Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihren eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Do, 17.05.2012

Erweiterungsbau 

14.11.2011, 13:46 Uhr

Ein Haus für Sonderausstellungen

14.11.2011, 13:46 Uhr

Am Montag wurde das fertig ausgearbeitete Bauprojekt für den Erweiterungsbau des Kunstmuseums vorgestellt. Viel hat sich vor Einreichen des Baugesuchs daran nicht verändert. Von Karen N. Gerig

Ansicht von der Wettsteinbrücke her.

Ansicht von der Wettsteinbrücke her.(Bild: zVg)

...und aus Richtung Dufourstrasse.

...und aus Richtung Dufourstrasse.(Bild: zVg)

Die Treppe, die vom EG ins 1. Obergeschoss führt. Zentral - beim Lichteinfall - der Eingang.

Die Treppe, die vom EG ins 1. Obergeschoss führt. Zentral - beim Lichteinfall - der Eingang.(Bild: zVg)

Die Treppen vom EG ins 1. Obergeschoss und vom 1. Obergeschoss ins 2.

Die Treppen vom EG ins 1. Obergeschoss und vom 1. Obergeschoss ins 2.(Bild: zVg)

Innenansicht eines Ausstellungsraumes.

Innenansicht eines Ausstellungsraumes.(Bild: zVg)

Grundriss des 1. OG. Die Ausstellungsräume sind hier und im 2. OG in mehrere Räume unterteilt.

Grundriss des 1. OG. Die Ausstellungsräume sind hier und im 2. OG in mehrere Räume unterteilt.(Bild: zVg)

Die Grundrisspläne von Alt- und Neubau auf Ebene Erdgeschoss.

Die Grundrisspläne von Alt- und Neubau auf Ebene Erdgeschoss.(Bild: zVg)

Der Verbindungstrakt zwischen Alt- und Neubau im Untergeschoss.

Der Verbindungstrakt zwischen Alt- und Neubau im Untergeschoss.(Bild: zVg)

Viel Neues gab es an der Medienkonferenz zum Kunstmuseums-Erweiterungsbau am Montagmittag nicht zu berichten. Für den Architekten Christoph Gantenbein war dies Grund zur Freude: Offensichtlich musste beim Projekt weniger überarbeitet werden als erwartet. In den letzten Monaten waren die wichtigsten Optimierungen erfolgt, so dass nun das Baugesuch eingereicht werden kann. Nur bauliche und finanzielle Detailfragen bedürfen in den kommenden Monaten noch der Klärung, darunter die nicht unrelevante Frage der Finanzierung der zusätzlichen Betriebskosten – doch ist man diesbezüglich zuversichtlich, beim Museum wie beim Kanton.

Neu am überarbeiteten Projekt ist hauptsächlich ein grosser Ausstellungsraum bereits im Erdgeschoss. Ebenfalls bisher nicht geplant war ein grosses Foyer im Untergeschoss, an der Schnittstelle zwischen Alt- und Neubau, das auch für Veranstaltungen genutzt werden kann. Bis zu 1000 Personen sollen darin Platz finden, weshalb der Raum laut Museumsdirektor Bernhard Mendes Bürgi wie geschaffen sei für grosse Vernissagen.

Eröffnung 2016

Bevor die erste Ausstellungseröffnung aber gefeiert werden kann, muss das Haus gebaut werden. 2012 soll der ehemalige Burghof abgerissen werden, ab Juni 2013 wird dann wieder aufgebaut. 2016 schliesslich sollen die ersten Besucher das Gebäude des Basler Architektenteams Christ & Gantenbein betreten. Ihr Ticket werden sie nicht wie bisher im Foyer des Kunstmuseums kaufen, sondern draussen an der Strasse, unter den Arkaden. Dort können sie dann wählen, ob sie in den Altbau wollen oder über die Strasse und in den Neubau eintreten.

Das Foyer des Kunstmuseums wird dann hauptsächlich zum Durchgangsort. Der dort beheimatete Shop zügelt in den Neubau, nur ein Empfangsbereich soll für die Besucher noch Infomaterial bereithalten. Steigt man nicht die grosse Treppe hinauf, die einen in die altbekannten Räume bringt, sondern dreht sich nach links, steht man vor dem Verbindungselement zum Neubau: Im sogenannten Siebenfenstersaal wird eine Treppe nach unten führen, und unter der Dufourstrasse hindurch gelangt man in die Erweiterung. Auf vier Stockwerken sind dort Ausstellungsräume angedacht, 2600 zusätzliche Quadratmeter Ausstellungsfläche werden es insgesamt sein. Hier werden künftig die grossen Sonderausstellungen spielen, umrahmt von Sammlungsausstellungen, die den Werken zwischen 1950 und 1990 gewidmet sein sollen.

Was vor 1950 geschaffen wurde, behält seinen Platz im Altbau. Laut Bürgi wird damit das 1936 eröffnete Haus wieder seinem ursprünglichen Zweck als reines Sammlungshaus zugeführt. Die aktuellste Kunst wird ihren Platz im Museum für Gegenwartskunst haben (siehe dazu: Aus zwei mach drei, TW vom 11.11.). Bürgi betonte vor den Medien erneut die Wichtigkeit des Neubaus. Ein gesonderter Ort für Sonderausstellungen sei ein langgehegter Wunsch gewesen, weil auch die Sammlung stetig wachse und ihren Platz beanspruche. Tatsächlich schlummert der Grossteil der Sammlung in Depots vor sich hin – ein Schlaf, der dank des Neubaus gleich zweifach unterbrochen werden wird: Die Sammlung erhält nämlich nicht nur mehr Ausstellungsfläche, sondern auch neue Depotplätze, direkt unter der Dufourstrasse. Damit bekommt das Kunstmuseum endlich die Möglichkeit, verschiedene auswärtige Depotstandorte aufzulösen.

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

Kommentieren

Informationen zum Artikel

14.11.2011, 13:46 Uhr

Ein Haus für Sonderausstellungen

Text

Text: karen gerig

  • 11.05.2012 um 15:23
    Plädoyer für die Banalität

    Jeff Koons liebt den Kitsch, und dafür schämt sich der US-Künstler nicht. Sein Schaffen ist mit Absicht frei von Ironie und polarisiert gerade deshalb.

  • 11.05.2012 um 15:14
    Wo gehts hier zur Koons-t?

    In der Fondation Beyeler wurde heute Freitag die Ausstellung «Jeff Koons» vorgestellt. Die Hauptattraktion: Der US-Künstler selbst.

  • 10.05.2012 um 09:53
    Hauptsache bunt und praktisch

    Gleich mehrere Läden für Kinderkleider und -accessoires haben in den vergangenen Wochen in der Basler Innenstadt eröffnet. Ein neuer Trend?

  • 06.05.2012 um 22:16
    @urs reimann
    Zum Artikel: Umdenken erwünscht

    Lieber Herr Reimann, nicht jeder soll querbeet alles ausstellen, das ist nicht meine Meinung. Kunstmuseen sollen bei der Kunst bleiben, das Museum der Kulturen bei der Kultur. Grundsätzlich zumindest. Grenzüberschreitendes soll aber ebenso möglich sei...

  • 25.04.2012 um 16:36
    Hmm..
    Zum Artikel: Beim Teutates! Schon 85 Jahre Uderzo!

    @Valentino: Uns fiel die Auswahl ja auch sehr schwer. Und die Briten, ja, die Briten, die müssten eigentlich wirklich dabei sein, da habt Ihr alle recht! Aber leider hats auf unseren Listen immer nur für 7 Platz – das ist Konzept.

  • 19.04.2012 um 06:09
    Rheinfront...
    Zum Artikel: Novartis kann seine «Rheinfront» bauen

    Lieber Borislav, Ihre Meinung ist nachvollziehbar. Dummerweise ist die Bezeichnung «Rheinfront» nicht auf unserem Mist gewachsen – das Geschäft hiess zumindest in der Behandlung des Grossen Rates tatsächlich so... Freundliche Grüsse aus der Redaktion, ...

Weitere Texte im Autorenprofil

Aktuell

JEAN-CHRISTOPHE BOTT: Der wahre Held: Benjamin Huggel war an seinem Letzten eine Wucht - vor dem Tor und auf dem Balkon.

Basel 

Benis Letzter

Sie hatten die Wangen mit blauweissen Streifen bemalt, sie hatten lustige Hüte an, sie sangen selten, aber laut. Und sie verloren. Und wir? Wir feierten das fünfte Double in der Geschichte der FC Basel. Mit und dank dem Meister jeder Balkonfeier: Beni Huggel. Von Philipp Loser. Weiterlesen

:
7

Mittendrin 

Hurra, ein neues Design!

Ein neues Design für die Website, eine komplett neue mobile Site, eine verbesserte Suche, eine verbesserte Agenda, Login mit Facebook und eine Neuheit namens Omniticker. All das bringt der erste Relaunch der TagesWoche im Netz. Details gibt es nach dem Klick. Von David Bauer. Weiterlesen7 Kommentare

Tara Hill:

Basel 

Tageswoche vom 18.5.: Die Themen

«Lärmstadt» Basel» – Veranstalter ärgern sich über die Verwaltung; FC Basel – alles über das Double; Baselbieter Sparpaket – warum man Nein stimmen sollte; Managed Care – die Vorlage wird am Widerstand der Ärzte scheitern; Autor Peter Bichsel im Gespräch; Stefan Meierhans – der Preisüberwacher spricht Klartext; Birsfelden – mehr als eine Zoffgemeinde… Dies und mehr am Freitag, 18. Mai, in der neuen TagesWoche – im Abo und am Kiosk. Von Remo Leupin. Weiterlesen