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Causa Hildebrand 

9.1.2012, 17:14 Uhr

Fragwürdiger SVP-Triumph

9.1.2012, 17:14 Uhr

Philipp Hildebrand ist zurückgetreten, weil er seine Unschuld nicht beweisen kann und sich selber damit als Belastung für die Schweizerische Nationalbank sieht. Damit haben die «Ankläger» aus SVP-Kreisen einen zweifelhaften Sieg errungen. Ein Kommentar von

Viele Lügen. Nationalbank-Chef Philipp Hildebrand ist zurückgetreten.

Viele Lügen. Nationalbank-Chef Philipp Hildebrand ist zurückgetreten.(Bild: Michael Würtenberg)

Remo Leupin Remo Leupin

Am Schluss ist der Druck doch zu gross geworden. Weil er nicht hieb- und stichfest beweisen könne, dass seine Frau Kashya und nicht er die heiklen Dollarkäufe veranlasst habe, sei sein Rücktrittsentscheid unausweichlich geworden, sagte ein sichtlich bewegter Philipp Hildebrand heute vor den Medien.

Es war ein überzeugender und hochemotionaler letzter Auftritt des Chefs der Schweizerischen Nationalbank, als er mit Tränen in den Augen die Gründe darlegte, die zu seinem Rücktritt geführt haben. Und man glaubte Philipp Hildebrand jedes Wort, als er sagte, dass er seinen Job geliebt habe und nun «mit grosser Traurigkeit» von seinem Amt zurücktrete.

Es war ein richtiger Entscheid. Er als Nationalbankchef und seine Frau hätten nie private Devisengeschäfte tätigen dürfen, auch wenn diese nicht gegen die geltenden Reglemente verstossen haben – solche Deals sind mit dem Amt nicht zu vereinbaren. Und ein Verbleiben Hildebrands an der Spitze der Nationalbank hätte angesichts des medialen Kesseltreibens, das wohl auch in den kommenden Tagen weitergegangen wäre, schliesslich auch an der Glaubwürdigkeit der SNB gekratzt. Oder, wie es Hildebrand in seiner Rede glasklar selber analysierte: «Ich hätte schwierige Entscheide möglicherweise nicht mehr mit der nötigen Glaubwürdigkeit und Konsequenz angehen können» – eine bemerkenswerte staatsmännische Einsicht, wie sie heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich ist.

Die Verantwortlichen der SVP und der «Weltwoche», die die «Affäre Hildebrand» – ebenfalls ohne stichhaltige Beweise – angezettelt und den bislang besten Nationalbank-Chef dieses Landes «abgeschossen» haben, können nun triumphieren.

Doch es ist ein mehr als fragwürdiger Sieg. Noch nie wurde hierzulande das Bankgeheimnis gebrochen, um einen missliebigen Amtsinhaber zu stürzen. Und geradezu skandalös mutet es an, dass ein hoher Amtsträger seine Unschuld beweisen müsste, um seinen Job weiterhin machen zu können. Nach geltendem Recht galt bis zum Beweis des Gegenteils bislang die Devise: Im Zweifel für den Angeklagten. Für die SVP und ihre medialen Mithelfer gilt offensichtlich das Gegenteil.

Gute Arbeit! Teilen und mehr lesen.

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SVP, Weltwoche, Philipp Hildebrand, Kommentar

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Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

  1. Umkehrung der Beweislast

    von Werner A Sutter am 9.01.2012 um 17:49Uhr

    Die Unschuldsvermutung stört halt ein bisschen, wenn verdeckte politische Motive verfolgt werden sollen...
    Die Umkehr der Beweislast (Ph. Hildebrand soll seine Unschuld beweisen) ist ein probates Mittel der politischen Manipulation und liegt im Werkzeugkasten diverser SVP-Vertreter ziemlich zuoberst (gleich neben dem Empörungshammer und der Ausländer-Kneifzange!).
    Direktlink zum Kommentar

  2. Der Holzhacker

    von Jürg Schmid am 9.01.2012 um 18:13Uhr

    Der Holzfäller auf dem Bild von Ferdinand Hodler ist ein ehrbarer Mensch der mit seiner Kraft und Hände Arbeit sein Brot verdient. Was haben die Hildebrand-Fäller bisher geleistet: Mit Intrigen und Gesetzesbruch das Ansehen der Schweiz ramponiert. Wenn die Währungsregulierung dahinfällt dürfen sich alle Arbeitslosen bei der SVP melden. Ach so, nein. Die werden umgehend als Arbeitsscheue abgestempelt.
    Direktlink zum Kommentar

  3. Politkultur made by SVP!

    von H J Martens am 9.01.2012 um 18:20Uhr

    Wann endlich merken die weissen Schafe, welche Blocher heute noch zublöken, dass er sich nur in Szene setzt, um auf Teufel komm raus Schlagzeilen zu machen, sogar wenn er dabei unserem Land grossen Schaden bereitet?
    Wäre dem nicht so, und er hätte sich wirklich gezielt gegen die problematischen Käufe Hildenbrands gewehrt, so hätte das ohne diesen peinlichen Abschuss geschehen können: Ruhig, sachlich, fair. Das ist aber nicht Blochers Welt. Jetzt steht C.B. als vermeintlicher Held da. Als einer, der sich aber selbst in den Fuss geschossen hat.
    Mit dem Volch, dem Willen und Wohl des Volkes muss er fortan nicht mehr kommen.
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  4. Keine Abzocker in die Nationalbank

    von Inaktiver Nutzer am 9.01.2012 um 20:45Uhr

    Lieber Herr Leupin, im Fall Hildebrand gelten eben nicht die strengen Beweisregeln des Strafrechts. Deswegen ist auch der Begriff Schuld oder Unschuld ganz verfehlt. Es geht um das altmodische Prinzip von Treu und Glauben, um Good governance. Von einem Notenbankchef mit einer Millionen Franken Jahreslohn (mehr als doppelt soviel wie ein Bundesrat) darf erwartet werden, dass er sich nicht in Abzockermanier mit Devisenspekulationen zusätzlich die Taschen füllt. Wer seine Geldgier nicht zu zügeln vermag, ist in dieser exponierten Position definitiv am falschen Platz.
    Direktlink zum Kommentar

  5. Der schnelle Batzen

    von Hanspeter Gysin am 9.01.2012 um 20:52Uhr

    Am Fall Hildebrand hat mich nicht in erster Linie die lang und breit diskutierte Frage ob legal oder illegal interessiert und auch nicht die des SVP-Whistleblowers, sondern die erneut in Erinnerung gerufene Tatsache, dass Leute, die über zuviel Geld verfügen durch ein Mail an die Bank über Nacht und ohne etwas dafür getan zu haben, so viel abkassieren können, wie andere für die Arbeit eines ganzen Jahres verdienen.
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  6. Der Skandal sollte sich um andere Banken drehen

    von Christian Vontobel am 10.01.2012 um 01:03Uhr

    Die ziemlich durchsichtige Schlammschlacht gegen den erfolgreichen SNB-Präsidenten zeigt einmal mehr, dass es für die Vaterlandsverteidiger von Blocher bis Weltwoche völlig undenkbar ist, dass eine Frau selbständig Bankgeschäfte ausführen kann. Die Beweise für Frau Hildebrands eigenwilliges Handeln werden geflissentlich ignoriert, weil sie eben nicht in das politische Kalkül passen. Die angezettelte Kontroverse um die Unabhängigkeit der SNB scheint vor allem dem Ziel zu dienen, die internationalen Bemühungen um eine Zähmung der Finanzmärkte durch einsichtige und handlungswillige Staaten und Nationalbanken zu torpedieren. Der Sonderfall Schweiz soll weiter den Interessen des Bankenplatzes Schweiz dienen. Aber gerade diese einseitige Optik birgt erhebliche Gefahren in sich. Eigentlich sollte sich die schweizerische Politik entschieden um die Probleme kümmern, die durch die laufenden Gesetzesverletzungen zahlreicher Privatbanken etwa gegenüber den USA oder Griechenland entstehen. Die verheerende Unterstützung der Steuerflucht wird über kurz oder lang zu einer weiteren Störung des internationalen Bankensystems führen, welche auch für die Schweiz ganz konkrete unerfreuliche Auswirkungen haben wird. Aber die Brandstifter spielen in diesem Lande immer noch gerne die Rolle der Biedermänner.

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  7. Unschuld beweisen?

    von Inaktiver Nutzer am 10.01.2012 um 15:09Uhr

    Rücktritt, weil "er trotz der bisher veröffentlichten Dokumente nicht abschliessend habe beweisen können, dass seine Frau ohne sein Wissen die Transaktion getätigt habe". Nun sind wir im Rechtsstaat Schweiz also schon soweit, dass ein "Angeklagter" seine Unschuld beweisen muss. Mir gefriert das Blut in den Adern wenn ich daran denke, dass einer der Drahtzieher einst Justizminister unseres Landes war.
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  8. Sehr brisant!

    von Sigrist am 12.01.2012 um 09:18Uhr

    Und wieder deckt die "Weltwoche" eine unerhörte Geschichte auf !
    Gemäss Recherchen der oben genannten Zeitung, soll ein Informant den SRG-Generaldirektor Roger de Weck darüber ins Bild gesetzt haben, dass SF-Meteorologe Thomas Bucheli an einem hochbrisanten Insiderdeal beteiligt gewesen sein soll. Konkret geht es darum, dass Buchelis Frau Mitte Dezember in einem Pneuhaus in Zürich-Altstetten neue Winterreifen gekauft haben soll und zwar genau einen Tag bevor es zum ersten mal bis ins Flachland geschneit hat.

    Dieser Reifenhandel wirft natürlich viele Fragen auf. Hat Buchelis Frau vom bevorstehenden Schneefall gewusst? Hat Thomas Bucheli selbst den Reifendeal eingefädelt? Wer hat alles von der ganzen Sache profitiert? Eins ist auf jeden Fall klar. Die Sache stinkt zum Himmel!

    Höchst Pikant ist, dass der Informant (ein Hilfsarbeiter des Pneuhauses) mit seinen Beweisen zuerst zum obersten Muotathaler Wetterfrosch Hansheiri Tresch (ein seit Jahren vehementer Kritiker von Bucheli) ging, und dieser wiederum spielte die "Reifenakte" der "Weltwoche" und danach Roger de Weck zu. Was wiederum die Schlussfolgerung zulässt, dass sich Hansheiri Tresch den Moderationsposten auf dem Dach im Studio Leutschenbach unter den Nagel reissen will. Da Tresch im Moment "in der Zeit des Schweigens" ist, war keine Stellungnahme von ihm zu erhalten. Thomas Bucheli seinerseits weist alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe vehement zurück.

    Eine Blitz-Umfrage von 20minuten Online hat übrigens ergeben das 98% der Userinnen und User nicht wissen wer Thomas Bucheli ist, was Roger de Weck wiederum auf die sinkenden Einschaltquoten zurückführte.

    Und zum Schluss noch meine persönliche Wettervorhersage: Am Abend ist mit aufkommender Dunkelheit zu rechnen..... gegen Morgen wird's dann wieder heller.
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  1. Wenn die Axt siegt

    von rejeanne am 9.01.2012 um 17:38Uhr

    Gerade sehe ich das Bild von Ferdinand Hodler vor mir, das einen Holzfäller beim Schwingen des Axtes zeigt. Der Hodler-Verehrer Blocher scheint sich mit diesem Bild zu identifizieren. Anders kann man sein Verhalten nicht mehr erklären. Alles was im Weg steht, wird mit der Axt umgemäht. Ob zum Wohl der Schweiz oder nicht, das ist egal. Hauptsache es fliegen die Späne und Hauptsache sie fliegen auf der anderen Seite. Da haben fein geschliffene Klingen und leise Töne keine Chance. Schade um Hildebrand. Aber vor allem schade um die politische Kultur in unserem Land.
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  2. Umkehrung der Beweislast

    von Werner A Sutter am 9.01.2012 um 17:49Uhr

    Die Unschuldsvermutung stört halt ein bisschen, wenn verdeckte politische Motive verfolgt werden sollen...
    Die Umkehr der Beweislast (Ph. Hildebrand soll seine Unschuld beweisen) ist ein probates Mittel der politischen Manipulation und liegt im Werkzeugkasten diverser SVP-Vertreter ziemlich zuoberst (gleich neben dem Empörungshammer und der Ausländer-Kneifzange!).
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  3. Skandalös

    von Dominik am 9.01.2012 um 17:51Uhr

    Der Kommentar ist kurz und bündig und bringt es auf den Punkt. Es ist ein Skandal epischen Ausmasses, dass unsere Blut- und Bodenpartei die fähigsten Leute abschiessen kann und dem Land schadet, ohne Konsequenzen zu gewärtigen.
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  4. Der Holzhacker

    von Jürg Schmid am 9.01.2012 um 18:13Uhr

    Der Holzfäller auf dem Bild von Ferdinand Hodler ist ein ehrbarer Mensch der mit seiner Kraft und Hände Arbeit sein Brot verdient. Was haben die Hildebrand-Fäller bisher geleistet: Mit Intrigen und Gesetzesbruch das Ansehen der Schweiz ramponiert. Wenn die Währungsregulierung dahinfällt dürfen sich alle Arbeitslosen bei der SVP melden. Ach so, nein. Die werden umgehend als Arbeitsscheue abgestempelt.
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  5. Blocher versus Hildebrand

    von Monika Fraefel am 9.01.2012 um 18:15Uhr

    Ich glaube Herrn Hildebrand, wenn er sagt, er gebe sein Wort, dass er nichts von den Transaktionen gewusst hat. Er ist für mich integer. Herr Blocher hingegen hat in der Pressekonferenz gesagt, er habe schon mehrmals gelogen. Ihm traue ich sämtliche krummen Touren zu, sein Ziel zu erreichen, nämlich ihm missliebige Personen 'abzuschiessen'.
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  6. Politkultur made by SVP!

    von H J Martens am 9.01.2012 um 18:20Uhr

    Wann endlich merken die weissen Schafe, welche Blocher heute noch zublöken, dass er sich nur in Szene setzt, um auf Teufel komm raus Schlagzeilen zu machen, sogar wenn er dabei unserem Land grossen Schaden bereitet?
    Wäre dem nicht so, und er hätte sich wirklich gezielt gegen die problematischen Käufe Hildenbrands gewehrt, so hätte das ohne diesen peinlichen Abschuss geschehen können: Ruhig, sachlich, fair. Das ist aber nicht Blochers Welt. Jetzt steht C.B. als vermeintlicher Held da. Als einer, der sich aber selbst in den Fuss geschossen hat.
    Mit dem Volch, dem Willen und Wohl des Volkes muss er fortan nicht mehr kommen.
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  7. Eine himmeltraurige Gestalt...

    von Andres Egger am 9.01.2012 um 18:46Uhr

    Der Egomane Blocher ist durch seine Bundesrats-Abwahl gedemütigt worden. Und dem ultrakonservativen Machtmensch Blocher ist ein starker Staat zuwider. Dies ergibt zusammengezählt die (kriminelle?) Energie, welche den alten Mann aus Herrliberg vor nichts zurückschrecken lässt. Er wird weiterhin mit all seinen politischen und finanziellen Mitteln um sich schlagen wie ein Besessener. Er wird weiterhin ohne Rücksicht auf Verluste versuchen unser Land innenpolitisch und gesellschaftlich zu destabilisieren. Dieser von seiner Führerrolle Besessene braucht die mediale Aufmerksamkeit wie ein Junkie den Stoff. Eigentlich eine himmeltraurige Gestalt - aber gefährlich, weil skrupellos.
    Direktlink zum Kommentar

  8. Unglaublich

    von Roland Stucki am 9.01.2012 um 19:25Uhr

    Es ist für mich schwer zu glauben wie weit es die SVP mit ihrem Herdenführer es noch treiben kann ohne dass es Konsequenzen hat und ohne dass der hinterletzte Mensch erkennt was für ein trübseliges Machtspiel die spielen. Wie er nach seiner Abwahl gesagt hat ihr werden mich noch kenenlernen. Armer alter unglücklicher Mann.
    Direktlink zum Kommentar

  9. Keine Abzocker in die Nationalbank

    von Inaktiver Nutzer am 9.01.2012 um 20:45Uhr

    Lieber Herr Leupin, im Fall Hildebrand gelten eben nicht die strengen Beweisregeln des Strafrechts. Deswegen ist auch der Begriff Schuld oder Unschuld ganz verfehlt. Es geht um das altmodische Prinzip von Treu und Glauben, um Good governance. Von einem Notenbankchef mit einer Millionen Franken Jahreslohn (mehr als doppelt soviel wie ein Bundesrat) darf erwartet werden, dass er sich nicht in Abzockermanier mit Devisenspekulationen zusätzlich die Taschen füllt. Wer seine Geldgier nicht zu zügeln vermag, ist in dieser exponierten Position definitiv am falschen Platz.
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  10. Der schnelle Batzen

    von Hanspeter Gysin am 9.01.2012 um 20:52Uhr

    Am Fall Hildebrand hat mich nicht in erster Linie die lang und breit diskutierte Frage ob legal oder illegal interessiert und auch nicht die des SVP-Whistleblowers, sondern die erneut in Erinnerung gerufene Tatsache, dass Leute, die über zuviel Geld verfügen durch ein Mail an die Bank über Nacht und ohne etwas dafür getan zu haben, so viel abkassieren können, wie andere für die Arbeit eines ganzen Jahres verdienen.
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Informationen zum Artikel

9.1.2012, 17:14 Uhr

Fragwürdiger SVP-Triumph

Text

Text:

  • 24.04.2014 um 13:45
    Linke Tage in Basel

    Die neue junge Linke ist ­lustvoller und pragma­tischer als ihre Vorgängergeneration.

  • 22.04.2014 um 07:56
    Börse reagiert positiv auf Konzernumbau

    Grosser Umbau bei Novartis: Der Pharmakonzern kauft die Krebssparte von GlaxoSmithKline und tritt den Briten gleichzeitig das Impfgeschäft exklusive der Grippeimpfung ab. Mit einem Joint Venture wollen GlaxoSmithKline und Novartis bei den rezeptfreien Medikamenten zur Weltspitze vordringen.

  • 10.04.2014 um 16:16
    Medien und Migranten – eine schwierige Beziehung

    Medien beleuchten den «Normalfall Migration» nicht. Das ist eine gefährlich eindimensionale Sicht.

  • 04.04.2014 um 15:48
    @Freiraum
    Zum Artikel: TagesWoche vom 4.4.: Die Themen

    Vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir haben in der vergangenen Woche einiges optimiert – und wir werden weiteres noch verbessern. Dabei versuchen wir, unsere konzeptionellen Überlegungen und Ideen so transparent wie möglich zu machen. Und wir beziehen d...

  • 03.04.2014 um 18:59
    @eldorado
    Zum Artikel: TagesWoche vom 4.4.: Die Themen

    Wir haben revidiert und optimiert. Und das Papier gewechselt. Lassen Sie sich überraschen - und geben Sie uns bitte ein Feedback.

  • 30.03.2014 um 21:07
    @bajass d'amour
    Zum Artikel: Schrecksekunden in der Druckerei

    Vielen Dank für Ihr Engagement. Lassen Sie uns korrekt sein: Sie haben online einen Auszug des Interviews gelesen – ca. 25 Prozent.

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