LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Wochendebatte

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

  • Bitte beachten Sie unseren Community-Leitfaden.

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Zur Übersicht

Die Wochendebatte Soll in Basel das Rauchen in kleinen Beizen erlaubt sein?

Fazit

Portrait Monika Zech

Monika Zech

Redaktorin TagesWoche, leidenschaftliche Raucherin

Kaum ein Thema vermag derzeit eine Diskussion so anzuheizen wie das Rauchen. Das zeigte sich auch in dieser Debatte um die Wirteinitiative, die zwar das generelle Rauchverbot in Gastronomiebetrieben nicht in Frage stellt, Ausnahmen aber zulassen möchte. Über 60 Kommentare gingen ein: die meisten von Gegnern der Initiative. Dementsprechend ist auch das Resultat der Abstimmung – 60 Prozent Nein-, 40 Prozent Ja-Stimmen – keine Überraschung. Ebenfalls typisch für dieses Thema ist, dass die Diskussion zwar oft sachlich, teilweise aber auch gehässig geführt wurde. Den Argumenten einiger Befürworter, die auf  «Leben und leben lassen» setzten, hielten manche Gegner entgegen, dass sie damit «Sterben und Töten» befürworten würden. Im Grossen und Ganzen führten beide Seiten die bereits bekannten Gründe für ein Ja oder ein Nein ins Feld: Gute Kompromisslösung von der einen, Gesundheitsschutz für Gastro-Angestellte auf der anderen Seite. Das Basler Stimmvolk stimmt am 27. November über die Initiative ab.

  1. Wir brauchen keine neuen Vögte

    von bgomes am 11.11.2011 um 11:49Uhr

    Das Thema Raucherbeizen hängt mir mittlerweile zum Hals raus. Mit missionarischem Eifer hetzen die Subventionsbezüger von der Lungenliga gegen eine Minderheit. Wo bleibt die Toleranz, wo das gesunde Augenmass? Wer nicht in eine Raucherbeiz will soll draussen bleiben. Basta. Ich habe Ja gestimmt. Hoffentlich gehen die Raucher diesmal abstimmen.
    Direktlink zum Kommentar

  2. Initiative Ja zum Nichtraucherschutz

    von Markus Diem am 11.11.2011 um 12:06Uhr

    Ich selber würde in keinem Lokal essen wollen, in dem geraucht wird, aber dafür gibt es ja genug Angebote. Was mich zunehmend und immer mehr stört ist, dass wir dauernd über Dinge im Bereich des persönlichen Lebens abstimmen und so ein Diktat der Mehrheit errichten, die immer mehr in alle Lebensbereiche eingreift. Mit der 50 Prozentquote lässt sich letztlich fast alles verbieten, weil immer 50 Prozent oder mehr der Leute sich an irgendetwas stören. Man stelle sich mal vor, man beginnt Kulturpolitik mit dem Mehrheitsdiktat zu betreiben, dann ist in öffentlichen Räumen nur noch Grandprix der Volksmusik erlaubt, weil bei jeder anderen Stilrichtung werden sich 50 Prozent find, die die entsprechende störend finden. Ich habe schon einmal vor 2 Jahren ironischerweise mit dem Hinweis auf Verbot von häuslicher Gewalt ein Santiklausverbot gefordert, weil Schutz vor Prügel ist doch nicht verhandelbar…. oder nicht?


    Direktlink zum Kommentar

  3. Basels Extrawurst...

    von willi11 am 11.11.2011 um 13:25Uhr

    Natürlich ist es schön, wenn Basel ab und zu "ANDERS TICKT",doch in Fragen der Gesundheit,finde ich es äusserst Fragwürdig, ob man das machen sollte, daher bin ich eher dagegen, das in Basler Beizen geraucht werden darf, trotz des nationalen Rauchverbots! Andere Länder machen es ja vor, dass man trotz Rauchverbot gute Geschäfte machen kann, es braucht nur etwas Phantasie und Willen bei den Beizen, die meinen die Leute bleiben dann weg!
    Direktlink zum Kommentar

  4. Nichtraucherschutz

    von Roger Borer am 11.11.2011 um 13:35Uhr

    Wir brauchen in Basel Treffpunkte für Raucher! Diese unsägliche Ausgrenzung ist doch lächerlich. Klar sollten die Speiserestaurants rauchfrei sein, einverstanden! Unsere Luft ist im Winter mit Feinstaub belastet, die Flugis lassen ihr Kerosin über Basel ab. Lastwagen lassen den Motor während des Abladens laufen etc...! Da müssten wir doch Alle zuhause bleiben! Die Raucher zahlen hohe Steuern, welche der AHV zugute kommt! Das Personal sollte selber entscheiden können, es gibt genug Servicestellen in Basel! Heute sind die Raucher am Pranger, Morgen die Dicken und Uebermorgen? Bald wimmelt es von depressiven Menschen, weil alles verboten wird!
    Direktlink zum Kommentar

  5. 27. November 2011: Nulltolerenz

    von Angelo Rizzi am 11.11.2011 um 14:44Uhr

    Ausgerechnet Raucher reden von Toleranz, dabei ist es eine unglaubliche Zwängerei – fast wie wenn man dem Kind die Puppe nimmt. Doch es ist schlimmer, es sind süchtige Menschen, die nicht akzeptieren wollen aber vor allem nicht akzeptieren können, dass zumindest in GESCHLOSSENEN Räumen nicht mehr geraucht wird. Die Raucher tun auch so, als möchte man ihnen das Rauchen verbieten. Sie ziehen alle Register. Sie scheuen auch keine Vergleiche. Autoabgase, Kerosin von Flugzeugen, Feinstaub, etc. Und schreiben sogar von den vielen Steuern, die sie dem Staat abliefern würden. Von amputierten Raucherbeinen, implantierten Kehlkopfmikrofonen und von transplantierten Lungen, Millionenschäden verursacht durch das Rauchen – davon kein Wort. Das darf dann die Allgemeinheit berappen. Es ist noch nicht lange her, da wurde in der Bahn, dem Tram, in allen Restaurants, allen öffentlichen Räumen, Schulen ja sogar in Spitälern wurde geraucht. Jetzt geht es um die letzte Bastion – ein paar Beizlein, damit man ja nicht das Gesicht verliert. Dabei haben die Raucher schon längst das Gesicht verloren. Die Strassen sind übersät mit Zigarettenstummeln. Rauchenden AutofahrerInnen kann man zusehen, wie sie ihren noch brennenden Glimmstengel aus dem Autofenster schmeissen - rücksichtslos eben. Raucher – wenn ihr euch unbedingt umbringen wollt durch eure Sucht, dann könnt ihr dies weiterhin tun. Aber nicht in GESCHLOSSENEN Räumen. Da gilt ab 27. November die Nulltoleranz!
    Direktlink zum Kommentar

  6. Wichtiger Gesundheitsschutz von Angestellten im Gastronomiegewerbe

    von Jose Xavier Girau am 11.11.2011 um 15:13Uhr

    Die meisten von uns wollen wahrscheinlich keine Rückkehr zu den Zeiten, in denen die Luft der Beizen und Restaurants zum Schneiden dick war und Familien sowie gesundheitsbewusste Baslerinnen und Basler auf der Türschwelle zum verrauchten Gastronomiebetrieb kehrt machten. Aber die Angestellten der Fumoirs können das heute noch nicht, denn sie sind Lohnabhängige. Jahr für Jahr, Tag ein Tag aus, jeweils mehrere Stunden pro Tag in cancerogener Umgebung. Arbeiter in der chemischen oder pharmazeutischen Industrie sind da wohl um einiges besser geschützt. Die Mehrheit des Basler Stimmvolkes und eine Mehrheit der Angestellten des Gastronomie Gewerbes haben sich bereits vor Jahren Glasklar gegen das Rauchen in Beizen ausgesprochen und die gute Basler Lösung angenommen. Ich persönlich denke, ein jeder hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit und Schutz der Gesundheit am Arbeitsort. Die Gefahr, die vom Passivrauchen ausgeht ist absolut unumstritten. Einfach zu sagen ... "ja ja das wissen wir doch alle und jetzt bitte nicht mehr von der Gesundheitsgefährdung reden"... ist gelinde gesagt ignorant. Schutz vor dem Passivrauchen und Schutz der Unversehrtheit hat Vorrang vor der Freiheit des Rauchens in den Gastronomiebetrieben. Die Freiheit des Einen hört eben da auf, wo invasiv andere gefährdet und genötigt werden. Und die Angestellten der Gastronomie können sich ja gerade nicht dieser Gefahr entziehen. Deshalb nochmals ein deutliches NEIN zur Wirteinitiative mit ihrer perfiden „Ja zum Nichtraucherschutz“ Parole.

    Vor einigen Jahrzehnten gab es auch einen grossen Aufschrei als die Gurtpflicht im Strassenverkehr eingeführt wurde, manch einer sah die Freiheit des Einzelnen gefährdet und der Weltuntergang war zum Greifen nahe. Doch: Seit der Einführung des Gurtenobligatorium vor 30 Jahren wurden Abertausende von Leben gerettet und Schwerstverletzte verhindert -Dank der gesetzlichen Verankerung.
    Auch der starke Schutz vor dem Passivrauchen soll uns schon längst zur Selbstverständlichkeit geworden sein wie jede Art von Schutz vor unfreiwilliger, invasiver Gefährdung von Leib und Leben ....
    Direktlink zum Kommentar

  7. Privatsache? Freiheit?

    von Thomas Hochwald am 11.11.2011 um 16:41Uhr

    Was genau hat Rauchen eigentlich mit Freiheit zu tun? Erstaunlich, wie viele Leute hier die Sprüche der Werbung ungefiltert übernommen haben. Die meisten RaucherInnen kennen diesen inneren Drang, sich eine anzuzünden, dem man fast nicht widerstehen kann. Ist das Freiheit? Oder doch Sucht? Privatsache ist es jedenfalls nicht mehr, sobald irgendwer gezwungen ist mitzurauchen - und das ist in einem Restaurant immer der Fall. Man denke an die Arbeitnehmenden. Danke für ein klares Nein zur Zwängerei des Wirteverbands.
    Direktlink zum Kommentar

  8. Die Anliegen von Sarah Weiss werden mit einem NEIN realisiert

    von Rolf StürmVon der TagesWoche verifiziertes Profil am 11.11.2011 um 21:51Uhr

    Ich stimme Sarah Weiss in drei Anliegen zu:
    1. „Doch die jetzig angewandte und rechtlich umstrittene Fümoar-Vereinsstruktur bietet keinerlei Schutz für die Angestellten“.
    2. „Es ist schlicht unsinnig, zu so einer Frage in jedem Kanton ein anderes Gesetz zu haben. Die Kantonsgrenzen sind eng beieinander, da braucht es nicht nochmals 26 kantonale Regelungen“.
    3. „Es braucht eine Regelung, die für alle gilt, die akzeptiert und klar durchgesetzt wird.“
    Ich ziehe daraus aber völlig gegensätzliche Schlussfolgerungen.
    Zu 1) Der Abstimmungsausgang hat möglicherweise keinen sofortigen Einfluss auf den Fümoar-Verein. Aber bei einem NEIN ist es wahrscheinlicher, dass die Regierung diese gesetzeswidrigen Schlupflöcher stopft.
    Zu 2) Die grosse Mehrheit der Bevölkerung lebt in Kantonen, die weitergehende Regelungen als das Bundesgesetz haben. Mit einem Basler NEIN kommen wir dem Ziel einer einheitlichen Lösung in der Schweiz näher als mit einem Ausscheren aus dieser Mehrheit.
    Zu 3) Klar durchsetzbar ist nur das bestehende Basler Gesetz, sofern die Regierung will. Das Bundesgesetz jedoch ist voller Schlupflöcher, über die noch lange vor den Gerichten gestritten werden kann. Deshalb NEIN zur Wirte-Initiative.
    Das Argument von der „vielfältige Beizenkultur in Basel“ überzeugt mich genau so wenig wie der „Duft der grossen weiten Welt“ und andere Tabakwerbesprüche (siehe www.youtube.com/watch?v=2UFAmxOT2vg&feature=related). Ist es nicht erstaunlich, dass der Wirteverband mit seinen Mitgliederbeiträgen eine Werbekampagne alten Stils für die Tabakindustrie fährt? Eigentlich sollte es umgekehrt sein: Die Tabakindustrie müsste dem Basler Wirteverband und Gastrosuisse Millionen nachwerfen aus Dank für diese plumpe Schleichwerbung.
    Zusammenfassung: Trotz Übereinstimmung mit den Anliegen von Sarah Weiss komme ich zu einem überzeugten NEIN gegen die Wirte-Initiative.


    Direktlink zum Kommentar

  9. Rauchzeichen

    von Stephan Luethi BrüderlinVon der TagesWoche verifiziertes Profil am 12.11.2011 um 01:05Uhr

    Ich stehe ja dazu: ich mag den Rauch nicht. Wenn ich aus einem Raum komme, in dem geraucht wird, stinkt alles an mir. Deshalb habe ich auch viele Jahre Orte, an denen geraucht wird, gemieden. Wenn es sich nicht vermeiden liess, weil an den betreffenden Orten etwas geschah, was mir eigentlich gefiel, nahm ich es mit zunehmender Unlust in Kauf. Mit der Zeit jedoch immer weniger. Dann kam langsam eine allgemeine Sensibilisierung in Gang. Das Thema Rauch in öffentlichen Räumen wurde diskutiert. Bald auch gehandelt. Meist unter dem Aspekt der Gesundheit. Es wurde geregelt. Es wurde untersagt. Meine gewonnene Freiheit, mich in unvernebelten Gebieten zu bewegen, sagte mir zu. Gleichzeitig ist mir der Zwang zum gesunden Leben eigentlich zuwider. Für mich selbst kann ich entscheiden. Will es auch. Aber dies anderen verordnen? Dilemma. Eigentlich schätze ich es, mich nicht, wie Jahre zuvor, dem Diktat der rauchenden ZeitgenossInnen ausliefern zu müssen. Wenn ich das restriktive Basler Modell unterstütze, geschieht dies aus Eigennutz. Es passt mir so besser. Das dies passionierten RaucherInnen nicht passt, leuchtet mir ein. Aber manchmal dürfen die eigenen Befindlichkeiten vorgehen. Oder?
    Direktlink zum Kommentar

  10.   Ich habe jetzt

    von Sundak Klaastrik am 12.11.2011 um 19:11Uhr

    Ich habe jetzt eine Weile zugehört. Obwohl ich Sie zwei nicht kenne muss ich Herrn Ndoglu sagen, dass Sie sich doch durch diesen wirren Carolus nicht zu einem Stil verleiten lassen sollten, der nicht Ihrem bisherigen Niveau entspricht. Lassen Sie den Herrn Carolus doch seine bizarren Gedankengänge spinnen und Verschwörungen wittern wo und wann er das gerne möchte. Wichtig bleibt doch, dass man in diesem Forum nüchtern über die dargelegten Themen diskutieren kann.
    Direktlink zum Kommentar

  1. sind Sie Wirtin?

    von Henri Lapin am 11.11.2011 um 10:54Uhr

    die Argumentation mit der Kreativität ist doch ziemlich überheblich. Oder sind Sie vielleicht Wirtin mit entsprechender Erfahrung?
    Lieber eine "vielfältige Beizenkultur" als die von Ihnen postulierte Vervotskultur, die einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung ausgrenzt.
    Direktlink zum Kommentar

  2. Wir brauchen keine neuen Vögte

    von bgomes am 11.11.2011 um 11:49Uhr

    Das Thema Raucherbeizen hängt mir mittlerweile zum Hals raus. Mit missionarischem Eifer hetzen die Subventionsbezüger von der Lungenliga gegen eine Minderheit. Wo bleibt die Toleranz, wo das gesunde Augenmass? Wer nicht in eine Raucherbeiz will soll draussen bleiben. Basta. Ich habe Ja gestimmt. Hoffentlich gehen die Raucher diesmal abstimmen.
    Direktlink zum Kommentar

  3. rauchfrei

    von Rolf am 11.11.2011 um 11:57Uhr

    Selbsverständlich essen alle lieber rauchfrei.In Beizen in denen einsame Menschen ,wird sowiso kein Essen serviert. Darum sollte in solchen Lokalen auch Rauchen erlaubt sein . In diesen meist kleinen Beizchen arbeitet meist sowiso die Wirtin oder der Wirt.
    Direktlink zum Kommentar

  4. Das Gleiche für alle

    von plantus am 11.11.2011 um 12:05Uhr

    Das Nichtrauchen in Lokalaitäten hat viele positive Eigenschaften mit sich gebracht. Das mit der Fumoir-Karte hatte sich auch bewährt. Jedoch leider nur in der Stadt. Ich erhoffe mir, mit dieser Initiative ein positives Ergebnis, um auch Köpfe in der Aglomeration dazu zu motivieren ein Kompromis zwischen Raucher und Nichtraucher zu finden. Es besteht ein Bedarf an Lokalitäten in der man die Raucherkultur weiterführen kann, dies sollten Diese doch tun dürfen ohne sich dafür strafbar zu machen.
    Direktlink zum Kommentar

  5. Initiative Ja zum Nichtraucherschutz

    von Markus Diem am 11.11.2011 um 12:06Uhr

    Ich selber würde in keinem Lokal essen wollen, in dem geraucht wird, aber dafür gibt es ja genug Angebote. Was mich zunehmend und immer mehr stört ist, dass wir dauernd über Dinge im Bereich des persönlichen Lebens abstimmen und so ein Diktat der Mehrheit errichten, die immer mehr in alle Lebensbereiche eingreift. Mit der 50 Prozentquote lässt sich letztlich fast alles verbieten, weil immer 50 Prozent oder mehr der Leute sich an irgendetwas stören. Man stelle sich mal vor, man beginnt Kulturpolitik mit dem Mehrheitsdiktat zu betreiben, dann ist in öffentlichen Räumen nur noch Grandprix der Volksmusik erlaubt, weil bei jeder anderen Stilrichtung werden sich 50 Prozent find, die die entsprechende störend finden. Ich habe schon einmal vor 2 Jahren ironischerweise mit dem Hinweis auf Verbot von häuslicher Gewalt ein Santiklausverbot gefordert, weil Schutz vor Prügel ist doch nicht verhandelbar…. oder nicht?


    Direktlink zum Kommentar

  6. Vorgeschoben

    von Daniel Allemann am 11.11.2011 um 13:03Uhr

    Das einzige Argument, dass für ein Verbot sprechen würde, wäre der Mitarbeiterschutz. Nun wird dies Argument meiner Meinung nach sehr oft vorgeschoben. Ich kenne viele Rauchgegner, die so argumentieren, aber problemlos immer und überall mit dem Auto vorfahren. Mit diesem Verhalten werden aber viele Menschen (z.B. Strassenarbeiter) gesundheitlich beeinträchtigt, doch dies scheint diese Rauchgegner nicht gross zu interessieren. Mit der Annahme der Initiative wäre das Verhältnis von Raucherbeizen und Nichtraucherbeizen ca. 1 zu 7. Somit haben die Mitarbeiter im Gastgewerbe eine grosse Auswahl wo sie arbeiten wollen (im Gegensatz zum Strassenarbeiter, der sich keine Strasse ohne Autos aussuchen kann). Die Initiative ist ein guter Kompromiss. Daher ein JA zu einer vernünftigen Basler Lösung.
    Direktlink zum Kommentar

  7. Basels Extrawurst...

    von willi11 am 11.11.2011 um 13:25Uhr

    Natürlich ist es schön, wenn Basel ab und zu "ANDERS TICKT",doch in Fragen der Gesundheit,finde ich es äusserst Fragwürdig, ob man das machen sollte, daher bin ich eher dagegen, das in Basler Beizen geraucht werden darf, trotz des nationalen Rauchverbots! Andere Länder machen es ja vor, dass man trotz Rauchverbot gute Geschäfte machen kann, es braucht nur etwas Phantasie und Willen bei den Beizen, die meinen die Leute bleiben dann weg!
    Direktlink zum Kommentar

  8. Nichtraucherschutz

    von Roger Borer am 11.11.2011 um 13:35Uhr

    Wir brauchen in Basel Treffpunkte für Raucher! Diese unsägliche Ausgrenzung ist doch lächerlich. Klar sollten die Speiserestaurants rauchfrei sein, einverstanden! Unsere Luft ist im Winter mit Feinstaub belastet, die Flugis lassen ihr Kerosin über Basel ab. Lastwagen lassen den Motor während des Abladens laufen etc...! Da müssten wir doch Alle zuhause bleiben! Die Raucher zahlen hohe Steuern, welche der AHV zugute kommt! Das Personal sollte selber entscheiden können, es gibt genug Servicestellen in Basel! Heute sind die Raucher am Pranger, Morgen die Dicken und Uebermorgen? Bald wimmelt es von depressiven Menschen, weil alles verboten wird!
    Direktlink zum Kommentar

  9. Treffpunkte für Raucher

    von Phil Boesiger am 11.11.2011 um 14:37Uhr

    @ Roger Borer
    Wir brauchen in Basel Treffpunkte für alle Arten von Suchtkranken. Die Gassenzimmer und die Alkoholikerheime gibts ja bereits, vielleicht können wir da irgendwo noch Raucherräume dranhängen. Ende der Ironie; ums kurz zu machen: wer in meiner Gegenwart raucht und mir die Luft zum Atmen verpestet, belästigt mich. So einfach ist das. Daher: Rauchen erlaubt, aber bitte nicht da, wo ich bin.
    Direktlink zum Kommentar

  10. 27. November 2011: Nulltolerenz

    von Angelo Rizzi am 11.11.2011 um 14:44Uhr

    Ausgerechnet Raucher reden von Toleranz, dabei ist es eine unglaubliche Zwängerei – fast wie wenn man dem Kind die Puppe nimmt. Doch es ist schlimmer, es sind süchtige Menschen, die nicht akzeptieren wollen aber vor allem nicht akzeptieren können, dass zumindest in GESCHLOSSENEN Räumen nicht mehr geraucht wird. Die Raucher tun auch so, als möchte man ihnen das Rauchen verbieten. Sie ziehen alle Register. Sie scheuen auch keine Vergleiche. Autoabgase, Kerosin von Flugzeugen, Feinstaub, etc. Und schreiben sogar von den vielen Steuern, die sie dem Staat abliefern würden. Von amputierten Raucherbeinen, implantierten Kehlkopfmikrofonen und von transplantierten Lungen, Millionenschäden verursacht durch das Rauchen – davon kein Wort. Das darf dann die Allgemeinheit berappen. Es ist noch nicht lange her, da wurde in der Bahn, dem Tram, in allen Restaurants, allen öffentlichen Räumen, Schulen ja sogar in Spitälern wurde geraucht. Jetzt geht es um die letzte Bastion – ein paar Beizlein, damit man ja nicht das Gesicht verliert. Dabei haben die Raucher schon längst das Gesicht verloren. Die Strassen sind übersät mit Zigarettenstummeln. Rauchenden AutofahrerInnen kann man zusehen, wie sie ihren noch brennenden Glimmstengel aus dem Autofenster schmeissen - rücksichtslos eben. Raucher – wenn ihr euch unbedingt umbringen wollt durch eure Sucht, dann könnt ihr dies weiterhin tun. Aber nicht in GESCHLOSSENEN Räumen. Da gilt ab 27. November die Nulltoleranz!
    Direktlink zum Kommentar

Kommentieren