Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

So, 19.05.2013

Zoo Basel 

18.1.2012, 16:50 Uhr

Gigolo, der Superhengst

18.1.2012, 16:50 Uhr

Im Zolli zeichnet sich eine neue Paarbeziehung ab. Mit leidenschaftlichen Tanz umwirbt derzeit der junge Hengst Gigolo seine Lieblingsstute Yogala. Von Monika Zech

Der Somali-Wildesel macht seinem Namen alle Ehre.

Der Somali-Wildesel macht seinem Namen alle Ehre.(Bild: zVg)

Die Stute lässt den Werber ordentlich scharren.

Die Stute lässt den Werber ordentlich scharren.(Bild: zVg)

Was sich liebt, das necket sich.

Was sich liebt, das necket sich.(Bild: zVg)

Beim Werben zieht Wildesel Gigolo eine ziemliche Show ab.

Beim Werben zieht Wildesel Gigolo eine ziemliche Show ab.(Bild: zVg)

Bis zum Necking hat er sich schon vorgearbeitet.

Bis zum Necking hat er sich schon vorgearbeitet.(Bild: zVg)

Das Parkett ist von den Hufen der beiden schon ganz zertreten.

Das Parkett ist von den Hufen der beiden schon ganz zertreten.(Bild: zVg)

Yogala scheint dem Werben ihres Gigolos zu erliegen.

Yogala scheint dem Werben ihres Gigolos zu erliegen.(Bild: zVg)

Auch den Synchrontanz muss der Bräutigam beherrschen.

Auch den Synchrontanz muss der Bräutigam beherrschen.(Bild: zVg)

Nach dem Tanz ziehen die beiden erschöpft von dannen.

Nach dem Tanz ziehen die beiden erschöpft von dannen.(Bild: zVg)

Mit dem dreijährigen Somali-Wildeselhengst, der am 15. November aus dem südfranzösischen Montpellier nach Basel kam, um im Gehege der Wildeselinnen für Nachwuchs zu sorgen, scheint man eine gute Wahl getroffen zu haben. Der ungestüme Jüngling sei bei allen drei Wildesel-Damen sofort gut angekommen, schreibt der Zolli in seiner Medienmitteilung. Und wohl nicht zufällig erhielt er den Namen «Gigolo». Aber wie das halt so ist im Leben – ein Gigolo muss irgendwann entscheiden, mit welcher Dame er tanzen will. Auch wenn er ein Esel ist.

Gigolos Auserwählte heisst Yogala und ist elf Jahre älter als er. Mit ihr tanzt der junge Hengst derzeit derart so leidenschaftlich durch die Anlage, dass die Fachleute im Zolli von einem baldigen Zeugungserfolg ausgehen.

Offenbar haben die Richtigen zusammen gefunden. So berichtet der Zolli weiter: Das Verhalten der beiden Wildesel sei ungewöhnlich, bisher habe man so etwas nur bei Fohlen beobachtet. Dabei hatte Gigolo anfangs noch gezögert, ob er sich auf die schon etwas angejahrte, aber sehr «rossige» Eselin einlassen soll. Er habe sogar Reissaus genommen, als sie ihm zu aufdringlich wurde.

Bald hat die Tollerei ein Ende

Bis der junge Kerl nach einigem Hin und Her endlich merkte, um was für eine Superstute es sich bei Yogala handelt. Und nun ist er nicht mehr zu halten; vielleicht weiss er aber auch einfach, dass die Tollerei vorbei ist, sobald es bei Yogala eingeschlagen hat. Dann ist Schluss mit lustig, respektive «rossig». Auch wenn es noch eine ganze Weile dauert, bis der Nachwuchs da ist – die Tragzeit einer Stute beträgt 377 bis 389 Tage – Yogala wird ihn nicht mehr an sich ranlassen. Aber es hat ja noch zwei andere Stuten, die Gigolo beglücken kann.

Seit 1970 hält der Zolli Somali-Wildesel, die zu den seltensten Säugetieren gehören und vom Aussterben bedroht sind. Weltweit würden etwa 200 dieser Wildesel-Art in Zoos leben, schreibt der Zolli. In der Natur gebe es nur noch wenige hundert Tiere in Äthiopien, in Eritrea und eventuell noch in Somalia. Kriege, Konkurrenz mit den Nutztieren der Bevölkerung sowie die kargen Nahrungs- und Wasserreserven hätten den Bestand in den letzten Jahren extrem dezimiert.

 

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Zähe Rippen

    von Brigitte Sahin um 18.01.2012 um 21:17Uhr

    Mir ist das Paar letzte Woche aufgefallen: ausser wiederholtem einander in den Hals "Beissen" stellt sich die Dame - im offensichtlich besten Alter - jeweils vor ihren Verehrer hin und knallt ihm zack die Hinterbeine in den Brustkorb. Das "klöpft" jedes Mal laut und ich war erst sehr erschrocken, ob etwas gebrochen sei. Aber anscheinend hat sich der junge Herr (noch) nicht von der Volksseuche Osteoporose einnehmen lassen ;-)
    Direktlink zum Kommentar

  2. Ein Pro für den Zolli

    von rejeanne um 19.01.2012 um 07:37Uhr

    Es wird immer wieder über Sinn und Unsinn von Zoos berichtet, über das Dafür und Dawider im Sinne des Tierschutzes. Im Fall der Somali Wildesel hätte diese Art wohl keine Chance und es ist schön, dass wir hier in Basel einen kleinen Beitrag dafür leisten können, dass es diese interessanten und schönen Tiere auch in Zukunft noch gibt.

    Natürlich wäre es schöner, ihnen in freier Wildbahn das Überleben sichern zu können, aber das scheint fast aussichtslos zu sein. Durch die Klimaveränderung werden sich die Wetterextreme und Dürren in der Heimat der Wildesel wohl noch verstärken und der Druck durch die dort ansässigen Menschen noch erhöhen.
    Direktlink zum Kommentar

Kommentieren

Informationen zum Artikel

18.1.2012, 16:50 Uhr

Gigolo, der Superhengst

Text

Text:

  • 16.05.2013 um 15:34
    Jeder Franken zählt

    In der Regel äussern sich Politiker und Experten in endlosen Debatten zum Thema Mindestlohn. Hier erzählen drei Frauen über ihr Leben mit einem Lohn, der nirgends hinreicht.

  • 08.05.2013 um 19:53
    Kein Stress, alles online!

    Ein Online-Programm soll schwangere Frauen, wenn sie vorzeitige Wehen bekommen, beruhigen. Damit will das Unispital Basel das Risiko von Frühgeburten mindern.

  • 08.05.2013 um 16:57
    Geschichten von Speis und Trank

    Das Inventar des kulinarischen Erbes der Schweiz zeigt nicht nur den Fundus an einheimischen Köstlichkeiten, sondern liefert auch jede Menge Stoff für Anekdoten.

  • 16.05.2013 um 22:59
    Absolut
    Zum Artikel: Schweiz nach Sieg gegen Tschechien im Halbfinal

    Lieber Fritz Hochhuth Nach 14 Stunden am Computer sitzen schaffe ich es kaum mehr, so viele Buchstaben zu lesen. Aber ich habe es doch getan, weil uns doch die Chefs und andere kompetente Leute immer sagen, wie wichtig die Hege und Pflege unserer Comm...

  • 15.04.2013 um 23:11
    merkwürdiges Rechtsverständnis
    Zum Artikel: Keine freie Betten für die englischen Fussballfans

    @fm70: Ich glaube nicht, dass ich ein merkwürdiges Rechtsverständnis habe. Aber aufgrund seltsamer Artikel wie des Wegweisugsartikels kann es durchaus vorkommen, dass in der Öffentlichkeit schlafende Personen von Polizeipatrouillen mehr oder weniger un...

  • 15.04.2013 um 17:41
    Zürich hilft…
    Zum Artikel: Keine freie Betten für die englischen Fussballfans

    @othmar.buchs Zürich würde vielleicht schon helfen, wenn es könnte. Aber offenbar ist auch Zürich ziemlich ausgebucht, weil viele Gäste und Angestellte der Baselworld in Zürich übernachten. Ist ja für die weitgereisten Menschen auch nur ein Vorort von ...

Aktuell

Livio Marc Stöckli: Ein Teil der Becken bleibt zu bis das Wetter besser wird.

Gartenbäder Basel 

Tote Badehose

Kaum mal ein blaues Flecken am Himmel, dafür kübelweise Wolkensaft. Der schlechte Frühling überschneidet sich in diesem Jahr heftig mit dem Saisonstart der Gartenbäder. Die Besucher tauchen wohl lieber in der heimischen Badewanne.Von Livio Marc Stöckli. Weiterlesen

Hans-Jörg Walter: Eine Ampel wäre die sicherste Lösung, wird es aber nicht geben.
6

Riehenring 

Gefährlicher Schulweg

Die Primarschüler des Bläsischulhauses müssen provisorisch ins Erlenmattquartier. Weil der Schulweg über den Riehenring gefährlich ist, haben Eltern jetzt eine ­Petition lanciert.Von Yen Duong. Weiterlesen6 Kommentare

1