LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Basler Zeitung 

12.12.2011, 18:04 Uhr

BaZ-Verleger Moritz Suter gibt auf

12.12.2011, 18:04 Uhr

BaZ-Verleger Moritz Suter gibt sein Aktienpaket ab. Rahel Blocher, Tochter des SVP-Strategen Christoph Blocher soll übernehmen. In einem Abschiedsschreiben, das der TagesWoche vorliegt, informierte Suter heute die Belegschaft. Von und

Moritz Suter hat genug: Der Verleger der Basler Zeitung gibt auf.

Moritz Suter hat genug: Der Verleger der Basler Zeitung gibt auf.(Bild: Keystone)

Die vergangenen Tage dürften BaZ-Chefredaktor Markus Somm gefreut haben. «Seine» Zeitung sorgte wieder einmal schweizweit für Schlagzeilen – allerdings nicht wegen besonderer Inhalte, sondern erneut wegen der undurchsichtigen Besitzverhältnisse bei der BaZ. Dabei wurde immer deutlicher, dass, wie schon lange vermutet, der SVP-Politiker Christoph Blocher der wahre Herrscher über das Medienunternehmen ist und Verleger Moritz Suter eine Statistenrolle besetzt. Eine Rolle, in der sich Suter augenscheinlich immer weniger wohlzufühlen schien.

Heute hat Moritz Suter sein Aktienpaket, das er vor gut einem Jahr für eine Million Franken gekauft hat, an Blochers Tocher Rahel, Verwaltungsrätin bei Robinvest AG, verkauft. SP-Regierungsrat Christoph Brutschin bestätigte diese Information, die der TagesWoche bereits vorlagen. Er habe das heute aus zuverlässiger Quelle erfahren, sagte Brutschin auf Anfrage. Moritz Suter und Markus Somm waren nicht zu erreichen.

Abschiedsbrief

Kurz vor 18 Uhr informiert Moritz Suter in einem Brief alle BaZ-Mitarbeiter über seinen Rückzug aus der BaZ. «Nachdem in den letzten 6 Monaten zwischen dem Darlehensgeber und mir zunehmend grundsätzlich unterschiedliche Meinungen aufgetreten sind, wie die BaZ-Gruppe zu führen ist, und meine Unabhängigkeit und Eigenständigkeit als verantwortlicher und geschäftsführender Verwaltungsratspräsident der BaZ-Gruppe in Frage gestellt wurden, konnte ich diese Funktion zunehmend nicht mehr wahrnehmen. Somit war ich gezwungen, von dieser Option, die Aktien an Frau Rahel Blocher abzutreten, Gebrauch zu machen», schreibt Suter.

Er hätte gerne, so Suter, «die BaZ-Gruppe weiterhin saniert und das Eigenkapital durch eine substanzielle Kapitalerhöhung erhöht und den heute 78'000 Abonnenten und der breiten Öffentlichkeit in der Region die Mehrheit der Aktien der BaZ Holding AG zur Zeichnung angeboten». Er bedaure diese Entwicklung sehr, schreibt Suter, er sei überzeugt, dass sein Konzept Erfolg gehabt hätte. Noch unbestätigt ist vorläufig die Information, dass FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger Verwaltungsratspräsident der BaZ-Holding werden soll.

 


 

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

_Personen, Markus Somm, Lokales, Medien, Basler Zeitung, Christoph Brutschin, Christoph Blocher

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Blocher bestätigt BaZ-Einfluss Weiterlesen

Moritz Suters Abschiedsbrief Weiterlesen

Kommentar: An der Nase herumgeführt Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

  1. rejeanne

    am 12.12.2011, 20:19

    Es war ja bereits seit langem vermutet worden und die Ausrichtung der BaZ in letzter Zeit hat eigentlich nichts Anderes vermuten lassen. Es ist bedenklich, dass es so lange brauchte, bis die Verantwortlichen endlich ehrlich Stellung nehmen, wer denn nun bei dieser Zeitung das Sagen hat. Auch dass die Basler Regierung erst jetzt, wo es alle Spatzen schon von den Dächern pfeifen, rasche Tranparenz fordert, macht nachdenklich. Ich werde aus dem Ganzen meine Konsequenzen ziehen und mein Abo der... ... mehrEs war ja bereits seit langem vermutet worden und die Ausrichtung der BaZ in letzter Zeit hat eigentlich nichts Anderes vermuten lassen. Es ist bedenklich, dass es so lange brauchte, bis die Verantwortlichen endlich ehrlich Stellung nehmen, wer denn nun bei dieser Zeitung das Sagen hat. Auch dass die Basler Regierung erst jetzt, wo es alle Spatzen schon von den Dächern pfeifen, rasche Tranparenz fordert, macht nachdenklich. Ich werde aus dem Ganzen meine Konsequenzen ziehen und mein Abo der BaZ kündigen, nachdem ich die Kündigung nach dem Eingreifen von Moritz Suter zurückgezogen habe. Es geht nicht (nur) um Blocher. Sondern um die Glaubwürdigkeit einer Tageszeitung und über die Unabhängigkeit und Freiheit der Presse, einem der wichtigsten Güter unserer Demokratie.

  2. Lizen Kohlhaas

    am 12.12.2011, 20:51

    Warum heissen die Schlagzeilen in der allg. Presse nur: "Suter tritt ab" und nicht "Blocher hat gelogen"? Dieses langsame Durchsickern der Wahrheit hat alle schon so gut auf die Nachricht vorbereitet, dass es jetzt schon selbstverständlich scheint, dass Suter nur ein Amt hatte von dem er jetzt zurücktritt und die Sache an Blochers zurückgibt. Aber der Skandal ist doch: Blocher hat Basel über ein Jahr lang verarscht und belogen.

  3. Esther Murbach

    am 12.12.2011, 21:09

    Natürlich ist es jetzt billig zu sagen: "Wir haben es schon immer gewusst und es musste so kommen!" Doch wie anders lässt sich diese unglaubliche Geschichte kommentieren? Am schockierendsten ist die Unverfrorenheit, mit der die Hauptakteure Suter, Somm und Blocher monatelang oder gar jahrelang die wahren Besitzverhältnisse vertuscht und abgestritten haben. Vor allem Christoph Boocher hat m.E. damit den letzten Rest au Glaubwürdigkeit verloren - nicht nur geschäftlich und menschlich, sondern... ... mehrNatürlich ist es jetzt billig zu sagen: "Wir haben es schon immer gewusst und es musste so kommen!" Doch wie anders lässt sich diese unglaubliche Geschichte kommentieren? Am schockierendsten ist die Unverfrorenheit, mit der die Hauptakteure Suter, Somm und Blocher monatelang oder gar jahrelang die wahren Besitzverhältnisse vertuscht und abgestritten haben. Vor allem Christoph Boocher hat m.E. damit den letzten Rest au Glaubwürdigkeit verloren - nicht nur geschäftlich und menschlich, sondern vor allem als Politiker. So agiert nur jemand, der um jeden Preis Meinungen machen und Macht ausüben will, ohne Rücksicht auf Verluste. In diesem Fall ohne Rücksicht auf die Stadt Basel, die er offenbar nur als Widerstandsnest betrachtet, das es medial auszuhebeln gilt. Doch wenn man ihn reden hört, hat er die Demokratie erfunden... Herr Blocher, Sie haben jede Bodenhaftung verloren.

  4. Rolf Thalmann

    am 12.12.2011, 22:35

    @rejeanne: Witzigerweise bringt die Website www.tagesanzeiger.ch einen ausführlichen Bericht zum Thema - den Lesern von BaZ online wird er nicht zugemutet...

  5. Pascal Merz

    am 13.12.2011, 08:19

    Es spricht nichts dagegen, eine Tageszeitung zu besitzen. Es spricht auch nichts dagegen, politischen Parteien grosse Spenden zu kommen zu lassen. Doch Medien wie auch die Politik sind eminent wichtige Säulen einer glaubwürdigen Demokratie und entsprechend einflussreich. Wenn ich ein Buch lese, will ich auch den Autor und seine Beweggründe kennen. Mir jedenfalls geht es so. Noch wichtiger ist dies bei einer Tageszeitung. Printmedien haben nach wie vor einen erheblichen Einfluss auf die... ... mehrEs spricht nichts dagegen, eine Tageszeitung zu besitzen. Es spricht auch nichts dagegen, politischen Parteien grosse Spenden zu kommen zu lassen. Doch Medien wie auch die Politik sind eminent wichtige Säulen einer glaubwürdigen Demokratie und entsprechend einflussreich. Wenn ich ein Buch lese, will ich auch den Autor und seine Beweggründe kennen. Mir jedenfalls geht es so. Noch wichtiger ist dies bei einer Tageszeitung. Printmedien haben nach wie vor einen erheblichen Einfluss auf die öffentliche Meinung und darum müssen die Besitzverhältnisse unbedingt transparent sein. Christoph Blochers Versteckspiel hinter der Basler Zeitung ist ein weiteres eindrückliches Beispiel, dass wir in vielen Bereichen noch transparenter werden müssen. Dies gilt auch für die Abstimmung- und Parteienfinanzierung. Warum sich Menschen wie Christoph Blocher, welche sich selber als liberal bezeichnen, solchen urliberalen Werten wie Transparenz verschliessen, ist mir schleierhaft. Auf die Antwort dieser Frage wären ich – und wohl noch einige Baz-Abonnenten – sehr gespannt.

  6. Sandra Rieder

    am 13.12.2011, 08:24

    Ich habe nie direkt unter Ihnen gearbeitet - leider - doch für mich waren Sie immer einer der noch wenig verbliebenen Patrons mit Stil und Rückgrat. Ich kann einfach nicht glauben, dass Sie an dieser Scharade um Geld und Macht mitgespielt haben....

  7. Lizen Kohlhaas

    am 13.12.2011, 09:41

    Kann mal jemand erklären, wie jemand Aktien die er angeblich von Tettamanti und Wagner hat, an die Robinvest "zurückgeben" kann? Es müsste doch dann heissen "weiterverkauft" oder so. "Zurückgeben" ist aber o-ton Suter.

  8. Inaktiver Nutzer

    am 13.12.2011, 17:29

    Ich sehe das anders! Ein Mann wie Herr M.Sutter gibt nicht auf. Er hört auf... wenn er zum Schluss kommt, dass eine Sache keinen Sinn mehr macht. Das war bei der Swissair so, jetzt bei der BAZ. Lieber eine Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Sein Entscheid spricht für Ihn - Andere sind zu stolz, können es meist nicht lassen. Herr M.Sutter verdient Hochachtung! So mancher Manager ist ein Phenomen - aufrechter Gang ohne Rückgrat... Herr M.Sutter ist Unternehmer und steht für die... ... mehrIch sehe das anders! Ein Mann wie Herr M.Sutter gibt nicht auf. Er hört auf... wenn er zum Schluss kommt, dass eine Sache keinen Sinn mehr macht. Das war bei der Swissair so, jetzt bei der BAZ. Lieber eine Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Sein Entscheid spricht für Ihn - Andere sind zu stolz, können es meist nicht lassen. Herr M.Sutter verdient Hochachtung! So mancher Manager ist ein Phenomen - aufrechter Gang ohne Rückgrat... Herr M.Sutter ist Unternehmer und steht für die Sache ein. Ein mancher Wirschtaftskapitän könnte etwas von ihm lernen.

  1. Stefan Heimers

    am 12.12.2011, 18:28

    Radio Basel will angeblich heute um 19 Uhr genauer informieren. Ich bin gespannt was es zu hören gibt.

  2. Regi Näf

    am 12.12.2011, 18:30

    Vielen Dank, dass Sie sich kurzfristig für die Baz eingesetzt haben und versucht ein 'neues' Gesicht der Baz zu ermöglichen, aber auch Sie scheiterten, denn Lügen haben kurze Beine und so freue ich mich, dass es die TAGESWOCHE gibt!

  3. A C Kieser

    am 12.12.2011, 18:33

    Endlich werden die Besitzverhältnisse offengelegt, es kristallisiert sich ein lupenreines Blocher-Blatt heraus. Schade, dass Basel nun noch mehr SVP-Schund ertragen muss. Dank der TaWo haben wir wenigstens freitags noch etwas unabhängiges zu lesen, ansonsten muss ich mich wohl mit dem Zürcher Tagi begnügen.

  4. Inaktiver Nutzer

    am 12.12.2011, 18:49

    Wenn man die wirklich bedenklichen Kommentare von Hr. Somm meidet, kann man die BAZ lesen, meiner Meinung nach. Auf die Sonntags-BAZ kann ich verzichten. Mit der NZZ , der Sonntagszeitung und andern Sonntagsblättern kommt man mehr als gut auf seinen SonntagsZmorgaZeitungsInfoLevel, welchen man natürlich beliebig mit Online News ergänzen kann. Der Blocher bekommt von mir keinen Cent mehr, als ich bereits bezahlt habe, und wenn die Zeitung nun noch deutlicher nach rechts absinken sollte, werde... mehrWenn man die wirklich bedenklichen Kommentare von Hr. Somm meidet, kann man die BAZ lesen, meiner Meinung nach. Auf die Sonntags-BAZ kann ich verzichten. Mit der NZZ , der Sonntagszeitung und andern Sonntagsblättern kommt man mehr als gut auf seinen SonntagsZmorgaZeitungsInfoLevel, welchen man natürlich beliebig mit Online News ergänzen kann. Der Blocher bekommt von mir keinen Cent mehr, als ich bereits bezahlt habe, und wenn die Zeitung nun noch deutlicher nach rechts absinken sollte, werde ich das Abo-Geld bei einer Erneuerung dann lieber in eine andere Zeitung investieren.

  5. Stefan Heimers

    am 12.12.2011, 19:44

    Radio Basel wusste leider auch nicht mehr als hier zu lesen ist. Die SF Tagesschau auch nicht, dafuer fand letztere deutliche Worte: Die BAZ sei jetzt keine Basler Zeitung mehr, sondern eine Zeitung der Zuercher Unternehmerfamilie Blocher, was in Basel gar nicht gut ankomme.

  6. rejeanne

    am 12.12.2011, 20:19

    Es war ja bereits seit langem vermutet worden und die Ausrichtung der BaZ in letzter Zeit hat eigentlich nichts Anderes vermuten lassen. Es ist bedenklich, dass es so lange brauchte, bis die Verantwortlichen endlich ehrlich Stellung nehmen, wer denn nun bei dieser Zeitung das Sagen hat. Auch dass die Basler Regierung erst jetzt, wo es alle Spatzen schon von den Dächern pfeifen, rasche Tranparenz fordert, macht nachdenklich. Ich werde aus dem Ganzen meine Konsequenzen ziehen und mein Abo der... mehrEs war ja bereits seit langem vermutet worden und die Ausrichtung der BaZ in letzter Zeit hat eigentlich nichts Anderes vermuten lassen. Es ist bedenklich, dass es so lange brauchte, bis die Verantwortlichen endlich ehrlich Stellung nehmen, wer denn nun bei dieser Zeitung das Sagen hat. Auch dass die Basler Regierung erst jetzt, wo es alle Spatzen schon von den Dächern pfeifen, rasche Tranparenz fordert, macht nachdenklich. Ich werde aus dem Ganzen meine Konsequenzen ziehen und mein Abo der BaZ kündigen, nachdem ich die Kündigung nach dem Eingreifen von Moritz Suter zurückgezogen habe. Es geht nicht (nur) um Blocher. Sondern um die Glaubwürdigkeit einer Tageszeitung und über die Unabhängigkeit und Freiheit der Presse, einem der wichtigsten Güter unserer Demokratie.

  7. Hilmy

    am 12.12.2011, 20:32

    Was sich schon seit längerem abzeichnet, ist nun tatsache. Herr Suter wirft die Flinte ins Korn und Blocher zieht die Fäden bei der Baz.

    Für jene die jetzt noch ein BAZ Abo haben, wäre es nun ein super Zeitpunkt um dieses zu künden und die Tageswoche zu abonieren.

  8. Lizen Kohlhaas

    am 12.12.2011, 20:51

    Warum heissen die Schlagzeilen in der allg. Presse nur: "Suter tritt ab" und nicht "Blocher hat gelogen"? Dieses langsame Durchsickern der Wahrheit hat alle schon so gut auf die Nachricht vorbereitet, dass es jetzt schon selbstverständlich scheint, dass Suter nur ein Amt hatte von dem er jetzt zurücktritt und die Sache an Blochers zurückgibt. Aber der Skandal ist doch: Blocher hat Basel über ein Jahr lang verarscht und belogen.

  9. rejeanne

    am 12.12.2011, 21:02
  10. Esther Murbach

    am 12.12.2011, 21:09

    Natürlich ist es jetzt billig zu sagen: "Wir haben es schon immer gewusst und es musste so kommen!" Doch wie anders lässt sich diese unglaubliche Geschichte kommentieren? Am schockierendsten ist die Unverfrorenheit, mit der die Hauptakteure Suter, Somm und Blocher monatelang oder gar jahrelang die wahren Besitzverhältnisse vertuscht und abgestritten haben. Vor allem Christoph Boocher hat m.E. damit den letzten Rest au Glaubwürdigkeit verloren - nicht nur geschäftlich und menschlich, sondern... mehrNatürlich ist es jetzt billig zu sagen: "Wir haben es schon immer gewusst und es musste so kommen!" Doch wie anders lässt sich diese unglaubliche Geschichte kommentieren? Am schockierendsten ist die Unverfrorenheit, mit der die Hauptakteure Suter, Somm und Blocher monatelang oder gar jahrelang die wahren Besitzverhältnisse vertuscht und abgestritten haben. Vor allem Christoph Boocher hat m.E. damit den letzten Rest au Glaubwürdigkeit verloren - nicht nur geschäftlich und menschlich, sondern vor allem als Politiker. So agiert nur jemand, der um jeden Preis Meinungen machen und Macht ausüben will, ohne Rücksicht auf Verluste. In diesem Fall ohne Rücksicht auf die Stadt Basel, die er offenbar nur als Widerstandsnest betrachtet, das es medial auszuhebeln gilt. Doch wenn man ihn reden hört, hat er die Demokratie erfunden... Herr Blocher, Sie haben jede Bodenhaftung verloren.

Informationen zum Artikel

12.12.2011, 18:04 Uhr

BaZ-Verleger Moritz Suter gibt auf

Text

Text:

  • 17.09.2014 um 17:38
    Basler Parlament befürwortet Gratis-Deutschkurs für Migranten

    Der Grosse Rat kann mit der SVP-Integrationsinitiative nichts anfangen – er spricht sich für den Gegenvorschlag der Regierung aus. Allerdings mit der Ergänzung, dass Migranten kostenlos einen Deutschkurs besuchen können.

  • 17.09.2014 um 11:31
    Grosser Rat bewilligt rund 20 Millionen für Herzstück

    Gegen Widerstand der SVP und BastA! hat das Basler Parlament am Mittwoch 19,5 Millionen für ein Herzstück-Vorprojekt durchgewinkt. Das Referendum gegen die Durchmesserlinie ist bereits angekündigt.

  • 10.09.2014 um 15:42
    SP will BVB wieder in die Verwaltung eingliedern

    Der Grosse Rat hat den Bericht der Geschäftsprüfungskommission zur BVB-Affäre zur Kenntnis genommen. Von der SP wurde die Wiedereingliederung der BVB in die Verwaltung ins Spiel gebracht.

Text

Text:

  • 05.09.2013 um 19:34
    Basler Regierungstrio wirbt für Wohnraumfördergesetz

    Die Basler Regierung trat im Dreierpack vor die Medien, um für den Gegenvorschlag zur Mieterverbandsinitiative zu werben.

  • 05.09.2013 um 15:28
    Beflügelt vom weiblichen Klassengeist

    Basel feiert 200 Jahre höhere Mädchenbildung im Leonhard. Mit dem Zugang zur Schule erhielten die Frauen auch neue berufliche Perspektiven. Drei ehemalige Gymnasiastinnen erzählen, was ihnen die Schulzeit gebracht hat und welchen Weg sie danach gegangen sind. Und eine der aktuellen Schülerinnen sagt, welchen sie vielleicht einschlagen möchte.

  • 31.08.2013 um 19:02
    Übersichtskarte: Secondhand-Läden in der Region Basel

    Unsere eigene Shoppingtour durch Secondhand-Läden in der Stadt ist jetzt ergänzt mit den Tipps aus unserer Community – und alles zusammen auf eine Karte gesetzt.

  • 28.08.2013 um 08:46
    unterschiedliches Arbeitsrecht
    Zum Artikel: Aktion gegen Kündigung der Seniorenpflegerin Bozena Domanska

    @frank lorenz: Für Gewerkschafter und Arbeitnehmervertreter gibt es einen Kündigungsschutz. Das heisst, sie dürfen nicht wegen ihrer Tätigkeit in einer Personalkommission oder wegen ihres gewerkschaftlichen Engagements gekündigt werden. Allerdings ist ...

  • 09.08.2013 um 09:21
    Falsch
    Zum Artikel: Nur nackt sind die Drämmli grün

    @dome2808: Leider ist der betreffende Tagi-Artikel, in dem berichtet wird, dass der Zürcher Stadtrat die dreijährige Versuchsphase mit den Werbetrams bewilligt hat, nicht online. Sonst hätte ich ihn selbstverständlich verlinkt. Als Zürcherin kann ich I...

  • 13.07.2013 um 10:22
    Happyend
    Zum Artikel: «Ich möchte die ganze Schweiz umarmen»

    @eldorado: Sie haben Recht, diese Information fehlt. Man möge mir verzeihen, ich liefere sie hiermit gerne nach: Gemäss Hakim Lahbati reichte seine Frau die Scheidung ein, als er so krank war. Die Situation, die Ungewissheit über die Zukunft, sei für s...

Aktuell

Architekten: Degelo / Berrel Berrel Kräutler:
2

Regierungsrat 

107 Millionen für die St. Jakobshalle

Nach fast 40 Jahren versprüht die St. Jakobshalle etwa so viel Charme wie eine Zivilschutzanlage. Grosse Acts lassen sich damit nicht anlocken. Der Regierungsrat will das ändern: Bis 2018 soll die Halle für 107 Millionen saniert werden.Von Daniel Faulhaber. Weiterlesen2 Kommentare