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Erlenmatt 

18.11.2011, 00:01 Uhr

Auch das noch: Der Erlkönig ist weggeritten

18.11.2011, 00:01 Uhr

In Anlehnung an das Restaurant Erlkönig haben die Basler Behörden im neuen Stadtquartier Erlenmatt einen Erlkönigweg eingeplant. Schön. Dumm nur, dass die alten Pächter den Namen «Erlkönig» schützen liessen. Von

«Restaurant Erlkönig». Der Name ist mit den langjährigen Pächtern ausgezogen.

«Restaurant Erlkönig». Der Name ist mit den langjährigen Pächtern ausgezogen.(Bild: Cedric Christopher Merkli)

«Wer steht so verlassen im Wind und in der Nacht? Es ist der Erlkönig, er hat dichtgemacht!» Frei nach Goethe meinen wir damit: Die Zwischennutzung der Bahnkantine auf dem Basler nt/Areal ist beendet. Elf Jahre lang wurde hier lecker gespiesen und locker getanzt. Jetzt liegen die Schlüssel beim Basler Bau­departement, das den Erlkönig in seiner Stadtplanung als «Ankerpunkt für das soziale und kulturelle Leben auf der Erlenmatt» sieht. Im künftigen Wohnquartier ist gar ein «Erlkönigweg» geplant. Dumm nur, dass die Behörden die Rechnung ohne die Wirte gemacht haben. Denn mit den Zwischennutzern ist auch der Name des Lokals ausgezogen, wie die TagesWoche herausgefunden hat. Die Geschäftsführerin Jeanny Messerli bestätigt auf Anfrage, dass sie den Namen «Restaurant Erlkönig» beim Amt für geistiges Eigentum in Bern schützen liess. «Schon vor längerer Zeit», sagt sie. Offenbar kam es den Kantonsbehörden nicht in den Sinn, die Namensrechte abzuklären – was die künftigen Pächter ärgern dürfte.

Im Grunde müsste man jetzt auch das Protokoll eines Grossratsbeschlusses vom 19. Oktober umformulieren. Unser Vorschlag: «Instandsetzung TRFKAE (The Restaurant formerly known as Erlkönig), Erlenmatt.»

Eine Million Franken hat das Basler ­Parlament für die Gebäudesanierung gesprochen. Wer weiss: Vielleicht ist Jeanny Messerli ja bereit, den Namen «ihres Babys» für diesen Betrag herzugeben?

Frei nach Goethe: «Die Behörden grausets, sie suchen g’schwind – ’nen neuen Namen für ihr Adoptivkind!»

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18.11.2011, 00:01 Uhr

Auch das noch: Der Erlkönig ist weggeritten

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Text:

  • 16.04.2014 um 11:49
    «Ich bin Diabetiker und Borderliner, da rutscht mir ab und zu was raus!»

    25 Jahre Stiller Has: Ein guter Grund, um wieder einmal die Befindlichkeit von Endo Anaconda zu erfragen. Der Sänger findet klare Worte zu Casting-Shows, Wirtschaftselite, Mindestlohn und Bundesrätin Leuthard.

  • 13.04.2014 um 15:36
    Der Mann hinter den Funk-Klassikern

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  • 11.04.2014 um 20:20
    Das Volkshaus korrigiert seine Strategie

    Das Basler Volkshaus verzichtet künftig auf intern organisierte Veranstaltungen und setzt in der Literatur wie auch Musik voll auf externe Partner. Im nächsten Jahr soll das Kleinbasler Areal um einen Club und ein Hotel erweitert werden.

  • 27.02.2014 um 14:44
    Verstehen Sie mich nicht falsch...
    Zum Artikel: Rockförderverein: Eine Ära geht zu Ende

    lieber Herr Leuthold I can hear you! Ich bin kein Pathologe und will Sie nicht desavouieren, verstehe auch Ihr Anliegen. Aber gewisse Sachen wurden schon mehrfach hier (auf dieser Website) thematisiert und auch beantwortet, namentlich die Sache mit de...

  • 27.02.2014 um 11:06
    Einige Gedanken
    Zum Artikel: Rockförderverein: Eine Ära geht zu Ende

    Vielleicht meldet sich der RFV zu den Fragen. Ich habe Tobit Schäfer auf Ihre Kommentare hingewiesen. Allerdings verstehe ich nicht ganz, weshalb die Öffentlichkeit wissen muss, wieviel dort jeder verdient. Ist das nicht allenfalls Vereinssache? An der...

  • 21.02.2014 um 23:54
    @ Christian Burkhardt
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