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Rotblaulive.ch: Alles zur Saison des FC Basel: Berichte, Tabellen, Tweets, Videos, Statistiken und Spielszenenanalyse.

FC Basel in der Champions League 

22.11.2011, 23:13 Uhr

Galati–FCB 2:3 – die Einzelkritiken

22.11.2011, 23:13 Uhr

Die 13 muss kein Unglück sein: Marco Streller verdient sich beim 3:2-Erfolg des FC Basel bei Otelul Galati die Bestnote der zwölf zu bewertenden Spieler. Nicht nur wegen seines ersten Treffers in der Champions League. Von

Erstes Tor in der Champions League: Marco Streller bedankt sich bei FCB-Fans für den Support in Bukarest.

Erstes Tor in der Champions League: Marco Streller bedankt sich bei FCB-Fans für den Support in Bukarest.(Bild: Keystone, Georgios Kefalas)

Yann Sommer 4,5

Bis zum 1:3 durch Giurgiu hatte er kaum etwas zu halten und wirkte bei hohen Bällen präsent. Der Schuss des Galati-Captains gehört ebenfalls in die Kategorie zu gut, um abgewehrt zu werden. Und dass Park den Ball Antal zum 2:3 hinlegt, muss er auch nicht antizipieren.
8 Europacupspiele

Markus Steinhöfer 4

Wie gewohnt fleissig auf der rechten Abwehrseite, defensiv sattelfest und ohne gravierenden Fehler. Aber irgendwie produzierte er in der ersten Halbzeit gefühlte 80 Prozent aller Basler Fehlpässe.
Zurückgelegte Distanz: 10’844 Meter – 13 Europacupspiel/0 Tore

David Abraham 5

Ganz zu Beginn ein zu gewagter Querpass. Aber insgesamt wirkt der Argentinier in der Abwehr, als ob ihn nichts und niemand erschüttern könnte. Nicht einmal ein Steilzuspiel Alex Freis auf einen gegnerischen Stürmer. Liess auch in der hektischen Schlussphase nichts mehr zu.
9741 Meter – 31/1

Aleksandar Dragovic 5

Ab und zu braucht es den Blick aufs Matchblatt, um zu glauben, dass dieser scheinbare Routinier hinten drin in diesem Jahr wirklich erst 20 geworden ist. Giftig in den Zweikämpfen und folglich einer von zwei Baslern, die verwarnt wurden. Dass er den Ball vor dem 1:3 zu Giurgiu spitzelt, kann ihm nicht als Fehler angekreidet werden.
10’286 Meter – 21/0

Joo Ho Park 3

Eigentlich gibt er ja als Gegenpart zum dauerstürmenden Rechtsverteidiger Steinhöfer das defensive Gewissen auf links. Aber was war das für ein Fehler in der 81. Minute, der Antal das 2:3 ermöglichte! Immerhin weiss der Südkoreaner jetzt: Risikoreiche Aussenristpässe im eigenen Strafraum sind zu unterlassen.
11’463 Meter – 5/0

Xherdan Shaqiri 4

Für einmal waren es andere, die für die Musik im Basler Spiel sorgten. Einmal, in der 24. Minute, wagte er einen seiner berühmt-berüchtigten Schüsse aus der Distanz. Ansonsten ein sehr konzentriertes Spiel – auch in der Rückwärtsbewegung.
10’178 Meter – 24/4

Benjamin Huggel 5

Weil er ein Ziehen in der Wade verspürte, verliess er das Feld bereits kurz vor der Pause – und entging damit auch der Gefahr, mit einer Gelben Karte das Spiel gegen Manchester gesperrt zu verpassen. Bis zu seiner Auswechslung der Basler Anführer im Mittelfeld mit meist eher defensiver Ausrichtung. Doch als er mal nach vorne ging, legte er prompt zu Fabian Freis 1:0 auf.
5813 Meter – 79/8

Granit Xhaka 5

Schon allein seine Körperhaltung hat stets etwas Majestätisches. Gegen Galati war er vorab nach Huggels Auswechslung der Capo im Basler Mittelfeld, am meisten unterwegs, praktisch ohne Ballverluste und somit immer für Momente der Ruhe besorgt. Und wie er vor dem 2:0 Streller steil schickte, hatte auf jeden Fall Champions-League-Niveau.
12’307 Meter – 11/1

Fabian Frei 5

Vor dem Spiel hatte er noch leichte Schmerzen am Knöchel angemeldet. Aber die spürte er in der Kälte des Bukarester Nationalstadions wohl auch ohne Vereisungsspray nicht. Und so gelang ihm vor allem in der ersten Halbzeit eine bärenstarke Leistung. Nicht nur seines 1:0 wegen, bei dem er gütige Mithilfe von Goalie Grahovac erhielt.
11’627 Meter – 14/3

Alex Frei 5

Sein 2:0 war sein 14. Treffer in den letzten 14 Spielen für den FCB. Noch irgendwelche Fragen, wie wertvoll er für die Mannschaft ist? Beim 1:0 spielt er dazu den Steilpass auf Huggel, vor dem 3:0 steht er einfach im richtigen Moment im Weg, als ihn Perendija anschiesst. Nur den wunderbaren Steilpass auf Otelul-Stürmer Pena kurz vor der Pause hätte er seinen Abwehrkollegen ersparen können.
9198 Meter – 47/28

Marco Streller 5,5

Da soll mal wieder einer behaupten, die 13 bringe Unglück. Stimmt nicht, bewies der Basler Captain eindrücklich und schoss in seinem 13. Einsatz in der Champions League endlich sein erstes Tor. Dazu noch sein höchst uneigennütziges Zuspiel auf Alex Frei beim 2:0.
11’372 Meter – 38/13

Cabral 4

Er ersetzte bereits eine Minute vor der Pause Benjamin Huggel im zentralen Mittelfeld. In einer lange Zeit lauen zweiten Halbzeit wenig zu sehen, kam er weniger in die Zweikämpfe, als man das von ihm gewohnt ist.
5899 Meter – 22/1

Scott Chipperfield –

Er kam in der 74. Minute für Alex Frei, um den vor einer blöden Gelben Karte zu bewahren, die eine Sperre nach sich gezogen hätte. Zu kurz im Spiel, um benotet zu werden.
4333 Meter – 77/8

Jacques Zoua –

Spielte ab der 82. Minute für Shaqiri und wirkte einigermassen lasch für die entscheidende Phase, in der er spielte. Müsste zwingend in der Nachspielzeit das 4:2 schiessen. Zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.
1518 Meter – 11/0

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  1. TagesWoche Redaktion

    Chippy

    von Christoph KieslichVon der TagesWoche verifiziertes Profil am 24.11.2011 um 00:22Uhr

    Herr Meier Thalmann, ich teile Ihre Verwunderung. Das ist wirklich verdammt viel für die überschaubare Einsatzzeit. Nix gegen Chipperfield, aber den Erbsenzählern bei der Uefa ist wirklich nicht über den Weg zu trauen. Das ist nicht das erste Mal, dass statistische Werte wenig plausibel erscheinen. Soll mans jetzt ernst nehmen oder nicht. Man müsste dem mal nachgehen. Neuen Vertrag für Chipperfield würde ich einerseits begrüssen. Andererseits: Vielleicht klappt das Schlachtross irgendwann Mal einfach auseinander...
    Direktlink zum Kommentar

  1. Chippy

    von Matthias Meier Thalmann am 23.11.2011 um 08:57Uhr

    Wenn der Chippy von der 74. bis zur 93. Minute wirklich 4333 Meter gerannt ist (und er hat wirklich gefightet!!!), dann ist die Vertragsverlängerung hoffentlich nur noch Formsache. Youngsters und Routiniers ergänzen sich zur Zeit optimal beim FCB.
    Direktlink zum Kommentar

  2. TagesWoche Redaktion

    Chippy

    von Christoph KieslichVon der TagesWoche verifiziertes Profil am 24.11.2011 um 00:22Uhr

    Herr Meier Thalmann, ich teile Ihre Verwunderung. Das ist wirklich verdammt viel für die überschaubare Einsatzzeit. Nix gegen Chipperfield, aber den Erbsenzählern bei der Uefa ist wirklich nicht über den Weg zu trauen. Das ist nicht das erste Mal, dass statistische Werte wenig plausibel erscheinen. Soll mans jetzt ernst nehmen oder nicht. Man müsste dem mal nachgehen. Neuen Vertrag für Chipperfield würde ich einerseits begrüssen. Andererseits: Vielleicht klappt das Schlachtross irgendwann Mal einfach auseinander...
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Informationen zum Artikel

22.11.2011, 23:13 Uhr

Galati–FCB 2:3 – die Einzelkritiken

Text

Text:

  • 17.04.2014 um 00:37
    Ein ägyptischer Maikäfer und der Kaugummi-Mann - die Einzelkritik

    Mohamed Elneny kann also tatsächlich Tore schiessen, Giovanni Sio hat Knipserqualitäten und ein Valentin Stocker erlebt beim 4:2 des FC Basel über den FC Zürich in drei Minuten mehr als sein Vorgänger in über einer Stunde.

  • 16.04.2014 um 18:11
    4:2 gegen den FCZ – drei dicke Punkte für den FCB im Titelrennen

    Während Meisterschaftsrivale GC in eine kapitale 0:5-Heimniederlage gegen Thun läuft, gewinnt der FC Basel einen Klassiker mit Pfeffer gegen den FC Zürich mit 4:2 (1:0). Im Titelrennen liegt Basel damit vier Punkte voraus. Die FCB-Tore erzielen Sio (2), Stocker und Elneny; Captain Streller scheidet früh verletzt aus.

  • 16.04.2014 um 12:42
    «Jedes Imperium bricht einmal zusammen»

    Vor dem Klassiker FCB-FCZ, der nach 41 Jahren wieder im Cupfinal aufgelegt wird, sprechen die beiden Sportchefs über die Stellung ihrer Clubs, über die Möglichkeiten und Grenzen im Schweizer Fussball. Marco Bernet vom FC Zürich setzt am Ostermontag auf eine Cup-Tradition, Georg Heitz vom FC Basel sagt, vor die Wahl gestellt, zöge er die Meisterschaft dem Cupsieg vor.

  • 16.04.2014 um 16:28
    Gekaufte Facebook-Likes?
    Zum Artikel: Zürich, Kairo, Bagdad: Wo auf der Welt eine Million FCB-Fans leben

    @nowhere: Ja, man kann sich Facebook-Likes kaufen. Bloss frage ich mich in diesem Fall: Was kann sich der FC Basel von seinen Likes in Ägypten kaufen? Nichts. Im Gegenteil, der FCB hat sich sogar überlegt, wie er die arabischen Posts auf seiner Seite...

  • 02.04.2014 um 08:20
    Neues Foto?
    Zum Artikel: Heute schon den Körper ertüchtigt?

    Seit wann hat denn der werte Herr Kieslich ein neues Autorenfoto? Seit er im Morgentau diese Übungen nachturnt?

  • 26.03.2014 um 18:26
    @Herr Gass
    Zum Artikel: Die Uefa ist knallhart: Ein Geisterspiel für den FC Basel – kein Rekurs

    Den Glauben an das Gute verlieren, Herr Gass? Das würden wir nie machen. Finden wir Zuschauer, die Dinge aufs Feld werfen gut? Nein, finden wir nicht? Kann das Hooligan-Konkordat solche Dinge verhindern? Nein, finden wir auch nicht. Worum es uns in d...

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