Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Di, 21.05.2013

Causa Hildebrand 

16.1.2012, 10:20 Uhr

Kritische Worte von Ogi zur SVP-Rolle bei Hildebrands Rücktritt

16.1.2012, 10:20 Uhr

Alt Bundesrat Adolf Ogi (SVP) äussert sich kritisch zur Rolle seiner Partei in der Affäre Hildebrand. Er hat «nicht den Eindruck, dass die öffentliche Meinung in dieser Affäre pro SVP ist», wie er in einem Interview mit dem «Migros Magazin» sagt. Von sda

Sieht die Rolle der SVP kritisch: Alt-Bundesrat Adolf Ogi (Archiv)

Sieht die Rolle der SVP kritisch: Alt-Bundesrat Adolf Ogi (Archiv)(Bild: Keystone)

Er bezweifle, dass das Volk den Rücktritt des Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank, Philipp Hildebrand, als Erfolg feiere. Das Volk wolle Lösungen.

Um dies zu erreichen, brauche man als Partei Partner. «Verlangt man von den anderen eine Null-Fehler-Kultur, darf man selber auch keine Fehler machen.» Laut Ogi darf die Öffentlichkeit nun erwarten, dass sauber abgeklärt wird, wer in dieser Angelegenheit welche Rolle gespielt hat.

Reaktion wegen Lügen-Dementi

«Aufgeschreckt» hat den früheren Bundesrat die Äusserung von SVP-Nationalrat und Parteivize Christoph Blocher, er habe schon mehrmals gelogen, aber nicht im Fall Hildebrand.

Angesprochen auf seine nach den eidgenössischen Wahlen geäusserte Kritik am derzeitigen SVP-Kurs sagte Ogi, innerhalb der Partei gebe es «sehr viele, die möchten, dass der aggressive, besserwisserische Stil aufhört». Er habe Blocher nahegelegt, er solle «geordnet und schrittweise zurücktreten, weil er sonst sein grosses politisches Lebenswerk kaputtmacht». Er zähle auf die Weisheit Blochers.

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Wo sind die "sehr vielen"?

    von rejeanne um 16.01.2012 um 10:51Uhr

    Immer wieder wird gesagt, es seien viele SVP-Parteimitglieder mit dem Stil der eigenen Partei nicht mehr einverstanden. Nur: wo sind sie? Warum hört man nichts von ihnen? Oder dann nur von jenen, welche keine Ämter-Ambitionen mehr haben?

    Es wäre der Schweiz (und der SVP) zu wünschen, dass sich diese vielen endlich dazu aufraffen könnten, Farbe zu bekennen, um das Diktat der Blocherfraktion in ihrer Partei endlich zu brechen und die SVP wieder zu einer Partei zu machen, die nicht nur vom Volk spricht, sondern auch - wenigstens ein bisschen - für das Volk.
    Direktlink zum Kommentar

  2. Losung heisst Parteidisziplin

    von Jürg Schmid um 16.01.2012 um 12:30Uhr

    Warum melden sich anständige SVP-Mitglieder nicht zu Wort? Die SVP hatte mit strikter Parteidisziplin Erfolge erzielt. Niemand kratzt gerne an einem bewährten Verhaltensmuster. Und wer es wagte wurde als unzuverlässig ins Abseits gestellt. Einige setzten sich ab zur BDP, andere haben resigniert oder werden abgeschossen (Zuppiger). Ich kenne einen heutigen zürcher SVP-Nationalrat der es - noch als Kantonsrat - wagte der offiziellen Meinung zu widersprechen. Heute vertritt er brav die Parteilinie. Nicht zu vergessen: Die Parteifinanzen. Auch wenn die SVP viele Mitglieder hat könnte sie mit deren Jahresbeiträgen und Spenden niemals die enormen Inserat- und Plakatkampagnen finanzieren. Die Sponsoren geben die Marschlinie vor. Das gibt es auch in andern Parteien: Beispiele: Die FDP "modifizierte" die von Pelli angekündigte Weissgeldstrategie. Die Bundesrätin Leuthard und die CVP propagierte das generelle cassis-de-Dijon-Prinzip, schluckte aber schliesslich die Ausklammerung der Pharmaindustrie.
    Direktlink zum Kommentar

  3. Respekt Herr Ogi

    von Fredy Born um 16.01.2012 um 13:16Uhr

    Bin mit Herr Ogi einverstanden. Man darf nicht von anderen eine Null-Fehler-Kultur verlangen wenn man selber Fehler über Fehler produziert. Man darf auch nicht mit dem moralischen Zeigefinger winken, wenn man selber im tiefsten Schlamm seine Macht- und Rachegelüste befriedigt. Ist das den die SVP. Gibt es nicht auch Leute in dieser Partei, die mit einem solchen Vorgehen nicht einverstanden sind. Denen Anstand und Offenheit noch etwas bedeutet. Warum hört (liest) man nichts von solchen Leuten. Oder gibt es nur die strammen Parteisoldaten/Innen wie z.B. Frau Rickli, die sich offenbar als Star fühlt und ihre Fan-Gemeinde fragt, ob sie sich einem Interview mit dem SF stellen soll. Sie die sonst gerne auch ungefragt das Maul aufreisst. Aber es ist eben einfacher, die Parteifloskel immer und immer wieder herunter zu leiern als sich kritischen Fragen zu stellen und auch darauf vernünftige Antworten zu geben.
    Direktlink zum Kommentar

  4. Dölf Ogis unverbesserlicher Optimismus

    von Werner Strüby um 16.01.2012 um 14:59Uhr

    Dölf Ogis Zuversicht ist bewundernswert. Seine Begegnungen mit den Europäern
    F. Mitterand, J. Chirac, R. Prodi, H. Kohl und T. Blair, aber auch mit Bill Clinton und K. Annan waren "Sternstunden" der Schweizer Aussenpolitik seit dem EWR-Nein vom 6. Dezember 1992. Der Kandersteger bewies Mut, indem er unser Land vor der völligen Abschottung und dem Abseitsstehen in dieser Welt bewahrte. Leider baute und baut er vergeblich auf die Weitsicht des Partei-Kollegen Christoph Blocher. Der Herrliberger hat in den letzten Wochen wieder bewiesen, dass er stur auf dem Alleingang besteht und dabei den Sonderfall
    Schweiz ad absurdum führt. Wann endlich wachen die vernünftigen SVP-ler auf und stoppen den Amok-Läufer? Er ist nicht der "Heiland", sondern ein Pharisäer (vgl. DUDEN)!
    Direktlink zum Kommentar

Kommentieren

Informationen zum Artikel

16.1.2012, 10:20 Uhr

Kritische Worte von Ogi zur SVP-Rolle bei Hildebrands Rücktritt

Text

Text: sda

Aktuell

sda: Schweizer Botschaft in Washington (Symbolbild)

Schweiz-USA 

Botschaftsfahrer wird nicht belastet

Nach Abschluss der polizeilichen Untersuchung eines Verkehrsunfalles in Washington, bei dem eine 64-jährige Frau ums Leben kam, hat die US-Staatsanwaltschaft entschieden, kein Verfahren gegen den Lenker des Autos der Schweizer Botschaft einzuleiten. Von sda. Weiterlesen

sda: Yves Rossier (links) mit EU-Vertreter David O'Sullivan (Archiv)
4

Schweiz-EU 

Fremde Richter nicht mehr ausgeschlossen

Staatssekretär Yves Rossier hat mit EU-Unterhändler David O'Sullivan «eine praktisch gangbare Lösung» ausgearbeitet, wie die institutionellen Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU künftig geregelt werden könnten. Das bestätigte Rossier im Interview mit der «NZZ am Sonntag». Von sda. Weiterlesen4 Kommentare

sda: Abgewählter Neuenburger FDP-Staatsrat Thierry Grosjean

Wahlen NE 

Neuenburger Regierung kippt nach links

Die Neuenburger Regierung ist bei der Stichwahl am Sonntag nach links gerutscht. Die SP gewann im fünf Sitze zählenden Staatsrat drei Mandate. Die SVP schaffte erstmals den Einzug in die Regierung. Grosse Verliererin ist die FDP, die nur noch einen Staatsrat stellt.Von sda. Weiterlesen