teures Instrument restaurieren lassen will. Spezialanfertigungen und aufwendige Restaurationen sind die Leidenschaft von Erwin Oesch.

Klassischer Familienbetrieb

Die Oeschs sind ein Familienunternehmen wie aus dem Bilderbuch. Gegründet vom 1950 nach Basel zugewanderten und im letzten Jahr verstorbenen Erwin Oesch senior, wird das Geschäft heute von den Brüdern Erwin und Dieter betrieben. Das Büro schmeisst Erwins Sohn Florian, der den Laden, so viel steht bereits fest, dereinst mit Dieters Tochter Jennifer weiterführen wird.

Das Geschäft zählt sieben Mitarbeitende – darunter Kevin Klapka, der «beste Pfeifer der Nordwestschweiz», wie Oesch sagt. Laden, Lager und Werkstatt erstrecken sich auf drei Etagen in zwei Häusern an der Spalenvorstadt 27 und 29. Hier findet man Klarinetten, Oboen, Fagotte und Saxophone bis hin zum gesamten Orff-Instrumentarium. Das alles kann man auch mieten. «Aktuell haben wir rund 700 Miet­instrumente draussen.»

Nicht nur Piccolos

Mit Piccolos mache er 10 bis 15 Prozent des Umsatzes, erklärt Oesch. Was nicht zuletzt daran liegt, dass die Instrumente ewig halten. «Wir schaffen eben bleibende Werte», schmunzelt er. Während der drey scheenschte Dääg müssen aber auch die wichtigsten Kunden hintanstehen. Dann ist der Laden zu 100 Prozent für Fasnächtler und Notoperationen an ihren Instrumenten reserviert. Das ist auch Erwin Oeschs eigener Leidenschaft geschuldet. Der Multiinstrumentalist marschiert bei der bekannten Clique «D Pfyffer» mit.

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Informationen zum Artikel

27.1.2012, 00:01 Uhr

Gefordert: Erwin Oesch

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Text:

  • 26.04.2013 um 21:29
    Seitenblicke zur Baselworld

    High Heels, enge Jupes, feinster Zwirn und mondäne Frisuren: Die Baselworld versprüht für einige Tage im Jahr das Parfüm der Edlen und Reichen in der sonst so bescheidenen Bebbistadt. Oberhofknipser Hans-Jörg Walter hat sich auf Fotosafari begeben. 

  • 08.03.2013 um 14:23
    Polizei nimmt elf Zenit-Fans fest

    Nach dem Europa-League-Spiel FC Basel gegen Zenit St. Petersburg waren gemäss Kantonspolizei Fans der beiden Clubs unterwegs zur Mittleren Brücke. Die Polizei verhinderte das Aufeinandertreffen der Gruppierungen und nahm elf Personen fest.

  • 28.02.2013 um 15:57
    Schluss mit lustig

    Ein Drämmli-Chauffeur kündete die Haltestelle St. Jakob mit einem träfen Novartis-Spruch an. Jetzt drohen ihm Konsequenzen.

  • 14.04.2013 um 09:09
    Na schön!
    Zum Artikel: Gewonnen!

    Sie haben es so gewollt. Vielen Dank an dieser Stelle für die lieben Worte. Da wird der Sonntagsdienst am ersten Sommertag gleich viel erträglicher.

  • 28.03.2013 um 15:45
    Mit Verlaub …
    Zum Artikel: Mal nicht im Stau stehen

    … und bei aller Liebe zu meiner alten Heimat: Für ein Osterwochenende ist Büsingen eine denkbar schlechte Wahl. Erstens trifft man kaum jemanden an, denn die Büsinger sind es recht eigentlich, die den Stau vor dem Gotthard jeweils verursachen. Zweitens...

  • 27.02.2013 um 16:13
    Und das Acera?
    Zum Artikel: Das sind die acht schönsten Cafés der Region – einverstanden?

    Mir fehlt in dieser das vielleicht noch nicht sooo bekannte Acera an der Rheingasse. Im Sommer empfehlen sich die selbst gemachten Glaces im lauschigen Hof, im Winter nimmt man vielleicht lieber den Cheesecake.

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