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Probenbesuch Charivari 

24.1.2012, 14:53 Uhr

Mit Blocher, Trommeln und Trompeten

24.1.2012, 14:53 Uhr

Fast die gesamte Basler Regierung lässt sich auf die Bühne bitten, sogar Christoph Blocher ist an einem Abend mit von der Partie; trotzdem beklagen sich die Veranstalter der Vorfasnachtsveranstaltung Glaibasler Charivari, die am Samstag Premiere haben wird, über einen eher schleppenden Vorverkauf. Von

«Helm uff»: Prolog des Charivari 2012

«Helm uff»: Prolog des Charivari 2012 (Bild: Dominique Spirgi)

«Ihr hännd jo glyy, e regelrächti Angscht-Phobie», wirft die gepflegte mittelalterliche Dame der kleinen Menschengruppe auf der Bühne an den Kopf. Mit Helm, Ohren- und Nasenschutz, Hand- und Sicherheitsschuhen wappnen sie sich gegen die allgegenwärtige Gefahr: «Helm uff bi jedere Glägeheit», lautet deren Devise, denn: «S gitt niene, niene Sicherheit».

Das Glaibasler Charivari lud am Dienstag die Medien zum Probenbesuch ins Volkshaus, wo die Tochter aller Vorfasnachtsveranstaltungen am Samstag Premiere feiern wird. Viel Probe gab es allerdings nicht zu sehen, lediglich den Prolog, der hier natürlich noch nicht abschliessend bewertet werden soll. Nur soviel: Es geht offensichtlich um das angeknackste Sicherheitsgefühl der Baslerinnen und Basler. Der Prolog dürfte zu den Programmteilen zu zählen sein, der, um die Worte von Regisseur Danny Wehrmüller zu benützen, zu den «ein bisschen besinnlichen Stücken» gehört. Ein bisschen mehr Biss würde aber dem Prolog vielleicht nicht schlecht anstehen; aber wie erwähnt, es handelte sich um eine Probe, die definitve Kritik hat bis zum Premierenabend zu warten.

Talkgast Blocher

Dennoch mussten die Charivari-Verantwortlichen bereits im Vorfeld Kritik einstecken; namentlich wegen der Einladung von Politikern als Talkgäste – neben fünf Basler Regierungsräten kommt auch der in Basel nicht ganz so beliebte Nationalrat Christoph Blocher von der SVP zum Zug. In einem Kommentar in der «Basellandschaftlichen Zeitung» war der ehemalige Basler SP-Präsident Roland Stark mit den Veranstaltern deswegen hart ins Gericht gegangen («Gedankenlosigkeit, Quotengeilheit oder politisches Kalkül – die Einladung ist im aktuellen Umfeld auf jeden Fall unentschuldbar»). Programmchef Erik Julliard gab sich am Medienanlass keine Mühe, seinen Missmut darob zu verbergen.

Wenig erfreut zeigte sich der ansonsten so erfolgsverwöhnte Gründer und Impresario des stets ausverkauften Basel Tattoo auch über den bisherigen Ticketabsatz beim Charivari: «Der Stand des Vorverkaufs ist eine grosse Enttäuschung», sagte Julliard. Oder etwas positiver formuliert: «Es sind für alle Vorstellungen und praktisch alle Platzkategorien noch Tickets erhältlich.» Also auch für den Abend mit Blocher als Talkgast. Um welchen es sich handelt, wollte Julliard nicht verraten: «Das Publikum soll sich überraschen lassen.» Für alle aber, die sich diese spezielle Überraschung nicht oder erst recht entgehen lassen möchten, hat die Gratiszeitung «Blick am Abend», ebenfalls nicht ganz zur Freude der Veranstalter, das Geheimnis bereits gelüftet.

Klamauk, Besinnliches und viel Fasnachtsmusik

Neben der Talkreihe setzt das Charivari auf die bewährte Mischung aus Rahmestüggli (viel Klamauk aber auch Besinnlicheres), Schnitzelbängg (D Gwäägi und D Schlyffstai), eine Guggemusik (Negro-Rhygass) sowie natürlich auf traditionelle (VKB und die Spitzentrommler aus den Ruesser 89) sowie etwas speziellere Fasnachtsmusik (mit der Charivari-Pfyffergrubbe und TSAG). TSAG steht als Abkürzung für Top Secret Alti Garde, also für die Veteranen der international erfolgreichsten Basler Trommlerformation. Mit dabei überdies die Basel Dance Academy, die zu Piccolobegleitung Ballett tanzen wird, sowie eine Rockgruppe als Fusionpartner für Trommler und Pfeifer.

 

Glaibasler Charivari 2012

28.01. bis 11.02.2012, jeweils 20.00 Uhr

Ticket: www.charivari.ch

 

 

 

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Veranstaltung, Andere Veranstaltung, Lokales, Fasnacht

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Manfred Baumgartner

    am 24.01.2012, 17:56

    Eigentlich schäme ich mich ein wenig, dass ich so eng denke. Aber, wenn ich ehrlich sein will: mein Fasnachtsherz kann nicht mit Freude schlagen, wenn ich Blocher auf der Bühne sehen würde. Bei Blocher und seiner Entourage hört bei mir der Spass auf. Anstatt als Gag wird er zum Stimmungskiller. Und das Killen liegt dem Herrli vom Berg im Blut. Er soll doch daheim bleiben und auf den Besuch in Basel verzichten. Ich meinerseits verzichte auf einen Besuch des Charivari - sorry.

  2. Willy Dingeldein

    am 24.01.2012, 18:05

    Ich bin exakt der gleichen Meinung wie Manfred Baumgartner! Buchstäblich jedes (!) Jahr tauchen diese Leute an der Basler Fasnacht wieder auf. Es gibt doch in Zürich und Umgebung auch eine schöne Fasnacht. Ich habe es schon selbst gesehen. Warum bleibt Herr Blocher nicht dort und lässt uns in Ruhe? Wenn er wenigstens den Toni mit den Treicheln schicken würde...

  3. Gaby Burgermeister

    am 24.01.2012, 20:08

    Vielleicht haben wir Glück, und der Chef-Demagoge der SVP kommt zum Schluss, es sei an diesem Abend gerade die Zeit zu schweigen oder gar nicht erst aufzutreten.
    Zu befürchten ist allerdings, dass er die Chance nutzen wird, einmal mehr seine politischen Gegner zu diffamieren und lächerlich zu machen. Wer immer ihn und die fünf Basler Regierungsräte als Talk-Gäste ans Charivari eingeladen hat, ist wohl nicht ganz bei Trost. Die Regierungsräte werden Wahlkampf betreiben, und Blocher wird eine... mehrVielleicht haben wir Glück, und der Chef-Demagoge der SVP kommt zum Schluss, es sei an diesem Abend gerade die Zeit zu schweigen oder gar nicht erst aufzutreten.
    Zu befürchten ist allerdings, dass er die Chance nutzen wird, einmal mehr seine politischen Gegner zu diffamieren und lächerlich zu machen. Wer immer ihn und die fünf Basler Regierungsräte als Talk-Gäste ans Charivari eingeladen hat, ist wohl nicht ganz bei Trost. Die Regierungsräte werden Wahlkampf betreiben, und Blocher wird eine weitere Plattform für seine Halb- und Unwahrheiten geboten. Reicht es denn noch nicht, wenn er sie in seiner Zeitung und seinem Propagandaheftli, an der Albisgüetlishow und auf Tele-Blocher verbreitet? Und für die Regierungsräte gibt es Telebasel.

  4. Fredy Born

    am 25.01.2012, 13:22

    Ich weiss ja, dass an der Fasnacht einiges erlaubt ist und es oft auch einen besonderen Humor braucht. Aber Blocher an der Basler Fasnacht ist jetzt für meinen Geschmack eindeutig "daneben". So viel Humor dass ich Blocher im Charivari ertrage, habe ich nicht

  5. Robert Minder

    am 25.01.2012, 18:58

    mit dem Briefträger von Herrliberg. Danke, ich verzichte

  6. Meinrad Schmid

    am 25.01.2012, 20:48

    Roland Stark hat Recht... vom Fricktal aus gesehen sind viele Fasnächtler rechts und von ausserhalb. Die bilden den Schnitt der Bevölkerung nicht ab!

  7. Inaktiver Nutzer

    am 26.01.2012, 00:09

    Blocher im Charivari. Blocher auf einem Zeedel. Blocher im Schnitzelbangg. Blocher auf einer Laterne. Schlimm! Schlimm! Schlimm! Da gibt es nur eines: Fasnachtsboykott!

  8. ThommyW

    am 26.01.2012, 07:41

    Zuerst d'Läggerli, dann die BaZ, dann die Fasnacht und zuletzt der FCB? Basilea, quo vadis?

  9. Urs Baumann

    am 7.02.2012, 23:19

    Ich habe gedacht, es sei ein verfrühter Aprilscherz, dass Blocher an einer Talkshow anlässlich des Charivari teilnimmt. Es muss wohl eine Zeitungsente sein. Wie konnte der Whistleblower von Bern und Bazinator ans Charivari eingeladen werden. Hoffentlich wird bekannt, wer ihn eingeladen hat. Schande über das Charivari und Schande ... nein ich schreibe nichts mehr. Ich will nicht noch mehr meine Fassung verlieren. Urs Baumann

  10. Fredy Born

    am 8.02.2012, 13:40

    Es blochert ja leider genug in letzter Zeit. Eine Fasnacht ohne Blocher als Gast wäre mir angenehmer gewesen. Also diesen Herrn muss ich mir nicht auch noch während der Fasnacht gefallen lassen.

Informationen zum Artikel

24.1.2012, 14:53 Uhr

Mit Blocher, Trommeln und Trompeten

Text

Text:

  • 09.07.2014 um 10:00
    Damit Tinquely weiterleuchet: 30'000 Glühbirnen als Notvorrat

    Kurz bevor sie endgültig von den Energiesparlampen verdrängt wurden, legte sich das Museum Tinguely in weiser Voraussicht einen Notvorrat von rund 30'000 konventionellen Glühbirnen an. So können Tinguelys Lampenskulpturen weiterehin originaltreu leuchten.

  • 04.07.2014 um 05:01
    Ein Kässeli für fast alles

    Die Jekami-Vergaben, die der Basler Regierungsrat aus dem Swisslos-Fonds tätigt, gerät zunehmend in die Kritik. Statt die Vergabepraxis zu ändern, will die Regierung nun die Verordnung zurechtbiegen.

  • 02.07.2014 um 15:28
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