LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

  • Bitte beachten Sie unseren Community-Leitfaden.

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Schwarzpark 

12.1.2012, 17:33 Uhr

Schafe statt Hirsche im Schwarzpark

12.1.2012, 17:33 Uhr

Der Erlen-Verein will die Hirsche im Schwarzpark nicht mehr länger pflegen und erschiessen. Protestierende Anwohner und Tierschützer gehen dem Verein auf die Nerven. Nun denkt man laut darüber nach, die Hirsche durch Schafe zu ersetzen. Von

Wie lange die Hirsche noch im Schwarzpark bleiben, ist unklar.

Wie lange die Hirsche noch im Schwarzpark bleiben, ist unklar.(Bild: Michael Würtenberg)

Wie lange die Hirsche noch im Schwarzpark bleiben, ist unklar.

Wie lange die Hirsche noch im Schwarzpark bleiben, ist unklar.(Bild: Michael Würtenberg)

Edwin Tschopp, Geschäftsführer des Erlen-Vereins, mag nicht mehr. Er und seine Mitarbeiter haben die Nase voll. Voll von all diesen Tierfreunden und ihre Moralpredigten. Seit sechs Jahren pflegt der Erlen-Verein im Auftrag des Kantons die rund 25 Damhirsche im Schwarzpark.

Dazu gehört auch, dass die Pfleger des Tierparks Lange Erlen jeden Winter den zu gross gewordenen Hirschbestand «regulieren» müssen. Überzählige Tiere, meist Männchen, werden erschossen. Ansonsten drohen Krankheiten, Inzucht und eine Überweidung des Geländes. Doch jedes Mal gibt es im Schwarzpark einen Aufstand von empörten Anwohnern und Tierschützern. Garantiert wird das auch in wenigen Wochen der Fall sein, wenn wieder sechs Hirsche erlegt werden müssen.

«Die Leute verstehen einfach nicht, dass wir keine andere Wahl haben. Wir werden immer angepöbelt», sagt Tschopp. Dabei hätten es die Wildtiere «so schön» dort und man halte das Tierschutzgesetz beim Erschiessen vollumfänglich ein («noch nie ist es zu Komplikationen gekommen»). Der Erlen-Verein kann dies nicht länger hinnehmen und will nun gemäss Informationen der TagesWoche die Hirsche nicht mehr pflegen. «Die ewigen Diskussionen sind mühsam und schaden unserem Image. Wir können das Gejammer nicht mehr hören und haben deshalb das Gespräch mit der Stadtgärtnerei gesucht», bestätigt Tschopp.

Der Entscheid hört sich definitiv an. Fast zumindest: «Es sei denn, wir kommen mit den Anwohnern plötzlich zu einer vernünftigen Lösung», sagt Tschopp. Er bringt aber noch eine andere Option ins Spiel. Eine Option, die das Ende der Hirsche bedeuten würde: Schafe. Diese müssten zwar bei der Bestandesregulierung ebenfalls getötet werden – aber im Schlachthaus statt auf der Wiese.

Zunehmend schwierig, Hirsche zu halten

Dass Edwin Tschopp die Verantwortung abgeben will, kann Emanuel Trueb, Leiter der Stadtgärtnerei, nachvollziehen: «Die negativen Begleiterscheinungen einer Hirschhaltung rücken den Erlen-Verein zunehmend in ein schlechtes Licht. Das wollen wir nicht.» Man suche nun Leute oder Institutionen, die die Hirsche pflegen könnten. Denn der Stadtgärtnerei fehle das nötige Know-how dafür. Vorstellig wurde sie bereits beim Basler Zoo – allerdings winkte dieser ab.

Obwohl Trueb derzeit Ersatzpfleger für die Hirsche sucht, denkt auch er laut über Schafe nach. «Das wäre eine wertvolle Option. Wir müssen vernünftig sein: Es ist zunehmend schwierig, an einem solchen Ort Wildtiere zu halten.» Wie gut die Idee im Quartier ankommen wird, sei eine andere Frage. Klar ist momentant einzig: Bis in sechs Monaten muss eine Lösung her, dann läuft laut Trueb der Hirschhaltungs-Vertrag mit dem Erlen-Verein aus.

Diese Idee dürfte umstritten sein. Die Hirsche leben seit eh und je im Schwarzpark. Im Jahr 1996 gelangte der Park (einst in Besitz der Familie Schwarz und grösser als der Schützenmattpark) in staatlichen Besitz. Ein Hirschgehege gab es bereits zu Zeiten der Familie Schwarz im Park. Beata Wackernagel, Co-Präsidentin des  Neutralen Quartiervereins St. Alban-Gellert meint: «Ich persönlich hänge nicht an den Hirschen. Aber ich kenne einige Leute im Quartier, die das tun.» Der Neutrale Quartierverein Breite-Lehenmatt war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Gute Arbeit! Teilen und mehr lesen.

Teilen und weiterleiten

Mehr zum Thema

Lokales

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

  1. Schafe statt Hirsche?

    von rejeanne am 12.01.2012 um 18:02Uhr

    Wo ist der Unterschied, ob man Tiere vor Ort oder im Schlachthaus tötet? Falls wirklich keine Lösung mit den Hirschen gefunden werden kann, dann müsste man ehrlicherweise ganz auf die Haltung von Tieren auf dem Parkareal verzichten und den schönen Ort anderweitig nutzen. Das Bethesdaspital hat zwar bereits einen Park, aber eine Erweiterung der Spaziermöglichkeiten für Patienten und Angehörige wäre sicher keine schlechte Idee.
    Direktlink zum Kommentar

  2. Und die Schafe sterben dann an Altersschwäche

    von Yves Schneider am 12.01.2012 um 18:12Uhr

    Irgendwie ticken diese sog. Tierschützer nicht richtig. Es ist doch normal Nutztiere und dazu gehören Hirsche in Gefangenschaft auch, genutzt, sprich getötet und gegessen werden. Auch die Schafe werden dann zum Metzger geführt. Ich finde es schade dass wegen solchen notorischen Nörgeler diese Hirsche durch Schafe ersetzt werden.
    Direktlink zum Kommentar

  3. Schaf oder Hirsch

    von Hanni_Basel am 14.01.2012 um 00:18Uhr

    Man könnte die schwarzen Schafe der SVP einquartieren. So hätten Diese mal eine sinnvolle Aufgabe.
    Direktlink zum Kommentar

  1. Schafe statt Hirsche?

    von rejeanne am 12.01.2012 um 18:02Uhr

    Wo ist der Unterschied, ob man Tiere vor Ort oder im Schlachthaus tötet? Falls wirklich keine Lösung mit den Hirschen gefunden werden kann, dann müsste man ehrlicherweise ganz auf die Haltung von Tieren auf dem Parkareal verzichten und den schönen Ort anderweitig nutzen. Das Bethesdaspital hat zwar bereits einen Park, aber eine Erweiterung der Spaziermöglichkeiten für Patienten und Angehörige wäre sicher keine schlechte Idee.
    Direktlink zum Kommentar

  2. Und die Schafe sterben dann an Altersschwäche

    von Yves Schneider am 12.01.2012 um 18:12Uhr

    Irgendwie ticken diese sog. Tierschützer nicht richtig. Es ist doch normal Nutztiere und dazu gehören Hirsche in Gefangenschaft auch, genutzt, sprich getötet und gegessen werden. Auch die Schafe werden dann zum Metzger geführt. Ich finde es schade dass wegen solchen notorischen Nörgeler diese Hirsche durch Schafe ersetzt werden.
    Direktlink zum Kommentar

  3. typisch städter...

    von Christian MuellerVon der TagesWoche verifiziertes Profil am 12.01.2012 um 18:34Uhr

    da wohnt man in der bösen stadt und meint auf dem land, in der natur (was immer das sein soll) sei heile 'zeugen jehovas-wachturm' - welt. dabei wird nirgends so schamlos mit tieren und der umwelt umgegangen wie in der landwirtschaft, draussen auf dem heilen land.
    Direktlink zum Kommentar

  4. Stadtmensch:

    von Markus Diem am 12.01.2012 um 18:46Uhr

    "Du Bauer, dein Huhn hat Fieber."
    Direktlink zum Kommentar

  5. Aber bitte Schwarzschafe...

    von Wahrsager am 12.01.2012 um 21:13Uhr

    .. die fallen den Anwohnern dann weniger auf!
    Direktlink zum Kommentar

  6. Schaf oder Hirsch

    von Hanni_Basel am 14.01.2012 um 00:18Uhr

    Man könnte die schwarzen Schafe der SVP einquartieren. So hätten Diese mal eine sinnvolle Aufgabe.
    Direktlink zum Kommentar

  7. Schafe statt Hirsche im Schwarzpark

    von liberal am 14.01.2012 um 11:55Uhr

    Nachdem Herr Blocher schon anderweitig viel für Basel tut, wird er vielleicht auch die Schafe finanzieren, solange es keine schwarzen darunter hat.
    Direktlink zum Kommentar

Kommentieren

Informationen zum Artikel

12.1.2012, 17:33 Uhr

Schafe statt Hirsche im Schwarzpark

Text

Text:

  • 16.04.2014 um 14:59
    «Sag das nicht, Edi!»

    Lukas Engelberger (CVP) weiss, was wann zu sagen ist. Martina Bernasconi (Grünliberale) gibt sich gerne dialektisch. Umso lieber haut Eduard Rutschmann (SVP) verbal auch mal drauf. Gute Voraussetzungen für das Streitgespräch unter den drei Basler Regierungskandidaten.

  • 14.04.2014 um 14:05
    Der «bürgerlichste Kandidat» von allen

    Eduard Rutschmann eröffnet im Beisein der SVP-Spitze seinen Regierungsratswahlkampf. Als verlässlich, volksnah und bodenständig wird er beschrieben. Aber auch als «nicht einfach».

  • 11.04.2014 um 15:28
    Eine «absurde» neue Tramstrecke

    68 Millionen Franken kostet eine 1,2 Kilometer lange Tramlinie ins Erlenmatt-Quartier. Ein bürgerliches Komitee will das Projekt bodigen.

  • 09.04.2014 um 09:55
    @ Rudi Buchmann
    Zum Artikel: «Ich bin für weniger Steuern, mehr Beizen und mehr Polizisten»

    Wir wollten von den Kandidaten hauptsächlich wissen, für was sie sich im siebenköpfigen Gremium einsetzen würden. Deshalb haben wir uns auf allgemeinere Fragen fokussiert.

  • 11.12.2013 um 17:30
    80'000 Franken
    Zum Artikel: Tüchtig, ehrgeizig und schroff

    Als Verwaltungsratspräsident der BVB verdient man gemäss Angaben von Hans-Peter Wessels jährlich 80'0000 Franken. Wie gross der Zeitaufwand ist, weiss ich nicht.

  • 09.12.2013 um 18:00
    Danke
    Zum Artikel: Gudenrath kommt einem Rauswurf zuvor

    Ja, einmal habe ich in der Tat Finanzkommission geschrieben. Ist korrigiert. Danke.

Aktuell