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Gastronomie 

22.12.2011, 14:12 Uhr

Kaffee-Mobil soll Orte kultivieren

22.12.2011, 14:12 Uhr

Die «Mitte» breitet sich aus: Das Kaffeehaus will mit einem brandneuen «Kaffee Mobil» ausserhalb des Stadtzentrums «Orte kultivieren». Das Fahrzeug ist mit einer Espressomaschine und Bar ausgestattet und energieautonom. Von

Das Kaffee Mobil: Pola Rapatt bedient erste Kunden.

Das Kaffee Mobil: Pola Rapatt bedient erste Kunden.(Bild: Michael Würtenberg)

Die «Mitte» will an die Ränder vordringen: Das Basler Kaffeehaus ist demnächst mit einer mobilen Espressobar in der Stadt und der Peripherie unterwegs. Mittelfristig soll eine ganze Flotte von Kaffee Mobilen entstehen und an festen Standplätzen, aber auch an Events und Messen für «echte Kaffeekultur» sorgen.

Das erste Fahrzeug ist ein Dreirad-Lasterchen der Marke Piaggio, welches die «Mitte» selber designt und in Deutschland hat bauen lassen. Materialien und Farben und natürlich der Kaffee entsprechen dem Pendant der Mitte; bei der Funktionalität hat sich die Mitte an den hiesigen Gepflogenheiten und Gesetzen orientiert: Der Führerstand des Fahrzeugs weist deshalb nur einen Sitz auf, der zweite wurde für den Einbau von zwei Waschbecken (eins für die Hände und eines für Geschirr und Utensilien) geopfert. Ausserdem ist das Fahrzeug ausgestattet mit Dieselmotor, Solarpanel und Gelbatterie: Es soll auch an Standorten ohne externe Stromversorgung seine auf der Ladefläche aufgebaute Wega-Espressomaschine betreiben können. Die Maschine lässt sich dazu sowohl elektrisch als auch mit Gas beheizen: Das Fahrzeug kann also überall den Laden hoch- und die elegante, die Ladefläche ums Eck umlaufende Stehbar herunterklappen und sofort den Betrieb aufnehmen.

Auch an unerwarteten Orten

Der Kaffee-Experte und Mobil-Verantwortliche Benjamin Hohlmann erklärt, es gehe darum, den Grundgedanken der Mitte («das Wohnzimmer der Stadt») aus dem Zentrum heraus in andere Stadtteile zu bringen: «Wo eine Kaffeebar ist, gibt es einen Gastgeber, und wo ein Gastgeber ist, werden Orte kultiviert.» Kultivierung sei ein angemessenerer Begriff als der in Stadtentwicklungskreisen gebräuchliche der «Sozialen Kontrolle». Demgemäss soll das Kaffee Mobil auch an Orten Halt machen, wo man eher nicht damit rechnen würde.

Das erste Fahrzeug - denn darum handelt es sich bei dem APE TM 703 (Kostenpunkt inklusive Ausstattung: 60'000 Franken) - wird nach einer überregionalen Werbe-Fototour in Basel eine feste Route bedienen. Gespräche mit der Allmendverwaltung und Privaten für die Standplätze seien im Gang, sagt Hohlmann. Über den Smartphone-Ortungsdienst «Foursquare» (Handle: Kaffee_mobil) und später eine Website mit permanent aktualisiertem Standort lässt sich das Kaffeemobil jederzeit auffinden. Ähnliche Dienste kennt man aus anderen Städten wie Zürich und Berlin; in Basel habe es vereinzelt ähnliche Konzepte gegeben, sagt Hohlmann.

Ihm und seinen Mitarbeitern gehe es darum, die Kultur des Kaffees weiter zu verbreiten. Unter anderem, indem demonstriert werde, dass die Qualität des Genussmittels an abgelegenen Orten und sogar mobil genau so hoch gehalten werden könne wie an festen Standorten. «Die Marge auf Kaffee ist dermassen hoch, dass man es nicht als Randprodukt betrachten darf. Es verdient Aufmerksamkeit», appelliert Hohlmann auch an die Wirtekollegen. Zumal, da Kaffee in einer langen Produktionskette über Kontinente hinweg erarbeitet und das edle Produkt vielfach am Ende während der 25 Sekunden der Getränkezubereitung ruiniert werde.

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Reaktionen

  1. willi11

    am 22.12.2011, 14:55

    Schade, dass die Basler immer Ideen kopieren müssen, nun ist es mal eine Kopie aus Norwegen dran. Leider sind aber Kopien nicht immer gut, da finde ich das Original viel besser und erst noch auf designetem hohen Niveau: blog.bueroflint.com/de/2010/09/03/kaffeemobil-in-oslo/

  2. karin häne

    am 22.12.2011, 15:45

    Warum soll man eine Idee , die sich bewährt hat nicht übernehmen ? Das 'bessere' Design ist mir egal, solange die Qualität und der Preis des Kaffee's stimmt.

  3. Verifiziert

    Benjamin Hohlmann

    am 22.12.2011, 17:25

    Kaffee-Mobils fahren in so manchen Städten. Es gibt sie zum schieben, treten und tragen. Wir sind froh, dass uns die Inspiration gepackt und nun auch ein Mobil durch Basel rollt. Das die Idee für ein mobiles Kaffee aus Norwegen kommt, darf man unseren südlichen Nachbarn natürlich nicht sagen. Die haben nicht nur die Espressomaschinen-Herstellung geprägt, sondern die Maschinen auch als erstes auf mobile Einsätze geschickt.

  1. willi11

    am 22.12.2011, 14:55

    Schade, dass die Basler immer Ideen kopieren müssen, nun ist es mal eine Kopie aus Norwegen dran. Leider sind aber Kopien nicht immer gut, da finde ich das Original viel besser und erst noch auf designetem hohen Niveau: blog.bueroflint.com/de/2010/09/03/kaffeemobil-in-oslo/

  2. rejeanne

    am 22.12.2011, 15:44

    Ich finde die Idee gut, ob es nun eine Basler Erfindung ist oder nicht. Gerade in unserer Zeit, wo man immer mehr aneinander vorbei lebt, könnte so ein witziges Gefährt ein Kontrapunkt sein, ein Ort, an dem man sich trifft und miteinander ins Gespräch kommt. Und das direkt vor der Haustür.

  3. karin häne

    am 22.12.2011, 15:45

    Warum soll man eine Idee , die sich bewährt hat nicht übernehmen ? Das 'bessere' Design ist mir egal, solange die Qualität und der Preis des Kaffee's stimmt.

  4. Verifiziert

    Benjamin Hohlmann

    am 22.12.2011, 17:25

    Kaffee-Mobils fahren in so manchen Städten. Es gibt sie zum schieben, treten und tragen. Wir sind froh, dass uns die Inspiration gepackt und nun auch ein Mobil durch Basel rollt. Das die Idee für ein mobiles Kaffee aus Norwegen kommt, darf man unseren südlichen Nachbarn natürlich nicht sagen. Die haben nicht nur die Espressomaschinen-Herstellung geprägt, sondern die Maschinen auch als erstes auf mobile Einsätze geschickt.

  5. Verifiziert

    Regina Rahmen

    am 26.12.2011, 19:49

    sondern einfach Respekt zeigen für eine tolle, stadtbelebende Idee, die nicht nur mit Spass daran, sondern auch mit einigem Investitionsmut und offensichtlich (und zum Glück!) wenig zeitgeistigem Damitwerd'ichbestimmtreich-Credo realisiert wird!

  6. Detlef Kolze

    am 27.12.2011, 11:42

    Was soll's, liebe Leute: Es ist doch viel besser, wenn gute Ideen kräftig kopiert werden, statt immer wieder irgendwelchen Mist millionenfach in die Welt zu pusten! Gute Ideen sind in allen Bereichen unseres Alltags aufs Vervielfältigen angewiesen, weil nur so Besseres in die Welt kommen kann!

Informationen zum Artikel

22.12.2011, 14:12 Uhr

Kaffee-Mobil soll Orte kultivieren

Text

Text:

  • 25.07.2013 um 12:35
    Rekord bei Fluglärm im Juli

    Noch nie landeten im Juli so viele Flugzeuge von Süden her auf dem EuroAirport wie in diesem Jahr. Schuld am Lärmrekord ist der Nordwind.

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  • 17.08.2013 um 19:13
    @Nicolas Baudet
    Zum Artikel: Die ungewöhnlichste Pressekonferenz der Welt

    Sie haben mich missverstanden. Ich beklage mich bei überhaupt niemandem. Ich finde lediglich, dass ein Gewerkschafter, der originelle Spielchen mit der Presse macht, wissen sollte, wovon er redet.

  • 17.08.2013 um 10:02
    Kleine Spielchen
    Zum Artikel: Die ungewöhnlichste Pressekonferenz der Welt

    Herr Dubach scheint sich gut auszukennen: "Bei Journalisten überlegen sich die Arbeitgeber ganz genau, ob sich Überstunden lohnen." Diese Erfahrung habe ich in 25 Jahren in diesem Beruf nicht gemacht. Die Originalität dieser Pressekonferenz...

  • 14.08.2013 um 10:55
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    Zum Artikel: Machtloser Datenschutz

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