LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Sonntagsverkauf 

10.12.2011, 14:22 Uhr

«Ich lasse mich nicht zum Sklaven machen»

10.12.2011, 14:22 Uhr

Gemäss Regierungsrat sollen in Basel künftig drei Sonntagsverkäufe pro Jahr bewilligungsfrei durchgeführt werden können. Beat Lehmann , Goldschmied am Spalenberg, hält nichts davon. Von

Das Schaufenster von Beat Lehmanns Geschäft am Spalenberg.

Das Schaufenster von Beat Lehmanns Geschäft am Spalenberg.(Bild: Hans-Jörg Walter)

Beat Lehmann, werden Sie am Sonntag Ihr Geschäft öffnen?

Nein. Von der Vereinigung «Projekt Spalenberg» wurden zwar alle hier ansässigen Ladeninhaber schriftlich gebeten, mitzumachen und «die pinken Teppiche vor die Geschäfte» zu legen. Aber in diesem Fall bleibe ich stur, am Sonntag ist bei uns geschlossen.

Weshalb? Lassen Sie sich so nicht gute Umsätze entgehen?

Das mag sein. Aber ich finde einfach, wir brauchen die freien Tage. Erholung ist mir wichtig, ich will nicht eines ­Tages an Burn-out erkranken. Ich lasse mich nicht versklaven.

Ist Ihre Haltung noch zeitgemäss? Das Gedränge an den bisherigen Sonntagsverkäufen zeigt, dass das Bedürfnis danach gross ist.

Ob das nun zeitgemäss ist oder nicht, den Konsumenten würde eine Kaufpause ebenfalls gut tun. Dass Shopping für immer mehr Menschen das einzige Erlebnis ist, kann ich nicht nachvollziehen. Das ist doch traurig.

Machen Sie sich keine Sorgen, in Ihrer Nachbarschaft als Querulant zu gelten?

Doch, was unseren Zusammenhalt ­betrifft, fällt mir die Entscheidung nicht so leicht. Besonders nach diesem Brief. Aber ich beteilige mich lieber an den Kosten für eine schöne Weihnachts­beleuchtung, das finde ich wichtiger als Sonntagsverkäufe. Die Dienstleistung am Kunden können wir auch anders pflegen, besonders wir Kleinen. Wenn ein Kunde nur ausserhalb der Öffnungszeiten kommen kann, bin ich selbstverständlich flexibel.

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Lokales, Konsum, Interview

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Basel-Stadt künftig mit drei bewilligungsfreien Sonntagsverkäufen Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

  1. Arno Günzl

    am 13.12.2011, 06:44

    @Kulturbetrachter: vermutlich stimmt es eben nicht, dass die vielen Sonntags-Käufer ihr Geld sonst ganz einfach an anderen Tagen ausgeben würden. Der kollektive sonntägliche Konsumrausch, ohne Zeitdruck zwischen Feierabend und Ladenschluss, (ver-)führt ganz offensichtlich zu mehr Umsatz. Dass nicht wirklich mehr Geld zur Verfügung steht, scheint niemand zu stören: "heute kaufen, in 6 Monaten bezahlen" macht's möglich ...

  1. Thommen_63

    am 10.12.2011, 17:30

    Die kleinen Geschäfte dürfen die schöne Fassade für die Umsätze der grossen stellen...

  2. Chris00

    am 10.12.2011, 21:17

    Es zwingt den Herrn Lehmann niemand, am Sonntag zu öffnen. Offensichtlich besteht jedoch ein Bedürfnis und will er dieses als Unternehmer nicht befriedigen, soll er nicht lamentieren und das Konsumverhalten der Leute respektieren. Ich stimme zwar mit ihm überein, dass eine Kaufpause den meisten Leuten gut tut, finde es jedoch bedenklich, ihnen vorzuschreiben wann diese zu sein hat. Es sei zudem angemerkt, dass es hier um drei (!) Sonntagsverkäufe geht, wovon zwei vor Weihnachten stattfinden,... mehrEs zwingt den Herrn Lehmann niemand, am Sonntag zu öffnen. Offensichtlich besteht jedoch ein Bedürfnis und will er dieses als Unternehmer nicht befriedigen, soll er nicht lamentieren und das Konsumverhalten der Leute respektieren. Ich stimme zwar mit ihm überein, dass eine Kaufpause den meisten Leuten gut tut, finde es jedoch bedenklich, ihnen vorzuschreiben wann diese zu sein hat. Es sei zudem angemerkt, dass es hier um drei (!) Sonntagsverkäufe geht, wovon zwei vor Weihnachten stattfinden, was den meisten Läden wohl gute Umsätze generiert (und wiederum ermöglicht, an verkaufsschwachen Tagen zu ruhen).

  3. Denise Weingartner

    am 10.12.2011, 22:54

    Bravo, Beat Lehmann! Sie sprechen mir aus dem Herzen. Bleiben Sie bei Ihrer Linie, Ihr Verhalten in hat wahre Grösse.

  4. Doris Fürst

    am 11.12.2011, 23:12

    Wie schön, dass es noch solche Menschen wie Herrn Lehmann gibt. Gratulation zu Ihrem Mut! Doris Fürst

  5. Kulturbetrachter Basel

    am 12.12.2011, 09:43

    Nur weil die Woche auf sieben Einkaufstage aufgebläht wird, bedeutet es noch lange nicht, dass den Kunden mehr Geld zur Verfügung steht. Gerade die kleinen Fachgeschäfte haben ihre Stammkundschaft, welche den Geschäftsinhabern oft persönlich bekannt ist. Dieser Kunde, benötigt bestimmt nicht den Sonntag um seine Einkäufe dort zu erledigen. Besinnlich nennt man die Zeit vor Weihnachten. Eine Phrase, wenn man sieht, wie gehetzt die Menschen über Weihnachtsmärkte laufen. Ungeduldige Blicke... mehrNur weil die Woche auf sieben Einkaufstage aufgebläht wird, bedeutet es noch lange nicht, dass den Kunden mehr Geld zur Verfügung steht. Gerade die kleinen Fachgeschäfte haben ihre Stammkundschaft, welche den Geschäftsinhabern oft persönlich bekannt ist. Dieser Kunde, benötigt bestimmt nicht den Sonntag um seine Einkäufe dort zu erledigen. Besinnlich nennt man die Zeit vor Weihnachten. Eine Phrase, wenn man sieht, wie gehetzt die Menschen über Weihnachtsmärkte laufen. Ungeduldige Blicke schweifen schnell über die Auslage, von Weihnachtsstimmung keine Rede, aber man war noch einen Tag länger auf Achse um die innere Leere zu betäuben. Frohes Fest!

  6. Arno Günzl

    am 13.12.2011, 06:44

    @Kulturbetrachter: vermutlich stimmt es eben nicht, dass die vielen Sonntags-Käufer ihr Geld sonst ganz einfach an anderen Tagen ausgeben würden. Der kollektive sonntägliche Konsumrausch, ohne Zeitdruck zwischen Feierabend und Ladenschluss, (ver-)führt ganz offensichtlich zu mehr Umsatz. Dass nicht wirklich mehr Geld zur Verfügung steht, scheint niemand zu stören: "heute kaufen, in 6 Monaten bezahlen" macht's möglich ...

  7. Bebbine

    am 13.12.2011, 18:15

    Herr Lehmann! Endlich jemand, der ganzheitlich denkt... und vor allem handelt.
    Es ist immer schwerer, gegen den Strom zu schwimmen.

Informationen zum Artikel

10.12.2011, 14:22 Uhr

«Ich lasse mich nicht zum Sklaven machen»

Text

Text:

  • 05.09.2013 um 19:34
    Basler Regierungstrio wirbt für Wohnraumfördergesetz

    Die Basler Regierung trat im Dreierpack vor die Medien, um für den Gegenvorschlag zur Mieterverbandsinitiative zu werben.

  • 05.09.2013 um 15:28
    Beflügelt vom weiblichen Klassengeist

    Basel feiert 200 Jahre höhere Mädchenbildung im Leonhard. Mit dem Zugang zur Schule erhielten die Frauen auch neue berufliche Perspektiven. Drei ehemalige Gymnasiastinnen erzählen, was ihnen die Schulzeit gebracht hat und welchen Weg sie danach gegangen sind. Und eine der aktuellen Schülerinnen sagt, welchen sie vielleicht einschlagen möchte.

  • 31.08.2013 um 19:02
    Übersichtskarte: Secondhand-Läden in der Region Basel

    Unsere eigene Shoppingtour durch Secondhand-Läden in der Stadt ist jetzt ergänzt mit den Tipps aus unserer Community – und alles zusammen auf eine Karte gesetzt.

  • 28.08.2013 um 08:46
    unterschiedliches Arbeitsrecht
    Zum Artikel: Aktion gegen Kündigung der Seniorenpflegerin Bozena Domanska

    @frank lorenz: Für Gewerkschafter und Arbeitnehmervertreter gibt es einen Kündigungsschutz. Das heisst, sie dürfen nicht wegen ihrer Tätigkeit in einer Personalkommission oder wegen ihres gewerkschaftlichen Engagements gekündigt werden. Allerdings ist ...

  • 09.08.2013 um 09:21
    Falsch
    Zum Artikel: Nur nackt sind die Drämmli grün

    @dome2808: Leider ist der betreffende Tagi-Artikel, in dem berichtet wird, dass der Zürcher Stadtrat die dreijährige Versuchsphase mit den Werbetrams bewilligt hat, nicht online. Sonst hätte ich ihn selbstverständlich verlinkt. Als Zürcherin kann ich I...

  • 13.07.2013 um 10:22
    Happyend
    Zum Artikel: «Ich möchte die ganze Schweiz umarmen»

    @eldorado: Sie haben Recht, diese Information fehlt. Man möge mir verzeihen, ich liefere sie hiermit gerne nach: Gemäss Hakim Lahbati reichte seine Frau die Scheidung ein, als er so krank war. Die Situation, die Ungewissheit über die Zukunft, sei für s...

Aktuell

sda: Innenminister Valls vor der Vertrauensabstimmung im Parlament

Frankreich 

Valls gewinnt Vertrauensabstimmung

Frankreichs Premierminister Manuel Valls kann seinen Reformkurs fortsetzen. Er hat die Vertrauensabstimmung in der Nationalversammlung gewonnen. Zweiflern entgegnete er mit Durchhalteparolen. Von sda. Weiterlesen

sda: Unicef mahnt zum Kampf gegen Kindersterblichkeit (Symbolbild)

Kindersterblichkeit 

Viele Todesfälle wären vermeidbar

Die Vereinten Nationen nennen es «Die stille Tragödie»: Eine Million Kinder sterben jedes Jahr am Tag ihrer Geburt. Zwar gab es Fortschritte, jedoch könnten nach wie vor viele Todesfälle unter Kindern mit einfachen Massnahmen verhindert werden. Von sda. Weiterlesen