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TagesWoche

Tages Woche

Do, 17.05.2012

Basler Zeitung 

14.12.2011, 14:21 Uhr

Tettamanti holt Gysin und Peter Wyss zur BaZ

14.12.2011, 14:21 Uhr

Tito Tettamanti kauft die «Basler Zeitung» von Rahel Blocher. Im Verwaltungsrat der BaZ-Holding sitzen namhafte Persönlichkeiten aus der Region, darunter Hans Rudolf Gysin und Wirt Peter Wyss. Mehr über die Hintergründe des Blocher-Tettamanti-Deals in der Analyse von Richard Aschinger in der gedruckten TagesWoche vom Feitag, 16. Dezember. Von Matieu Klee und Renato Beck

Tito Tettamanti: Wieder bei der BaZ.

Tito Tettamanti: Wieder bei der BaZ.(Bild: Hans-Jörg Walter)

Was die Bundeshaus-Reporter der TagesWoche und weitere Medien heute morgen als Gerücht vermeldeten, hat sich nun bestätigt: Blocher-Tochter Rahel verkauft ihre Anteile an der «Basler Zeitung», kaum hat sie sie erhalten, schon wieder. Der Käufer ist ein alter Bekannter: Der Tessiner Financier Tito Tettamanti. Tettamanti gründet, wie er jetzt vor den Medien in Zürich erklärt, eine neue Holding, die sich «MedienVielfalt Holding AG» nennt. Dahinter stehen neben Hauptaktionär Tettamanti weitere Investoren. 

Blocher deckt Verluste der Druckerei

Tettamanti hat laut eigenen Angaben im Oktober den Kontakt zu Christoph Blocher gesucht. Seither habe sich die Situation des Unternehmens laufend verschlechtert. Tettamanti habe drei Bedingungen gestellt, um die Firma zu übernehmen: 1. Es müsse ein Sanierer, namentlich FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger, engagiert werden. Leutenegger war bereits am Ausverkauf des mittlerweile zerschlagenen Verlagshauses Jean Frey («Beobachter», «Weltwoche», «TVStar» und «Bilanz») beteiligt. 2. Blocher müsse garantieren, dass der industrielle Teil der Firma saniert wird. 3. Blocher dürfe nicht an der MedienVielfalt Holding beteiligt sein.

Doch SVP-Impressario Christoph Blocher wird weiterhin eine wichtige Rolle beim wirtschaftlich schwer angeschlagenen Medienkonzern spielen. Gemäss Tettamanti übernimmt Blocher die Verluste der Druckerei. Gegenleistung sei gewesen, dass er – Tettamanti – die Zeitung kaufe. Zur Finanzierungskonstruktion sowohl der neuen Holding wie auch des Kernunternehmens will Tettamanti keine Auskunft geben. 

Bekannt ist einzig: Tettamanti hält 18,8 Prozent des Aktienkapitals der neuen Holding, das 40 Millionen Franken beträgt. Deutlich grösser sind seine Stimmrechte (53,6 Prozent). Zweitgrösster Aktionär ist Georges Bindschedler, ein Berner Rechtsanwalt, der einst Verleger der wirtschaftsliberalen Zeitschrift «Schweizer Monat» war. Dort publiziert auch Tettamanti regelmässig.

Zudem beteiligt sich der Tessiner Anwalt Giangiorgio Spiess als Aktionär. Spiess, der bis 2008 Mitglied des Exekutivkomitees der Uefa war, ist eine umstrittene Figur. In Italien wurde er 2007 wegen Beihilfe zum betrügerischen Konkurs des Lebensmittelkonzerns Parmalat verurteilt.

Prominenz im Verwaltungsrat

Sitz der neuen Holding ist Zug. Präsidentin wird die ehemalige Tessiner Finanzdirektorin Marina Masoni. Im Verwaltungsrat der untergeordneten BaZ-Holding sitzen Filippo Leutenegger als Präsident sowie einige namhafte Personen aus der Region: Der Basler Wirt Peter Wyss, der frühere FDP-Nationalrat Hans Rudolf Gysin, Adriana Ospel, die junge Frau des Basler Bankers Marcel Ospel, der Riehener SVP-Einwohnerrat Karl Schweizer, und der Binninger Immobilienverwalter Urs Gribi. Chefredaktor Markus Somm und Geschäftsführer Roland Steffen bleiben im Amt.

Leutenegger will drei Jahre bleiben

Der neue starke Mann bei der BaZ heisst aber Filippo Leutenegger. Zu seinen konkreten Sanierungsplänen befragt, bleibt er vage. Die BaZ müsse wieder auf eigenen Füssen stehen, um unabhängig zu sein, sagt er. Deshalb sei eine Beteiligung Blochers an der Holding nicht infrage gekommen. Viel Zeit, den Turnaround zu schaffen, gibt sich der frühere Arena-Moderator nicht: «Ich gehe davon aus, dass mein Auftrag in drei Jahren erfüllt sein wird.»

Gegen «Political Correctness»

Tettamanti sagt, er halte die Pressekonferenz bewusst in Zürich ab, weil die Holding nichts mit Basel zu tun habe. Den Namen der Holding erklärt er damit, dass Medienvielfalt wie ein gutes Orchester sei. Dieses könne nicht immer dieselbe Musik spielen. Eine Gruppe von Leuten, die Aktionäre, seien seiner Meinung.

Tettamanti sagt, er und seine Mit-Aktionäre glauben, dass «unser Gesellschaftsmodell versagt hat». Darüber müsse man diskutieren. Und dazu wiederum brauche es Querdenker, die sich auch trauen würden, Tabus zu brechen. «Diese Debatte wird durch die heutige Kultur der Political Correctness verhindert.» 

Er sei zur BaZ zurückgekehrt, um seine Fehler beim ersten Engagement zu korrigieren. «Ich bin zurück und ich bin nicht allein», so Tettamanti in bester Westernmanier. «Das letzte Mal war es just another Deal, jetzt ist es auch Leidenschaft.»

Der Tessiner kommt auch auf die TagesWoche zu sprechen: «Dank Beatrice Oeri hat die Basler Zeitung nicht mehr ein Monopol. Das ist eine Erleichterung. Das erlaubt uns nicht, eine fanatische Zeitung zu machen, aber das erlaubt uns profilierter zu sein. Denn, wenn es den Lesern nicht gefällt, können sie sich verabschieden.» Die Ähnlichkeit des Namens der BaZ-Holding zur Trägerstiftung der TagesWoche, der Stiftung für Medienvielfalt, sei «reiner Zufall». 

Bewegte Vorgeschichte

Tettamanti besass die Zeitung schon einmal und zwar zusammen mit dem Basler Anwalt Martin Wagner. Diese beiden hatten das Medienunternehmen im Februar 2010 dem Verleger Matthias Hagemann abgekauft. Im November 2010 zogen sie sich dann zurück und verkauften die Zeitung offiziell an Crossair-Gründer Moritz Suter. Die eigentlichen Eigentümer blieben aber im Dunkeln. 

Der Finanzjongleur aus Lugano fand sich nie in der Stadt Basel zurecht, wo ihm mit offenem Widerstand begegnet wurde. In einem Interview mit dem Tessiner Radio RSI beklagte er sich, dass eine militante Minderheit in der Stadt, die sich rühme, weltoffen zu sein, Basel in eine scheinheilige Provinzstadt verwandelt habe. Tettamanti verglich die Situation mit dem Kommunismus nach dem Zweiten Weltkrieg. Am Rheinknie herrsche eine «geistige Monokultur», meinte er.

Nichts von der Pressekonferenz wusste man bis vor Kurzem auf der Redaktion der BaZ am Hauptsitz Aeschenplatz. Die Belegschaft wurde weder von den neuen Eigentümern noch dem Chefredaktor über die erneute Wende bei ihrem Arbeitgeber informiert.

  1. Warum sollte man auch die Belegschaft informieren?!

    von rejeanne um 14.12.2011 um 14:35Uhr

    Ist ja klar, jene, die es wohl fast am meisten angeht - schliesslich stehen auch ihre Stellen auf dem Spiel - erfahren es zuletzt. Wirft ein schlechtes Licht auf die Noch-, Noch-Nicht-, Eventuell-Doch- und Möchtegern-Besitzer.
    Direktlink zum Kommentar

  2. Matrjoschka

    von littlemore um 14.12.2011 um 14:47Uhr

    Die BaZ erinnert mit dem erneuten Einsteigen von Tettamanti eher an eine Matrjoschka als an eine seriöse, ernstzunehmende Tageszeitung. Leider. Leider, weil die unwissende Redaktion darunter leidet und eines derartigen Arbeitgebers nicht würdig sein sollten.
    Interessant wird die Entwicklung der Abonnements der BaZ, weil sich die Öffentlichkeit wohl hoffentlich nicht alles gefallen lässt und sich Restaurants und Cafés ihren Kunden wohl nicht mehr so gern eine derart dubiose Zeitung zum Lesen anbieten werden. Somm wird wohl erneut auf die Provinzialität Basels verweisen und seinen investigativen Journalismus im linken Mainstream-Basel verteidigen. Aber: Ist nicht ein EU-kritischer, Islamfeindlicher und Neoliberaler Meinstream in den letzten Jahren entstanden? Diesen Mainstream dürfte Somm wohl kaum meinen, denn er schliesst sich ihm bloss an, stellt sich aber als Opfer dieses Trends dar.

    Irgendwie erinnert einen das Kommen und Gehen Tettamantis unweigerlich an die Zustände in Russland, wo Putin kommen und gehen kann - ohne grössere Folgen. Hoffentlich ist die Basler Öffentlichkeit genug stark, um die BaZ in dieser stossenden Form nicht weiter zu tragen und ein Zeichen zu setzen.
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  3. Faszinierend!

    von Phil Boesiger um 14.12.2011 um 15:24Uhr

    Es ist schon beeindruckend, wie ein stures, rückwärtsgewandtes Team Blocher / Tettamanti / Somm krampfhaft versucht, unserer Region eine rechtslastige Tageszeitung aufs Auge zu drücken. Ohne Rücksicht auf Verluste (Abonnenten, MitarbeiterInnen) in bester neoliberaler Manier. Speziell Tettamanti ist ja bekannt dafür, dass er sich für Nebensächlichkeiten wie Arbeitnehmer herzlich wenig interessiert.
    Dieses unheimliche Trio hat ein sektiererisches Sendungsbewusstsein, da kann einem schon etwas mulmig werden. Zum Glück ist die Mehrheit der Bewohner unserer Region durchaus mündig und fähig, sich auch ohne gütigste Mithilfe dieses Triumvirats eine eigene Meinung zu bilden. Diese Meinung muss nicht zwingend links der Mitte angesiedelt sein, um zum Beispiel Somms wöchentliche Kolumne als das zu entlarven, was sie ist; ein verzweifelter Versuch eines jungen Ewiggestrigen, die Gegenwart zu verstehen. Ich bin aber überzeugt, dass sich auch die Mehrheit der BaZ-Restabonnenten noch von dem verabschieden wird, was einst eine gute, liberale (im Wortsinn) und offene regionale Tageszeitung war.
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  4. Endlich klare Worte von den Eigentümern

    von Matthias Freiburghaus um 14.12.2011 um 16:16Uhr

    Schön, dass die Eigentümer der BaZ endlich klar aussprechen, worum es ihnen geht. Jetzt ist es offiziell, dass die BaZ in ein rechtskonservatives Kampfblatt umgebaut werden soll- mit Unterstützung politischer Horrorgestalten wie Leutenegger oder dem baselbieter Polit-Untoten H.R. Gysin. Ich hoffe, dass sich unter den verbliebenen BaZ-AbonentInnen niemand mehr Illusionen darüber macht, wohin die Reise geht und dem Blatt wirklich nur diejenigen die Treue halten, die diesen Kurs auch unterstützen.
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  5. Soweit ist es schon:

    von boppstar um 14.12.2011 um 17:13Uhr

    der Blick am Abend wünscht uns Baslern Glück!
    Aber - das Abonnement ist die Macht!
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  6. Gruselkabinett

    von Marianne Känzig um 14.12.2011 um 18:18Uhr

    Ein Gruselkabinett mit stark entwickeltem Sendungsbewusstsein, das unser marodes Gesellschaftsmodell umkrempeln will. Damit wäre wieder einmal bewiesen, dass alles noch schlimmer werden kann, als man es sich vorzustellen wagte.
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  7. Tettamanti auch bei Weltwoche mit Blocher im Spiel

    von Bernhard Küng um 14.12.2011 um 19:16Uhr

    Tettamanti ist ja ein Blocher-Kollege und SVP-naher Multimillionär, der mithilft die Blocherbesitzverhältnisse zu verschleiern. Einfach unglaublich diese Spiele um die Leute zu täuschen. Siehe folgenden Text im Internet: "Im Juli 2006 hat Tettamanti Roger Köppel zur Weltwoche zurückgeholt und ihm die Zeitschrift verkauft" ... wie jedoch zu vermuten ist, wurde die Weltwoche Roger Köppel günstig "geschenkt" mit Blocher als Strippenzieher und den bei ihm üblichen Knebelverträgen.
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  8. BaZ/BloZ

    von Monika Fraefel um 14.12.2011 um 23:09Uhr

    Interessant ist die Zensur, die bei der BaZ ausgeübt wird. Ich habe regelmässig Kommentare auf der online-Seite veröffentlichen können. Seit ich zwei mal kritisch über Ch. Blocher und M. Somm geschrieben habe, scheine ich auf einer schwarzen Liste zu stehen. Meine Kommentare erscheinen nicht mehr, auch wenn ich mich nicht über die beiden Herren äussere.
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  9. Tettamanti noch ein Strohmann?

    von H J Martens um 14.12.2011 um 23:52Uhr

    Zitat vom heutigen Tagi (on-line):
    "Mit der Übernahme der «Basler Zeitung» (BaZ) durch die MedienVielfalt Holding (MVH) endet das Engagement der Familie Blocher bei der BaZ. SVP-Chefstratege Christoph Blocher leistet aber eine Garantie für allfällige Defizite der industriellen Bereiche der Basler Medien-Gruppe. Die Garantie sei unlimitiert, sagte der MVH-Hauptaktionär Tito Tettamanti vor den Medien in Zürich. Blocher habe ihm zugesichert, für mögliche Verluste zu garantieren, die durch eine Restrukturierung auf industrieller Seite der Gruppe entstünden. Als Gegenleistung versprach Tettamanti, die Aktien von der Familie Blocher zurückzukaufen."
    Wer ist denn der eigentliche Besitzer, wenn ein Dritter "unlimitiert garantiert?" Herrliberger Logik...
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  10. @Monika Fraefel

    von rejeanne um 15.12.2011 um 05:36Uhr

    Ich kann Ihre Wahrnehmung nur bestätigen. Ich habe schon etliche Kommentare auf bazonline verfasst. Erschienen ist noch keiner. Und ich denke, meine Beiträge sind weder angriffig noch verletzend. Nun äussere ich mich eben hier bei der TagesWoche, denn hier scheint man noch Wert auf die Meinung der LeserInnen zu legen - ob sie nun der Philosophie und Meinung der Redaktion entsprechen oder nicht.
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  1. Warum sollte man auch die Belegschaft informieren?!

    von rejeanne um 14.12.2011 um 14:35Uhr

    Ist ja klar, jene, die es wohl fast am meisten angeht - schliesslich stehen auch ihre Stellen auf dem Spiel - erfahren es zuletzt. Wirft ein schlechtes Licht auf die Noch-, Noch-Nicht-, Eventuell-Doch- und Möchtegern-Besitzer.
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  2. Matrjoschka

    von littlemore um 14.12.2011 um 14:47Uhr

    Die BaZ erinnert mit dem erneuten Einsteigen von Tettamanti eher an eine Matrjoschka als an eine seriöse, ernstzunehmende Tageszeitung. Leider. Leider, weil die unwissende Redaktion darunter leidet und eines derartigen Arbeitgebers nicht würdig sein sollten.
    Interessant wird die Entwicklung der Abonnements der BaZ, weil sich die Öffentlichkeit wohl hoffentlich nicht alles gefallen lässt und sich Restaurants und Cafés ihren Kunden wohl nicht mehr so gern eine derart dubiose Zeitung zum Lesen anbieten werden. Somm wird wohl erneut auf die Provinzialität Basels verweisen und seinen investigativen Journalismus im linken Mainstream-Basel verteidigen. Aber: Ist nicht ein EU-kritischer, Islamfeindlicher und Neoliberaler Meinstream in den letzten Jahren entstanden? Diesen Mainstream dürfte Somm wohl kaum meinen, denn er schliesst sich ihm bloss an, stellt sich aber als Opfer dieses Trends dar.

    Irgendwie erinnert einen das Kommen und Gehen Tettamantis unweigerlich an die Zustände in Russland, wo Putin kommen und gehen kann - ohne grössere Folgen. Hoffentlich ist die Basler Öffentlichkeit genug stark, um die BaZ in dieser stossenden Form nicht weiter zu tragen und ein Zeichen zu setzen.
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  3. BAZ-Blocher-Leutenegger-Tettamanti....

    von willi11 um 14.12.2011 um 15:05Uhr

    ...kommt noch ein Kuckucksei? Mich erstaunt nichts mehr,wo Blocher drauf steht ist Blocher auch drin und die Quittung haben die Blocherleute bei der Bundesratswahlen erhalten. Blocher hat jetzt ja die BAZ,darum kann die SVP nun locker in die Oppositions gehen.Mit ihrem neuen Propaganda-Blättchen u. der Propaganda-Weltwoche wird sie es schaffen, die nächsten 4 Jahre die Leute so zu nerven,dass sie noch mehr Wähleranteile und deren Sitze im Parlament verliert, ALLE anderen Parteien wird's freuen!Die SVP und vorallem Blocher hat noch nicht kappiert, dass wir im Internet-Zeitalter leben und da zählen verknöcherte Protestanten-Patrots nicht mehr dazu! Die SP hat das schon lange kappiert und bringt immer und immer wieder neues frisches Blut!
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  4. Faszinierend!

    von Phil Boesiger um 14.12.2011 um 15:24Uhr

    Es ist schon beeindruckend, wie ein stures, rückwärtsgewandtes Team Blocher / Tettamanti / Somm krampfhaft versucht, unserer Region eine rechtslastige Tageszeitung aufs Auge zu drücken. Ohne Rücksicht auf Verluste (Abonnenten, MitarbeiterInnen) in bester neoliberaler Manier. Speziell Tettamanti ist ja bekannt dafür, dass er sich für Nebensächlichkeiten wie Arbeitnehmer herzlich wenig interessiert.
    Dieses unheimliche Trio hat ein sektiererisches Sendungsbewusstsein, da kann einem schon etwas mulmig werden. Zum Glück ist die Mehrheit der Bewohner unserer Region durchaus mündig und fähig, sich auch ohne gütigste Mithilfe dieses Triumvirats eine eigene Meinung zu bilden. Diese Meinung muss nicht zwingend links der Mitte angesiedelt sein, um zum Beispiel Somms wöchentliche Kolumne als das zu entlarven, was sie ist; ein verzweifelter Versuch eines jungen Ewiggestrigen, die Gegenwart zu verstehen. Ich bin aber überzeugt, dass sich auch die Mehrheit der BaZ-Restabonnenten noch von dem verabschieden wird, was einst eine gute, liberale (im Wortsinn) und offene regionale Tageszeitung war.
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  5. Tettamanti

    von Rudi Buchmann um 14.12.2011 um 15:30Uhr

    Die haben doch mehr als eine Wand draussen... Pressekonferenz in Zürich. Ja, wo will denn der die Zeitung machen, wenn nicht in Basel? Mit Geld kann man vieles kaufen, doch alles zum Glück immer noch nicht!
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  6. Endlich klare Worte von den Eigentümern

    von Matthias Freiburghaus um 14.12.2011 um 16:16Uhr

    Schön, dass die Eigentümer der BaZ endlich klar aussprechen, worum es ihnen geht. Jetzt ist es offiziell, dass die BaZ in ein rechtskonservatives Kampfblatt umgebaut werden soll- mit Unterstützung politischer Horrorgestalten wie Leutenegger oder dem baselbieter Polit-Untoten H.R. Gysin. Ich hoffe, dass sich unter den verbliebenen BaZ-AbonentInnen niemand mehr Illusionen darüber macht, wohin die Reise geht und dem Blatt wirklich nur diejenigen die Treue halten, die diesen Kurs auch unterstützen.
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  7. Medien

    von Stefan Heimers um 14.12.2011 um 16:27Uhr

    Es gibt zwei Arten von Medien: Die einen rentieren, die anderen missionieren. Wer eine Zeitung produziert um die Meinung der Leser zu manipulieren wird damit so wenige Kunden finden, dass sie weder wirtschaftlich noch politisch einen Erfolg bringt.
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  8. rechtsextreme einfalt

    von rodo um 14.12.2011 um 16:30Uhr

    ...
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  9. Tettamanti holt Gysin und Peter Wyss zur BaZ

    von René Reinhard um 14.12.2011 um 16:44Uhr

    Na dann: «Prost»!
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  10. Alles klar!

    von Martin Seeger um 14.12.2011 um 16:50Uhr

    Den Kommentaren von M. Freiburghaus und Ph. Boesiger ist kaum mehr etwas beizufügen - einzig die Aufzählung der politischen Horrorgestalten könnte noch mit jener aus Riehen ergänzt werden ... Was jetzt noch fehlt, ist ein treffenderer Name als BaZ - eine Basler Zeitung ist das nicht mehr. Adieu der Zeitung, die mich in der einen oder anderen Form seit meiner Jugend begleitet hat. Abo-Kündigung? Längst erledigt.
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Informationen zum Artikel

14.12.2011, 14:21 Uhr

Tettamanti holt Gysin und Peter Wyss zur BaZ

Text

Text: matieu klee

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  • 08.02.2012 um 20:25
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    Zum Artikel: Conti verteidigt Klinik-Neubau

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  • 02.04.2012 um 23:53
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    Zum Artikel: BVB-Fahrplaninfo mit Tücken

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  • 25.03.2012 um 22:58
    Fussnote
    Zum Artikel: Aufstand im Paradies

    Der Artikel hat ganz offensichtlich eine muntere Debatte aufgetan. Das find ich sehr schön. Es bestätigt mir, dass hier einiges auf dem Spiel steht. Natürlich hätte ich den Konflikt auch anders schildern können, so hätte ich recht klassisch, die Argum...

  • 09.03.2012 um 10:38
    Richtigstellung
    Zum Artikel: Morin wartet auf Anzeige gegen Wagenplatz

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