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Interview 

25.11.2011, 00:01 Uhr

«Wir sind alles arme Sünder»

25.11.2011, 00:01 Uhr

Was haben uns die Geisteswissenschaften heute noch zu sagen? Zu wenig, findet Antonio Loprieno, Rektor der Uni Basel. Ein Gespräch über verpasste Möglichkeiten. Von , und

Antonio Loprieno, Rektor der Uni Basel: «In anderen Ländern geben die Geisteswissenschaften den Ton vor. Bei uns nicht.»

Kündigt seinen Abschied an: Antonio Loprieno, Rektor der Uni Basel.(Bild: Michael Würtenberg)

Was für ein Charmeur, dieser Mann. Noch bevor das Gespräch in seinem Büro hoch über den Dächern der Stadt beginnt, hat Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel, schon derart viele nette Dinge gesagt, dass man gar nicht mehr weiss, wie man ­reagieren soll. Der Ägyptologe hat ­etwas faszinierend Einnehmendes. Selbst wenn er über die verschiedenen Probleme seiner Uni spricht (und von diesen gibt es ein paar), tut er das ­derart eloquent und unaufgeregt, dass es ein Genuss ist, ihm zuzuhören.

Heidi Wunderli-Allenspach, ­Rektorin der ETH Zürich, hat in einem fulminanten Interview mit der «NZZ am Sonntag» den Niedergang der Hochschulen beklagt. Es sei ein Jammer, dass für die Ausbildung und die Grundlagenforschung nicht mehr genügend Geld vorhanden sei. Steht es tatsächlich so schlimm?

Ich teile diesen Pessimismus nicht. Meines Erachtens geht es den Schweizer Universitäten gut, die Balance zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung stimmt. «Sit back and relax» liegt dennoch nicht drin, nur schon wegen der extrem starken Konkurrenz aus Asien und den anderen aufstrebenden Regionen. Auf dieser Ebene wird es für die Schweiz schwierig genug, ihren Stand zu halten. Um unsere Position sogar noch zu verbessern, wie das Frau Wunderli-Allenspach wohl gerne hätte, wären Investitionen in ­einem Umfang nötig, die der Schweizer Tradition kaum mehr entsprächen.

Stattdessen geht der grosse Verteilkampf um die Bundesgelder los. Alle wollen mehr Geld, notfalls auch auf Kosten der anderen.

Das ist eine Folge der typisch schweizerischen Polarität. Auf der einen Seite stehen die grossen Institutionen, die die Kräfte möglichst bündeln wollen, auf der anderen Seite die kleineren, welche die dezentrale Struktur verteidigen. Als Basler halte ich es natürlich eher für positiv, dass es in der Schweiz zwölf Upper-Middle-Class-Universi­täten gibt, die von der Qualität her miteinander vergleichbar sind. Wer mehr will und sich wie die ETH mit den absoluten Spitzen-Unis messen will, hat mit diesem System aber ­natürlich ein Problem, nur schon vom sozialen Mandat her.

Sie erwecken beinahe den Eindruck, als seien Sie zufrieden mit der Höhe der Beiträge.

Ich würde mich eher wie ein mittelalterlicher Märtyrer frittieren lassen, als eine solche Ausssage zu machen! (lacht laut) Natürlich hätten auch wir gerne noch sehr viel mehr Geld. An interessanten Plänen fehlt es wahrlich nicht.

Im Ausland sind vor allem die Geisteswissenschaftler unter Druck. In England werden ihnen die Beiträge gestrichen und auch im übrigen Europa wird nach der Nützlichkeit einzelner Studienrichtungen gefragt. Braucht es die Geisteswissenschaften noch?

«Nützlichkeit» ist ein extrem vielfältiger Begriff. Mit Ihrer Frage spielen Sie wahrscheinlich auf den wirtschaft­lichen Nutzen an, daneben gibt es aber auch noch den gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Nutzen, der ebenso wichtig ist. Umso bedauerlicher ist es, dass es den Geisteswissenschaftlern in der Schweiz heute kaum noch gelingt, sich in die öffentlichen Debatten einzuschalten, sie zu prägen.

Warum?

Ein Grund ist das Problem, das die Geisteswissenschaftler schon seit jeher mit der Selbstdarstellung haben. Zu ihrem Wesenszug gehört es, kritisch zu sein, gerade auch sich selber gegenüber, sich und die eigene Tätigkeit ­laufend infrage zu stellen.

Kann man sich das in der heutigen Zeit noch leisten, in der Marketing, Werbung alles ist?

Das muss man sich leisten, gerade heute, in diesem postmodernen Zeit­alter des Glaubens- und Vertrauens­verlustes und der individuell zusammengebastelten Wahrheiten. Da hat die Gesellschaft Denker dringend ­nötig, die sich mit solchen Phäno­menen auseinandersetzen.

Müsste man die Geisteswissenschaften eher ausbauen?

Lieber als von einem Ausbau würde ich von einer Stärkung sprechen und von einer Weiterentwicklung, im Sinne des gesellschaftlichen Nutzens.

Eine Möglichkeit dazu wäre die Konzentration der Geisteswissenschaften an einzelnen Universi­täten in der Schweiz.

Die Einsparungen wären gering und der Nutzen wäre es ebenso. Eine ­Universität muss ein möglichst breites ­Angebot haben; auch ein angehender Mathematiker sollte etwas von Shakespeare mitbekommen. Hinzu kommt, dass grosse geisteswissenschaftliche Zentren auch gar nicht der Tradition der Schweiz entsprechen. Anders als in unseren Nachbarländern gilt die Uni bei uns weniger als Ort der geistigen Entfaltung als der Vorbereitung auf einen Beruf. Der Inbegriff dieser Vorstellung ist die ETH.

Keine schlechte Haltung. Schliesslich gibt es in der Schweiz noch immer zu wenige Naturwissenschaftler und allzu viele Geisteswissenschaftler, die nach dem Uni-Abschluss keinen Job finden.

Solche Sachen schreiben die Sonntagszeitungen, die auf Zuspitzung aus sind. Sie sollten das in Ihrer Freitagszeitung nicht schreiben, weil es auch nicht stimmt. Der beste Beweis für meine Theorie ist unsere tiefe Arbeitslosenquote. Ägyptologie, Soziologie, ­Medienwissenschaften hin oder her: Die Integration in den Arbeitsmarkt funktioniert sehr gut. Trotzdem fehlt es an Mathematikern und Informa­tikern – aber nicht, weil es zu viele Geisteswissenschaftler gibt, sondern weil unser universitäres und wirtschaftliches System zu hochtourig läuft für unsere demografischen Verhältnisse. Um weiter so funktionieren zu können, sind wir auf Spezialisten aus dem Ausland angewiesen – nicht aus einer besonders weltoffenen Haltung heraus, sondern einfach, um ­unseren Stand zu halten.

Ganz grundsätzlich: Was machen die Geisteswissenschaftler falsch?

Sie sind meines Erachtens noch immer viel zu wenig selbstkritisch. Mit mehr Reflexion würden sie nämlich merken, dass sie viel zu stark in der Defensive sind. Ihnen geht es immer nur um den Erhalt des Status quo, um die Aufrechterhaltung der Professuren. (erhebt die Stimme) Lasst uns doch in Ruhe! Wir wollen einfach so weiter­arbeiten, wie alle unsere Vorgänger das bereits gemacht haben! So denken wir Geisteswissenschaftler oft. Aber das ist der falsche Ansatz.

Bleibt den Geisteswissenschaftlern etwas anderes übrig, als zu verteidigen, was zu verteidigen ist, solange Sparmassnahmen in diesem Bereich weltweit der Trend sind?

Aber natürlich. Sie müssten einfach wieder anfangen, Vertrauen zu haben. Vertrauen zum Beispiel in Empfehlungen der Rektorate, vor allem, wenn diese wie in Basel mit Geisteswissenschaftlern bestückt sind, dies nur als Klammerbemerkung. Mit dem neuen Vertrauen wäre es endlich möglich, strategisch zu denken und nicht immer nur taktisch. Die Frage muss lauten: Wie entwickle ich meine Wissenschaft weiter – und nicht: Wie rette ich diese Professur?

Gut, nehmen wir ein Beispiel: Im Fach Philosophie gibt es drei Lehrstühle, zwei werden vakant. Was raten Sie den Philosophen?

Als Rektor kann ich dazu nichts sagen, aber als Denker, im Sinne eines Gedankenspiels. Man könnte zum Beispiel sagen: Wir verzichten auf das Fach, weil die kritische Masse fehlt, um leistungsfähig zu sein und das Angebot auch dem Zeitgeist nicht mehr wirklich entspricht. Oder man könnte sagen: Jetzt bauen wir aus, holen drei, vier oder noch mehr neue Professoren und schaffen mit ihnen ein Zentrum der Weltphilosophie! Fast alles ist möglich, nur etwas geht nicht: das gleiche zu machen wie die Vorgänger. Sonst geht man unter.

Wer steht beim Fach Philosophie denn nun in der Pflicht?

Ich glaube an die Macht der Debatte. Die Vorschläge müssen bottom up kommen, zuerst von den Studenten und ihren Professoren, dann von der Fakultät. Schliesslich entscheidet die Uni­versität als Ganzes beziehungsweise der Univer­sitätsrat. Die Universität funktioniert wie eine Republik.

Spricht man mit Professoren, ­würden diese einwenden, dass vor lauter Sitzungen und Prüfungen kaum Zeit für die Debatte bleibe.

Auu, da irren Sie sich! Mit uns Professoren ist es so: Es ist durchaus der Fall, dass wir uns über zu viele Sitzungen beschweren. Wenn das Rektorat aber zur Entlastung ein Institut auf­lösen und ein grösseres Ganzes schaffen will, ist das uns auch nicht recht. Der Lehrkörper ist aus guten Gründen daran interessiert, was im eigenen Fach geschieht – und das bedingt halt Sitzungen. Genügend Zeit bleibt uns aber trotzdem.

Sitzungen sind nur das eine. Durch die Verschulung im ­Bologna-System ist auch der­ administrative Aufwand ge­stiegen. Da bleibt kein Raum für grosse Ideen.

Wie funktioniert denn dieses System anderswo? Man kann nicht sagen, dass wegen Bologna nicht mehr wissenschaftlich gearbeitet werden kann. In anderen Ländern, wo dieses System seit Jahrhunderten funktioniert, werden auch dicke Wälzer geschrieben – mehr noch als hier! Sie haben mich gefragt, was die Geisteswissenschaften falsch machen, hier haben wir noch ­einen weiteren Punkt. Die Geisteswissenschaften haben beschlossen, ­päpstlicher als der Papst zu sein. Die Bologna-Reform verlangt eine Überprüfung der Leistung. Leistung überprüfen? (er imitiert eine aufgeregte Stimme) Ja, dann werden auf Teufel komm raus mehrere Prüfungen pro Semester abgehalten! Vom Prüfungsverbot sind die Geisteswissenschaften zum Prüfungsgebot gelangt. Wir sind heute in der merkwürdigen Situation, dass wir vom Rektorat her sagen müssen, bitte, bitte, macht weniger Prüfungen. Dann heisst es: «Nein! Wir wollen das!» Und das sind die gleichen Menschen, die sich über Zeitmangel beklagen! Ich karikiere das jetzt. Aber nicht sehr. In den Geisteswissenschaften haben wir das Problem, dass das neue Studienmodell noch nicht wirklich verinnerlicht wurde.

Eine Art Anti-Haltung.

Genau! Lassen Sie mich eine kleine Anekdote erzählen. Als ich in Los ­Angeles lehrte, hatte ich einen Kollegen, einen Turkologen, der eher spezielle Kurse anbot. Dinge wie Chagataj oder osmanische Kalligraphie. Der hatte pro Semester einen oder zwei Studenten. Als die Dekanin intervenierte und meinte, er müsse etwas ­populärer werden, da beschloss er, ­einen Kurs anzubieten, wo man praktisch schon durch physische Präsenz ein A erhielt. Fortan hatte er 250 Basketball- und Footballspieler in osmanischer Kalligraphie! Das konnte kein Mensch glauben. Er meinte nur: Wenn die Verwaltung von mir verlangt, populärer zu werden, werde ich populärer. Das ist ein bisschen das Problem der Geisteswissenschaften von heute, sie unterliegen einem gewissen Radikalismus. Dieser wäre zu überwinden.

Sind die Geisteswissenschaftler zu sensibel?

Ja, sie sind ein bisschen zu sehr verliebt in das Verfahren. Was sie auch ­etwas besser machen könnten: sich peu à peu auf die empirische Schiene wagen. Wir mögen es akzeptieren oder nicht, aber der Weg der Wissenschaft geht in Richtung Empirie. Damit meine ich nicht, dass sich die Geisteswissenschaften in Details verlieren müssen, sondern vermehrt Verfahren entwickeln sollten, die ihnen bei der Überprüfung von Hypothesen helfen.

Damit bleibt ja noch weniger Zeit für die Debatte.

Das stimmt. Da sitzen wir arme ­Sünder irgendwie in der Mitte. Auf der ­einen Seite sind wir an den grossen Fragen interessiert, auf der anderen Seite können wir uns den grossen ­Fragen nur im Detail nähern.

Sie haben davon gesprochen, dass sich unsere Gesellschaft in einem Auflösungsprozess befinde. Welche Themen in der Debatte müssten die Geisteswissenschaften nun besetzen?

Die Geisteswissenschaften sind dafür prädestiniert, ein Thema wieder zu ­besetzen, das sie in der Vergangenheit vernachlässigt haben: Was für eine Uni brauchen wir? Wie soll sie aussehen? Diese Frage wird heute anderen Stakeholders der Gesellschaft überlassen: der Wirtschaft, der Politik, der Presse, der Kultur.

Wir dachten eher an Themen im ausseruniversitären Bereich.

Da haben wir es mit einer typisch schweizerischen Situation zu tun. Wenn Sie die «Zeit» oder «Le monde littéraire» aufschlagen, sehen Sie, dass in diesen Ländern der soziale Diskurs dem entspricht, was Sie sagen: Die Geisteswissenschaften geben den Ton vor. Bei uns ist das nicht so.

Warum?

Bei uns ist der intellektuelle Diskurs nicht von den Geisteswissenschaften gestiftet. In der Schweiz stehen sozialwissenschaftliche oder wirtschaftswissenschaftliche Fragen im Vordergrund – man spricht an, was das Publikum rezipiert. Und rezipieren kann: Denn das ist eine Fähigkeit, die wir Geisteswissenschaftler verloren haben; die Fähigkeit, die eigene Ent­deckung in einer verständlichen Sprache wiederzugeben. Heute kann jeder Quantenphysiker in einem Interview viel komplexere Realitäten als in den Geisteswissenschaften auf den Punkt bringen. Und wir, als Träger jener Form von Wissen, das dem Menschen am nächsten ist, verbarrikadieren uns oft hinter einer verschraubten Sprache. Ich wünschte mir eine Rückkehr zur verständlichen Sprache.

Wenn es tatsächlich einen Vertrauensverlust in der Bevölkerung gibt, bräuchte es neue Werte. Können die Geisteswissenschaftler, diese ewigen Zweifler und Nörgler, diese neuen Werte schaffen?

Da muss ich sie enttäuschen. Ich denke nicht, dass die Geisteswissenschaften das können, und ich denke nicht, dass sie das sollten. Die Geisteswissenschaften haben keinen normativen Charakter. Sie sind vielmehr dazu da, die Realität zu beschreiben, so wie sie war oder ist.

Wer soll dann diese normative Rolle übernehmen?

Das können wir nicht einfach so entscheiden. Diese Dinge betreffen die globale Kultur eines Zeitalters. In der protestantischen Welt übernahm die Theologie lange Jahre diese Rolle, sie hat über Jahrhunderte hinweg gesagt, wo es langgeht, hat Orientierungswissen geliefert. Mit der Aufklärung hat die Theologie ihre hegemonische Rolle verloren. Seither haben wir nur noch Fragen. Und nur episodische Antworten darauf. Von den Geisteswissenschaften nun diese normative Leistung zu verlangen, wäre zu viel verlangt. Das gäbe uns religiösen Charakter – und den wollen wir nicht.

Dann müssen wir ohne Vertrauen leben?

Ganz genau. Die Geisteswissenschaften tragen grundsätzlich zur Verun­sicherung bei. Das Problem heute ist die generelle Verunsicherung der ­Gesellschaft – gemeinsam mit den Geisteswissenschaften ergibt das ­Verunsicherung im Quadrat. Als die Werte, wie Sie sie nennen, früher in der Gesellschaft fest verankert waren, konnten die Geisteswissenschaften ­ihren Zweifel gut einpflanzen. Heute ist das schwieriger.

Nicht alle Gesellschaften sind gleich aufgeklärt.

Ja, und das traurige daran ist, dass die glücklichsten Menschen auf Erden nicht unbedingt die aufgeklärtesten sind. Das ist auch eine Realität, mit der die Geisteswissenschaften leben müssen.

 

Vielbeschäftigt

Uni-Rektor Antonio Loprieno hat eine anstrengende Woche hinter sich: Er traf die letzten Vorbereitungen für den höchsten Feiertag seiner Hochschule: für den Dies Academicus vom Freitag, 25. November. Auch danach hat er mit seiner Uni Grosses vor. Unter anderem plant er mehrere neue Schwerpunkte wie «European and International Studies» als Ergänzung zu den Schwerpunkten «Life Sciences» und «Kultur», wie der «Sonntag» berichtete.
Antonio Loprieno wurde 1955 in Italien geboren. Er studierte Ägyptologie, Sprachwissenschaft und Semitistik an der Universität von Turin, danach lehrte er in Italien, Deutschland, Frankreich, den Vereinigten Staaten, Israel. Seit 2000 ist Professor Loprieno Ordinarius für Ägyptologie an der Universität Basel. Derzeit ist er auch Präsident der Schweizerischen Rektorenkonferenz.

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Reaktionen

  1. Chris D

    am 25.11.2011, 14:08

    Spätestens nachdem ich die Aussagen gelesen hatte, die Herr Loprieno zu den Geisteswissenschaftlern zum besten gibt, musste ich das Fenster aufmachen: so viel warme Luft wie da produziert wird, kann für die globale Erwärmung nur schädlich sein...
    Zuerst bedauert Herr Rektor die Grundeigenschaft der Geisteswissenschaflter:
    "Zu ihrem Wesenzug, gehört es, Kritisch zu sein, gerade auch sich selbst gegenüber, sich und die eigene Tätigkeit laufend in Frage zu stellen."
    Und wenig später wird die... ... mehrSpätestens nachdem ich die Aussagen gelesen hatte, die Herr Loprieno zu den Geisteswissenschaftlern zum besten gibt, musste ich das Fenster aufmachen: so viel warme Luft wie da produziert wird, kann für die globale Erwärmung nur schädlich sein...
    Zuerst bedauert Herr Rektor die Grundeigenschaft der Geisteswissenschaflter:
    "Zu ihrem Wesenzug, gehört es, Kritisch zu sein, gerade auch sich selbst gegenüber, sich und die eigene Tätigkeit laufend in Frage zu stellen."
    Und wenig später wird die eben noch kritisierte Eigenschaft plötzlich nicht zu genüge ausgelebt: "Sie sind meines Erachtens noch immer viel zu wenig selbstkritisch." Ja, wie jetzt...?

  2. Christoph Johannes Meyer

    am 29.11.2011, 19:58

    Der Rektor der Basler Universität Antonio Loprieno vertritt die Ansicht, »den Geisteswissenschaften komme die Aufgabe zu, Realität zu beschreiben, so wie sie ist und Fragen zu beantworten, wie beispielsweise: Was für eine Uni brauchen wir? Wie soll sie aussehen?« Nach seinem Ermessen »sollten die Geisteswissenschaften diese Fragen nicht der Wirtschaft, der Politik, der Presse, der Kultur überlassen«. Ich bin der Meinung, dass die Geisteswissenschaften diesem Anspruch gerecht werden könnten,... ... mehrDer Rektor der Basler Universität Antonio Loprieno vertritt die Ansicht, »den Geisteswissenschaften komme die Aufgabe zu, Realität zu beschreiben, so wie sie ist und Fragen zu beantworten, wie beispielsweise: Was für eine Uni brauchen wir? Wie soll sie aussehen?« Nach seinem Ermessen »sollten die Geisteswissenschaften diese Fragen nicht der Wirtschaft, der Politik, der Presse, der Kultur überlassen«. Ich bin der Meinung, dass die Geisteswissenschaften diesem Anspruch gerecht werden könnten, wenn die Gelehrten bereit sind, theoretisches Wissen mit praktischem Wissen zu ergänzen. Das theoretische Wissen kommt aus dem Bestimmungsbewusstsein und das praktische Wissen kommt aus dem Stimmungsbewusstsein. Der Philosoph und Systemiker Aristoteles war sich seines Stimmungsbewusstseins gewiss und hat gelehrt: »Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile«. Damit dieses praktische Wissen aus der Stimmung vermittelt werden kann, bedarf es der formalwissenschaftlich systemischen Aufarbeitung. Ist dies geschehen, könnte das Stimmungsbewusstsein fakultätsübergreifend wirksam werden und zur bewussten Vernetzung zwischen den Geisteswissenschaften, den Naturwissenschaften und den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften führen. Dies wäre der Beginn einer erklärten Gesamtwissenschaft. Die systemische Aufarbeitung geisteswissenschaftlich praktischen Wissens ist möglich. Mit den zwei ersten Teilen meines Sachbuches »wunderseltsam - Der Selbst-Ich-Mensch« habe ich damit begonnen.

  3. Infoluecke

    am 3.12.2011, 09:14

    Was allen Wissenschaften zugrunde liegen sollte, ist die Kraft des Denkens, das Schulen dieser Kraft ist die Fakultät aller Fakultäten. Zu dieser Erkenntnis ist Derrida am Ende des 20. Jahrhunderts gekommen - ca. 200 Jahre nachdem Novalis schon proklamierte: Akademie sollte ein durchaus philosophisches Institut sein: nur Eine Fakultät; die ganze Einrichtung zur Erregung und zweckmäßigen Übung der Denkkraft organisieren. (Vermischte Bemerkungen, Blütenstaub (in 4.)
    Das müsste uns zu denken... ... mehrWas allen Wissenschaften zugrunde liegen sollte, ist die Kraft des Denkens, das Schulen dieser Kraft ist die Fakultät aller Fakultäten. Zu dieser Erkenntnis ist Derrida am Ende des 20. Jahrhunderts gekommen - ca. 200 Jahre nachdem Novalis schon proklamierte: Akademie sollte ein durchaus philosophisches Institut sein: nur Eine Fakultät; die ganze Einrichtung zur Erregung und zweckmäßigen Übung der Denkkraft organisieren. (Vermischte Bemerkungen, Blütenstaub (in 4.)
    Das müsste uns zu denken geben. Nicht nur an der Uni, sondern in der Bildung an sich. Was ist die Tendenz heute? In Ungefähr das Gegenteil: Durch normierte Qualitätskontrollen in Bildung und Wissenschaft wird die Denkkraft gelähmt, die Eigeninitiative des Denkers missachtet.

  4. tranter

    am 8.12.2011, 15:46

    Schön, dass der Unirektor doch so viel von den Geisteswissenschaften hält. Ich habe nun gehört, dass das Englische Seminar unserer altehrwürdigen Alma Mater nach der Abschaffung der alt- und mittelenglischen Abteilung nun auch noch die Grundlagenliteratur dazu eliminiert hat (wie stolz ist man doch auf die mittelalterliche Unigründung! Deshalb hat man wahrscheinlich auch die Matrikel abgeschafft). Ich kenne das alles aus der alten DDR. Auch dort herrschte die tollkühne (dummdreiste) Ansicht,... ... mehrSchön, dass der Unirektor doch so viel von den Geisteswissenschaften hält. Ich habe nun gehört, dass das Englische Seminar unserer altehrwürdigen Alma Mater nach der Abschaffung der alt- und mittelenglischen Abteilung nun auch noch die Grundlagenliteratur dazu eliminiert hat (wie stolz ist man doch auf die mittelalterliche Unigründung! Deshalb hat man wahrscheinlich auch die Matrikel abgeschafft). Ich kenne das alles aus der alten DDR. Auch dort herrschte die tollkühne (dummdreiste) Ansicht, man könne eine Sprache (Literatur, Kultur oder Epoche) auch dann bestens verstehen, wenn man keine Ahnung von all dem hat, was ihr vorausging. Nur hatten die alten Kommunisten diese "unnütze" Literatur vorsorglich im Keller verstaut, sodass eine nachkommende, etwas verstandesbegabtere und eben auch weitsichtigere Generation den alten Bestand wieder hervorholen und langsam ergänzen konnte. Offenbar sind wir heute viel weiter. Der Germanistik ist historische Linguistik fremd, dafür wissen wir ungeheuer viel über Zweitsprachenerwerb (jetzt müssten wir sie nur noch von Grund auf erwerben können, diese Zweitsprachen - aber besser nicht in Basel). Ich schäme mich für die freiwillige Provinzialisierung unserer Geisteswissenschaften.

  1. Chris D

    am 25.11.2011, 14:08

    Spätestens nachdem ich die Aussagen gelesen hatte, die Herr Loprieno zu den Geisteswissenschaftlern zum besten gibt, musste ich das Fenster aufmachen: so viel warme Luft wie da produziert wird, kann für die globale Erwärmung nur schädlich sein...
    Zuerst bedauert Herr Rektor die Grundeigenschaft der Geisteswissenschaflter:
    "Zu ihrem Wesenzug, gehört es, Kritisch zu sein, gerade auch sich selbst gegenüber, sich und die eigene Tätigkeit laufend in Frage zu stellen."
    Und wenig später wird die... mehrSpätestens nachdem ich die Aussagen gelesen hatte, die Herr Loprieno zu den Geisteswissenschaftlern zum besten gibt, musste ich das Fenster aufmachen: so viel warme Luft wie da produziert wird, kann für die globale Erwärmung nur schädlich sein...
    Zuerst bedauert Herr Rektor die Grundeigenschaft der Geisteswissenschaflter:
    "Zu ihrem Wesenzug, gehört es, Kritisch zu sein, gerade auch sich selbst gegenüber, sich und die eigene Tätigkeit laufend in Frage zu stellen."
    Und wenig später wird die eben noch kritisierte Eigenschaft plötzlich nicht zu genüge ausgelebt: "Sie sind meines Erachtens noch immer viel zu wenig selbstkritisch." Ja, wie jetzt...?

  2. Christoph Johannes Meyer

    am 29.11.2011, 19:58

    Der Rektor der Basler Universität Antonio Loprieno vertritt die Ansicht, »den Geisteswissenschaften komme die Aufgabe zu, Realität zu beschreiben, so wie sie ist und Fragen zu beantworten, wie beispielsweise: Was für eine Uni brauchen wir? Wie soll sie aussehen?« Nach seinem Ermessen »sollten die Geisteswissenschaften diese Fragen nicht der Wirtschaft, der Politik, der Presse, der Kultur überlassen«. Ich bin der Meinung, dass die Geisteswissenschaften diesem Anspruch gerecht werden könnten,... mehrDer Rektor der Basler Universität Antonio Loprieno vertritt die Ansicht, »den Geisteswissenschaften komme die Aufgabe zu, Realität zu beschreiben, so wie sie ist und Fragen zu beantworten, wie beispielsweise: Was für eine Uni brauchen wir? Wie soll sie aussehen?« Nach seinem Ermessen »sollten die Geisteswissenschaften diese Fragen nicht der Wirtschaft, der Politik, der Presse, der Kultur überlassen«. Ich bin der Meinung, dass die Geisteswissenschaften diesem Anspruch gerecht werden könnten, wenn die Gelehrten bereit sind, theoretisches Wissen mit praktischem Wissen zu ergänzen. Das theoretische Wissen kommt aus dem Bestimmungsbewusstsein und das praktische Wissen kommt aus dem Stimmungsbewusstsein. Der Philosoph und Systemiker Aristoteles war sich seines Stimmungsbewusstseins gewiss und hat gelehrt: »Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile«. Damit dieses praktische Wissen aus der Stimmung vermittelt werden kann, bedarf es der formalwissenschaftlich systemischen Aufarbeitung. Ist dies geschehen, könnte das Stimmungsbewusstsein fakultätsübergreifend wirksam werden und zur bewussten Vernetzung zwischen den Geisteswissenschaften, den Naturwissenschaften und den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften führen. Dies wäre der Beginn einer erklärten Gesamtwissenschaft. Die systemische Aufarbeitung geisteswissenschaftlich praktischen Wissens ist möglich. Mit den zwei ersten Teilen meines Sachbuches »wunderseltsam - Der Selbst-Ich-Mensch« habe ich damit begonnen.

  3. Urs Haller

    am 1.12.2011, 11:33

    Werden Werte beziehungsweise Werte zuordnende Weltanschauungen ausgegrenzt ? Könnte es sein, dass die Integrale Theorie erarbeitet von den Philosophen Ken Wilber, Jean Gebser, Sri Aurobindo und weiteren Mitdenkern von den meisten anderen Geisteswissenschaftlern zu wenig Beachtung findet ?

    Teil der Integralen Theorie ist das kultursoziologische Modell “Spiral Dynamics” von Don Beck und Chris Cowan: Es stellt Werte zueinander in Bezug. Die Integrale Theorie versucht Zusammenhänge aufzuzeigen... mehrWerden Werte beziehungsweise Werte zuordnende Weltanschauungen ausgegrenzt ? Könnte es sein, dass die Integrale Theorie erarbeitet von den Philosophen Ken Wilber, Jean Gebser, Sri Aurobindo und weiteren Mitdenkern von den meisten anderen Geisteswissenschaftlern zu wenig Beachtung findet ?

    Teil der Integralen Theorie ist das kultursoziologische Modell “Spiral Dynamics” von Don Beck und Chris Cowan: Es stellt Werte zueinander in Bezug. Die Integrale Theorie versucht Zusammenhänge aufzuzeigen zwischen persönlichen und gesellschaftlichen Veränderungen und dem damit einhergehenden Wertewandel. Warum wird die Integrale Theorie selten gelehrt ?

    Die letzten Abschnitte des Interview erhalten unter dem Aspekt der Integralen Theorie und insbesondere “Spiral Dynamics” eine neue Dimension, nicht wahr ? ;-)

    Urs Haller, Mitglied IP (Integrale Politik)

  4. Infoluecke

    am 3.12.2011, 09:14

    Was allen Wissenschaften zugrunde liegen sollte, ist die Kraft des Denkens, das Schulen dieser Kraft ist die Fakultät aller Fakultäten. Zu dieser Erkenntnis ist Derrida am Ende des 20. Jahrhunderts gekommen - ca. 200 Jahre nachdem Novalis schon proklamierte: Akademie sollte ein durchaus philosophisches Institut sein: nur Eine Fakultät; die ganze Einrichtung zur Erregung und zweckmäßigen Übung der Denkkraft organisieren. (Vermischte Bemerkungen, Blütenstaub (in 4.)
    Das müsste uns zu denken... mehrWas allen Wissenschaften zugrunde liegen sollte, ist die Kraft des Denkens, das Schulen dieser Kraft ist die Fakultät aller Fakultäten. Zu dieser Erkenntnis ist Derrida am Ende des 20. Jahrhunderts gekommen - ca. 200 Jahre nachdem Novalis schon proklamierte: Akademie sollte ein durchaus philosophisches Institut sein: nur Eine Fakultät; die ganze Einrichtung zur Erregung und zweckmäßigen Übung der Denkkraft organisieren. (Vermischte Bemerkungen, Blütenstaub (in 4.)
    Das müsste uns zu denken geben. Nicht nur an der Uni, sondern in der Bildung an sich. Was ist die Tendenz heute? In Ungefähr das Gegenteil: Durch normierte Qualitätskontrollen in Bildung und Wissenschaft wird die Denkkraft gelähmt, die Eigeninitiative des Denkers missachtet.

  5. tranter

    am 8.12.2011, 15:46

    Schön, dass der Unirektor doch so viel von den Geisteswissenschaften hält. Ich habe nun gehört, dass das Englische Seminar unserer altehrwürdigen Alma Mater nach der Abschaffung der alt- und mittelenglischen Abteilung nun auch noch die Grundlagenliteratur dazu eliminiert hat (wie stolz ist man doch auf die mittelalterliche Unigründung! Deshalb hat man wahrscheinlich auch die Matrikel abgeschafft). Ich kenne das alles aus der alten DDR. Auch dort herrschte die tollkühne (dummdreiste) Ansicht,... mehrSchön, dass der Unirektor doch so viel von den Geisteswissenschaften hält. Ich habe nun gehört, dass das Englische Seminar unserer altehrwürdigen Alma Mater nach der Abschaffung der alt- und mittelenglischen Abteilung nun auch noch die Grundlagenliteratur dazu eliminiert hat (wie stolz ist man doch auf die mittelalterliche Unigründung! Deshalb hat man wahrscheinlich auch die Matrikel abgeschafft). Ich kenne das alles aus der alten DDR. Auch dort herrschte die tollkühne (dummdreiste) Ansicht, man könne eine Sprache (Literatur, Kultur oder Epoche) auch dann bestens verstehen, wenn man keine Ahnung von all dem hat, was ihr vorausging. Nur hatten die alten Kommunisten diese "unnütze" Literatur vorsorglich im Keller verstaut, sodass eine nachkommende, etwas verstandesbegabtere und eben auch weitsichtigere Generation den alten Bestand wieder hervorholen und langsam ergänzen konnte. Offenbar sind wir heute viel weiter. Der Germanistik ist historische Linguistik fremd, dafür wissen wir ungeheuer viel über Zweitsprachenerwerb (jetzt müssten wir sie nur noch von Grund auf erwerben können, diese Zweitsprachen - aber besser nicht in Basel). Ich schäme mich für die freiwillige Provinzialisierung unserer Geisteswissenschaften.

Informationen zum Artikel

25.11.2011, 00:01 Uhr

«Wir sind alles arme Sünder»

Text

Text:

Text

Text:

  • 20.08.2013 um 12:04
    Zu schön
    Zum Artikel: Im Reservat der Lokalchauvinisten

    Soeben erreicht mich eine Mail von Matthias Müller, dem Gründer des «Club de Bâle». Er schreibt, dass seinen Informationen zufolge niemand der Involvierten des Club de Bâle hinter dem gleichnamigen Pseudonym in unseren Kommentaren steht. Wir sind im...

  • 19.08.2013 um 21:08
    Vorurteile
    Zum Artikel: Im Reservat der Lokalchauvinisten

    Sehr geehrte Damen und Herren des Club de Bâle, Ich kann mich nur wiederholen: Es ist Ihr gutes Recht, einen exklusiven Club zu gründen. Sie dürfen auch gerne Spässe über meinen Nachnamen machen – da wären Sie nicht die Ersten. Wo ich hingegen Mühe hab...

  • 12.08.2013 um 22:10
    Wägen, wägen
    Zum Artikel: Die BVB schaffen Raum für Spekulationen

    Liebe Herren, die «Dienstwägen» gehen auf das Konto des Dienstchefs (was ja noch passend ist), meine Kollegin Yen hatte damit nichts zu tun. Und: Aus den Wägen sind nun wieder Wagen geworden. Die von den BVB-Kaderleuten privat gefahren werden oder auch...

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Bild:

  • 31.01.2013 um 15:46
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  • 22.08.2012 um 14:25
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«Der Patient will umgehend eine Lösung»

Mit Aufgaben wie Impfen und Diagnostik stehen die Apotheker in der Schweizer Grundversorgung neu stärker in der Pflicht. Dieser Schritt sei richtig, sagt Christoph Meier, Chef-Pharmazeut der Uni Basel. Sorgen macht ihm vor allem die allgemeine Kostenentwicklung im Gesundheitssektor.Von Andreas Schwald. Weiterlesen7 Kommentare

sda: Ein im Sustengebiet seit Montag vermisster F/A-18-Kampfjet ist abgestürzt. Fast 24 Stunden haben die Suchtrupps nach dem verschollenen Jet gesucht - darunter mit vier Helikopter.

Luftwaffe 

Vermisster Kampfjet ist lokalisiert

Der seit Montagnachmittag im Sustengebiet vermisste F/A-18-Kampfjet ist abgestürzt. Er konnte am Dienstagmittag ausfindig gemacht werden. Noch vermisst wird allerdings der Pilot des Einsitzers. Von sda. Weiterlesen