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Gesundheitswesen 

30.11.2011, 11:40 Uhr

Ärztemangel hängt mit steigendem Frauenanteil zusammen

30.11.2011, 11:40 Uhr

Die Zahl der Ärzte in der Schweiz hat sich in den letzten 50 Jahren fast vervierfacht - auf über 30'000. Trotz steigender Arztzahlen gibt es aber einen Ärztemangel. Das hängt mit dem steigenden Frauenanteil zusammen, wie die "Schweizerische Ärztezeitung" (SÄZ) schreibt. Von sda

Ärztinnen arbeiten mehr Teilzeit als ihre männlichen Pendants (Symbolbild)

Ärztinnen arbeiten mehr Teilzeit als ihre männlichen Pendants (Symbolbild)(Bild: Keystone)

Zum zweiten aufeinander folgenden Jahr wies die Schweiz im Jahr 2010 mehr als 30'000 berufstätige Ärztinnen und Ärzte auf. Über ein Drittel davon - 35,8 Prozent - waren Frauen; 1975 waren es noch 16 Prozent. Die Zunahme der Ärzte-Zahl war in den letzten zehn Jahren vor allem auf den wachsenden Frauenanteil zurück zu führen. Die Zahl der Männer in der Ärzteschaft wuchs nur langsam.

Die Feminisierung der Medizin ist also ein relativ junges Phänomen. Bei den 25 bis 34 Jahre alten Medizinern stellen die Frauen bereits die Mehrheit, bei den über 60-Jährigen sind dagegen weniger als ein Fünftel Frauen.

Mit der Feminisierung hängt laut der SÄZ der gegenwärtige Ärztemangel zusammen - trotz insgesamt steigender Arztzahlen. Da Ärztinnen vermehrt die Teilzeitarbeit bevorzugen, arbeiten sie im Schnitt rund einen Tag pro Woche weniger als ihre Kollegen. In den Spitälern ist dieser geschlechtsspezifische Unterschied weniger ausgeprägt als im ambulanten Sektor, also bei den Ärzten mit Praxis.

Hohe Ärztedichte - ungleich verteilt

Pro 1000 Einwohner gibt es in der Schweiz im Schnitt laut OECD 3,8 Ärzte. Von den Nachbarländern liegt nur Österreich mit einer Quote von 4,8 höher.

Allerdings ist die Ärztedichte in der Schweiz je nach Region sehr unterschiedlich. In städtischen Kantonen gibt es mehr Ärzte pro Einwohner als in ländlichen. Besonders Kantone mit einem Universitätsspital - Basel-Stadt, Bern, Genf, Waadt und Zürich - weisen eine hohe Ärztedichte auf.

Im Schweizer Schnitt kommt auf 489 Einwohner ein Arzt mit Praxistätigkeit. In den Innerschweizer Kantonen kommen dagegen 800 bis 900 Einwohner auf einen Arzt. Im stationären Bereich, also bei den Spitalärzten, sind die Unterschiede teils noch ausgeprägter.

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  1. Ich bin nicht übertrieben feministisch...

    von rejeanne am 30.11.2011 um 17:04Uhr

    ...aber diese Meldung ist mir nun doch in den falschen Hals gekommen. Vielleicht weil laut eines Artikel vor einiger Zeit (Link habe ich leider nicht mehr) der steigende Frauenanteil daran schuld sein soll, dass im Fachbereich der Gynäkologie die Forschungstätigkeit rasch gesunken ist, da dieser Beruf für Männer nicht mehr attraktiv sei. Nun sind wir Frauen also auch schuld daran, dass es in der Schweiz einen Ärztemangel gibt. Wie ja im Artikel nachzulesen ist, variiert die Ärztedichte von Region zu Region. Ist da vielleicht jemand auch auf den Gedanken gekommen, nachzufragen, warum das so ist? Vielleicht weil es heute nicht an Ärzten an und für sich mangelt (schliesslich haben wir nach Österreich die zweithöchste Quote in Mitteleuropa, jammern also bereits auf einem sehr hohen Niveau), sondern eher an idealistischen Ärzten, die diesen Beruf nicht nur aufgrund eines guten Einkommens gewählt haben, sondern weil sie den Menschen helfen wollen. Die bereit sind, auch in abgelegene Dörfer und Höfe zu fahren, um Hausbesuche zu machen und dies nicht nur nach festen Praxisöffnungszeiten. Das alles hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Ich weiss, dieser Kommentar ist genau so tendenziös wie die kommentierte Meldung. Aber manchmal muss das auch sein... ;-)
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  2. Feminisierung

    von Marianne Känzig am 30.11.2011 um 19:08Uhr

    @rejeanne und sonstige interessierte: Ich denke auch, dass hier die SÄZ den Frauen ganz schön ans Bein gepinkelt hat. Kernaussage ist ja eigentlich, dass Ärzte zählen und daraus die medizinische Abdeckung ableiten, nicht funktioniert, weil es heute auch Ärzte/Ärztinnen gibt, die nicht 100% arbeiten. Ist ja eigentlich nicht so schwierig zu verstehen. Ob es nun ein Mann oder eine Frau ist, die nicht 100% arbeitet, spielt dabei ja wirklich gar keine Rolle. Frage ich mich also: Warum geht die SÄZ auf die Frauen los? Ich vermute, es liegt daran, dass gewisse Dinge nicht klar werden sollen. Zum Beispiel das, dass das Salär des Arztes steigt, je mehr PatientInnen er pro Stunde betreut. Weil: Ein Patient = 1 mal Patientenpauschale. 12 Patienten pro Stunde = 12 mal Patientenpauschale. Während nun ein anderer, der sich Zeit nimmt für seine KlientInnen vielleicht nur 2 pro Stunde, sprich 2 x Patientenpauschale kassiert.
    Des Arztes Wartezimmer voll heisst also nicht unbedingt "ohhh, der arme hat ja so viel zu tun und wie nett, dass er mich auch noch nimmt" sondern vielleicht eher "der schreibt ganz schön viele PatientInnen pro Stunde ein". Und was tun nun diese Frauen? Sie arbeiten NICHT 100%. Frech eigentlich. Geben sich einfach mit weniger zufrieden. Und wer leidet darunter? Die, welche wegen Ärztedichte nicht zugelassen werden. Wenn man die Dinge aber klarstellen würde, dann würden auch die KlientInnen merken, wer sich mehr um Sie kümmert und wer sich mehr um seine Einnahmen kümmert. Und das wär ja schon ein bisserl schlecht oder? So hilflos, wie die Ärzteschaft sich beim Argumentieren über Taxpunktwerte (sprich: Löhne) und medizinisch notwendiger Versorgung gibt, so hilflos können die gar nicht sein. I mein, i has jo au begriffe. Hätten wir die Einheitskasse, könnte man dies alles statistisch auswerten. Man wüsste dann genau, wieviel % gesamt gearbeitet wird und wieviel es noch bräuchte. Die freischaffenden Ärzte sind ja eigentlich nichts anderes als Akkordlohnarbeiter der Krankenkassen. Am Meisten verdient, wer die meisten PatientInnen durchlässt.
    Direktlink zum Kommentar

  3. krank

    von Maya Eldorado am 30.11.2011 um 23:33Uhr

    sind nicht nur die Patienten, sondern mit ihnen das ganze Gesundheitssystem. An die beiden Schreiberinnen vor mir. Haben sie auch schon gemerkt, dass wenn etwas nicht mehr rund läuft, man intensiv nach den Schulidgen sucht. Das reisst nicht nur im Gesundheitswesen, sondern ganz allgemein immer mehr ein. So kann man nun wirklich keine Probleme konstruktiv lösen. Als nächsten Murx stehen die Fallpauschalen ab nächstem Jahr an. Das wird die Menschen noch mehr an den PC und Laptop binden, was dann den Kranken abgeht an Zeit für Zuwendung. Und schon ist der nächste Murx in der Pipeline - das Managed Care Modell. (Ist das richtig geschrieben?) Und dass die Menschen ja anbeissen, lockt ein niederer Selbstbehalt. Ich habe schwer in Verdacht, dass das nur als Produkt in den Köpfen von Theoretikern entstanden ist. Wir sollten mal der Redaktion vorschlagen, dass hier das Thema Krankenversorgung genau unter die Lupe genommen wird - von Grund auf.
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  4. Globaler Mangel an Gesundheitspersonal

    von Martin Leschhorn StrebelVon der TagesWoche verifiziertes Profil am 1.12.2011 um 10:28Uhr

    Den Frauen die Schuld für den Ärztemangel zu geben, ist nun tatsächlich zu kurz gegriffen. Dass Ärztinnen - und zum Glück auch immer mehr Männer - darauf pochen, aus familiären Gründen teilzeit zu arbeiten, ist zu begrüssen. Ich behaupte mal, dass mehr Teilzeitarbeit im Gesundheitssektor die Qualität des Systems stärkt.
    Der Ärztemangel - aber auch der Mangel an Gesundheitspersonal überhaupt - ist selbstverschuldet. Erinnert sei an den Numerus Clausus, aber auch an die teilweise sehr unzureichenden Arbeitsbedingungen im Gesundheitsbereich. Die schweizerische Gesundheitspolitik baute zu lange darauf, dass sie den Mangel durch den Zuzug von Arbeitskräften aus dem Ausland beheben könnte. Dies ist aber ein Fehlschluss - und angesichts der globalen Dimension ziemlich unsolidarisch. Wenn in der Westschweiz, ÄrztInnen aus Frankreich rekrutiert werden, fängt Frankreich die Lücke mit ÄrztInnen beispielsweise aus dem Togo auf. Ein Land mit einem extremen Mangel an Gesundheitspersonal und einer mit der Schweiz nicht vergleichbaren Krankheitsbelastung. Hintergründe zu dieser globalen Dimension und die Rolle der Schweiz gibt es hier: www.medicusmundi.ch/mms/services/dossiers/gesundheitspersonal-weltweiter-mangel
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  1. Ich bin nicht übertrieben feministisch...

    von rejeanne am 30.11.2011 um 17:04Uhr

    ...aber diese Meldung ist mir nun doch in den falschen Hals gekommen. Vielleicht weil laut eines Artikel vor einiger Zeit (Link habe ich leider nicht mehr) der steigende Frauenanteil daran schuld sein soll, dass im Fachbereich der Gynäkologie die Forschungstätigkeit rasch gesunken ist, da dieser Beruf für Männer nicht mehr attraktiv sei. Nun sind wir Frauen also auch schuld daran, dass es in der Schweiz einen Ärztemangel gibt. Wie ja im Artikel nachzulesen ist, variiert die Ärztedichte von Region zu Region. Ist da vielleicht jemand auch auf den Gedanken gekommen, nachzufragen, warum das so ist? Vielleicht weil es heute nicht an Ärzten an und für sich mangelt (schliesslich haben wir nach Österreich die zweithöchste Quote in Mitteleuropa, jammern also bereits auf einem sehr hohen Niveau), sondern eher an idealistischen Ärzten, die diesen Beruf nicht nur aufgrund eines guten Einkommens gewählt haben, sondern weil sie den Menschen helfen wollen. Die bereit sind, auch in abgelegene Dörfer und Höfe zu fahren, um Hausbesuche zu machen und dies nicht nur nach festen Praxisöffnungszeiten. Das alles hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Ich weiss, dieser Kommentar ist genau so tendenziös wie die kommentierte Meldung. Aber manchmal muss das auch sein... ;-)
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  2. Feminisierung

    von Marianne Känzig am 30.11.2011 um 19:08Uhr

    @rejeanne und sonstige interessierte: Ich denke auch, dass hier die SÄZ den Frauen ganz schön ans Bein gepinkelt hat. Kernaussage ist ja eigentlich, dass Ärzte zählen und daraus die medizinische Abdeckung ableiten, nicht funktioniert, weil es heute auch Ärzte/Ärztinnen gibt, die nicht 100% arbeiten. Ist ja eigentlich nicht so schwierig zu verstehen. Ob es nun ein Mann oder eine Frau ist, die nicht 100% arbeitet, spielt dabei ja wirklich gar keine Rolle. Frage ich mich also: Warum geht die SÄZ auf die Frauen los? Ich vermute, es liegt daran, dass gewisse Dinge nicht klar werden sollen. Zum Beispiel das, dass das Salär des Arztes steigt, je mehr PatientInnen er pro Stunde betreut. Weil: Ein Patient = 1 mal Patientenpauschale. 12 Patienten pro Stunde = 12 mal Patientenpauschale. Während nun ein anderer, der sich Zeit nimmt für seine KlientInnen vielleicht nur 2 pro Stunde, sprich 2 x Patientenpauschale kassiert.
    Des Arztes Wartezimmer voll heisst also nicht unbedingt "ohhh, der arme hat ja so viel zu tun und wie nett, dass er mich auch noch nimmt" sondern vielleicht eher "der schreibt ganz schön viele PatientInnen pro Stunde ein". Und was tun nun diese Frauen? Sie arbeiten NICHT 100%. Frech eigentlich. Geben sich einfach mit weniger zufrieden. Und wer leidet darunter? Die, welche wegen Ärztedichte nicht zugelassen werden. Wenn man die Dinge aber klarstellen würde, dann würden auch die KlientInnen merken, wer sich mehr um Sie kümmert und wer sich mehr um seine Einnahmen kümmert. Und das wär ja schon ein bisserl schlecht oder? So hilflos, wie die Ärzteschaft sich beim Argumentieren über Taxpunktwerte (sprich: Löhne) und medizinisch notwendiger Versorgung gibt, so hilflos können die gar nicht sein. I mein, i has jo au begriffe. Hätten wir die Einheitskasse, könnte man dies alles statistisch auswerten. Man wüsste dann genau, wieviel % gesamt gearbeitet wird und wieviel es noch bräuchte. Die freischaffenden Ärzte sind ja eigentlich nichts anderes als Akkordlohnarbeiter der Krankenkassen. Am Meisten verdient, wer die meisten PatientInnen durchlässt.
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  3. krank

    von Maya Eldorado am 30.11.2011 um 23:33Uhr

    sind nicht nur die Patienten, sondern mit ihnen das ganze Gesundheitssystem. An die beiden Schreiberinnen vor mir. Haben sie auch schon gemerkt, dass wenn etwas nicht mehr rund läuft, man intensiv nach den Schulidgen sucht. Das reisst nicht nur im Gesundheitswesen, sondern ganz allgemein immer mehr ein. So kann man nun wirklich keine Probleme konstruktiv lösen. Als nächsten Murx stehen die Fallpauschalen ab nächstem Jahr an. Das wird die Menschen noch mehr an den PC und Laptop binden, was dann den Kranken abgeht an Zeit für Zuwendung. Und schon ist der nächste Murx in der Pipeline - das Managed Care Modell. (Ist das richtig geschrieben?) Und dass die Menschen ja anbeissen, lockt ein niederer Selbstbehalt. Ich habe schwer in Verdacht, dass das nur als Produkt in den Köpfen von Theoretikern entstanden ist. Wir sollten mal der Redaktion vorschlagen, dass hier das Thema Krankenversorgung genau unter die Lupe genommen wird - von Grund auf.
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  4. Gute Idee

    von Marianne Känzig am 1.12.2011 um 08:29Uhr

    Ja eldorado, das fände ich eine gute Idee. Und wenn man schon dabei ist, sollte auch wieder einmal das Thema "ein Arzt verdient 300'000 CHF pro Monat" etwas genauer unter die Lupe genommen werden. Das ist nämlich der Bruttobetrag und auch nur dann, wenn 40 Std pro Woche am Patienten "gearbeitet" wird. (Da wäre ja aber dann noch die Weiterbildung am Donnerstag. Gibt dann 4 mal 10 Std pro Woche). Und von den 300'000.- gehen dann ab: Die AHV, die PK, die Praxismiete, die Geräte, das Material als solches, die Lohn- und Sozialkosten der MPA undsoweiter. Nicht dass ich gerade ein Fan der Ärztegilde wäre, aber ein bisschen Transparenz könnte nicht schaden und ich wundere mich wirklich, warum die FMH oder sonst jemand hier nicht etwas mehr Klarheit schafft. Dafür den Frauen die Schuld zuweisen. Echt schäbig. Man will wohl keine schlafenden Hunde wecken...
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  5. Uuups

    von Marianne Känzig am 1.12.2011 um 09:25Uhr

    Pro Jahr natürlich, nicht pro Monat.
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  6. Globaler Mangel an Gesundheitspersonal

    von Martin Leschhorn StrebelVon der TagesWoche verifiziertes Profil am 1.12.2011 um 10:28Uhr

    Den Frauen die Schuld für den Ärztemangel zu geben, ist nun tatsächlich zu kurz gegriffen. Dass Ärztinnen - und zum Glück auch immer mehr Männer - darauf pochen, aus familiären Gründen teilzeit zu arbeiten, ist zu begrüssen. Ich behaupte mal, dass mehr Teilzeitarbeit im Gesundheitssektor die Qualität des Systems stärkt.
    Der Ärztemangel - aber auch der Mangel an Gesundheitspersonal überhaupt - ist selbstverschuldet. Erinnert sei an den Numerus Clausus, aber auch an die teilweise sehr unzureichenden Arbeitsbedingungen im Gesundheitsbereich. Die schweizerische Gesundheitspolitik baute zu lange darauf, dass sie den Mangel durch den Zuzug von Arbeitskräften aus dem Ausland beheben könnte. Dies ist aber ein Fehlschluss - und angesichts der globalen Dimension ziemlich unsolidarisch. Wenn in der Westschweiz, ÄrztInnen aus Frankreich rekrutiert werden, fängt Frankreich die Lücke mit ÄrztInnen beispielsweise aus dem Togo auf. Ein Land mit einem extremen Mangel an Gesundheitspersonal und einer mit der Schweiz nicht vergleichbaren Krankheitsbelastung. Hintergründe zu dieser globalen Dimension und die Rolle der Schweiz gibt es hier: www.medicusmundi.ch/mms/services/dossiers/gesundheitspersonal-weltweiter-mangel
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30.11.2011, 11:40 Uhr

Ärztemangel hängt mit steigendem Frauenanteil zusammen

Text

Text: sda

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